Der Modern Warfare-Nachfolger wurde ziemlich gehyped und kontrovers diskutiert. Nichtsdestotrotz schafft er es, seinen Vorgänger von der Qualität her zu überflügeln und ist eindeutig der Beste Call of Duty Teil bisher.

Mein Review stützt sich dabei jetzt zu 100% auf die Solo-Kampagne. Der Multiplayer-Teil interessiert mich eher nicht, dafür bin ich zu schlecht. Daher interessiert mich die Tatsache, das es keinen dedizierten Server mehr gibt, so blöd das auch sein mag, relativ wenig. Für mich war die Call of Duty-Serie schon immer sehr storyorientiert und atmosphärisch vom Singleplayer, daher mag ich sie.

Handlung

Modern Warfare 2 spielt fünf Jahre nach den Geschehnissen des Vorgängers, wieder ist die Kacke ziemlich am Dampfen. Die Story beginnt erstmal in Afghanistan. Nach einem Einsatz dort wird man dann erstmal in eine spezielle geheime Task-Force geholt und in eine böse Terroristenorganisation eingeschleust, tut ein paar böse Terroristendinge und wird am Ende vom Terroristenführer erschossen. Die Russen finden die Leiche, sehen “boah, ein Amerikaner” und greifen aus Rache mal die Vereinigten Staaten an.

Von da an spielt man dann abwechselt in den USA, wo man versucht etwas gegen die Russen zu unternehmen und an verschiedensten Orten als Taskforce 141-Mitglied, wo man versucht die Welt zu retten. Im Laufe der Zeit befreit man dann noch den guten alten Captain Price1 und erfährt, dass der General Shepard, der einen die ganze Zeit rumkommandiert, kräftig integriert hat und eigentlich der Drahtzieher der ganzen Sache ist.

Am Ende spielt man dann nochmal Soap, einen der Protagonisten aus dem Ersten Teil und rettet gemeinsam mit Ctp. Price die Welt. Grandios.

Atmosphäre

Die Story mag an manchen Stellen unlogisch sein, jedoch fand ich sie durchaus spannend. Die ganze Sache ist von der Atmosphäre her super. Man fühlt sich wie in einem sehr guten Kinofilm. Besser als im Vorgänger. Vor allem ist es sehr Abwechslungsreich. Das Spektrum reicht von normalen Rumgeballer über Patriot-Drohnen-Raketen steuern, Scharfschützenparts, Schneemobil fahren, Boot fahren, Splinter-Cell-mäßige Missionen, alles Mögliche. Außerdem ist man in den verschiedensten Umgebungen unterwegs. Zum einen Afghanistan, Washington, Rio de Janeiro, Ölbohrinseln vor der Russischen Küste, Russland.

Technik

Grafisch gesehen, naja, es ist halt die alte Engine, aber kräftig aufgefrischt. Es sieht schon ziemlich schön aus und passt einfach. Auf meiner HD5750 gibts mit allen Details auf Maximum und 2xAA auf 1680×1050 keinerlei Ruckler.

Die Musik wurde von Hans Zimmer komponiert, der wohl jedem ein Begriff sein sollte… und er hat seine Arbeit gut gemacht. Die Musik ist eigentlich immer passend, stimmig und treibt das Spielgeschehen voran.

Fazit

Leider ist das Spiel viel zu kurz. Beim Ersten durchspielen jetzt habe ich gut 6 Stunden gebraucht. Es gibt zwar auch noch so einen Spec-Ops-Modus, wo man noch ein paar kleine Missionen machen kann, aber das ist ja alles ohne Story und daher wohl ohne die großartige Atmosphäre und daher wohl nicht sehr motivierend.

Ich hoffe das Infinity Ward vielleicht noch ein Addon nachschiebt. Oder irgendwann Modern Warfare 3. Aber nächstes Jahr kommt wohl erstmal wieder irgendein langweiliges World War 2-Call of Duty von Treyarch. Die beiden Entwickler wechseln sich ja immer ab, nicht war? :/

[rating:5/5]

  1. Eigentlich dachte ich ja er wär am Ende des letzten Teils gestorben…

14. December 2009  /  2 Kommentare  /  4

Windows 7 ist ja jetzt schon seit langer Zeit in aller Munde. Irgendwann, Anfang des Jahres gabs die Release Candidates. Schon damals interessierte ich mich durchaus dafür und brannte mir eine DVD — irgendwie fand ich da aber nie die Zeit es zu installieren und zu testen, wohl aufgrund des Praxissemesters.

Als Windows 7 dann ins MSDNAA kam, hab ich das Image geladen und in einer VM installiert. Ein paar mal gestartet, als okay befunden und dann vergessen. Auf meinem Laptop wollt ichs nich installieren, da der eh nich so schnell ist, bevorzuge ich da lieber das schnelle Windows XP. Da mein Desktop-Rechner ja noch in München stand gab’s also weiterhin kein Windows 7.

Da ayu-chan aber nun ja hier ist und ich das alte Vista da drauf eh ersetzen wollte bot es sich nun an Windows 7 zu installieren. Nach den ersten Tagen muss ich sagen, dass es keine schlechte Entscheidung war. Die Installation lief ganz gut1 und im Laufenden Betrieb ist alles ziemlich flott und flutscht gut. Die neue Taskleiste finde ich auch ziemlich knorke. Mal sehen wie es sich in der nächsten Zeit schlägt.

Vielleicht werd ich demnächst auch mein Notebook mal mit Windows 7 füttern, manche Leute sagen ja, das es garnicht so langsam wäre. Mal schauen.

  1. Abgesehen davon, dass ich es nicht mag das da ein paar Minuten lang einfach nix passiert — bei den alten Installationsroutinen hat sich wenigstens immer was bewegt

12. December 2009  /  6 Kommentare  /  2

Seitdem ich letztes Jahr im Oktober begann regelmäßig zu meiner Freundin zu fahren benutzte ich immer weniger meinen Desktop-Rechner, ayu-chan. Irgendwie hatte ich nicht soviel zu tun was Rechenleistung brauchte, gespielt hab ich auch irgendwie kaum. Da ich in der FH eh immer mit dem Notebook arbeite und am Wochenende dann auch immer das Notebook dabei hatte begab es sich dann das ich dann irgendwie ab März den Rechner in den Schrank stellte und nurnoch mit dem Notebook arbeite.

Nun, nach sieben Monaten Desktop- und Rechenpower-Abstinenz ist aber Schluss. Mittlerweile programmiere ich wieder mehr1 und die Langsamkeit beim Bearbeiten von Bildern hat mich auf dem Notebook auch schon immer angekotzt. Rechenpower! Außerdem wollte ich auch endlich malwieder ein paar Spiele spielen. Call of Duty 5 und 6 und Need for Speed: Shift stehen da ganz oben auf der Liste.

Also habe ich letzte Woche meinen Rechner aus dem Schrank meiner Praxissemester-Wohnung in München geholt und nach Furtwangen getragen2. Dabei wurde ich desöfteren komisch angestarrt und belächelt. Aber was solls. Jetzt ist der Rechner jedenfalls hier und mit Windows 7 bestückt. Außerdem hab ich die etwas antike X1800XT mal gegen eine HD5750 getauscht, um mehr Spaß am Spielen zu haben.

flickr: Photo 4175999363

Und ich muss sagen, dass sich das Schleppen durchaus gelohnt hat. Alles ist schnell. Schneeeeeeeeell. Netbeans startet in Rekordzeit. Zweieinhalb Gigahertz sind halt doch etwas mehr als 1.5, ganz zu schweigen von den ganzen anderen Sachen die in Desktop-PCs schneller sind als in Notebooks. Meine Entwicklungs-VM läuft auch deutlich schneller mit den Virtualisierungs-Erweiterungen, die die Notebook-CPU nicht unterstützt. Mit Windows 7 bin ich auch ganz zufrieden, aber dazu in einem anderen Post.

  1. Studium, Werkstudent-Arbeit, private Projekte

  2. Okay, mit Hilfe des Zuges

12. December 2009  /  3 Kommentare  /  4

Die folgenden Dinge kaufte ich letztens:

  • Forza 3 (Xbox360)
  • PowerColor HD5750
  • Xbox360-Controller mit USB-Anschluss

Die Grafikkarte kaufte ich um meine alte X1800XT zu ersetzen. Die arbeitete jetz schon seit einigen Jahren und war für aktuelle Spiele nichtmehr soo fit. Da ich aktuell Lust auf Spielen hab musste also was neues her was taugt für Modern Warfare 2, NfS: Shift und so weiter. Da man für Rennspiel ja ein Gamepad braucht musste also auch noch eins her und weil ich das Xbox-Pad ziemlich gut finde entschied ich mich für die USB-Version. Früher hab ich ja immer nen Gamecube-Pad mit Adapter verwendet, aber hab ja aktuell auch keinen Gamecube-Controller hier.

Forza 3 gabs bei konsolenprofis.de letzte Woche mal für eine kurze Zeitspanne für 9,99€ statt 50+€, da hab ich direkt mal zugeschlagen. Die große Aufschrift “Nicht für den Verkauf. Abgabe nur mit XBOX 360 ELITE” ist wohl der Grund für den Preis… Da hat wohl jemand ein paar Bundles ent-bundled und wollte die Spiele schnell los werden.

Grafikkarte wurde mir freundlicherweise von meiner Freudin geschenkt. Danke. _

11. December 2009  /  ein Kommentar  /  1

Mozilla Thunderbird ist der E-Mail-Client meiner Wahl. Ich benutz ihn schon seit Version 1.0, irgendwann davor benutzte ich Outlook. Jedenfalls war die Version 2.0 mittlerweile schon ziemlich in die Jahre gekommen, seit Mitte 2007 hatte sich da eigentlich nicht viel getan. Leider scheint die Entwicklung von Thunderbird nicht oberste Priorität zu haben und so hat sich das Release jetzt etwas hingezogen.

Irgendwann vor nem Halben Jahr oder so installierte ich mal eine Thunderbird 3 Beta. Das lief eigentlich auch schon ganz gut und stabil. Seit letztens hab ich jetzt die RC2, die aber praktisch mit der Final identisch ist. Zu den neuen Features zählen Tabs, Volltextsuche mit lokalem Index und Integration in Windows Vista/7-Suchservice, ein besserer Addon-Manager1, eine neue Archiv-Möglichkeit und so zusammengefasste Ordner, wie oben zu sehen2.

Stellt sich die Frage was davon braucht man, was braucht man nicht. Ich finde die Tabs nicht wirklich nötig, da ich eigentlich nie E-Mails öffne. Gucke mir im Normalfall alles in der Preview-Ansicht an. Beim Schreiben von neuen Mails geht auch trotzdem ein neues Fenster auf, nix mit Tabs in diesem Fall.

Die Suchfunktion ist relativ gut und schnell, muss allerdings erstmal alle E-Mails indizieren, was je nach Postfachgröße einige Zeit dauern kann. Außerdem hat das bei mir über nacht irgendwie eine 60GB-Index-Cache-Datei auf meinem Desktop-Rechner erzeugt, sehr mysteriös. Aufm Notebook gehts allerdings problemlos.

Die neuen zusammengefassten Ordner find ich übersichtlich und gut, die Archiv-Funktion hat sich mir allerdings noch nicht so wirklich erschlossen. Ich archiviere die Mails eigentlich nach meinem eigenen System (Verschiedene Ordner für Private Mails, Hochschulmails, usw.). So wie ich das bisher gesehen habe kopiert der Thunderbird die Mails, die ich mit der neuen Funktion “ins Archiv schiebe” einfach in einen Ordner “Archive\2009”. Der Addon-Manager ist natürlich in Ordnung.

Alle die sich einen eingebauten Kalender gewünscht haben werden hier natürlich enttäuscht, denn das bietet Thunderbird 3 nicht. Stört mich allerdings nicht, da ich dafür eh meinen Google Kalender habe.

Für alle die bisher mit Thunderbird 2 unterwegs waren also durchaus ein Grund upzugraden, für alle anderen, bleibt halt bei euren Clients, hier gibts nix wirklich innovatives.

  1. Gleicher wie bei Firefox

  2. Also die Posteingang, Entwürfe, Gesendet, usw Ordner

11. December 2009  /  4 Kommentare  /  4

Willkommen zum Tiefpunkt der Call of Duty Serie. Teil 5, entwickelt von Treyarch wärmt mal wieder den zweiten Weltkrieg auf und versucht sich am Niveau der vorherigen Teile. Leider vergebens.

Anmerkung: Krieg ist scheiße. Call of Duty ist ein Spiel. Alles was ich schreibe bitte unter dem Gesichtspunkt sehen, das es ein Spiel ist und nichts mit meinen Ansichten zu tun hat, was die Realität angeht. Krieg ist scheiße. Waffen auch.

Zum gefühlten tausendsten Male in meiner Spiel-Geschichte bediene ich alte verdreckte russische oder amerikanische Waffen mit meiner Maus. Die dumme Thompson mit ihrem viel zu kleinen Magazin, die M1 Garand mit ihrem lustigen Magazin-alle-Pfeifen, das einzig vernünftige Gerät ist eigentlich die russische PPSH. Diesmal gehts als Russe von Stalingrad bis nach Berlin und als Amerikaner auf ein paar Pazifik-Inseln um Pearl Harbor zu rächen. Besonders ausgelutscht ist dabei natürlich die Russen-Sache. Das Pazifik-Szenario ist noch recht “frisch”, aber jetzt auch nicht so der Burner.

Die Russenkampagne beginnt dabei recht gut und spannend, artet dann aber in ein ewiges Haus-für-Haus-Erobern aus. Am Ende ist man dann irgendwie mehr genervt und freut sich das es mit dem Aufstellen der Russenflagge auf dem Reichstag endlich ein Ende hat. Die Amerikanerkampagne ist etwas Abwechslungsreicher, hat aber auch ein paar Schwächen. Vor allem die ewigen “BAAANZAIII”-rufenden Japaner gehen einem dabei auf die Nerven. Immerhin gibts hier noch eine Mission, bei der man ein paar Bordgeschütze von nem Flugzeug bedienen muss, das ist irgendwie spannender als die Panzerfahr-Mission aus der Russenkampagne. Die Panzermissionen konnte ich in der Call of Duty-Serie noch nie leiden.

Die Spielzeit beläuft sich auf geschätzte 5-7 Stunden. Normal für Call of Duty, hat man sich ja mittlerweile dran gewöhnt. Grafisch ist es durchaus in Ordnung, die Hintergrundmusik ist sehr stimmig, passend und ist teilweise das Einzige, das es schafft etwas Atmosphäre aufzubauen.

[rating:2/5]

Anmerkung: Ja, ich weiß, das Spiel ist bereits letztes Jahr rausgekommen. Bisher hatte ich aber keine Zeit es zu spielen.

10. December 2009  /  ein Kommentar  /  4

Hier noch ein paar Blogs von Freunden:

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