Okay, vielleicht etwas hochgegriffen. Am Sonntag, dem 27.12. trafen wir (shao, ich, Leo) am Leipziger Bahnhof und unterhielten uns ein paar Stunden über Gott und die Welt. Zuerst im McDonalds, wo ich ein Royal TS + Chicken Nugged-Doppelpack-Menü genoss und später dann im Ludwig-Buchladen, bzw. in dessen eingebauten Café. Zwischendurch gingen wir dann auch ein paar Runden durch das Bahnhofs-Einkaufscenter und waren recht überrascht das fast alle Läden an einem Sonntag offen hatten. Nur der Saturn leider nicht. Ansonsten war es ein schöner Tag. Bis auf die Zugfahrt…

Eigentlich wollten wir um 10 Uhr in Mühlhausen losfahren. Als wir dann so 15 Minuten vor 10 am Bahnhof waren, erwartete uns schon eine sehr lange Schlange vor dem einzigen Ticket-Automaten am Mühlhäuser Bahnhof. Die Bahnhofshalle macht leider erst um 11 auf, ich glaub da is ein weiterer Automat.

Zuerst versuchte sich also eine Großfamilie bestimmt 5-6 Minuten am Automaten. Dann folgten ein paar weitere Personen, ich hatte schon Hoffnung, dass es noch klappt. Leider scheiterte es dann zum einen an einer Frau, die ein 13,90€-Ticket nach Jena-West bezahlen wollte, allerdings nur zwei 50€-Scheine hatte, die beide nicht vom Automaten genommen wurden. Zu diesen Zeitpunkt war es ungefähr 9:58 Uhr.

Ich bot ihr dann an, ihr das Ticket mit der Kreditkarte/meinem Geld zu bezahlen und wir das finanzielle dann im Zug regeln. Leider war dann noch eine Frau vor uns, die auch irgendein 5€-Ticket wollte, aber nur die EC-Karte dabei hatte. Aber der Automat will bei so geringen Summen nur Bargeld sehen. Die Frau verstand das leider nicht so genau und steckte ein paar mal ihre Karte rein und tippte ihre Geheimzahl ein, ohne danach gefragt zu werden. Als ich ihr dann erklärt hab, das sie ohne Bargeld wohl kein Ticket bekommt, fuhr der Zug dann auch schon ab. Schade.

Schnell iPhone gezückt und DB Navigator-App bemüht. Immerhin fuhr um 10:23 dann ein Zug, der uns über Leinefelde und Halle nach Leipzig brachte, womit wir dann letzendlich nur eine Verspätung von 8 Minuten hatten.

Die Rückfahrt erfolgte dann relativ problemlos, mit einem Umsteigen in Gera.

Foto von pilot_michael (flickr)

3      29. December 2009  ·  4 Kommentare

Ansonsten: Geld. Vielen Dank an alle Schenker!

3      28. December 2009  ·  2 Kommentare

Heute: Groceries.

Wie der Name schon erahnen lässt handelt es sich hierbei um eine Applikation, die es ermöglicht, Einkaufslisten anzulegen und dann im Laden abzuarbeiten. An und für sich ist das Programm auch ganz in Ordnung. Man kann allerhand Listen anlegen, mit Produkten füllen und den Produkten sogar die entsprechenden Preise zuordnen, je nach Laden. Leider ist die ganze Sache damit doch schonwieder viel zu komplex und aufwendig irgendwie. Außerdem hat man seine sieben Sachen doch viel schneller auf einen Zettel notiert als im iPhone zusammengeklickt.

Soweit ich weiß gibt es allerdings auch Desktop-Apps, wo man die Produktdatenbank etwas komfortabler pflegen kann und dann zum Telefon syncen, aber naja. Trotzdem alles viel zu aufwendig wenn man mal schnell einkaufen muss.

Habe die App damals, glaube ich, für 79 Cent gekauft. Immerhin nicht soviel Geld verschwendet.

4      22. December 2009  ·  6 Kommentare

Unter anderem die Gibson Flying V Faded WE, Gibson SG Special Faded WC und die bisher von mir in Betracht gezogene Epiphone Les Paul Standard.

Die Flying V war durchaus ganz nett, aber irgendwie nicht gut spielbar im Sitzen weil sie einem ständig runterrutscht und sie zwischen die Beine schieben bringt sie irgendwie in auch keine besonders gute Lage. Die Epiphone LP war okay, aber ist ultra-schwer und genauer betrachtet sieht man ihr schon an, das sie “nur” 375€ kostet. Die Beste unter den Gitarren war eindeutig die SG. Eigentlich fand ich die von der Form ja immer nur subschön. Aber sie ließ sich so super duper spielen. Unglaublich. Leider kostet sie 675€, muss dann wohl noch etwas sparen.

Leider hab ich vergessen Fotos zu machen, aber man sieht ja bei thomann wie sie aussehen. Das Music World Augsburg ist jedenfalls auch supi vom Kundensupport.

1      21. December 2009  ·  ein Kommentar

Damals, als ich loszog ein großer Programmierer Netzwerker zu werden bekam ich von meiner Mama ein Plastikschneidebrett und ein großes Messer mit auf die Reise. Das Brett ging irgendwann auf der Reise verloren, zu heißen Topf draufgestellt, keine Ahnung mehr warum. Auf der Suche nach einem neuen Brett musste ich dann feststellen das vergleichbare Plastik-Bretter über sechs Euro im Supermarkt kosten! Skandalöse Preise, bezahl ich nicht.

So behelfe ich mich seit etwa zwei Semestern mit kleinen Holzbrettchen, die es beim Edeka für 3,99€ gibt, als dreierpack. Diese sind zwar günstig, aber leider haben sie einige entscheidende Nachteile. Zum Beispiel sind sie klein. Und dann verbiegen sie sich sofort, wenn man sie nicht sofort abtrocknet. Außerdem sind sie unbehandelt und daher schwer zu säubern, wenn der Mist erstmal angetrocknet ist. Letzteres führte dann dazu, das ich mir nichtmehr ganz im Klaren darüber war, wie hygienisch diese Holzbrettchen eigentlich sind und plante demnächst etwas Geld in ein vernünftiges Plastikbrett zu investieren.

Heute war ich nun im Edeka und in der Tschibo-Abteilung endeckte ich, dass sie Schneidebretter im Angebot haben! Zwei Stück, recht groß und aus Glas. Einfach zu reinigen und Hygiene pur1. Der Preis: 9,99€. Da musste ich natürlich zuschlagen. Außerdem gabs noch Messer, große Messer für 8,99€! Da schlug ich direkt nochmal zu, da mein aktuelles Messer über die Jahre meiner Reise doch recht stumpf geworden ist. Ich hab zwar so ein Schärfungsgerät, aber keine Ahnung wie ich das richtig anwenden kann.

Alles in allem also endlich wieder vernünftiger Schneidespaß mit einem scharfen Messer auf einem großen Brett! Grandios.

  1. Bilde ich mir zumindest ein

7      15. December 2009  ·  ein Kommentar

Der Modern Warfare-Nachfolger wurde ziemlich gehyped und kontrovers diskutiert. Nichtsdestotrotz schafft er es, seinen Vorgänger von der Qualität her zu überflügeln und ist eindeutig der Beste Call of Duty Teil bisher.

Mein Review stützt sich dabei jetzt zu 100% auf die Solo-Kampagne. Der Multiplayer-Teil interessiert mich eher nicht, dafür bin ich zu schlecht. Daher interessiert mich die Tatsache, das es keinen dedizierten Server mehr gibt, so blöd das auch sein mag, relativ wenig. Für mich war die Call of Duty-Serie schon immer sehr storyorientiert und atmosphärisch vom Singleplayer, daher mag ich sie.

Handlung

Modern Warfare 2 spielt fünf Jahre nach den Geschehnissen des Vorgängers, wieder ist die Kacke ziemlich am Dampfen. Die Story beginnt erstmal in Afghanistan. Nach einem Einsatz dort wird man dann erstmal in eine spezielle geheime Task-Force geholt und in eine böse Terroristenorganisation eingeschleust, tut ein paar böse Terroristendinge und wird am Ende vom Terroristenführer erschossen. Die Russen finden die Leiche, sehen “boah, ein Amerikaner” und greifen aus Rache mal die Vereinigten Staaten an.

Von da an spielt man dann abwechselt in den USA, wo man versucht etwas gegen die Russen zu unternehmen und an verschiedensten Orten als Taskforce 141-Mitglied, wo man versucht die Welt zu retten. Im Laufe der Zeit befreit man dann noch den guten alten Captain Price1 und erfährt, dass der General Shepard, der einen die ganze Zeit rumkommandiert, kräftig integriert hat und eigentlich der Drahtzieher der ganzen Sache ist.

Am Ende spielt man dann nochmal Soap, einen der Protagonisten aus dem Ersten Teil und rettet gemeinsam mit Ctp. Price die Welt. Grandios.

Atmosphäre

Die Story mag an manchen Stellen unlogisch sein, jedoch fand ich sie durchaus spannend. Die ganze Sache ist von der Atmosphäre her super. Man fühlt sich wie in einem sehr guten Kinofilm. Besser als im Vorgänger. Vor allem ist es sehr Abwechslungsreich. Das Spektrum reicht von normalen Rumgeballer über Patriot-Drohnen-Raketen steuern, Scharfschützenparts, Schneemobil fahren, Boot fahren, Splinter-Cell-mäßige Missionen, alles Mögliche. Außerdem ist man in den verschiedensten Umgebungen unterwegs. Zum einen Afghanistan, Washington, Rio de Janeiro, Ölbohrinseln vor der Russischen Küste, Russland.

Technik

Grafisch gesehen, naja, es ist halt die alte Engine, aber kräftig aufgefrischt. Es sieht schon ziemlich schön aus und passt einfach. Auf meiner HD5750 gibts mit allen Details auf Maximum und 2xAA auf 1680×1050 keinerlei Ruckler.

Die Musik wurde von Hans Zimmer komponiert, der wohl jedem ein Begriff sein sollte… und er hat seine Arbeit gut gemacht. Die Musik ist eigentlich immer passend, stimmig und treibt das Spielgeschehen voran.

Fazit

Leider ist das Spiel viel zu kurz. Beim Ersten durchspielen jetzt habe ich gut 6 Stunden gebraucht. Es gibt zwar auch noch so einen Spec-Ops-Modus, wo man noch ein paar kleine Missionen machen kann, aber das ist ja alles ohne Story und daher wohl ohne die großartige Atmosphäre und daher wohl nicht sehr motivierend.

Ich hoffe das Infinity Ward vielleicht noch ein Addon nachschiebt. Oder irgendwann Modern Warfare 3. Aber nächstes Jahr kommt wohl erstmal wieder irgendein langweiliges World War 2-Call of Duty von Treyarch. Die beiden Entwickler wechseln sich ja immer ab, nicht war? :/

[rating:5/5]

  1. Eigentlich dachte ich ja er wär am Ende des letzten Teils gestorben…

4      14. December 2009  ·  2 Kommentare

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