Bye bye Facebook

Nachdem ich mich vor Monaten schon quasi von Instagram verabschiedete, indem ich dort nichts mehr hochlud – so ein bisschen gucken will man ja doch, daher kann man den Account nicht einfach löschen – habe ich gestern dafür gesorgt, dass ich alle Facebook-Verbindungen zu anderen Webseiten trennte. Also alles, wo ich mal den „Login with Facebook“-Button genutzt habe, ist nun auf eigene Logindaten umgestellt! War gar nicht so schwer.

Das einzige Sorgenkind, bei dem das leider nicht ging war Spotify. Zusätzlich war mein Account auch noch mit der Telekom verbunden und wurde über meine Telefonrechnung abgerechnet! So ein Wirrwarr!

Doch mein unbändiger Wunsch endlich Facebook adieu sagen zu können motivierte mich so sehr, dass ich mir vornahm, auch dieses komplexe Problem zu lösen.

Tatsächlich ist das alles auch nicht so schwer. Man legt einfach einen neuen Spotify-Account an und meldet sich dann im Supportchat, in dem man um das Transferieren seiner Playlists und anderen Daten auf einen neuen Account bittet. Das dauert dann wenige Minuten und schon ist alles da. Also fast alles, mir fehlten z.B. alle Leute, denen ich vorher folgte. Da die andere Richtung aber klappte, konnte ich das recht schnell wiederherstellen.

Die Verbindung zu meinem Telekomvertrag kappte ich auch, ist ja auch Wurst, über welchen weg die 10€ im Monat zu Spotify finden.


Was soll ich sagen. Ich bin frei! Noch ist der Account nicht gelöscht, da ich noch 1-2 Facebook-Apps übertragen muss, bei denen ich aus irgendwelchen Gründen noch Admin bin, aber es ist in greifbarer Nähe.

Die nächsten Schritte wären nun noch Instagram und Whatsapp, beides natürlich wesentlich härter als das Facebook-Mutterschiff. Bei Whatsapp habe ich noch zu viele Kontakte, die in keinem anderen Messenger sind und bei Instagram posten noch zu viele meiner Freunde, für deren Leben ich mich interessiere. Da hilft wohl erstmal nur Abwarten.

500MB/s

Letztens erwarb ich endlich mal eine ausreichend große SSD um meine gesamte Lightroom-Bibliothek dabei haben zu können, ohne demnächst 8.000€ für ein Macbook mit 4TB-Platte auszugeben.

Als Sparfuchs, bzw Mr. „Wer billig kauft, kauft zweimal“, bestellte ich also erstmal ein 10€-Case dazu. USB 3.1, blah blah, 10Gbit, etc, gute Amazon-Bewertungen und alles, was man will.

Turns out: Offensichtlich gibt es doch Unterschiede bei den S-ATA-USB-Controllern. Jedenfalls erreichte ich mit dem Billigding gerade mal knapp 100MB/s, was natürlich mager ist.

Im zweiten Versuch entschied ich mich für ein 25€-Modell mit dem Namen ICY BOX, der mir schon lange immer wieder in diesem Segment begegnet, und siehe da: 500MB/s in beide Richtungen. Natürlich weit entfernt von der internen SSD, aber könnte halbwegs ausreichen, damit Lightroom nicht zu viel meckert.

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Morgens kurz vor neun an der Sternschanze

Lesestatistik 2018

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Schöne Statistik aus dem Lesetagebuch

Wow, 18 Bücher, so viele hab' ich noch nie gelesen. Man muss dazu sagen, dass auch einige kürzere dabei sind, allgemein ist mein Sweetspot bei so um die 300-Seiten. Bei allem, was länger ist, mache ich gefühlt zu langsam Fortschritte. Ja, das sollte eigentlich egal sein, wie schnell die Prozentzahl im Kindle steigt, und ja, ich hab die eigentlich auch ausgeblendet, aber manchmal will man schon wissen, wann man durch ist und endlich das nächste Buch anfangen kann.

Ein weitere Punkt ist, dass ich dieses Jahr mehr deutsche Bücher gelesen habe, das geht ja eh immer etwas schneller, und, dass ich quasi nur noch auf dem iPhone lese, einfach damit ich das Lesegerät immer dabei hab. Zusätzlich sortierte ich meine Apps etwas um, die ganzen Zeitverschwender sind nicht mehr direkt erreichbar und so liest man in der Bahn eher mal zwei oder drei Seiten, statt durch Twitter zu scrollen.


Damit der Post noch etwas her hat, hier meine drei Lieblingsbücher in diesem Jahr:

Ausführlichere Reviews gibt‘s jeweils in meinem Lesetagebuch-Profil.

Ich wollte gerade mitteilen, dass Ich vs. Wir ein-ein-eindeutig mein Lieblingsalbum 2018 ist, aber anscheinend ist es 2017 erschienen! Da muss ich wohl nochmal überlegen, was für 2018 in Frage kommt.