Sideproject-Tagebuch: Blogchain (1)

Ihr kennt das — da schreibt man einen langen Post, dass man zu viel zu tun hat, der in der Hauptsache eine Entschuldigung dafür war, weil man den großen Screencast zum Thema “Wie baue ich meinen Blog auf Kirby um” abgeblasen hat und ein paar Monate später hat man aus Versehen ein eigenes Blogsystem geschrieben und sich die aufwendige Daten-Migration, die einer der Gründe war, das Kirby-Projekt zu stoppen, einfach gespart.

Hä, was für ein Satz.

Naja, wie auch immer. Blogchain wächst und gedeiht und macht mir leider wirklich Spaß, auch wenn man mal wieder diverse Räder neu erfindet und auch einfach ein paar mehr bestehende Komponenten benutzen könnte. Immerhin habe ich noch nich angefangen einen Markdown-Parser zu schreiben, auch wenn mich Parsedown mindestens schon drei Mal nervte.

Gestern baute ich ein paar nullable Return-Types ein, was dazu führte, dass ich auf PHP 7.1 updaten musste, Stammleser haben die circa 3-minütige Downtime sicher bemerkt und den Blog schmerzlich vermisst.


Damit ich meine Posts in Zukunft nicht in PhpStorm schreiben muss, dachte ich mir, es wäre fein, ein Webinterface zu bauen. Gleichzeitig berichtete Philipp Kühn , wie geil er GraphQL findet und, naja, irgendwann muss man sich ja mal damit beschäftigen. Also baute ich das Panel mit Vue und Apollo statt Vuex und baute ein GraphQL-Plugin für Blogchain. It works. Also, man müsste es mal fertig und benutzbar machen, aber an sich geht es.

Dieser Post entstand aber weiterhin in PhpStorm.


Seit Tagen hab ich ein .doc-File mit einem Rezept in der E-Mail-Inbox und suche daher nach einer guten Rezepte-App. Leider gibt es keine, die mich begeistert und mir fiel ein, dass ich nun dieses tolle Flatfile-CMS mit Webinterface, Plugin-Support, Custom Post-Types und GraphQL-API habe. Ob sich damit nich eine Rezepte-Datenbank abbilden lässt?

Na sichi! 🤓

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Ein klassischer Sonnenuntergang an der Alster.

Now Featuring Up to 6-Core Processors and 32GB of Memory, True Tone Display and the Apple T2 Chip

Apple updates MacBook Pro with faster performance… auf apple.com

Endlich neue Macbooks. Leider läuft mein Lease noch bis Ende 2019. Sechs Kerne, 32 GB RAM und 4 TB SSD hätte ich allerdings schon gerne. Schade nur, dass das Macbook in Maximalkonfiguration dann 8.000,00 € kostet. Krasses Ding.

Also, die Hälfte davon geht für die riesige SSD drauf – ich bin gespannt, wie das dann zu Weihnachten 2019 aussieht, wenn ich ein Neues bekomme. Vielleicht kosten 4 TB SSD dann nur noch 2.000 € Aufpreis.

Nachdem gestern Instapaper dran glauben musste, habe ich mir heute spontan überlegt mein Instagram Konto zu löschen

Bye, Bye, Instagram auf need.computer

Seitdem ich Instagram in meinen Self Control-Ordner auf der zweiten Seite des Homescreens gepack habe, verschwende ich wesentlich weniger Zeit damit, Stories durchzuskippen. Wie lang dauert es, bis ich die App auch lösche?

Ich mag es schon noch durch die Fotos zu scrollen, aber gleichzeitig ist es mir auch egal. Ich selber poste fast nichts mehr, da es mir einfach nicht so viel Spaß macht, mir Fotos auf dem kleinen Screen anzugucken, statt z.B. auf dem Retina-Macbook im Blog.

Als die Stories dann kamen war ich erst erfreut – sie sorgten ja dafür, dass niemand mehr das dumme Snapchat benutzte, mit der Zeit fing ich aber auch an einfach durchzuskippen. Zum Einen weil viele Leute natürlich… sprechen und ich nie den Sound anhabe und zum Anderen, weil ich einfach viel zu vielen Leuten folge und ich es nie schaffe, alles zu gucken, wenn ich nicht durchskippe. Schwierig.

Also. Entweder entschlacke ich mal die Liste der Leute denen ich folge ordentlich, oder ich verzichte einfach komplett auf diese Facebook-Datenkrake. Leider verpass ich dann sicherlich auch das ein oder andere schöne Foto von Freunden. Das wäre auch wieder schade.

Wie toll wäre ein alternatives, privates, self-hosted Instagram, das einfach alle benutzen! Eins, wo man die Bilder am Rechner dann auch in 1200 Pixeln Breite anschauen kann! Toll und utopisch.

Wie alles begann

Vor ein paar Tagen trieb ich mich so im Internet herum und fand die Webseite von Hans, dem ich ja schon länger auf Twitter folge und sogar mal in Berlin traf (er baut mit Philipp zusammen, unter anderem, Scrumpy!). Dort fand ich folgenden Satz:

Als Kind bin ich in ein Turbo Pascal Buch gefallen.

Aha!

Ich habe noch nie erzählt, wie ich zum Programmieren gekommen bin, oder? Ich werde es vielleicht irgendwann nochmal genauer erläutern, aber auf jeden Fall startete alles mit diesem Buch:

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Ich fragte Hans natürlich direkt bei Twitter, um welches Buch es sich bei ihm gehandelt hatte und tatsächlich, es war das gleiche – nur, dass es sich bei ihm um die zweite, verbesserte Auflage handelte. Witzig!

Wenn ich mich richtig erinnere, war dies das zweite Programmier-Buch, welches mir meine Eltern schenkten. Ich weiß nicht mehr, welches das Erste war, so richtig interessiert hat es mich aber wohl nicht. Turbo Pascal & Delphi für Kids hat mich aber überzeugt und in mir etwas geweckt.

Ich weiß natürlich nicht mehr genau, was aus dem Buch ich genau nachprogrammiert habe, wenn überhaupt. Ich glaube, mit dem Turbo Pascal-Kram hab ich mich nicht lange aufgehalten, Delphi und den eingebauten Interface-Builder fand ich allerdings toll.

Das erste Programm, das ich geschrieben habe, das in meiner Erinnerung noch festhängt: Ein Programm, das… 12 Buttons hat, und auf Klick die aktuellen Horoskope anzeigt. Natürlich händisch abgeschrieben aus der aktuellen Tageszeitung.

Danke an meine Eltern! Ohne dieses Buch wäre einiges bestimmt anders gelaufen.