knuspermagier TV #8

Noise Cancelling für AirPods???

7. January 2017  /  Keine Kommentare  /  1

Da zu Silvester Besuch da war, dachte ich mir, es wäre ja nicht schlecht, wenn man im Hintergrund etwas Musik hören konnte. Da mich AirPlay in den letzten Monaten gar nicht mehr überzeugt, bis dahin, dass ich es nicht mal mehr versuche in Betrieb zu nehmen kaufte ich kurzerhand eine Sonos Play:1 Box bei Amazon. Ich hatte eh noch fast 60€ in Geschenk-Gutscheinen und Amazon.de-Bonuspunkten. Außerdem wurde mir versprochen, dass die Box noch am Silvestertag ankommt, obwohl es bereits nach 18 Uhr am 30.12. war.

Tatsächlich kam die Box per Same-Day-Delivery am 31. um kurz nach 13 Uhr an. Die Einrichtung war überraschend einfach — sie benutzen ja irgendwie das AirPort-Einrichtungstool von Apple? Sieht auf jeden Fall fancy aus und funktioniert super.

Auch die Verbindung mit Spotify klappt eigentlich ganz gut und in kürzester Zeit konnten wir Musik hören (zwischendurch musste ich noch wild zu Alien-Sounds tanzend durchs Wohnzimmer kreisen um TrueTone zu kalibrieren, kann aber nicht behaupten einen Unterschied gehört zu haben). Alles gut also?

Naja. Die Probleme fangen dann damit an, dass ich zwar in Spotify einen Song auswählen kann, der der dann abspielt, Lautstärke verändern funktioniert in Spotify aber nicht. Er meint zwar, er würde etwas tun, es passiert aber nichts. Wenn man das Handy ein paar Minuten weg legt und dann wieder Spotify öffnet ist es bei mir auch jedes mal passiert, dass die App keine Ahnung mehr hat, welches Lied eigentlich gerade spielt. Außerdem konnte ich auch nichts ändern oder das Abspielen stoppen, das funktionierte erst, als ich in die Sonos-App wechselte.

Insgesamt habe ich es kein einziges Mal hinbekommen die Box problemlos direkt über die Spotify-App zu steuern und das ist schon extrem nervig.

Der große Vorteil an dem System scheint ja zu sein, dass sie nicht einfach einen Audio-Stream übers WLAN empfangen, sondern, dass der Spotify- (und Apple Music- und Amazon Music- und und und) Client lokal auf der Box läuft. Damit war das Abspielen wirklich immer 100% perfekt — leider kann man so aber nicht mehr einfach den Systemsound vom iPhone/Mac da hin schicken und ist irgendwie auf die Sonos-Apps angewiesen (die Mac-App sieht auch noch schrecklich aus)

Ein weiteres, wenn auch sehr kleines, Manko ist, dass das Scrobbling per Last.fm nicht funktioniert, das ist natürlich sehr unschön für meine Statistiken.

Ich glaube, ich könnte mich sicherlich daran gewöhnen, Spotify zuhause halt über die Sonos-App zu benutzen, und auch auf Scrobbling könnte ich verzichten, aber wenn ich mir zusammenrechne, was ich ausgeben müsste, um die Wohnung “vernünftig” mit Sonos-Boxen auszurüsten, bin ich schnell bei tausend Euro — und das ist mir so eine halbgare Kompromisslösung dann auch nicht wert.

Wenn man mal genau darüber nachdenkt, fällt einem dann nämlich auch ein, dass man eigentlich fast nie außerhalb des Wohnzimmers Musik hören will, und dass der Apple TV als AirPlay-Receiver an dem alten Teufel 5.1-Set eigentlich völlig ausreichen würde, wenn AirPlay funktionieren würde.

(Ja, ich könnt’s mal mit einem Ethernet-Kabel probieren, bringt aber auch nix, weil ich keine 10 Meter Ethernet-Kabel vom Router zum AppleTV quer durch die Wohnung verlegen will)

Meine Lösung für zukünftige gesellige Abende mit Musik-Untermalung: Ein iPad im AUX-Eingang, darauf Spotify. Kann man dann auch von überall steuern und funktioniert problemlos. Es lebe das Klinkenkabel.

7. January 2017  /  5 Kommentare  /  3

7. January 2017  /  Keine Kommentare  /  1

Willkommen zu Philipps kleiner Brettspielecke. Den Anfang macht dieses Kennerspiel des Jahres 2015. Broom Service (Boardgamegeeks, Amazon-Link (Partnerlink)) ist ein… Brettspiel bei dem man Karten legt und damit versucht zu gewinnen. Broom Service ist für 2-5 Spieler ausgelegt und eine Partie dauert etwa eine Stunde. Regeln erklären etwa 10-15 Minuten.

Herrje, ich kenne gar nicht die richtigen Begrifflichkeiten!

Die Spielwelt ist jedenfalls ein rechteckiges Brett mit verschiedenen Gebieten (Wald, Berge, Hügel, Wiesen), die Türme enthalten. Zu diesen Türmen kann man Tränke liefern, die man vorher herstellen muss. Für das Ausliefern der Tränke gibt es Siegpunkte — davon abgesehen gibt es, wie in den meisten Spielen noch viele andere Wege um Punkte zu erlangen und es liegen auch noch ein paar extra Dinger bei, mit denen man zusätzliche Varianten ins Spiel bringen kann, wenn einem das Hauptspiel zu langweilig wird.

Das ganze Material ist ganz schön designt, enthält ein paar Holzdinger und ja, alles vernünftig. Einzig der Spielplan, auf der sich alles abspielt ist für meinen Geschmack etwas zu ungenau, auf Anhieb ist nicht unbedingt klar welche Türme in welchem Gebiet stehen und welches jetzt die Hügel und Weiden sind.

Jeder Spieler hat einen Satz Karten seiner Farbe, die verschiedene Spielcharaktere darstellen (Hexen liefern Tränke per Luftpost, Druiden tragen sie, Sammler finden Zutaten und stellen Tränke her, die Wetterfee kann Wolken, die den Weg versperren, wegzaubern). Zu Rundenbeginn kann man sich überlegen, was man gerne so machen würde (z.b. “einen Lila Trank erstellen und ihn mit ner Hexe zu einem Lila Turm im Wald bringen”) und darauf basierend fünf Handkarten für die nächste Runde bestimmen (z.b. also die u.a. Waldhexe und den Früchtesammler).

Danach werden die Karten reihum eingesetzt. Der Witz dabei ist, dass jede Karte eine “mutige” und eine “feige” Aktion besitzt. Will man auf Nummer sicher gehen wählt man letztere — die Aktion wird sofort ausgeführt, ist aber weniger stark als die mutige Aktion. (Feige Hexen können sich z.B. nur ein Feld weiter bewegen, Mutige Hexen können sich ein Feld bewegen und einen Trank ausliefern). Wenn man sich für die mutige Aktion entscheidet muss man warten, ob der nächste Spieler die gleiche Karte auf der Hand hat — dieser muss sie ebenfalls spielen. Wählt Spieler 2 ebenfalls die mutige Variante geht Spieler 1 leer aus und Spieler 2 muss zittern, ob Spieler 3 vielleicht auch die Karte hat, und so weiter…

Keine Ahnung, ob das nun spannend klingt oder nicht — wenn man einmal im Spiel ist macht es auf jeden Fall Spaß und hat eine angenehme Dynamik. Anhand des Spielplans, auf dem ersichtlich ist, welche Hexen welches Spielers sich gerade wo befinden, kann man auch erahnen, was die anderen wohl als nächstes tun wollen und das in seine Strategie aufnehmen. Das ständige Vorlesen der Kartentexte (“Ich bin eine feige Waldhexe und möchte einen Trank ausliefern…”) ist auch ganz witzig. Außerdem ist es doch immer spannend zu warten ob der letzte Mitspieler jetzt doch noch deine Karte auf der Hand hat und deine mutige Aktion übertrumpft — manchmal ärgert man sich doch sehr, dass die eigene Strategie zerstört wurde.

Der einzige Minuspunkt, der mir noch einfällt, wäre, dass die Packung angibt, dass sich das Spiel auch vor allem für 2-Spieler-Partien eignet — das probierten Hannah und ich auch schon aus, das war aber wesentlich unspektakulärer als eine Runde mit vier oder fünf Spielern.

★★★★☆

6. January 2017  /  Keine Kommentare  /  1

Mal wieder beschenkte uns Spotify im Dezember mit einer personalisierten Playlist mit den Top Tracks des Jahres. Wie letztes Jahr bin ich relativ begeistert und sehr zufrieden mit der Auswahl, kein Wunder, denn die Playlist besteht ja einfach aus den Songs, die ich am Meisten hörte, wie sollte ich sie auch nicht gut finden!

Ein Song, der es aus mir unbekannten Gründen nicht auf die Liste geschafft hat ist allerdings “Gold von den Sternen” aus dem Musical Mozart!. Ich muss zugeben, dass ich das Musical erst Ende 2015 kennenlernte, ja, als ich zuhause mit der Familie zufällig die Helene Fischer-Show gesehen habe. Seit dem hörte ich es eigentlich das ganze Jahr über ständig, sehr verwunderlich, dass es keiner der Songs in die Playlist schaffte. “Gold von den Sternen” verschafft mir jedenfalls fast bei jedem hören Gänsehaut, deswegen wollte ich es noch mal erwähnen.

2. January 2017  /  Keine Kommentare  /  0

Im Mai waren Hannah und ich in Italien, und wie immer dauerte es sehr lange, bis wir anfingen uns die Fotos anzugucken. Nun geht’s aber los. (Außerdem gliederte ich die Galerien aus dem Blog aus, dazu aber später mehr.)

29. December 2016  /  Keine Kommentare  /  3

Hier noch ein paar Blogs von Freunden:

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