Frisch vom Contao-Nordtag kommend, hatte ich heute endlich mal die Motivation, mich länger als 10 Minuten (also ca. 30 Minuten) mit Craft CMS zu beschäftigen. Also fix die 3.0 RC installiert, kurz begeistert gewesen, dann kamen aber auch schon die Ernüchterungen:

  • Gibt es keine eingebaute Möglichkeit, mehrere Layoutbereiche für eine Seite festzulegen?
    • Content / Sidebar? Legt man da zwei Content-Matrizen an und packt sie im Template nebeneinander?
    • Was, wenn verschiedene Unterseiten verschiedene Header, oder Footer haben müssen? Legt man das dann in einem “Select”-Feld im Entry Type fest? “Diese Seite benutzt den Header-Typ ‘Header-ohne-Logo’”? (Das wäre ggf etwas, was ich auf Section-Level vermuten würde)
  • Gibt es keine Möglichkeit Felder zu duplizieren, oder Templates dafür anzulegen? Da man jedes Feld nur einmal benutzen kann, ist das ja irgendwie… blöd? Gibt anscheinend ein Plugin — und ggf braucht man das Feature einfach nicht, wenn man’s richtig macht.
  • Im Assets-Bereich kann ich nicht verschiedene Ordner anlegen? (Also, man kann verschiedene… “Mounts” anlegen, und das geht dann schon so in etwa, aber ein “Neuer Ordner”-Button wäre… leichter?) Im Asset-Ding kann man links rechtsklicken, dann gibt’s ein Context-Menü 😵
  • Nochmal bezüglich der Mehrspaltigkeit: Ich sehe keine Möglichkeit, einem Redakteur die Möglichkeit zu geben, einfach mehrspaltige Contentbereiche anzulegen? (Beispiel: Drei Teaser nebeneinander) — Also ja, ich könnte eine Matrix anlegen, die ich Grid nenne, deren Blöcke ich dann nebeneinander packe — da man Matrizen aber nicht verschachteln kann, kann jede Seite nur eine oder eine festgelegte Anzahl davon enthalten? (Letzteres auch nur, wenn ich mehrere dieser Matrizen-Felder unter unterschiedlichen Namen anlege(??)) (Oder man löst es so, wie manchmal bei Contao: Es gibt einen Block-Typ “Spalte Start” und “Spalte Ende”, und alles dazwischen wird entsprechend in Divs gepackt — schön ist das ja aber auch nicht)
  • Ich hab eine Seite “produkte” mit der Produktübersicht und erstelle eine Child-Seite für ein Produkt, der Slug ist dann “produkt-1”, statt “produkte/produkt-1”? Ich kann in dem Slug-Editor auch keine Slashes eingeben… ​​Geht per {parent.uri}/{slug}​

(Ich möchte nicht ausschließen, dass ich die Funktionen nur noch nicht gefunden habe, jedenfalls nicht an dafür eingängigen Orten.)

Ich möchte Craft wirklich richtig gerne richtig gut finden, weil ich dringend auf der Suche nach einem neuen tollen CMS bin, aber noch fehlen mir etwas die Ideen, wie ich es vernünftig benutzen kann. Es mag sein, dass ich in meiner Denkweise noch zu sehr in der Contao-Seitenbaum-Artikel-Content-Welt gefangen bin und es mir schwer fällt daraus auszubrechen… daher bitte ich hier nochmal um Unterstützung von euch Craft-Profis. (Ich habe natürlich auch schon gegoogelt, aber bin bisher bei keinem der Themen fündig geworden)

1      28. January 2018

Seit Jahren sammele ich alles mögliche, was in irgendeiner Weise zur Dokumentation meines Lebens hilfreich sein könnte. Dazu gehören unter anderem Konzert- und Kino-Tickets, Eintrittskarten, alles Mögliche, was im Urlaub so anfällt, Festivalbändchen und vieles mehr.

Im Jahre 2011 kam ich dann auf die Idee, dass es cool wäre, den ganzen Kram aus meiner Sammelbox zu entnehmen und in ein… Buch zu kleben. Wie man das halt so macht.

An einem verregneten Nachmittag (davon gehe ich mal aus, ich bestelle das Buch im Oktober) fing ich also an jedes dieser kleinen Andenken, das flach genug war um aufgeklebt zu werden, in dieses A4-Moleskine zu überführen. Angefangen bei meinem ersten Subway to Sally-Konzert im Jahr 2005, oder so, bis 2011.

Tatsächlich pflegte ich das Buch dann noch ein paar Monate weiter, auch 2012 wurde noch ziemlich komplett geklebt. Danach ließ ich es etwas schleifen und aktuell besitze ich das Buch und eine Box mit Kram, der da eigentlich rein müsste.

Nun gibt es aber folgende Probleme:

  1. So ein gebundenes A4-Moleskine ist auch nicht wirklich für solche Kleb-Arbeiten geeignet. Bereits jetzt ist es irgendwie vier mal so dick, wie es eigentlich sein sollte, und dabei ist es gerade mal zu einem Drittel gefüllt
  2. Viele Sachen aus der Zeit von 2012-2018 (wow, so viele Jahre schon?) habe ich nicht mehr, da ich zwischenzeitlich in diversen Anflügen von Aufräumen auch viele Dinge weggeworfen habe. Mein ehrgeiziges Ziel, jedes Kino- und Konzertticket aufzuheben und zu -kleben kann nicht mehr erreicht werden.
  3. Allgemein gibt es immer weniger Tickets als schöne Hard-Tickets. Ausgedruckte Eventim-Dinger muss ich irgendwie auch nicht aufkleben. Was aber dazu führt, dass das Buch nicht komplett ist.
  4. Eigentlich will ich auch nicht so ein fettes Buch, aus dem die Inhalte überstehen im Regal stehen haben

Hier bin ich mal wieder in der typischen Minimalismus-Zwickmühle. Was lohnt sich aufzuheben? Lohnt es sich überhaupt, die Zeit zu investieren, den Kram aufzukleben, oder sollte ich die paar schönen Tickets, die ich doch noch habe, einfach wegwerfen?

Schaue ich mir das Buch in seinem aktuellen Zustand an, freue ich mich schon, dass ich es angelegt habe und ich hab die Angst, dass mir das in Zukunft fehlen wird und ich mich dann frage, was ich wohl ab 2012 gemacht habe, weil ich keine Dokumentation darüber mehr habe.

Also klar, die besten Dinge sind eh im Kopf gespeichert und man sollte nicht so viele Andenken aufheben, die eigentlich nur emotionaler Ballast sind — gleichzeitig sind es halt gerade so kleine Dinge, die ich beim Durchblättern des Buches sehe, die erst die genaueren Erinnerungen im Kopf triggern. Die kommen ja nicht von alleine raus!

Soll ich meine Tickets scannen, und irgendwo auf dem Rechner ablegen, damit ich sie immerhin noch habe, falls ich sie mal verarbeiten will? Auch irgendwie sinnlos.

Am allerliebsten hätte ich für jedes Jahr so ein kleines Büchlein oder Heftchen, das mir jemand schön in Indesign layouted hat, in dem dann alles wichtige, was ich in dem Jahr erlebt habe drin ist. “Du warst auf 20 Konzerten:”, “Du warst 36-Mal im Kino”, eine kleine Zusammenfassung meiner Swarm-Checkins und top Instagram-Fotos. Und das ganze ausgedruckt und ins Regal gestellt, zu den Fotobüchern, die mich jedes Mal erfreuen, wenn ich sie angucke. Manche Sachen brauche ich einfach zum Anfassen.

Da ich es schon nicht schaffe, das Fotobuch ohne riesigen Zeitverzug zu produzieren, werde ich es natürlich auch niemals schaffen so ein Heftchen zu produzieren. Was mir bleibt ist also dieses nicht sehr volle A4-Moleskine. und mein Pritt-Stift.

Was sind eure Gedanken dazu? Sammelt ihr Konzert-Tickets? Was macht ihr mit der Sammlung? Sollte man einfach mit der Vergangenheit abschließen und alles wegwerfen?

11      26. January 2018

Keine Ahnung, wofür dieser Blog Google Analytics braucht. Ein Snippet weniger! Dabei ist mir mal wieder aufgefallen, wie viel komisches JavaScript ich einfach hier in die footer.php des Themes geschmissen habe. Wird Zeit, dass ich den Screencast fortführe und den Blog auf Kirby umziehe.

2      26. January 2018

Kurze Notiz: Hetzner, mein deutscher Lieblingshoster, mit dem ich schon eine Menge durchgemacht habe, hat nun ein Cloud-Angebot, das sich ziemlich nach Digital Ocean und all den anderen Cloud-Anbietern anfühlt, die in den letzten Jahren auf den Markt geworfen wurden. Hetzner überzeugt hier mal wieder durch den Preis — die günstigste Box kostet gerade mal 2,96€ und bietet mit 2GB RAM doppelt soviel wie Digital Ocean im 5$-Paket (die haben ihre Droplets vor ein paar Tagen selber auch verdoppelt).

Ich habe keine Ahnung von der Planung dahinter und wie sich das rechnen kann, mir aber auch egal, hauptsache ich spare Geld. Ich habe knuspermagier.de direkt mal umgezogen, wenn das sich bewährt, werde ich darüber nachdenken, den Rest auch nach zu holen.

Auf jeden Fall ein guter Moment die Ansible Playbooks mal upzudaten um jederzeit seine Webseiten in jedem Cloud-Angebot der Welt hochziehen zu können.

5      24. January 2018

Hallo, ich suche mal wieder eine App. Also, eigentlich habe ich schon angefangen sie zu entwickeln, vor ein paar Monaten, als ich mal einen Vormittag lang React Native ausprobiert habe.

Ich taufte sie auf den Namen “Kücheninventar”, denn das beschrieb meinen geplanten Einsatzzweck ganz gut. Eine App, in der man kurz notieren kann, was man noch so in der Küche hat, und beim Einkaufen getrost ignorieren kann.

Natürlich habe ich nicht vor da Sachen reinzuschreiben, die man ständig benutzt, und wo man weiß, dass sie leer sind. Olivenöl, Käse, Brot und so ist natürlich Quatsch und wird viel zu hochfrequent benutzt, als dass es da erfasst werden müsste.

Für alles, was man seltener braucht und daher irgendwo im Schrank verstaut hat, wo man es nicht täglich sieht, fänd’ ich so eine App aber super. Wie oft fragte ich mich schon im Laden, ob zuhause noch eine Dose Kokosnussmilch ist und kaufte, um auf Nummer sicher, zu gehen einfach noch eine. Mittlerweile habe ich eine ganze Schublade dafür.

In die gleiche Kategorie fallen alle Sachen, die man zum Sushi-Machen braucht, verschiedene Reis-Sorten, Mehl und all so Kram, den man halt nicht eh ständig auf der Einkaufsliste hat.

Naja. Wie gesagt fing ich an, die App zu bauen, hatte dann aber was anderes vor und alles geriet wieder in Vergessenheit. Heute fand ich dann den Punkt “Mal aufschreiben, was für Schrauben eigentlich im Keller liegen” auf meiner Todo-Liste und mir fiel diese unvollständige App wieder ein. Man könnte natürlich auch eine Keller-Liste anlegen. Nie wieder vergessen, ob man einen Schraubentyp besitzt oder nicht!

Weil ich keine Zeit habe, würde ich mir die App nun aber gerne einfach aus dem App-Store herunterladen. Leider finde ich keine, die meinen Anforderungen entspricht:

  • Verschiedene Listen anlegen (Küche, Keller, whatever)
  • Listen können Dinge enthalten, die gezählt werden können (5x Kokosnussmilch)
  • Das alles in einem ansprechenden Design, das darauf optimiert ist die Listen schnell und komfortabel zu editieren, sonst macht es ja wieder keiner.
  • Optional: Alles in die Cloud gesynct, und man kann mehrere Leute dazu einladen, Dinge zu editieren
  • Optional: Einzelne Dinge können Füllstände haben (Olivenöl ist 50% voll)

(Der letzte Punkt geisterte mir mal im Kopf rum, dass es vielleicht cool wäre, sowas bei recht großen Behältern festhalten zu können, aber das macht am Ende eh keiner)

Kennt jemand so eine App? Wie löst ihr das Problem? Ist es überhaupt ein Problem, 25 Dosen Kokosnussmilch im Haus zu haben?

(Wahrscheinlich ist das mal wieder so eine Traumvorstellung einer App, deren Benutzung sich total logisch und toll anfühlt, am Ende ist man aber immer zu faul es wirklich zu pflegen und benutzt es nach drei Wochen nicht mehr. Aber man kann es ja mal versuchen.)

8      21. January 2018

Kurz nachdem ich Pia Douwes letztes Jahr live in ihrer Rolle in Rebecca hören konnte, kaufte ich ein Ticket für ein Konzert namens “Pia Douwes & Uwe Kröger, 25 Jahre nach Elisabeth”. Ich freute mich, trotz des sperrigen Namens, monatelang tierisch und gestern war es endlich soweit!

Wie es zu erwarten war, gab es zunächst ein paar Anekdoten aus ihrer gemeinsamen Elisabeth-Zeit, dazwischen alle wichtigen Lieder. Das war schonmal ziemlich gut, denn die Lieder sind ja alle super. Der zweite Akt enthielt etwas mehr Abwechslung und sie sangen diverse Lieder aus verschiedensten Musicals, die mir wenig, mittelmäßig oder sehr gut gefielen. Highlight des Abends war natürlich das Titelstück aus Rebecca. Ich hab es immer noch im Ohr und jede Aufnahme auf Spotify ist im Vergleich dazu so langweilig. Allein dafür hat sich dieses sündhaft teure Konzert-Ticket gelohnt.

Mein Fazit:

  • Ich mag Uwe Kröger nach wie vor nicht, er trägt immer viel zu dick auf.
  • Ich sollte mir keine “Best of Musical”-Konzerte mehr angucken, weil ich manche Musicals zwar mega gut finde, andere aber auch wieder mega langweilig und leider kann ich die Setlist nicht bestimmen. Die langweiligen Songs haben den Abend ein bisschen getrübt.
  • Ich muss auf jeden Fall Tickets für jedes Musical kaufen, in dem Pia singt.

Und weil nach dem Musical vor dem Musical ist, habe ich mir danach direkt noch ein Ticket für das Phantom der Oper gekauft, das im Februar mal kurz in Hamburg ist. Keine Ahnung, ob es eine gute Produktion ist, aber ich denke, das kann man sich mal angucken.

0      16. January 2018
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