Leoniden
Again

Gelesen hatte ich den Bandnamen schon häufiger, die Musik angehört hatte ich aber natürlich nicht. Deutsche Band mit englischen Texten, ieh!

Als ich die Bongo Boulevard-Folge mit Leoniden in meiner Youtube-Liste fand, wagte ich es es doch einmal rein zu hören und war sofort positiv überrascht. Der Sänger hat eine ziemliche Range drauf und singt ziemlich hoch. Klingt ein bisschen nach Panic! At the Disco und so. Ich hab ja keine Ahnung von Genres, da sie auf dem Dockville waren, würd ich sie aber mal als Indie-Pop bezeichnen. Sowas in die Richtung.

Mir gefällt jetzt nicht jedes Lied von ihnen mega, aber die beiden Alben, die sie bisher veröffentlicht haben, enthalten schon einige gute Songs und strotzen vor Energie! Kann man mal reinhören. Bei mir sind sie auf jeden Fall auf Heavy Rotation.

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Manchmal ist es doch ganz gut, das lange Objektiv bereit liegen zu haben. So eine süße kleine Meise!

7 Billion Humans

Von den Machern von “Human Resource Machine” gibt es seit einigen Tagen 7 Billion Humans, den grandiosen Nachfolger, in dem man nun immer mehrere Arbeiter steuert und nicht mehr nur einen. Ich kaufte es für die Switch, habe es sicher bald durch, und es ist ziemlich gut und witzig. Für alle, die auch gerne in der Freizeit programmieren, kann ich es nur empfehlen!

Wie man sieht, ist das kleine Herz unter den Blogposts zurück. So ganz ohne Feedback war es doch etwas langweilig, also entschloss ich mich dazu, das Liken wieder zu ermöglichen. Also, auch, weil ich in meinem Rezepte-Tool eh die grobe Möglichkeit wollte, Ratings zu vergeben. Wie auch immer.

Weil ich immer gerne mal was neues ausprobiere, habe ich das gesamte JavaScript dieser Webseite, also circa 20 Zeilen Code, mal mit StimulusJS, einem JavaScript-Framework von den Basecamp-Leuten gebaut. Ziemlich cool, für die Größe der Webseite hier allerdings hoffnungslos übertrieben, jetzt habe ich nämlich ein 40 Kilobyte großes JavaScript-Bundle, statt der 30 Zeilen, die bisher einfach im HTML integriert waren. Upsi!

Trotzdem, beim nächsten größeren Projekt werde ich es wohl mal ausprobieren! Hier baue ich es wohl demnächst mal wieder aus, #performance.

Dumme Uhren

Als ich meine HappyBrush bekam, war ich zunächst ja erstmal sehr begeistert, denn im Lade-Sockel ist eine Uhr integriert. Geil! Endlich weiß ich,wie spät es ist, wenn ich mitten in der Nacht aufs Klo muss!

Nun ist es aber ja leider so, dass man im Bad selten so viele Steckdosen hat, wie man gerne hätte, und wenn man den Rasierer mal laden muss, muss die Zahnbürste halt kurz dran glauben.

Als ich sie wieder mit der Stromversorgung verband, war ich zunächst überrascht. Die Zeit war noch da, juchu! Er hatte sie nicht vergessen und sogar weiter getickt! Hat da jemand mitgedacht?

Naja, leider war das bisher nur einmal der Fall. Ich habe das Gefühl, dass wirklich nur ziemlich kurze Stromunterbrechungen überbrückt werden können. Zu früh gefreut.


Was ich sagen will: In meinem Leben ist kein Platz für so dumme Uhren, die man ständig neu stellen muss. Oder welche, die nach einer Zeit nachgestellt werden müssen, oder Uhren, die die Zeitumstellung nicht kapieren (die wir ja, zum Glück, demnächst los sind).

Jeder kennt doch die Uhr zuhause am Herd, die nie gestimmt hat. Nach einer Zeit geht man dazu über sich einfach den Umrechnungsfaktor zu merken. Herd sagt es ist 18:52 Uhr? Einfach 3 Stunden und 12 Minuten abziehen! Das wird mit der Zeit zur Automatik.

Ist es wirklich so teuer einen Funk-Empfänger einzubauen? In ein 1.000€-Gerät wie einen Herd? Selbst bei einer 50€-Zahnbürste müsste das doch möglich sein, was kann das schon kosten. Oder liegt es daran, dass man in der Wohnung so selten Funkkontakt hat und das Kundenerlebnis daher zu schlecht ist?

Man weiß es nicht. Das Einzige, was ich weiß, ist der Umrechnungsfaktor meiner neuen Bad-Uhr. +3h25min. Zumindest, bis ich mich das nächste mal rasiere.