Wer viel misst, misst viel Mist

In der letzten Zeit ist es warm, schon gemerkt? Gefühlt wird es in der Wohnung, trotz nächtlichen Lüftens und geschickter Verwendung von Verdunklungs-Rollos, nie wirklich kühl. Um diesen Missstand mal wissenschaftlich zu belegen dachte ich mir, dass ich ja endlich mal ein paar smarte Thermometer anschaffen könnte. Eins in jeden Raum und dann geile Auswertungen, an denen ich sehen kann, dass alles viel zu heiß ist.

Nachdem ich feststellte, dass das Eve Degree immer noch 70 Euro kostet, legte ich das Projekt fast auf den großen Haufen der Projekte, die ich zu einer späteren Zeit angehen werde. Doch dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen! Hej! Letztes Jahr habe ich doch ein Vermögen in smarte Thermostate von Tado investiert. Die messen doch auch ständig die Raumtemperatur und schicken sie sicher in die Cloud!

Ein googeln später wusste ich, wie man mit der API spricht. Die ist natürlich nicht offiziell verfügbar, aber auch nicht sonderlich geschützt. Alles ziemlich standardmäßige REST-Ware. Schnell hatte ich ein schmutziges Skript zusammengeschustert, mit dem ich alle Messungen, seitdem ich die Dinger habe, exportieren konnte. Keine Ahnung, wie lang die das speichern, aber mindestens 9 Monate!

Weil ich nicht weiß, womit ich sonst Grafen malen soll, importierte ich die Daten fix in eine InfluxDB (sehr gute Software! Später mehr! Hahaha, als ob.) und kreierte mit Chronograf folgende Grafik:

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Wie man sieht ist es wirklich ziemlich warm hier. Puh. Tagsüber kommt man selten unter 28°C Raumtemperatur und das neue ganznächtliche Lüften des Arbeitszimmers bringt auch gerade mal ein kleines Bisschen Erfrischung mit sich: 22°C, für wenige Minuten.


Nachdem der Graf gemalt war, fragte ich mich, was das eigentlich soll. Auch ohne es zu sehen, ist mir seit drei Monaten klar, dass es viel zu warm ist. Immerhin habe ich damit Material für diesen Blogpost erzeugt!

Auf einem Benefiz-Konzert, das der schwerreiche Unternehmer Walter Loving veranstaltet, erfolgt ein Giftanschlag auf den Klarinettisten des Orchesters. Das ruft die Luzerner Ermittler Reto Flückiger und Liz Ritschard auf den Plan.

Die Musik stirbt zuletzt auf mediathek.daserste.de

Juchu, beim Schweizer Tatort hat sich mal jemand was getraut und statt dem Einheitsbrei einen 90-minütigen Oneshot-Spielfilm gedreht. Ich, als großer Fan dieser Art Filme (siehe Victoria und Birdman (ja, kein echter Oneshot)) kann das natürlich nur unterstützen. Props, trotz des falsch geschriebenen Namens, an Filip Zumbrunn, den Kameramann, für den das sicher alles sehr anstrengend war.

Guckt ihn euch an, solang er noch in der Mediathek ist.

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Bei der Hitze kleben einem die Tasten am Finger… Ich hoffe, ich bekomme bald einen Termin im Apple Store, die Anfrage ist raus.

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Vor Ewigkeiten machte ich ja mal ein paar analoge Fotos, mit der EOS 5 von Papa. Monate später scannte ich die Negative mal. Naja. Das hier sieht irgendwie ziemlich künstlerisch aus, vor allem wegen dem ganzen Staub auf dem Scanner.

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