Update your feed readers

Im Zuge der Migration des Blogs ist mir aufgefallen, dass der alte Wordpress-RSS-Feed ja immer noch auf Feedburner weiterleitet. Feedburner! Kennt das noch wer?

Im Zuge meiner “alles selbst hosten, keine Third-Party-Scheiße”-Policy würde ich davon natürlich auch gerne weg kommen. Daher würde ich euch bitten, mal in eurem Reader zu schauen, ob ihr die Feedburner-URL (…/schafwelten) oder die korrekte URL (https://knuspermagier.de/feed) benutzt und passt das am Besten mal an. Danke!

Willkommen Blogchain

Bereits vor ein paar Monaten war ich ja unzufrieden mit meiner Wordpress-Installation und war drauf und dran, alles auf Kirby umzubauen. Ich war so gar so invested, dass ich mich kurzzeitig entschied, die Migration in einem Screencast festzuhalten. Aber bereits nach zwei oder drei Folgen fiel mir auf, dass das alles viel mehr Zeit kostet, als würde ich es einfach so machen — und so richtig zufrieden war ich mit dem, was ich mir da mit Kirby zusammenbaute auch nicht. Kirby 2 ist einfach ein bisschen alt und zu Kirby 3 gab es damals noch keine Alpha oder Beta. (Ich würd' den Screencast verlinken, hab aber schon alle Spuren beseitigt)

Lange lag das Thema brach, aber als vor einigen Wochen hier der Blog-Spirit wieder etwas aufflammte und Daniel seine Seite sogar mit einer neuen Blogengine re-launchte (Martin auch, der hat sie aber nicht selbst gecodet), war ich wieder angefixt. Ich will auch was neues!

Allerdings habe ich natürlich keine Lust gehabt, zu warten, bis Kirby 3 benutzbar ist. Letztens schaute ich mir ja auch schon diverse andere Systeme an und befand sie für unbrauchbar. Daher kam es nun zum Unvermeidbaren: Ich musste selber programmieren!

Da sind wir nun. Das gute Stück heißt… Blogchain, weil Daniel das vorgeschlagen hat und ich nicht über Namen nachdenken wollte. Die Posts liegen als Markdown-Files in einem Verzeichnis und werden gerendert, alles ganz easy und trotzdem merzt es alle meine Probleme mit Wordpress aus:

Ja, ok, die meisten hätte ich auch durch diverse Wordpress-Plugins fixen können, aber jetzt konnte ich die Situation auch nutzen und direkt auch das Template und CSS neu schreiben, und damit erhebliche Mengen alten und ungenutzen Schrott-Code entfernen. Aktuell hat die Seite, außer der Typekit-Einbindung, nichtmal JavaScript!!


Die große Frage bei solchen Umstellungen ist allerdings auch immer, wie man mit dem alten Content umgeht. Ich hab mich jetzt dafür entschieden, die aktuellen Posts aus dem Juni in den neuen Blog zu übernehmen, und alles davor befindet sich auf archiv.knuspermagier.de — erstmal auf unbestimmte Zeit. Ein Komplettimport hätte mir zu lange gedauert. Per Rewrite wird allerdings dafür gesorgt, dass alte URLs weiterhin funktionieren, Magie!


Ja, es gibt noch ein paar Sachen, die Fehlen: Das Like-Herz, ein Datum unter'm Post, das Styling passt noch nicht perfekt, etc etc -- aber manchmal muss man auch einfach mal einen Zwischenstand shippen, sonst bloggt man nicht weiter.

Lieber Windows-PC,

ich weiß gar nicht, wie du richtig heißt, ich war damals wohl schon aus dem Alter raus, wo ich jedem Device vernünftige Anime-Namen gegeben habe.

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2012, nachdem sich Marcel und Martin ordentliche Gaming-Rechner gekauft haben, habe ich dich auch nochmal aufgerüstet und wir verbrachten viele Runden Battlefield 3 zusammen. Danach habe ich auch noch das ein oder andere Spiel gespielt (Bioshock Infinite, die neuen Tomb Raiders), die meiste Zeit standest du aber nur in der Ecke und hast Staub gefangen.

Dabei hatte ich endlich ein richtig geiles Gehäuse gekauft, wo die Festplatten so seitlich rein können, damit man da leicht dran kommt. Konnte ja keiner ahnen, dass man nich mehr 20 fette 3,5”-Platten einbauen muss, um zu überleben. Außerdem richtig gute Gehäuselüfter, auch für mich das erste Mal. Du bist kaum hörbar und bleibst kühl!

Außerdem stattete ich dich mit so einem fancy Netzteil aus, wo man sich selber aussuchen kann, welche Kabel man braucht, damit nicht zu viel im Rechner rumliegt. Von dem Mainboard, der CPU, dem RAM und der Grafikkarte will ich mal gar nicht erst anfangen, die waren auch alle teuer genug, sollten ja auch für einige Jahre Spielspaß reichen.

Wer hätte gedacht, dass ich, wenn ich finanziell in der Lage bin, mir den geilsten Gaming-PC zu bauen, keine Lust mehr auf Gaming habe? Also naja, zumindest am Rechner. Ab und zu spiele ich ja doch mal was, aber halt mit der Switch. Im Bett, oder auf der Couch.


Und trotzdem bekomme ich jedes mal, wenn ich den Rechner doch aus einem Grund anschalte so ein heimeliges Gefühl. Dieses Windows 10, das ich nie wirklich eingerichtet habe, weil ich zu dem Zeitpunkt, als ich den Rechner baute schon voll auf Mac OS war und der Gaming PC wirklich nur Steam brauchte. Irgendwie fühlt es sich an, als wäre ich dort zuhause — aber gut, ich bin auch immer noch den größten Teil meines Lebens Windows-User gewesen (… 95? — 2012). Wahrscheinlich gibts da aus der Zeit in meinem Kopf noch einige Assoziationen.

So schön es sich auch anfühlt, bin ich sehr froh, nicht mehr tagtäglich die Windows-Oberfläche und entsprechende Programme zu sehen. So viel sieht da einfach noch aus wie damals, als ich selber in Visual Basic 6 Interfaces zusammen geklickt habe (das war toll!).


Aber das soll gar nicht der Punkt dieses Posts sein. Weil ich doch noch ein paar Blu-ray Discs besitze, kaufte ich mir nach langem Ringen doch noch ein Blu-ray-Laufwerk. Das erste optische Laufwerk, das dieser Rechner in seinem Leben zu Gesicht bekam. Im Jahr 2018, naja.

Jedenfalls verlief die ganze Sache, Windows-typisch, natürlich nicht ohne Probleme. Da ich nicht genügend Stromkabel im Gehäuse hatte (bei irgendeiner Aufräumaktion habe ich wohl die zusätzlichen Kabel meines tollen modularen Netzteils weggeworfen, geil) musste ich nämlich eine der Festplatten abstöpseln um das neue Laufwerk mit Strom zu versorgen.

Windows angemacht, Desktop kommt, alles freezed. Neustart, Windows bootet, allerdings nur in einen schwarzen Bildschirm, die Maus funktioniert aber und den Task Manager kann ich auch starten, hä?

Ich probierte weiter rum, hangelte mich durchs BIOS, hätte sogar ein paar Jumper umgesteckt, würde es noch welche geben, naja. Nach tausend Reboots kam er immerhin mal wieder auf den Desktop und direkt erschien so ein gutes altes Popup… “Bitte legen sie ein Medium in Laufwerk D: ein”.

Aha! Mir wurde einiges bewusst. Natürlich hatte ich das System auf C:, eine tolle fixe SSD, installiert — der “Eigene Dateien”-Ordner, oder wie das Äquivalent unter Windows 10 heißt, war allerdings auf der Festplatte mit dem Buchstaben D:. Nun hatte ich ausgerechnet diese Platte aber abgemacht, und weil Windows ein bisschen dumm ist, hat er das Blu-ray-Laufwerk dort einsortiert. Beim Booten versuch Windows da drauf zuzugreifen, bekommt Fehler, wenn kein Medium eingelegt ist und explorer.exe crasht in 9/10 Fällen, was dazu führt, dass meistens der Desktop nicht mal läd und keine Fehlermeldung angezeigt wird. Großes Kino.

Könnten Laufwerke, die an unterschiedlichen S-ATA-Ports angeschlossen sind nich einfach ihre Buchstaben behalten, auch wenn sie kurz weg sind?

Nach drei Stunden Frustration war ich dem Problem nun also auf der Spur und konnte schnell den Buchstaben ändern, worauf hin alles wieder wie gewohnt funktionierte. Juchu!


Jetzt, wo ich mich so ein bisschen damit auseinander gesetzt habe, habe ich schon Lust den Rechner wieder aufzurüsten. Einfach, weil es geht und weil mir das Zusammenbasteln von Computern schon immer Spaß machte. Demnächst irgendwann kommt ja das neue Tomb Raider. Vielleicht spendier ich uns nochmal ne neue Grafikkarte, lieber Windows-PC. Und vielleicht eine neue, kabellose Tastatur, die nicht die Größe eines Flugzeugträgers hat. Hat jemand Empfehlungen? (Nein, keine fancy 300€ mechanische Tastatur mit platinvergoldeten Powerswitches)

Ciao Dropbox, oder: Backupstrategie 2018

Es ist mal wieder Zeit meine Backup-Strategie zu besprechen. Vor allem geht es mir diesmal um meine Foto-Raws, denn für die ist ein neues Zeitalter angebrochen!

Bisher lagerte ich ja einfach alles in der Dropbox. Vor ein paar Jahren entschied ich mich dafür, dass ich 10€ dafür im Monat zahlen möchte, jederzeit Zugriff auf alle Fotos zu haben, sofern ich schnelles Internet habe. Ich hoffte die ganze Zeit, dass Dropbox über die Jahre sicherlich die maximale Kapazität, damals 1 Terabyte, erhöhen wird.

Tja, vor ein paar Tagen war es nun soweit, ich hab ein paar Fotos importiert und schon war die Dropbox voll. Leider gibt es entgegen meinen Erwartungen keine Möglichkeit an mehr Speicher zu kommen, nicht mal indem ich mehr Geld einwerfe.

(Also, ich könnte mir einen Business-Account holen, dann müsste ich aber für mindestens drei Benutzer Zahlen und so viel ist es mir doch nicht wert.)

Nun, was sind die Alternativen? Ich hätte ja gerne einfach alles ins iCloud Drive verschoben, doch das kann leider kein Selective Sync — bei einer chronisch vollen SSD leider keine Alternative.

Leider fand ich nicht wirklich etwas passendes. Ich überlegte kurz, mir mit Resilio Sync Home eine eigene Dropbox aufzusetzen, aber so zu einhundert Prozent vertraue ich der Software noch nicht, was eigentlich Quatsch ist — immerhin wäre alles auf eigenen Server und nicht mehr in Dropbox’ Gewalt, aber keine Ahnung ob der Sync-Client nich die Daten langsam schreddert, oder so. Außerdem würde das wieder bedeuten, dass ich den Raspberry Pi updaten muss und mehr administrative Arbeit um das alles einzurichten.

Meine kurzfristige Entscheidung, um zumindest neue Fotos zu sichern, war also erstmal ein paar alte Fotos direkt aus der Dropbox zu löschen. Bye bye 2014, Hallo 200GB freier Speicher!

Der Nachteil daran war leider, dass ich damit ein wichtiges Backup-Medium in meiner ausgepfeilten mehrstufigen Backup-Strategie verlor. Nachdem mir Markus nochmal Arq Backup empfahl, entschied ich mich, das noch mal zu probieren. Mein letzter Amazon Glacier-Versuch ist ja bereits ein paar Jahre her.

Seit einer Woche lade ich nun meine Fotos in einen Glacier-Vault und freue mich dabei sehr über meine Internet-Leitung zu Hause, mit der ich teilweise auf bis zu 5 MB/s im Upstream komme. Früher hatte man… 16 kB/s, oder so. Die Zukunft!

Ich bin gespannt, wie teuer der Upload von dem Terabyte an Daten sein wird, also ich könnte es mir natürlich ausrechnen, aber das ist ja langweilig. Dürfte wohl so auf 50€ kommen. Dafür ist alles für die Ewigkeit eingefroren — zumindest solang ich den Encryption-Key nicht vergesse.


Meine Backup-Strategie 2018 sieht nun also so aus:

(Backup-Platten sind drei Stück, die natürlich an unterschiedlichen Orten liegen)

Mein Ziel für die Zukunft wäre jetzt mich doch noch mit Resilio auseinander zu setzen, und sowohl zu Hause, als auch bei meinen Eltern jeweils eine Node zu platzieren und dann komplett auf Dropbox zu verzichten. Aber dafür bräucht’ ich echt mal Zeit.

EOS M50, Zwischenstand

Ein paar Monate ist sie nun schon da, die kleine Schwester von meiner 6D. Tatsächlich habe ich sie auch öfter mal benutzt! Hier ein paar Sachen, die mir bisher auffielen: