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Hallo. Ich bins! Philipp!

ASP
ASP Unplugged, 19.12. in Stuttgart

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    <p>Hallihallo,</p>

am Sonntag war ich mit der Britta und dem Christian, meinen beiden langjährigen Bekanntschaften aus Karlsruhe bei einem wundertollen Konzert. In diesem Blogpost möchte ich den spannenden Tag kurz und knackig, wie das so mein Stil ist, darlegen.

Die Fahrt nach Karlsruhe

Zuerst einmal begann der Tag damit, dass ich gegen 8:20 Uhr aufstand. Ich hatte bereits alles gepackt, was ich so benötige, denn die Fahrt nach Karlsruhe war ja praktisch der erste Teil der weihnachtlichen Heimfahrt. So machte ich mich pünktlich, aber wie immer etwas gestresst, weil zu spät, auf zu meinem IC, der mich ohne Umsteigerei nach Karlsruhe führte.

Auf der Strecke habe ich hauptsächlich geschlafen, da alles ziemlich ruhig und ich immernoch recht müde war. Drei Stunden später war ich dann am Hauptbahnhof Karlsruhes und wartete dort auf einen alten Chat-Bekannten, mit dem ich mich am Vortag noch zufällig verabredet hatte, als wir feststellten, dass wir etwa zeitgleich in Karlsruhe sein werden.

Das Kennenlernen des unbekannten Dritten

Ein kurzes Mahl, ein kurzes Kennenlernen und zwanzig Minuten später trennten sich allerdings schon wieder unsere Wege. Aber es war schön mal wieder eine Internetbekanntschaft zu real-life-isieren.

Odyssee durch Stuttgart

Danach ging es in die S-Bahn nach Jöhlingen, Sachen abstellen, ein bisschen Quatschen und dann kurz vor vier wieder zurück. Dabei mussten wir leider feststellen, dass man an den Automaten der KVV nur mit Münzen bezahlen kann. Das ist leider durchaus ein Problem, wenn man ein Baden-Württemberg-Ticket erwerben möchte. Also erstmal ein Einzelticket bis KA-Durlach, wo es dann DB-Automaten gibt. Doof.

Ab da ging dann aber auch alles reibungslos bis Stuttgart, wo wir am Hauptbahnhof ausstiegen, in der Hoffnung dort eine Pizzaria oder soetwas zu finden um unseren Hunger zu stillen. Leider gelang uns das nicht und so spurteten wir einmal über den wunderschönen Stuttgarter Weihnachtsmarkt um uns letzendlich an einem überteurten Baguette-Stand ein paar Baguettes zu gönnen.

Halbwegs gesättigt machten wir uns auf den Weg zur Haltestelle Pragsattel, die idealerweise direkt neben dem Theaterhaus ist, wo das Konzert stattfinden sollte. Was für eine glückliche Fügung! Im Theaterhaus erwartete uns ein relativ unerwartetes Bild. Um 18 Uhr war es noch recht leer und überall befanden sich zumeist relativ ordentlich gekleidete und sich normal verhaltende Gruftis. Keine schwarzen Messen und Tier-Opferungen!

Saal 1

Nachdem wir dann den passenden Eingang zum Theatersaal T1 gefunden hatten, stellten wir uns dann vorsichtshalber mal ordentlich in die Schlange und warteten bis sich die Tür endlich öffnete. Gemeinsam mit uns taten das eine Menge weiterer Leute. Und jede Minute wurden es mehr.

Etwa 19 Uhr und damit früher als angekündigt öffnete jemand die Tür und wir konnten reinstürmen. Dank unserer guten Ausgangsposition konnten wir Plätze in der dritten Reihe ergattern die auch noch ziemlich mittig lagen. Perfekt! Von dort aus konnte man alles grandios sehen. Auch die Sitznachbarn waren nicht groß und hatten auch keine riesigen Blickdichten Afro-Frisuren. Da es sich ja um ein gesittetes Sitz-Konzert handelte ist das sehr wichtig!

Nachdem der ausverkaufte Saal nun endlich zu seinen Plätzen gefunden hatte begann das Konzert pünktlich. Alles weitere war einfach zu perfekt um es in Worte zu fassen. Wer die Live-DVD von 2008 kennt und gut findet, kann ungefähr erahnen wie toll das Konzert war. Nur, dass es noch viel viel viel viel besser war als auf der DVD.

Aufbau und Niedergang

Der grobe Rahmen des Konzertes (die Krabat-Liederreihe) blieb natürlich erhalten, aber einige Songs wurden durch neue ersetzt. Manche kannte ich leider noch nicht, da ich, vor Krabat, kein großer ASP-Fan war — die Lieder haben in den Unplugged-Arrangements aber alle restlos überzeugt. Schade, dass es davon keine Mitschnitte gibt.

Auf der Bühne gab es auch immer was zu sehen, man wusste quasi garnicht wo man hinschauen soll. Vor allem der Perkussionist ist ziemlich abgegangen und war sehr beeindruckend. Ebenso aber auch alle anderen Musiker. Schön war auch, dass der Matze quasi meine Gitarre hatte. Also fast das gleiche Modell!

Es war auf jeden Fall eine sehr gute Entscheidung sich das Konzert anzuschauen und Musik-technisch ein wunderbarer Jahresausklang! *schmolf schmolf*

Die Heimfahrt

Um 23:40 oder so war das Konzert dann vorbei. Einerseits natürlich schade, andererseits aber auch gut, denn unser letzter Zug nach Hause fuhr um 0:14. Also machten wir uns geschwind auf den Weg nach Stuttgart Feuerbach, von dort nach Ludwigsburg und dann mit dem Regionalexpress nach Karlsruhe, wo wir leider feststellen mussten, dass der McDonalds dort um kurz vor Zwei Uhr schon geschlossen hat. Provinzbahnhof!

Aber es gibt einen 24/7-Shop, in dem ich für ein Heidengeld Brot und Landjäger erwarb um wenigstens noch etwas halbwegs vernünftiges essen zu können, bevor wir gegen 2:30 ins wohlverdiente Bett gehen konnten. Glücklich und zufrieden.

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