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Hallo. Ich bins! Philipp!

PUR
Das MegaEvent – Pur auf Schalke 2010

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    <p>Heute war ich mit dem Matze hier im wunderschönen Gelsenkirchen, wie schon erwähnt, beim Pur Konzert. Im Moment ist es 2:49 Uhr und ich liege im Bett im Europahotel Essen, dass etwas versteckt neben Carglass und Pitstopp liegt, aber eigentlich ganz schön ist.</p>

Eigentlich sollte ich schlafen, da ich dem Matze gesagt hab, dass wir um 9 Uhr frühstücken wollen, aber irgendwie hab ich noch zuviel Energie und lasse daher nun mal meinen Gedanken zum gestrigen Tag und dem Konzert freien Lauf.

Fahrt

Angefangen hat für mich alles um 8:45, als ich aufstand. Ich schmierte mir schnell zwei Brote, schaltete alles aus und ging zum Bahnhof um in den IC 2006 zu steigen, der uns bis Mülheim bringen sollte1.

Die Fahrt gestaltete sich relativ lang, da wir gut 7 Stunden lang mit dem IC durchfuhren. Einerseits ist nicht umsteigen müssen ja komfortabel, aber 7 Stunden is halt schon heftig. Dazu kommt, dass wir auf unserem reservierten 4er-Tischplatz sechs Stunden lang auch noch ein 85-jähriges Ehepaar sitzen hatten, was zwar ganz nett war, aber halt die Bewegungsfreiheit leider etwas einschränkte.

Irgendwo in der Mitte stiegen dann auch schon die ersten Hardcore-Pur-Fans ein und setzten sich auf den 4er-Platz gegenüber. Sie hatten an alles gedacht. Zuerst ein schöner Brunch mit Brötchen, Wurst, Sekt und Bier und später dann ein Käffchen vom BordBistro gemeinsam mit ein paar mitgebrachten Schokocroissants.

Zwei so Pärchen im mittleren Alter. Sie hatten auch Plastikbecher mit Pur-Aufdruck von den letzten Touren. Irgendwie. Jedenfalls sprachen sie die restliche Fahrt über dann ununterbrochen über ihre Pur-Erlebnisse, ihre Kinder und Tupperware.

Nun gut. In Mühlheim stiegen wir in eine Regionalbahn nach Essen, gingen zum Hotel zwecks Gepäckabladung und dann gings zurück zum Essener Hauptbahnhof um nach Gelsenkirchen zu fahren. Eine Straßenbahn brachte uns schließlich zur Veltinsarena, wo wir nach kurzer Zeit auch schon den richtigen Eingang fanden.

Konzert

Nachdem ich noch Getränke für jeweils 3,90 Euro gekauft hatte begann dann auch schon die Vorband, Luxuslärm. Hatte den Namen schon einige Male gehört, kannte aber keines ihrer Lieder wirklich. Daher hab ich textmäßig nich viel mitbekommen, war aber jetzt nicht soo der Burner.

Fast pünktlich um 20 Uhr begann dann das Haupt-Event. Pur! Von da an war dann alles ziemlich super. Da es ja ein “Pur & Friends”-Konzert war, waren auch einige Spezialgäste da.

Zuerst kamen ein paar Rentner aus dem “Rocken statt Rente“-Projekt von Sat1 auf die Bühne. Ist wohl eine Fernsehsendung in der ein paar Senioren eine Art Chor bilden. Naja, da haben sie wohl ein bisschen Geld bekommen, dass sie die da auftreten lassen. Jedenfalls haben sie dann kurz Highway to Hell gespielt und wars dann. Nichts besonderes.

Nach ein paar weiteren Songs kam dann noch Opus, die Band mit dem unglaublichen “Live is life”-Song. Ebendiesen haben sie dann auch gemeinsam performt.

Einige Lieder später kam dann der Frontmann von der alten Band Supertramp, die sicher keiner hier kennt, gemeinsam mit seinem Saxophonisten auf die Bühne und einige Klassiker, von denen ich die meisten kannte, aber nicht wusste, dass sie von Supertramp sind, angestimmt. Das Highlight war aber als sie dann gemeinsam auf deutsch/englisch Prinzessin sangen.

Natürlich durfte auch keine Anspielung auf die Lena fehlen, denn immerhin hat Pur ja ein Lied mit ihrem Namen. War jedenfalls lustig, wie der Hartmut Satellite sang.

Der letzte Spezialgast war dann etwas weniger schön, denn es handelte sich um DJ Ötzi. Außerdem hatte er 4 Hupfdohlen im Glitzerkleid dabei um ihn zu unterstützen. Nach Anton aus Tirol, Ein Stern der deinen Namen trägt und Hey Baby war es dann zum Glück auch schon geschafft. Die letzten Lieder waren dann wieder schön!

Fast pünktlich, kurz nach 23 Uhr war es dann vorbei. Immerhin haben sie gute 3 Stunden durchgespielt, was ja durchaus recht gut ist. Was ich sehr komisch fand, war, dass die Leute dann einfach gingen, ohne irgendwie um Zugabe zu kreischen. Normalerweise macht man das doch immer! Also viele Leute gingen auch schon so 22:45, als die Band mal kurz von der Bühne ging um ein paar Fans durch ihre körperliche Anwesenheit zu beglücken. Aber wtf, wer geht denn so früh?

Fazit

Es war super! Auch die neuen Lieder sind gut gegangen und es war schon eine coole Sache. Die Veltins-Arena ist auch eigentlich ziemlich groß, auch wenn sie irgendwie aus der Perspektive von da wo wir saßen ziemlich klein wirkte. Aber irgendwie waren die Männchen auf der Bühne schon ziemlich klein, was ja bedeutet, dass sie ziemlich weit weg waren.

Womit wir zum ersten Problem kommen: wir waren zuweit weg. Zwar gab es auch ne Videowand, aber näher dran wäre schon cooler gewesen. Aber leider war ja sogut wie alles ausverkauft.

Das zweite Problem war dann der Sitzplatz an sich. Sitzplätze auf solchen Konzerten geht irgendwie garnicht. Fehlt die Atmosphäre, man kann sich nicht wirklich bewegen und man ist, wie gesagt, zuweit weg.

Was uns zum dritten Problem führt: es war zu leise. Lag wahrscheinlich auch an der Entfernung. Die niedrige Lautstärke führte dazu, dass man die Leute in der unmittelbaren Nähe sehr gut hört, was leider nicht besonders gut ist, wenn die jenigen nicht singen können. Also normalerweise find ich Fangesänge ja super, aber halt nur wenn die Stimmen aller Fans zu einem undifferenzierbaren Ganzen verschmelzen.2

Ansonsten kann ich nichts negatives sagen, war wie gesagt super.

[rating:4.5/5]

  1. Ja, wir hätten auch direkt bis Essen damit fahren können, aber dann hätten wir keinen Sparpreis bekommen

  2. Was glücklicherweise bei den meisten Liedern auch wunderbar geklappt hat und ziemlich awesome klang

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