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Xavier Naidoo
Xavier Naidoo // Söhne Mannheims // SAP-Arena

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    <p>Wie angekündigt waren wir gestern in Mannheim. Es stand ein Konzert an. Xavier Naidoo, Söhne Mannheims &#038; Friends.</p>

Gegen dreizehn Uhr verließen wir unser Büro und machten uns auf den Weg zum Zug. Erstmal drei Stunden Bummelbahn nach Baden-Baden und dann noch 45 Minuten supi-dupi ICE. Pünktlich erreichten wir Ludwigshafen und konnten in unser Hotel, das Hotel Excelsior, einchecken. Nach kurzem Ausruhen ging es dann weiter mit der S-Bahn zur SAP-Arena, wo wir dann pünktlich 19 Uhr drin waren und unserer Stehplätze einnehmen konnten.

Darauf folgten dann gute fünf Stunden Dauerbeschallung. Zuerst die Vorband “Danjo-San and the Mr. Miagi Experience”, irgendeine Hip-Hop-Funk-Truppe aus Neustadt, die teilweise ganz gut und teilweise recht okay waren. Sie spielten gut dreißig Minuten. Eine kurze Umbaupause später fing dann der Xavier an seine Lieder zu trällern, unterstützt von verschiedenen Künstlern, die auf seinen Konzerten eigentlich immer dabei sind. Das ganze ging etwas mehr als zwei Stunden und war soweit okay — ich mag nicht alle Lieder vom Xavier so sehr, von daher wurde es manchmal etwas anstrengend.

Kurz vor Schluss ging ich dann mal kurz raus um mir eine Cola zu holen, die sich aber eher als schwarz angemaltes Wasser herausstellte — dafür mit 2,80€ für 400 Milliliter quasi ein Schnäppchen für solche Veranstaltungen.

Nach kurzer Verschnaufpause ging ich dann wieder rein und wartete bis die Söhne Mannheims sich aufgebaut hatten. Zu den Söhnen muss ich sagen, dass ich von ihnen noch weniger Lieder kenne als vom Xaver, allerdings haben sie mich eigentlich positiv überrascht. Highlights waren wohl “Und wenn ein Lied…”, wo das Publikum einen ziemlichen Part singen durfte und das recht coole Bass-Solo. Der arme Bassist war im Übrigen den ganzen Abend über im Einsatz (also auch in der Xavier-Solo-Band), d.h. quasi vier Stunden am Stück bassen — Respekt.

In den Umbaupausen kam immer so ein dämlicher Moderator reingelaufen und hat irgendeinen Quatsch erzählt. Vor allem war er total Stolz auf das tolle Mannheim und diesen selten dämlichen Pfälzer Dialekt, das waren leider immer die Tiefpunkte zwischendurch.

Nach dem Konzert fuhren wir dann erstmal wieder nach Mannheim rein, weil Matze noch Hunger hatte. Nach einem kurzen Snack im Burger King, der laut Google Maps eigentlich ein McDonalds hätte sein sollen, hatten wir das dann auch geschafft und machten uns zurück ins Hotel, wo wir kurz nach eins auch ankamen.

Frühstück. Müsli, ein Nutella-Croissant und ein Brötchen mit Salami und Käse. Dazu Orangensaft.

Das Hotel war okay, für den Preis aber zu schlecht und baufällig. Dafür war ein ganz gutes Frühstücksbuffet inklusive, das wir heut morgen dann noch schnell in Anspruch nahmen, bevor unser Zug um kurz nach zehn wieder abfuhr. Und jetzt, kurz nach 14 Uhr bin ich endlich wieder zuhause und kann meine restlichen 1,5 Urlaubstage genießen.

Fazit: Gutes, aber sehr langes Konzert, was aufgrund meines nicht vollständig ausgebauten Fan-seins leider ein paar Längen hatte. Aber Spaß hat’s trotzdem gemacht.

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