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Schandmaul
Schandmaul, Hamburg

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    <p>Am Sonntag fand nun endlich das Schandmaul-Konzert statt, welches eigentlich bereits im Februar stattfinden sollte, dann aber wegen einer Erkrankung des Sängers kurzfristig abgesagt wurde.</p>

Ich kam kurz nach 18 Uhr an, weil ich vorher noch die anderen am Bahnhof verabschiedete. Leider stellte sich heraus, dass die Docks in Hamburg eine ziemlich bescheuerte Location sind, vor allem wenn man vor hat seine Jacke in die Garderobe zu bringen.

Dort gibt es leider nur ein winzig kleines Fenster, aus dem Leute arbeiten können. Das in Kombination mit ein paar Leuten die zu doof waren zu bezahlen oder irgendwelche anderen Probleme hatten führte dazu, dass ich erstmal eine gute halbe Stunde in einer langen Schlange verbrachte.

Als ich meine Jacke dann endlich abgeben konnte, machte ich mich wieder nach unten um mich in die Massen zu quetschen. Ich schloss mich ein paar “Oh, wir bringen ein paar Freunden in der ersten Reihe ein paar Bier vorbei, lasst uns durch”-Gruppen an und gelang an einen anfänglich ganz guten Platz, der sich im weiteren Konzertverlauf allerdings als relativ langweilig entpuppte. Leider hatte ich nichtmehr wirklich die Möglichkeit von dort weg zu kommen (zumindest nicht nach vorne).

So stand ich zwischen einem dicken Mann in Lederjacke (die hab ich echt jedes mal), einer alten Frau, die sich konstant beschwerte, dass sie nichts sieht und einem nervigen Pärchen, was ständig damit beschäftigt war sich zu küssen. Unnötig zu erwähnen, dass keiner von denen bereit war auch nur ein bisschen beim Konzert mitzumachen.

Dazu kam, dass die Band “Herren der Winde”, einen der “Schandmaul Evergreens” — für die Nichtwisser — direkt als dritten Song verpulverten, als kaum jemand im Publikum schon dazu bereit war wild rumzuspringen. Dieser Zustand änderte sich dann im Laufe des Konzertes leicht, sodass langsam etwas Stimmung aufkam. Aber insgesamt etwas wenig und vor allem lokal relativ auf das vordere Viertel begrenzt.

Das Publikum war also relativ enttäuschend, die Band dafür aber super, wie immer. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht, auch wenn ich mit mehr Erwartungen reinging und eigentlich dachte, dass ich am Ende sehr sehr erschöpft herauskommen werde.

Um nicht stundenlang an der Garderobe anzustehen verließ ich die Halle dann schon bei der Abschieds-Laola und sackte auch noch schnell ein Tourshirt ein, um mein doch recht nass geschwitzes T-Shirt zu ersetzen.

Fazit: Super Band, doofes Publikum, suboptimale Location.

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