knuspermagier.de https://knuspermagier.de Der private Blog von Philipp Waldhauer Wed, 21 Feb 2024 11:04:00 +0100 de-DE Philipp, der alte Generator <![CDATA[Google Sheets als Datenbasis]]> https://knuspermagier.de/posts/2024/google-sheets-als-datenbasis Tue, 20 Feb 2024 10:35:00 +0100 https://knuspermagier.de/posts/2024/google-sheets-als-datenbasis

Im Wiki gibt es jetzt eine Seite auf der ich unsere Everdell-Spielergebnisse in einer kurzen Statistik präsentiere. Doch woher kommen die Daten dafür? Aufmerksame Leser:innen wissen jetzt schon Bescheid!

Natürlich habe ich keine Lust, die Punktzahlen hier im Kirby in zu pflegen, sowas gehört natürlich in ein Spreadsheet, damit man da wichtige wissenschaftliche Auswertungen fahren kann. Glücklickerweise hat Google Sheets ein tolles “Im Web veröffentlichen”-Feature mit dem man eine Tabelle über einen Link teilen kann, und zwar in verschiedenen Formaten, unter anderem als CSV! Das Beste: Die CSV aktualisiert sich regelmäßig, wenn man etwas am Sheet ändert.

step1.png
Hier klicken…
step2.png
…und fertig!

Der everdell-results-Block vom Wiki schnappt sich also einfach die CSV-Datei, läd sie herunter und zeigt die Daten schick an! Juchu!

(Diesen Trick hat mir mal ein Kollege aus meiner damaligen Firma gezeigt, danke Micha!)

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<![CDATA[Posts, die ich niemals schrieb (1)]]> https://knuspermagier.de/posts/2024/posts-die-ich-niemals-schrieb-1 Thu, 15 Feb 2024 10:25:00 +0100 https://knuspermagier.de/posts/2024/posts-die-ich-niemals-schrieb-1

Ich habe eine Ich habe eine viel zu lange Liste von möglichen Ideen für Posts in diesem Blog und manche sind so unspezifisch, dass ich gar keine Ahnung mehr habe, was ich eigentlich schreiben wollte. Teilweise sind die Sachen auch einfach so alt, dass sie gar keine Relevanz mehr haben. Da ich ungern etwas wegwerfe, gibt es hier eine spannende Liste:

  • Mein plötzliches Interesse an Turnschuhen

  • Webpack, Vue.JS und moderne Webentwicklung

  • Warum ich Webentwicklung hasse

  • Die großen fünf Trash-TV-Formate, die ich trotzdem gerne gucke
    (???)

  • Warum ich gerne ein iPad Pro hätte, aber noch keins habe
    (habe mittlerweile eins)

  • Was ich mir von der 6D Mark II erhoffe, und warum es wohl meine letzte DSLR sein wird
    (habe niemals eine 6Dm2 gekauft)

  • Der Youtube-Report 2017

  • 5 Jahre ohne Windows

  • Wie man mit 25 Jahren Autofahren lernt

  • Schwimmen für Anfänger

  • Minimalismus und oder her, Fotobücher müssen sein

  • Manche Dinge können weg

  • Warum mich der neue Fluch der Karibik-Film nicht interessiert obwohl Paul McCartney mitspielt
    (habe ich den mittlerweile überhaupt gesehen?)

  • Die großen drei Batterien, die man immer im Haus haben sollte

  • Warum Redmine scheiße ist, aber doch ganz ok

  • Meine neue Jacke
    (Sie ging nach einem Jahr kaputt)

  • Warum es so schwer ist schöne Schuhe zu finden und was man dagegen machen kann

  • Warum hier solang nichts passiert ist - Bloggen im Jahr 2017 und First World Problems

  • Soundbar vs 5.1

  • 10 Jahre Instagram

Wenn euch einer der Titel interessant vorkommt und ihr unbedingt einen Artikel dazu lesen wollt, sagt Bescheid.

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<![CDATA[MessageSifter]]> https://knuspermagier.de/posts/2024/messagesifter Wed, 14 Feb 2024 19:40:00 +0100 https://knuspermagier.de/posts/2024/messagesifter

Letztens beschwerte ich mich ja, dass ich es nicht mehr schaffe, leicht per sqlite3-Befehl meine Nachrichten aus der iMessage-Datenbank zu exportieren. Irgendwann in den letzten Jahren hat Apple anscheinend angefangen, die Nachrichten lieber als NSAttributedString zu speichern, statt im Klartext.

Da ich trotzdem gerne weiterhin diverse Informationen, wie zum Beispiel gesendete Links oder Everdell-Ergebnisse exportieren wollte, musste ich mir also schnell eine Applikation bauen, mit der ich die Datenbank öffnen und die NSAttributedStrings dekodieren kann. Zum Glück konnte mir ChatGPT und das Internet helfen ein paar Zeilen Code zu schreiben, die ich mal bei Github hochgeladen habe, falls jemand ein ähnliches Problem hat.

Einmal kompilieren und dann kann man es wie folgt ausführen:

./MessageSifter "pfad-zur-chat.db" [Anzahl der Nachrichten]

Es werden dann alle Nachrichten, nach Datum abwärts sortiert ausgegeben und können mit grep oder so weiter durchsucht werden.

sifter.png
Ziemlich sinnloses Bild, wenn am alles zensiert!

Wahrscheinlich sollte man den Code aber anpassen, denn aktuell hängt da noch ein WHERE handle_id = 1 mit drin, das dafür sorgt, dass nur die Nachrichten zu einer bestimmten Person ausgegeben werden. Entweder löscht man das noch raus, oder man sucht in der Datenbank mal nach der passenden ID.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass das irgendwer braucht: Viel Spaß!

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<![CDATA[Homescreen, Februar 2024]]> https://knuspermagier.de/posts/2024/homescreen-februar-2024 Wed, 14 Feb 2024 13:20:00 +0100 https://knuspermagier.de/posts/2024/homescreen-februar-2024
homescreen.jpg

Mein Homescreen im Februar!

Neu dabei ist Home Assistant, dass ich tatsächlich gerne benutze, seitdem ich gelernt habe, wie man ein schönes Dashboard baut. Ansonsten habe ich mir Reminders noch hin gepackt, bin damit aber noch nicht so richtig zufrieden, denn mit dem Widget und Remind Faster habe ich damit quasi dreimal die gleiche App auf dem Homescreen. Naja.

Neu ist bejou24, was jetzt endlich nativ ist aber noch ein appigeres Icon braucht und Tabspace, woran ich natürlich seit dem Blogpost nichts gemacht habe, aber es funktioniert auch einfach ausreichend und das Icon ist einfach so schön.

Das Dock ist quasi seit Jahren unverändert, auch mit dem Kindle-Icon rechts, das ich seit Monaten nicht angetappt habe. Immerhin erinnert es mich daran, dass ich lieber mal ein Buch lesen sollte, statt meine Zeit mit anderen Dingen zu verschwenden. Leider recht erfolglos.

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<![CDATA[Mein Todo- und Notizsystem 2024]]> https://knuspermagier.de/posts/2024/mein-todo-und-notizsystem-2024 Tue, 13 Feb 2024 15:05:00 +0100 https://knuspermagier.de/posts/2024/mein-todo-und-notizsystem-2024

In den letzten Jahren benutzte ich viele Apps um alles was mit Todos und Notizen irgendwie zu tun hat zu sortieren. Eine meiner Lieblingsapps war Things. Es war und ist eine wunderschöne App!

Ich legte dort alles mögliche an, diverse wiederholende Sachen, den ganzen Hausputz als wiederkehrende Projekte und vor allem alles mögliche, was mir einfiel, was ich irgendwann mal machen wollte, als abhakbare Todo. Nach einer Zeit merkte ich, auch mit Hilfe diverser Artikel und Freunde, dass das ein Fehler war. Der wichtigste Satz ist für mich seit dem: Nicht alles braucht eine Checkbox.

Im Folgenden möchte ich mal die vier Grundpfeiler meiner aktuellen Selbstorganisation vorstellen.

Aufgaben

Meine Todos packe ich aktuell in Reminders. Eigentlich trauere ich hier weiter Things hinterher, aber die Apple-App ist einfach besser ins System integriert und funktioniert ohne das kleinste Problem. Mein einziger Kritikpunkt sind die runden Checkboxen, das wissen wir ja schon. Insgesamt wäre es auch netter, könnte man die Listen besser gruppieren, aber wenn man mal ehrlich ist, hat man vieleicht ein Problem mit seinem Todo-System, wenn man so viele Listen hat, dass man sie groß gruppieren und ordnen muss.

Wichtig hierbei: Es kommen nur Sachen in Reminders, die ich auch wirklich, wirklich, ganz bestimmt tun werde oder tun muss. Nichts mit “Mal die Gran Canaria Fotogalerie von 2017 fertig machen” oder “Gucken wie ich die About me-Seite auf dem Blog schöner machen kann”. Diese Art von “Todos” hatte ich jahrelang in meinem Things und es hat mich jede mal fertig gemacht, das alles zu sehen, wenn ich die App geöffnet habe. Klar, möchte ich die Dinge irgendwann vielleicht mal machen, aber es sind keine wichtigen Aufgaben.

In Reminders habe ich also Dinge wie “Steuerbelege an den Berater schicken” oder “Glühbirnen im Flur tauschen”.

reminders.png

Abgesehen von diesen Aufgaben gibt es noch die Einkaufsliste und eine Liste mit diversen sich wiederholenden Aufgaben, die meistens den Haushalt betreffen. Also sowas wie “Bad putzen”, “Geschirrspüler mit Reiniger durchspülen”, was eine Mischung aus Erinnerung und Belohnungssystem darstellt. Das Bad putzt sich ja quasi wie alleine, wenn man dafür danach eine Checkbox drücken kann, auch wenn das bei einer, die rund ist, nur halb soviel Spaß macht.

Eigentlich wollte ich für dieses ganze Thema “Haushaltsaufgaben, die regelmäßig auftauchen, aber nicht wirklich fest an bestimmten Terminen passieren müssen” ja noch eine andere App haben, bzw. selber bauen, aber wie das immer so ist, ich kam noch nicht dazu. Nach ein paar Wochen fühlt es sich aber auch in Reminders okay genug an.

Aktuell nutze ich drei Listen, in denen die Aufgaben sortiert sind: “Inbox”, “Diese Woche” und “Nächste Wochen”.

In der Inbox landen, wie man ahnen könnte, alle Todos, die mir im Laufe des Tages einfallen und die ich per Remind Me Faster oder über meinen Alfred-Workflow erstelle. Abends, oder zwischendurch, setze ich mich öfter mal hin und sortiere das weg. Teilweise sind es auch Sachen, die keine Todos sind und die wieder gelöscht, beziehungsweise in die Notizen überführt werden. Ich nutze das einfach als Ablage für Sachen, die ich mir mal schnell merken will.

Die anderen beiden Listen enthalten Aufgaben, die entweder in dieser Woche fällig sind, oder halt irgendwann später. Theoretisch könnte das auch alles in die gleiche Liste, wenn man ehrlich ist. Vielleicht werde ich das mal ausprobieren. Das ist ja ein lebendes System. Am Sonntag Abend setze ich mich immer einmal hin und schaue, welche Sachen ich jetzt in die aktuelle Woche überführen muss und was vielleicht schon absehbare feste Deadlines hat.

Im Alltag benutze ich eigentlich immer die “Today”-Ansicht, in der mir nun alles angezeigt wird, was ich heute machen muss. Einerseits die sich wiederholenden Haushaltssachen und andererseits alles, was ich manuell für den aktuellen Tag geplant habe. Abends, wenn ich die Inbox aufräume, schaue ich meistens nochmal in die “Diese Woche”-Liste und terminiere für den nächsten Tag, was noch zu terminieren ist.

Notizen

Für alles andere nutze ich aktuell, wie seit Jahren, Bear. Dort habe ich ein paar fest-gepinnte Dokumente, in die ich fortwährend Dinge einfüge, zum Beispiel:

  • “Entertainment Queue” mit allen möglichen Serien-, Film- und Buchempfehlungen, die ich mir mal anschauen könnte
  • “Freizeit-Optionen” mit einer riesigen Liste von Dingen, die mir mal eingefallen sind. Hier werfe ich so Dinge rein wie “Blog auf TailwindCSS umstellen” oder “Home Assistant Dashboard bauen”. Kram der eigentlich egal ist, aber potentiell Spaß macht. Alles in einer Bulletpoint-Liste ohne Checkboxen, damit es mir keinen Druck macht, wenn ich diese Liste anschaue. So ist es einfach nur eine happy Liste von Sachen, die mir potentiell Spaß machen.
bear.png

Abgesehen davon gibt es immer noch ein oder zwei gepinnte Dokumente für aktuell Freelance-Projekte. Da gibt es ja oft nochmal andere Bugtracker und diverse Aufgaben-Management-Systeme. Ich bin gut damit gefahren meine eigene Todo-Listen und Notizen in einem hybriden Bear-Dokument zu managen. Das ist auch der einzige Punkt, an dem ich in Bear das Todo-Feature benutze.

Neben den angepinnten Sachen gibt es auch diverse temporäre Notizen, die ich erstelle, wenn ich sie brauche. Drafts für Blogposts, Listen von Dingen die mir einfallen.

Auch hier habe ich einen regelmäßigen Aufräum-Reminder. Dabei gehe ich einmal die Liste mit den Sachen, die man mal machen könnte durch und lösche großzügig und sortiere andere Notizen aus, die schon Staub angesetzt haben. Mein grobes ziel ist immer höchstens 5-6 offene Notizen zu haben, damit es quasi in einen Screen passt, ohne scrollen zu müssen.

Dokumentation

Keine Ahnung, wie ich diese Kategorie nenne. Mein digitales Gedächtnis. Eine lange Zeit speicherte ich Kram, den ich mir merken wollte auch in Bear. Sowas wie Codesnippets, Kram zu meinem Homelab, Dinge, die ich mir merken will. Zwischendurch wechselte ich mit diesen Sachen zwischen diversen anderen Programmen. Einmal zu Notion, zu Obsidian, zu Craft, wieder zu Notion. Alles machte mich etwas unzufrieden. Notion ist einfach super langsam und fühlt sich nicht gut an. Craft ist zwar Notion in nativ aber hat genauso wie Obsidian, was eine Electron-App ist, einfach nicht das richtige Feeling für mich. Alle diese Applikationen sind einfach zu viel.

Eigentlich würde ich diese Sachen gerne alle wieder in Bear haben, aber es verträgt sich einfach nicht mit der restlichen temporären Natur der Sachen in Bear. Natürlich könnte ich da irgendwie mit Tags arbeiten, oder so, aber das hat alles nicht den richtigen Vibe.

Letztens fing ich also an, alles wichtige aus Notion einfach in .txt-Dateien. zu speichern. Alle Datenbanken habe ich in Google Sheets-Dokumente überführt. Bye, bye Notion.

Letztendlich installierte ich jetzt mal wieder iA Writer um ein halbwegs schönes Interface zum Editieren meiner .txt-Dateien zu haben. Da bin ich nun gelandet. Ich benutze zwei Texteditor-Apps gleichzeitig! Aktuell fühlt es sich aber okay an. Ich habe zwei Apps für zwei getrennte Bereiche und alle Daten liegen irgendwo in der iCloud und werden gebackupt und ich muss mir nicht überlegen, wie ich den Kram aus Notion jetzt eigentlich regelmäßig automatisch sichern kann. Abgesehen davon ist alles sehr schnell.

iawriter.png

Ein sehr wichtiger Tipp ist noch, alle Notizen und Dokumente mit einem kurzen Absatz zu beginnen, in dem ich schreibe, was ich mit der Datei überhaupt vorhabe. Als Mensch, der gewisse Konsistenzprobleme hat, ist das sehr hilfreich. So steht zum Beispiel “Keine Checkboxen!” sehr oft am Anfang der Notizen.

Last, but not least: Tabellen

Eine sehr wichtige Sache in meinem Leben sind leider Tabellenkalkulationen. Ich habe mich in letzter Zeit oft genug dazu geäußert, dass Google Sheets die einzig vernünftige Software dafür ist, daher werde ich es nicht nochmal machen. Alles was ich gerne dokumentieren will, was aber besser in einer Tabelle funktioniert ist also (leider) im Google Drive.


So, das war es. Ich bin schon ganz gespannt, wie lang das jetzt so funktioniert und wie es für mich 2025 aussiehen wird.

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<![CDATA[Tolle Home Assistant Dashboards in drei einfachen Schritten]]> https://knuspermagier.de/posts/2024/tolle-home-assistant-dashboards-in-drei-einfachen-schritten Fri, 09 Feb 2024 14:35:00 +0100 https://knuspermagier.de/posts/2024/tolle-home-assistant-dashboards-in-drei-einfachen-schritten

Seitdem ich mir vor ein paar Jahren Home Assistant installierte, schob ich eine Sache erfolgreich vor mir her: ein schönes Dashboard zu bauen.

An und für sich war ich mit der Software schon sehr zufrieden. Alle Geräte, die ich einbinden wollte funktionierten tadellos und ich machte auch schon einigen Kram damit, zum Beispiel meine Kiosk-App, mit der ich schnell Kram auf den Sonos-Boxen abspielen kann.

Ein Dashboard zu bauen erschien mir aber immer sehr mühsam. Am Ende sah auch alles unaufgeräumt und durcheinander aus und was würde ich überhaupt anzeigen wollen? Welche Information hilft mir wirklich weiter? Muss ich wirklich am Ende YAML-Dateien editieren, weil der UI-Editor manche Sache nicht unterstützt?

Nun passierte es aber, dass mir der Youtube-Algorithmus dieses Video von simon42 in den Stream spülte. Simon, der den besten Home Assistant Kanal Deutschlands betreibt, stellt dort sein Dashboard vor und erklärt wie er es gebaut hat, im Grunde nur mit der Tile-Card und horizontalen und vertikalen Stacks. So easy!

Die Tile-Card ist ein relativ neues Element. Früher musste man dafür die Mushroom Cards als Erweiterung installieren, mittlerweile ersetzt die Tile-Card aber viele der Sachen. Ist auch vom gleichen Entwickler. Tolle Sache!

Statt weiter rumzuheulen, dass ich kein vernünftiges Dashboard hinbekomme, setzte ich mich also mal kurz hin und baute nach, was Simon erkläre und es klappte! Mit ein bisschen Übung versteht man auch schnell den visuellen Editor und wie das alles mit den Kopieren und Einfügen-Aktionen schnell funktioniert.

Nachdem das Dashboard erstmal fertig war, wünschte ich mir noch ein bisschen mehr Abstand zwischen den Spalten und da bekam ich, wie immer, einen tollen Tipp von Markus: Die layout-card-Extension. Damit kann man verschiedene alternative Layouts für das Dashboard auswählen, unter anderem eines, bei dem man einfach mit CSS Grid Funktionen arbeiten kann. Wunderbar. In dem Zuge installierte ich auch endlich das Community Repository HACS, das ich bisher irgendwie verschmäht hatte, weil es mir nicht ganz geheuer war. Ist aber Quatsch, funktioniert super und ist toll!

Mit layout-card installiert, konnte ich also folgendes in mein Dashboard-YAML schreiben:

   type: custom:grid-layout
   layout:
      grid-template-columns: auto auto auto
      grid-gap: 30px
      grid-template-rows: auto
      mediaquery:
        '(max-width: 600px)':
          grid-template-columns: 100%

Damit habe ich drei Spalten mit 30px gap dazwischen und mobil in der App ist alles in einer Spalte. Wuuuuunderbar.

dashboard1.png
Haupt-Dashboard

Wer das Video von Simon gesehen hat, wird bemerkt haben, dass er noch tausend kleine Unteransichten für die unterschiedlichen Räume angelegt hat, die sich öffnen, sobald man auf eine der Tiles drückt. Hier habe ich mich noch etwas zurückgehalten, da es in den meisten Räumen nicht mehr zu sehen gibt, als eh schon auf dem Gesamt-Dashboard steht. Einzig für den Energieverbrauch und die Internet-Geschichten habe ich testweise mal was angelegt, aber das ist noch nicht besonders durchdacht und hat eher Test-Charakter. (Hier benutze ich die Mini Graph Card, die ist auch toll!)

dashboard2.png
Internet
dashboard3.png
Strom

Ich bin super zufrieden mit meinem Dashboard und damit, wie einfach es war, es letztendlich zu konfigurieren. Mal wieder eine von den Sachen, wo man nicht zwei Jahre hätte weinen müssen, sondern es einfach mal hätte machen sollen.


Allgemein muss ich sagen, dass Home Assistant für mich eine der besten Open Source-Softwaren ist, die ich je benutzt habe. Die UX ist gut, die Lernkurve ist beherrschbar und, was man bei Open Source selten hat, es sieht halbwegs annehmbar aus. Alles wirkt sehr durchdacht und funktioniert einfach. Ich fand noch keine Sache, die nicht klappte. Toll! Ich habe mal ein Github-Sponsorship abgeschlossen um die Sache etwas zu unterstützen.

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<![CDATA[–]]> https://knuspermagier.de/posts/2024/dyson Tue, 06 Feb 2024 00:50:00 +0100 https://knuspermagier.de/posts/2024/dyson

Ich habe ja in letzter Zeit öfter von Problemen mit meinem Dyson V10 berichtet und ihn auch schon zweimal reparieren, bzw. tauschen lassen. Mein Grundproblem: Er war immer saumäßig laut.

Gestern hatte ich nun das Vergnügen mal einen recht neuen V15 zu testen und ich muss sagen, der ist noch lauter.

Turns out, der V10 ist wohl gar nicht kaputt, die neuen Sauger sind einfach alle viel lauter als mein trusty old Dyson V8.

Tja.

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<![CDATA[–]]> https://knuspermagier.de/posts/2024/firefly3-erste-eindrucke Mon, 05 Feb 2024 18:30:00 +0100 https://knuspermagier.de/posts/2024/firefly3-erste-eindrucke

Ich hab gestern Abend Stunden in #fireflyIII verbracht und mein bisheriges Excel-Haushaltsbuch eingepflegt und geschaut, dass am Ende alle Kontostände passen und alle Kategorien und so weiter.

Ich muss sagen, es war sehr anstrengend, weil das ganze Interface sich anfühlt, als wäre es von 2008.

Ich muss jetzt mal weiter schauen, wie es sich in der regelmäßigen Benutzung anfühlt, wo ich im Monat nur 50-100 Buchungen verarbeite und nicht 1000 auf einmal.


Insgesamt glaube ich, dass die Software vom Backend und Datenmodell gut ist, aber das jemand mal ein modernes Interface bauen muss. Muss mir wohl mal die REST-API angucken.

Meiner Einschätzung nach sollte das Interface stark einem Excelsheet nachempfunden sein. Damit mal schnell und direkt alles in-Place editieren kann.


Ich habe zum Beispiel keine Einzige Ansicht in der ganzen Software gefunden, die übersichtlich ist, oder mir irgendwas sagt.

Das „Rechnungen“-Feature meckert zwar groß unbezahlte Rechnungen an, aber sagt einem nirgens, welche genau es sind.

Wenn man eine neue Rechnung erstellt, wird zwar automatisch eine Regel dazu generiert, die enthält aber gar nicht die „setzte Rechnung auf“-Aktion

Sind tausend so Kleinigkeiten.

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<![CDATA[Everdell nach zwei Jahren]]> https://knuspermagier.de/posts/2024/everdell-nach-zwei-jahren Sat, 03 Feb 2024 22:10:00 +0100 https://knuspermagier.de/posts/2024/everdell-nach-zwei-jahren

Im Jahresrückblick hatte ich es ja kurz erwähnt. Everdell war auch im Jahre 2023 unser meist-gespieltes Brettspiel. Mittlerweile habe ich es geschafft, die nötigen Daten aus meinem Messages-Archiv zu extrahieren, daher kann ich endlich die aktualisierten Statistiken präsentieren:

chart.svg
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass diese Darstellung nicht die Beste ist.

Insgesamt waren es 22 Runden, etwas weniger als die 37, die wir 2022 spielten. Ungefähr die Hälfte der Runden spielten wir mit der Newleaf-Erweiterung, die wir anscheinend im Juli bekamen. Man sieht ganz gut, dass die erreichenbaren Punkte dort plötzlich in die Höhe schnellen.

Ich gewann 6 der 22 Runden, was knapp 27% der gespielten Runden sind. Mehr als es sich anfühlte. 2022 waren es 9 von 37, also 24%. Insgesamt kann man also sagen, dass ich mich durchaus verbessert habe!

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<![CDATA[Google Drive aufräumen]]> https://knuspermagier.de/posts/2024/google-drive-aufraumen Fri, 02 Feb 2024 22:55:00 +0100 https://knuspermagier.de/posts/2024/google-drive-aufraumen

Leider ist Google Sheets weiterhin die beste Software um auf dem Mac Spreadsheets anzulegen. Numbers ist furchtbar, Excel ist entweder auf dem Mac kacke, oder seit Office 2003 nicht mehr gut und LibreOffice, oder wie der ganze Open Source-Kram aktuell heißt ist leider auch nicht wirklich benutzbar.

Aus diesem Grund liegen leider sehr viele Spreadsheets in meinem Google Drive, das ich ansonsten eigentlich für nichts mehr verwende. Ich bin ein großer Fan davon, alle meine Dateien im Dateisystem liegen zu haben. Klar, sie dürfen in die Cloud gebackupt sein, aber die Source of Truth darf gerne auf meinem persönlichen Computer sein. Leider ist das mit einer Web-Anwendung wie Sheets nicht möglich. Ich könnte zwar die Google Drive-App installieren, aber was hätte ich dann lokal? Legt der einem immer aktualisierte .xlsx-Dateien ab? Oder synct er die Sheets-Files gar nicht? Ich werde es nicht ausprobieren.

Jedenfalls dachte ich mir, ich kann das Drive ja immerhin mal aufräumen, wenn ich es schon nicht komplett verlassen kann. Ich schaute also den ganzen Kram durch, den ich da seit den frühen Zweitausendern abgelegt habe und fand ein paar lustige Sachen, vor allem aber natürlich diverse Tabellen mit Kalkulationen diverser finanzieller Budgets, Listen mit Mittagessen, getrackte Stunden aus Studentenjobs und natürlich auch jede Datei, die ich mal hochgeladen habe um sie in ein Spreadsheet zu importieren. Eieiei.

61fffffb00b8fa7e.png
Viele wichtige Dokumente

Ich lud einmal alles herunter und löschte alle Dateien, die ich in den letzten zwölf Monaten nicht angefasst habe. Das hat sich auf jeden Fall ganz gut angefühlt. Das Archiv habe ich als .zip in meinen Archiv-Ordner auf der NAS geschoben, falls ich nochmal wissen muss, was ich am 4.5.2010 zum Mittag hatte.

Eine offene Sache bleibt jetzt leider noch: Ich muss mich wohl mal um ein Backup kümmern. Ich habe die aktuellen Dateien jetzt auch einmal heruntergeladen und verwahrt, aber das was da jetzt drin ist, sind ja wirklich halbwegs wichtige und benutzte Dateien, die müsste ich auch regelmäßig sichern. Wie ich das mache, weiß ich noch nicht, aber irgendwer hat da sicher schon ein schlaues Script geschrieben.


Einen kleinen Glücksfund hatte ich bei der ganzen Sache auch noch. Ich fragte mich kurz, warum das Drive eigentlich 6,5GB Speicher verbraucht. Eigentlich hatte ich damals alles aus Google Photos und Google Mail gelöscht. Woher kommt dieser Platzverbrauch? Ich klickte mich etwas durch und fand plötzlich einen iPhone-Ordner, der tatsächlich Fotos von 2009 - 2014 enthielt. Das ist daher spannend, weil ich die ersten Fotos, die ich damals mit der schrottigen Handy-Kamera machte längst verloren glaubte. Bei irgendeiner Aufräumaktion einfach gelöscht!

img_0179.jpg
Ein gesundes Mittagessen aus dem Jahre 2009

Aber nein, da lagen sie nun in irgendeinem versteckten, ehemals zu Google Drive gesyncten Ordner. Ich hab kurzerhand mal alles heruntergeladen und… archiviert. Wenn ich mal Lust habe, importiere ich sie vielleicht in meine Photo-Library, da wo sie hin gehören. Aber einerseits sind sie zum großen Teil echt kaum zu gebrauchen und haben nichtmal zeitgeschichtlichen Wert und andererseits fehlt bei mehr als einem Drittel der Bilder aus unbekannten Gründen die Information aus den EXIF-Daten, was eine genaue Zuordnung, die über das Jahr hinaus geht, sehr schwierig macht.

Naja, ein Thema für ein anderes Mal!

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