knuspermagier.de https://knuspermagier.de Der private Blog von Philipp Waldhauer Tue, 17 May 2022 02:16:09 +0200 de-DE Philipp, der alte Generator <![CDATA[–]]> https://knuspermagier.de/posts/2022/schandmaul-kads Sat, 14 May 2022 09:00:00 +0200 https://knuspermagier.de/posts/2022/schandmaul-kads Bereits am 10. März, also vor zwei Monaten, droppten zwei neue Songs von Schandmaul. Der Erste, Köningsgarde, klingt auch direkt nach dem ersten Takt wie ein Schandmaul-Song, da freut sich doch der Teil meines Herzens, der sich gegen Veränderungen wehrt. Knüppel aus dem Sack klingt mal ein bisschen anders. Ist auch ein guter Alben-Name. Bin gespannt, nächsten Monat ist es schon so weit!

Bereits am 10. März, also vor zwei Monaten, droppten zwei neue Songs von Schandmaul. Der Erste, Köningsgarde, klingt auch direkt nach dem ersten Takt wie ein Schandmaul-Song, da freut sich doch der Teil meines Herzens, der sich gegen Veränderungen wehrt. Knüppel aus dem Sack klingt mal ein bisschen anders. Ist auch ein guter Alben-Name. Bin gespannt, nächsten Monat ist es schon so weit!

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<![CDATA[Von Allmen und Ulmen]]> https://knuspermagier.de/posts/2022/von-allmen-und-ulmen Fri, 13 May 2022 09:00:00 +0200 https://knuspermagier.de/posts/2022/von-allmen-und-ulmen Vor ein paar Wochen las ich die gesamte Allmen-Reihe von Martin Suter. Also, naja, ich habe sie angehört. Jedenfalls hatte ich viel Spaß dabei. Dabei geht es um einen ehemals relativ wohlhabenden Typen, dessen Haupt-Trait es ist, weiterhin einen entsprechenden Lebensstil zu führen und entsprechend viel Geld auszugeben, obwohl er schon länger nicht mehr über die Mittel verfügt. Über ein paar Umwege kommt er dadurch in etwas weniger legale Fahrwasser und gründet irgendwann die Allmen International Inquiries, eine Firma um verlorengegangene Kunstgegenstände wieder zu finden. Die sechs Bücher handeln nun also davon, wie Allmen, zusammen mit mit Carlos, seinem ehemaligen Diener und zwangsläufig Geschäftspartner, diverse Verbrechen begeht und aufklärt. Wie schon gesagt war das alles ganz unterhaltsam. Nachdem ich durch war, dachte ich mir, dass sich das doch wunderbar für eine Verfilmung eignet, so vom öffentlich rechtlichen oder so, mit irgendeinem lustigen deutschen Schauspieler. Heiner Lauterbach, Jan Josef Liefers, oder so. Tatsächlich wurde ich fündig, ein paar Bücher wurden schon verfilmt, tatsächlich irgendwie für Das Erste / ORF. Da hatte ich den richtigen Riecher! Nur beim Schauspieler lag ich daneben, Heino Ferch hatte ich nicht unbedingt auf meiner Shortlist. Natürlich musste ich schleunigst mal reingucken. Leider war das erstmal gar nicht so einfach, denn alle Mediathek-Links gingen nicht mehr, aber bei mediatheksuche.de gibt es Direktlinks zu den Video-Files und die funktionieren wohl auch später noch. Nach den ersten Minuten kam es aber schon zur großen Ernüchterung, es ist ziemlich schlecht umgesetzt. Also, ich will keinem zu Nahe treten, vielleicht findet es auch jemand gut, aber es ist auf jeden Fall überhaupt nicht so umgesetzt, wie ich mir die Figuren vorgestellt habe, von diversen Abweichungen bei der Handlung mal abgesehen. Hier eine kurze Liste von Sachen, die ich wirklich schlecht getroffen fand (enthält natürlich irgendwie Spoiler für die Bücher): Allmen raucht dauerhaft. Ich weiß nicht mehr genau, wie es im Buch war, ist jetzt auch schon wieder ein paar Wochen her, aber es wäre mir aufgefallen, wäre jeder zweite Satz “Allmen steckt sich eine Zigarette an” gewesen, das fällt mir nämlich meistens sofort auf. Das ganze Geld verprassen, was im Buch ewig durchgekaut ist, fehlt im Film. Vielleicht ist das so eine Sache, die von den Adapteuren irgendwie mehr auf die ganze Film-Reihe gestreckt wurde, oder so, kann ich nicht beurteilen, da ich mir nicht mehr als den Ersten anschauen werde. Carlos, sein Diener, ist aus Kolumbien und spricht im Buch öfter spanisch, etc, im Film ist von der Atmosphäre nichts übrig. Keine Ahnung, ob es jetzt vielleicht gute Filme sind, aber ich war beim Schauen einfach nur total sauer, dass kaum etwas so umgesetzt war, wie in meiner Fantasie. Ich hatte das ja zuletzt bei Becks letzter Sommer, dazu schrieb ich hier anscheinend noch gar nichts! Da gefiel mir das Buch auch sehr gut, und als ich mit bekam, dass es einen Film mit Christian Ulmen dazu gab, war ich zuerst sehr entzückt. Da es keine andere Möglichkeit gab, lieh ich mir den Film dann für 4,99€ oder so aus, schaute die ersten 40 Minuten und entschied mich dafür, ihn nicht weiter zu gucken, eine Seltenheit bei etwas, wofür ich Geld ausgegeben habe. Ulmen hatte das Buch zwar perfekt als Hörbuch vorgelesen im Film fehlte aber gefühlt alles, was Ulmen sonst gut kann, und was ich mir beim Hörbuch auch gut vorstellen konnte. Insgesamt sprintete der Film gefühlt durch den ganzen ersten Teil des Buches um schnell zum Roadtrip-Teil zu kommen — den Abschnitt, den ich persönlich am langweiligsten fand. Den schaute ich auch gar nicht mehr, keine Lust darauf. Ich werde in Zukunft bei Buchverfilmungen wohl etwas skeptischer werden und nicht direkt in Jubelsprünge verfallen, sobald ich was von einer Filmumsetzung lese. Kann nicht alles so toll sein wie So was von da.

Vor ein paar Wochen las ich die gesamte Allmen-Reihe von Martin Suter. Also, naja, ich habe sie angehört. Jedenfalls hatte ich viel Spaß dabei. Dabei geht es um einen ehemals relativ wohlhabenden Typen, dessen Haupt-Trait es ist, weiterhin einen entsprechenden Lebensstil zu führen und entsprechend viel Geld auszugeben, obwohl er schon länger nicht mehr über die Mittel verfügt.

Über ein paar Umwege kommt er dadurch in etwas weniger legale Fahrwasser und gründet irgendwann die Allmen International Inquiries, eine Firma um verlorengegangene Kunstgegenstände wieder zu finden. Die sechs Bücher handeln nun also davon, wie Allmen, zusammen mit mit Carlos, seinem ehemaligen Diener und zwangsläufig Geschäftspartner, diverse Verbrechen begeht und aufklärt. Wie schon gesagt war das alles ganz unterhaltsam.

Nachdem ich durch war, dachte ich mir, dass sich das doch wunderbar für eine Verfilmung eignet, so vom öffentlich rechtlichen oder so, mit irgendeinem lustigen deutschen Schauspieler. Heiner Lauterbach, Jan Josef Liefers, oder so. Tatsächlich wurde ich fündig, ein paar Bücher wurden schon verfilmt, tatsächlich irgendwie für Das Erste / ORF. Da hatte ich den richtigen Riecher! Nur beim Schauspieler lag ich daneben, Heino Ferch hatte ich nicht unbedingt auf meiner Shortlist.

Natürlich musste ich schleunigst mal reingucken. Leider war das erstmal gar nicht so einfach, denn alle Mediathek-Links gingen nicht mehr, aber bei mediatheksuche.de gibt es Direktlinks zu den Video-Files und die funktionieren wohl auch später noch. Nach den ersten Minuten kam es aber schon zur großen Ernüchterung, es ist ziemlich schlecht umgesetzt. Also, ich will keinem zu Nahe treten, vielleicht findet es auch jemand gut, aber es ist auf jeden Fall überhaupt nicht so umgesetzt, wie ich mir die Figuren vorgestellt habe, von diversen Abweichungen bei der Handlung mal abgesehen.

Hier eine kurze Liste von Sachen, die ich wirklich schlecht getroffen fand (enthält natürlich irgendwie Spoiler für die Bücher):

  • Allmen raucht dauerhaft. Ich weiß nicht mehr genau, wie es im Buch war, ist jetzt auch schon wieder ein paar Wochen her, aber es wäre mir aufgefallen, wäre jeder zweite Satz “Allmen steckt sich eine Zigarette an” gewesen, das fällt mir nämlich meistens sofort auf.
  • Das ganze Geld verprassen, was im Buch ewig durchgekaut ist, fehlt im Film. Vielleicht ist das so eine Sache, die von den Adapteuren irgendwie mehr auf die ganze Film-Reihe gestreckt wurde, oder so, kann ich nicht beurteilen, da ich mir nicht mehr als den Ersten anschauen werde.
  • Carlos, sein Diener, ist aus Kolumbien und spricht im Buch öfter spanisch, etc, im Film ist von der Atmosphäre nichts übrig.

Keine Ahnung, ob es jetzt vielleicht gute Filme sind, aber ich war beim Schauen einfach nur total sauer, dass kaum etwas so umgesetzt war, wie in meiner Fantasie. Ich hatte das ja zuletzt bei Becks letzter Sommer, dazu schrieb ich hier anscheinend noch gar nichts! Da gefiel mir das Buch auch sehr gut, und als ich mit bekam, dass es einen Film mit Christian Ulmen dazu gab, war ich zuerst sehr entzückt. Da es keine andere Möglichkeit gab, lieh ich mir den Film dann für 4,99€ oder so aus, schaute die ersten 40 Minuten und entschied mich dafür, ihn nicht weiter zu gucken, eine Seltenheit bei etwas, wofür ich Geld ausgegeben habe.

Ulmen hatte das Buch zwar perfekt als Hörbuch vorgelesen im Film fehlte aber gefühlt alles, was Ulmen sonst gut kann, und was ich mir beim Hörbuch auch gut vorstellen konnte. Insgesamt sprintete der Film gefühlt durch den ganzen ersten Teil des Buches um schnell zum Roadtrip-Teil zu kommen — den Abschnitt, den ich persönlich am langweiligsten fand. Den schaute ich auch gar nicht mehr, keine Lust darauf.


Ich werde in Zukunft bei Buchverfilmungen wohl etwas skeptischer werden und nicht direkt in Jubelsprünge verfallen, sobald ich was von einer Filmumsetzung lese. Kann nicht alles so toll sein wie So was von da.

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<![CDATA[BetterJournal (4)]]> https://knuspermagier.de/posts/2022/betterjournal-4 Thu, 12 May 2022 21:45:00 +0200 https://knuspermagier.de/posts/2022/betterjournal-4 Tatsächlich hat sich die Zeitinvestition bisher gelohnt, ich schreibe wesentlich öfter ins Tagebuch als vorher. Trotzdem war ich noch nicht komplett zufrieden. Irgendwie habe ich es nämlich geschafft, ein paar der Sachen, die ich an Day One nicht mochte, einfach nachzubauen. Zum Beispiel störte mich ja, dass man so viele Taps braucht, bis man endlich einen neuen Eintrag anlegen kann. Erst auf’s Plus, den Typ auswählen, und es gab so viele davon. Exakt genau so war es bei mir jetzt auch. Außerdem war mir die ganze UI zu voll mit unwichtigen Informationen. Auch hier habe ich es ziemlich gut geschafft, die Startseite erstmal mit Infos voll zu knallen, die ich gar nicht brauche. Suchleiste, Streak-Anzeige, und so weiter. Eigentlich will man ja hauptsächlich die Einträge sehen. Die Uhrzeit ist auch ein bisschen quatschig gewesen. Transformation! So legte ich heute also einen kleinen Refinement-Sprint ein, in dem ich die Hauptseite etwas umgestaltete und so gut wie alles rauswarf. Die aktuelle Streak ist nur noch ein kleiner Badge beim Logo, die Suchleiste klappt einfach aus, wenn man auf die Lupe klickt und auf die “Einträge an diesem Tag in den letzten Jahren” kommt man auch einfach über einen kleinen Knopf im Header. Im Grunde sind im Viewport nur noch die Einträge. Unten am Rand ist nun die ganz neue Art was zu schreiben, direkt ein Input-Feld, das auch direkt den Fokus bekommt. Bringt auf iOS leider nicht viel, da man den Safari nicht dazu überreden kann von sich aus die Tastatur zu öffnen, aber trotzdem besser als drei Taps wie bisher. Mit /mood 8 mir gehts super! kann ich auch direkt z.B. einen Mood-Eintrag machen. Mit dem bisher noch dumm “add” benannten Button komme ich, wenn ich muss, auch noch zur alten Auswahl der verschiedenen Post-Typen. Wer jetzt an eine Chat-App denken muss, liegt richtig. Es fühlt sich für mich immer schon am Produktivsten an, alles mögliche in Chatfenster zu schreiben, einfach kurz eine Notiz absetzen. Ursprünglich wollte ich ja auch mal einen Telegram-Bot bauen, der das Tagebuch für mich führt, in dem ich dem alles schreibe, aber das ist ja leider ein Datenschutz-Fiasko, schätze ich. Bin gespannt, wie ich damit zurecht komme! Bin gerade wieder etwas unzufrieden mit dem Teil zwischen Header und Footer, irgendwie sind die Abstände doof und vielleicht Wechsel ich doch auf eine andere Schriftart als die Systemfont, oder so, irgendwas gefällt mir da noch nicht.

Tatsächlich hat sich die Zeitinvestition bisher gelohnt, ich schreibe wesentlich öfter ins Tagebuch als vorher. Trotzdem war ich noch nicht komplett zufrieden. Irgendwie habe ich es nämlich geschafft, ein paar der Sachen, die ich an Day One nicht mochte, einfach nachzubauen. Zum Beispiel störte mich ja, dass man so viele Taps braucht, bis man endlich einen neuen Eintrag anlegen kann. Erst auf’s Plus, den Typ auswählen, und es gab so viele davon. Exakt genau so war es bei mir jetzt auch.

Außerdem war mir die ganze UI zu voll mit unwichtigen Informationen. Auch hier habe ich es ziemlich gut geschafft, die Startseite erstmal mit Infos voll zu knallen, die ich gar nicht brauche. Suchleiste, Streak-Anzeige, und so weiter. Eigentlich will man ja hauptsächlich die Einträge sehen. Die Uhrzeit ist auch ein bisschen quatschig gewesen.

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Transformation!

So legte ich heute also einen kleinen Refinement-Sprint ein, in dem ich die Hauptseite etwas umgestaltete und so gut wie alles rauswarf. Die aktuelle Streak ist nur noch ein kleiner Badge beim Logo, die Suchleiste klappt einfach aus, wenn man auf die Lupe klickt und auf die “Einträge an diesem Tag in den letzten Jahren” kommt man auch einfach über einen kleinen Knopf im Header. Im Grunde sind im Viewport nur noch die Einträge.

Unten am Rand ist nun die ganz neue Art was zu schreiben, direkt ein Input-Feld, das auch direkt den Fokus bekommt. Bringt auf iOS leider nicht viel, da man den Safari nicht dazu überreden kann von sich aus die Tastatur zu öffnen, aber trotzdem besser als drei Taps wie bisher. Mit /mood 8 mir gehts super! kann ich auch direkt z.B. einen Mood-Eintrag machen. Mit dem bisher noch dumm “add” benannten Button komme ich, wenn ich muss, auch noch zur alten Auswahl der verschiedenen Post-Typen.

Wer jetzt an eine Chat-App denken muss, liegt richtig. Es fühlt sich für mich immer schon am Produktivsten an, alles mögliche in Chatfenster zu schreiben, einfach kurz eine Notiz absetzen. Ursprünglich wollte ich ja auch mal einen Telegram-Bot bauen, der das Tagebuch für mich führt, in dem ich dem alles schreibe, aber das ist ja leider ein Datenschutz-Fiasko, schätze ich.

Bin gespannt, wie ich damit zurecht komme! Bin gerade wieder etwas unzufrieden mit dem Teil zwischen Header und Footer, irgendwie sind die Abstände doof und vielleicht Wechsel ich doch auf eine andere Schriftart als die Systemfont, oder so, irgendwas gefällt mir da noch nicht.

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<![CDATA[–]]> https://knuspermagier.de/posts/2022/meise-meise Wed, 11 May 2022 09:10:00 +0200 https://knuspermagier.de/posts/2022/meise-meise Ich bin mir noch nicht so richtig sicher, warum das letzte Bisschen Knackigkeit fehlt. Ist es schon zu viel ISO? Ist es nicht perfekt fokussiert? Ist der Vogel zu schnell und 1/1000s reicht nicht? So richtig warm geworden bin ich mit dem 100-400 noch nicht, denn Blende 8 ist schon eine Herausforderung. Leider gibt es auch keine bezahlbare Alternative, fürchte ich – das 100-500mm/4.5-7.1L ist ja auch nur marginal Lichtstärker und kostet direkt dreitausend Euro, haha.
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Ich bin mir noch nicht so richtig sicher, warum das letzte Bisschen Knackigkeit fehlt. Ist es schon zu viel ISO? Ist es nicht perfekt fokussiert? Ist der Vogel zu schnell und 1/1000s reicht nicht? So richtig warm geworden bin ich mit dem 100-400 noch nicht, denn Blende 8 ist schon eine Herausforderung. Leider gibt es auch keine bezahlbare Alternative, fürchte ich – das 100-500mm/4.5-7.1L ist ja auch nur marginal Lichtstärker und kostet direkt dreitausend Euro, haha.

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<![CDATA[Hallo Unify]]> https://knuspermagier.de/posts/2022/hallo-unify Tue, 10 May 2022 09:00:00 +0200 https://knuspermagier.de/posts/2022/hallo-unify In meinem immer währenden Quest für besseres WLAN wollte ich endlich mal die Unify-Produkte von Ubiquiti ausprobieren. Vor kurzem erschienen da diese lustig aussehenden Wifi 6-Mesh-Access Points und ich versuchte mein Glück. Ich wusste grob, dass man für Unify-Produkte noch mindestens zwei Sachen braucht: Einen Controller und Power over Ethernet. Meine erste Aufgabe war es nun also, herauszufinden, ob das noch stimmt. Leider gibt einem die Produktseite nicht so richtig viel Auskunft, was man am Besten im Set kaufen soll. Immerhin bringen die APs direkt einen PoE-Injektor mit. Da ich vor Jahren gehört hatte, dass man sich den Controller einfach selber installieren kann, und ich keine Lust hatte noch 200€ für irgendwas auszugeben, das als Controller fungieren kann, entschied ich mich dafür. Etwas mehr konsumentenfreundlicher könnte der Shop schon sein! Sehr erfreulich war jedenfalls die Lieferzeit, denn schon am nächsten Tag kamen die Access Points an, so schnell hatte ich gar keine Zeit, sie auszuprobieren. Ich schloss erstmal nur einen an und stellte fest, dass es sogar ohne Controller geht, wenn man auf alle Funktionen, also z.B. auch aufs Mesh, verzichten will. Gut zu wissen. Ich installierte nun also erstmal die entsprechende Software auf einer VM auf meinem PN51. Meine Hoffnung war, dass es ein apt get install unify-controller wird, leider war es aber nicht so einfach, da die bereitgestellten Debian-Pakete dämliche alte Dependencies haben, die man gar nicht so einfach resolven kann. Nachdem ich einem Tutorial, das mir zeigen wollte, wie ich MongoDB 3.2 und eine alte OpenSSL-Version installiere, erfolglos folgte, fand ich im offiziellen Forum ein Script, das die vierhundert nötigen Schritte einfach ausführt. Ist nun die Frage, ob es eine gute Idee ist, das zentrale Stück in der Netzwerkinfrastruktur über ein Bash-Script von irgendeinem Menschen aus einem Forum installieren zu lassen, aber was soll man machen. Es gibt ja nichtmal ein offizielles Docker-Image, oder so. Der Rest lief dann ohne Probleme. Access Points ausgepackt, hingestellt, verdrahtet, gut. Läuft. Ob es nun stabiler und schneller ist, als das FritzBox-WLAN wird die Zeit zeigen. Im Zuge der Umstrukturierung kaufte ich auch einen 8-Port-Switch mit Power over Ethernet und fragte mich, ob es wohl möglich ist, auch die nervigen Smart Home Bridges, die aktuell an MicroUSB-Netzteilen hingen, darüber zu betreiben. Tatsächlich! Es gibt Dinger, die einem das PoE wieder raussplitten und per MicroUSB anbieten, lustig! Funktioniert auch ziemlich gut. Immerhin konnte ich durch die Umstellung nun also ein paar Kabel und Netzteile einsparen. Juchu!

In meinem immer währenden Quest für besseres WLAN wollte ich endlich mal die Unify-Produkte von Ubiquiti ausprobieren.

Vor kurzem erschienen da diese lustig aussehenden Wifi 6-Mesh-Access Points und ich versuchte mein Glück. Ich wusste grob, dass man für Unify-Produkte noch mindestens zwei Sachen braucht: Einen Controller und Power over Ethernet. Meine erste Aufgabe war es nun also, herauszufinden, ob das noch stimmt.

Leider gibt einem die Produktseite nicht so richtig viel Auskunft, was man am Besten im Set kaufen soll. Immerhin bringen die APs direkt einen PoE-Injektor mit. Da ich vor Jahren gehört hatte, dass man sich den Controller einfach selber installieren kann, und ich keine Lust hatte noch 200€ für irgendwas auszugeben, das als Controller fungieren kann, entschied ich mich dafür. Etwas mehr konsumentenfreundlicher könnte der Shop schon sein!

Sehr erfreulich war jedenfalls die Lieferzeit, denn schon am nächsten Tag kamen die Access Points an, so schnell hatte ich gar keine Zeit, sie auszuprobieren. Ich schloss erstmal nur einen an und stellte fest, dass es sogar ohne Controller geht, wenn man auf alle Funktionen, also z.B. auch aufs Mesh, verzichten will. Gut zu wissen. Ich installierte nun also erstmal die entsprechende Software auf einer VM auf meinem PN51. Meine Hoffnung war, dass es ein apt get install unify-controller wird, leider war es aber nicht so einfach, da die bereitgestellten Debian-Pakete dämliche alte Dependencies haben, die man gar nicht so einfach resolven kann. Nachdem ich einem Tutorial, das mir zeigen wollte, wie ich MongoDB 3.2 und eine alte OpenSSL-Version installiere, erfolglos folgte, fand ich im offiziellen Forum ein Script, das die vierhundert nötigen Schritte einfach ausführt. Ist nun die Frage, ob es eine gute Idee ist, das zentrale Stück in der Netzwerkinfrastruktur über ein Bash-Script von irgendeinem Menschen aus einem Forum installieren zu lassen, aber was soll man machen. Es gibt ja nichtmal ein offizielles Docker-Image, oder so.

Der Rest lief dann ohne Probleme. Access Points ausgepackt, hingestellt, verdrahtet, gut. Läuft. Ob es nun stabiler und schneller ist, als das FritzBox-WLAN wird die Zeit zeigen.


Im Zuge der Umstrukturierung kaufte ich auch einen 8-Port-Switch mit Power over Ethernet und fragte mich, ob es wohl möglich ist, auch die nervigen Smart Home Bridges, die aktuell an MicroUSB-Netzteilen hingen, darüber zu betreiben. Tatsächlich! Es gibt Dinger, die einem das PoE wieder raussplitten und per MicroUSB anbieten, lustig! Funktioniert auch ziemlich gut. Immerhin konnte ich durch die Umstellung nun also ein paar Kabel und Netzteile einsparen. Juchu!

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<![CDATA[Full Metal Panic!]]> https://knuspermagier.de/posts/2022/full-metal-panic Mon, 09 May 2022 10:05:00 +0200 https://knuspermagier.de/posts/2022/full-metal-panic Nachdem ich an Dragon Ball Z Kai so viel Spaß hatte, dachte ich mir, ich schaue mir mal noch ein paar andere Anime von damals an, diese zwanzig Minuten Snack-Folgen lassen sich ja immer ganz gut dazwischen schieben. Der nächste Kandidat war nun also Full Metal Panic!, ein Anime von 2002, den ich in meiner Anime-Hochphase 2005, oder so, sehr gerne guckte. Im Anime geht es um Sousuke, einem Mitglied der Mithril-Organisation, die irgendwie die Welt retten will. Sousuke ist ein junger Kerl, der aber natürlich Spezialfähigkeiten hat und seinen Mecha ganz besonders gut bedienen kann. Er bekommt die Mission, auf Chidori aufzupassen, die natürlich noch in die Schule geht, es ist ja ein Anime. Sie hat jedenfalls noch mehr Spezialfähigkeiten, weiß davon aber nichts, wird deswegen aber von den Bösen verfolgt. Am Ende wird viel mit Mechas gekämpft. Soviel zur Geschichte, hier eine Sammlung meiner Eindrücke: Im Gegensatz zu Dragon Ball konnte ich das hier nicht auf Englisch gucken. Ich kann es gar nicht genau fest machen, woran es lag, entweder waren die Sprecher nicht so enthusiastisch, oder es lang daran, dass ich es vor 15 Jahren (heidewitzka) schon auf japanisch guckte und mein Kopf blockiert ist. Vielleicht liegt es auch einfach nur an den schlecht ausgesprochenen Namen. Bei Son Goku, Vegeta und Bulma kann man nicht viel falsch machen, bei Sousuke schon. Große Teile der 24 Folgen sind irgendwie Filler-Material, gefühlt. Natürlich verlange ich nicht, dass in jeder Folge nur Mechas herumschießen, aber insgesamt gab es schon viele Folgen in der Schule oder irgendwo anders, die nicht so viel zur Story beigetragen haben. Vergisst man mal, dass es noch drei, teilweise mit großen Abständen erschienene, Fortsetzungen gibt, ist es ganz schön viel Worldbuilding für so eine kurze Geschichte. Es bleiben so viele Fragen offen, was das alles soll, wo der Lambda Driver herkommt, warum Chidori und Sousuke so besonders sind, etc. Erfährt man warhscheinlich alles genauer in den Light Novels, auf denen es basiert. Die Animationsqualität ist furchtbar, und das sage ich, der vorher 160 Folgen Dragon Ball geguckt hat. Ich hatte es viel besser in Erinnerung aber es war doch ziemlich underwhelming. Viele Sachen sind auch als 3D-Animation reingebaut und allem gezeichneten fehlt irgendwie die… Dynamik. Immerhin wurde die zweite Staffel von Kyoto Animations gemacht und ich meine mich zu erinnern, dass das ein Quantensprung war. Mal sehen, ob ich da wieder enttäuscht werde. Das Intro ist toll! Es enthält viel zu viel sinnlose “Fanservice”-Momente, mit irgendwelchen leichtbekleideten Damen, abstrusen Kamerawinkeln und so weiter. Also klar, es ist ein Anime, werden alle jetzt sagen, aber es passt hier einfach überhaupt nicht ins Setting einer eigentlich ernsten Geschichte (und ist einfach auch nicht gut gealtert. Ist das in modernen Anime noch so verbreitet?) Schauen wir mal, wie es sich entwickelt!

Nachdem ich an Dragon Ball Z Kai so viel Spaß hatte, dachte ich mir, ich schaue mir mal noch ein paar andere Anime von damals an, diese zwanzig Minuten Snack-Folgen lassen sich ja immer ganz gut dazwischen schieben. Der nächste Kandidat war nun also Full Metal Panic!, ein Anime von 2002, den ich in meiner Anime-Hochphase 2005, oder so, sehr gerne guckte.

Im Anime geht es um Sousuke, einem Mitglied der Mithril-Organisation, die irgendwie die Welt retten will. Sousuke ist ein junger Kerl, der aber natürlich Spezialfähigkeiten hat und seinen Mecha ganz besonders gut bedienen kann. Er bekommt die Mission, auf Chidori aufzupassen, die natürlich noch in die Schule geht, es ist ja ein Anime. Sie hat jedenfalls noch mehr Spezialfähigkeiten, weiß davon aber nichts, wird deswegen aber von den Bösen verfolgt. Am Ende wird viel mit Mechas gekämpft.

Soviel zur Geschichte, hier eine Sammlung meiner Eindrücke:

  • Im Gegensatz zu Dragon Ball konnte ich das hier nicht auf Englisch gucken. Ich kann es gar nicht genau fest machen, woran es lag, entweder waren die Sprecher nicht so enthusiastisch, oder es lang daran, dass ich es vor 15 Jahren (heidewitzka) schon auf japanisch guckte und mein Kopf blockiert ist. Vielleicht liegt es auch einfach nur an den schlecht ausgesprochenen Namen. Bei Son Goku, Vegeta und Bulma kann man nicht viel falsch machen, bei Sousuke schon.
  • Große Teile der 24 Folgen sind irgendwie Filler-Material, gefühlt. Natürlich verlange ich nicht, dass in jeder Folge nur Mechas herumschießen, aber insgesamt gab es schon viele Folgen in der Schule oder irgendwo anders, die nicht so viel zur Story beigetragen haben.
  • Vergisst man mal, dass es noch drei, teilweise mit großen Abständen erschienene, Fortsetzungen gibt, ist es ganz schön viel Worldbuilding für so eine kurze Geschichte. Es bleiben so viele Fragen offen, was das alles soll, wo der Lambda Driver herkommt, warum Chidori und Sousuke so besonders sind, etc. Erfährt man warhscheinlich alles genauer in den Light Novels, auf denen es basiert.
  • Die Animationsqualität ist furchtbar, und das sage ich, der vorher 160 Folgen Dragon Ball geguckt hat. Ich hatte es viel besser in Erinnerung aber es war doch ziemlich underwhelming. Viele Sachen sind auch als 3D-Animation reingebaut und allem gezeichneten fehlt irgendwie die… Dynamik. Immerhin wurde die zweite Staffel von Kyoto Animations gemacht und ich meine mich zu erinnern, dass das ein Quantensprung war. Mal sehen, ob ich da wieder enttäuscht werde.
  • Das Intro ist toll!
  • Es enthält viel zu viel sinnlose “Fanservice”-Momente, mit irgendwelchen leichtbekleideten Damen, abstrusen Kamerawinkeln und so weiter. Also klar, es ist ein Anime, werden alle jetzt sagen, aber es passt hier einfach überhaupt nicht ins Setting einer eigentlich ernsten Geschichte (und ist einfach auch nicht gut gealtert. Ist das in modernen Anime noch so verbreitet?)

Schauen wir mal, wie es sich entwickelt!

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<![CDATA[–]]> https://knuspermagier.de/posts/2022/samsas-traum-live Fri, 29 Apr 2022 22:20:00 +0200 https://knuspermagier.de/posts/2022/samsas-traum-live Vorgestern fand ich diesen offiziellen Live-Mitschnitt des letzten Samsas Traum-Live-Albums auf Youtube. Ganz nett, abgesehen davon, dass er sich lieber zwei Gitarristen und eine Tänzerin, statt einem Bassisten, kaufte.

Vorgestern fand ich diesen offiziellen Live-Mitschnitt des letzten Samsas Traum-Live-Albums auf Youtube. Ganz nett, abgesehen davon, dass er sich lieber zwei Gitarristen und eine Tänzerin, statt einem Bassisten, kaufte.

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<![CDATA[Das doppelte Plexchen]]> https://knuspermagier.de/posts/2022/das-doppelte-plexchen Sun, 24 Apr 2022 21:45:00 +0200 https://knuspermagier.de/posts/2022/das-doppelte-plexchen Eine lange Zeit lang hatte ich ja einen Plex-Server auf meinem alten Raspberry Pi. Da funktionierte immer alles ziemlich gut, was den externen Zugriff anging. Irgendwann stellte ich um auf meinen Asus PN51, übertrug alle Daten und zunächst klappte hier auch alles wunderbar, doch nach einer Zeit ging es kaputt. Wie das so ist mit nervigen Netzwerkproblemen, die eigentlich auch gar nicht so schlimm sind, wann muss ich schonmal von unterwegs jetzt dringend ein Ärzte-Konzert angucken, lies ich erstmal die Finger davon und hoffte, dass sich das Problem von alleine löst. Leider hatte ich bei dieser sonst tadellos funktionierenden Strategie diesmal kein Glück. Ich rätselte also herum, was wohl los sein könnte. Das Interface war der Meinung, dass Plex wunderbar von außen erreichbar wäre, in der Praxis klappte es aber nicht. Zusätzlich hatte ich die Problematik, dass die iOS-App mir regelmäßig nach dem Starten einen sehr veralteten Stand anzeigte. Ich startete sie immer nochmal neu, dann klappte es meistens. Sicher Caches, was sonst. Das hier der Cache der Plex-App über vier Wochen immer wieder mit einer alten Version aufwartete, erschien mir aber doch komisch. Nach Wochen des Vergessens, Genervt seins, wenn es mir wieder einfiel und vergeblicher Suche kam ich der Sache auf den Grund. Mein Migrationsplan sah damals ja folgendermaßen aus: Plex auf raspberry stoppen Daten kopieren Plex auf neuem Rechner hochfahren Was ich natürlich nicht machte, war es, Plex aus dem Autostart zu nehmen. Beim nächsten Stromausfall oder sonstigen Reboot der kleinen Himbeere – was für eine sinnlose Boomerübersetzung – ging Plex also wieder an. Meine iOS-App zeigte keine Caches an, sondern in fünfzig Prozent der Fälle antwortete einfach der alte Plex-Server zuerst. Beim externen Zugriff kam alles durcheinander, weil es in meinem Account zwei Plexer mit dem gleichen Namen gab. So leicht kann es manchmal sein! Ich habe den Plex-Server also mal wieder gestoppt und beim nächsten Stromausfall, weiß ich was zu tun ist, denn bisher war ich weiterhin zu faul um “Debian remove from autostart” zu googeln. Wobei ich ja auch einfach das Paket entfernen könnte…

Eine lange Zeit lang hatte ich ja einen Plex-Server auf meinem alten Raspberry Pi. Da funktionierte immer alles ziemlich gut, was den externen Zugriff anging. Irgendwann stellte ich um auf meinen Asus PN51, übertrug alle Daten und zunächst klappte hier auch alles wunderbar, doch nach einer Zeit ging es kaputt.

Wie das so ist mit nervigen Netzwerkproblemen, die eigentlich auch gar nicht so schlimm sind, wann muss ich schonmal von unterwegs jetzt dringend ein Ärzte-Konzert angucken, lies ich erstmal die Finger davon und hoffte, dass sich das Problem von alleine löst. Leider hatte ich bei dieser sonst tadellos funktionierenden Strategie diesmal kein Glück.

Ich rätselte also herum, was wohl los sein könnte. Das Interface war der Meinung, dass Plex wunderbar von außen erreichbar wäre, in der Praxis klappte es aber nicht. Zusätzlich hatte ich die Problematik, dass die iOS-App mir regelmäßig nach dem Starten einen sehr veralteten Stand anzeigte. Ich startete sie immer nochmal neu, dann klappte es meistens. Sicher Caches, was sonst. Das hier der Cache der Plex-App über vier Wochen immer wieder mit einer alten Version aufwartete, erschien mir aber doch komisch.


Nach Wochen des Vergessens, Genervt seins, wenn es mir wieder einfiel und vergeblicher Suche kam ich der Sache auf den Grund. Mein Migrationsplan sah damals ja folgendermaßen aus:

  1. Plex auf raspberry stoppen
  2. Daten kopieren
  3. Plex auf neuem Rechner hochfahren

Was ich natürlich nicht machte, war es, Plex aus dem Autostart zu nehmen. Beim nächsten Stromausfall oder sonstigen Reboot der kleinen Himbeere – was für eine sinnlose Boomerübersetzung – ging Plex also wieder an. Meine iOS-App zeigte keine Caches an, sondern in fünfzig Prozent der Fälle antwortete einfach der alte Plex-Server zuerst. Beim externen Zugriff kam alles durcheinander, weil es in meinem Account zwei Plexer mit dem gleichen Namen gab.

So leicht kann es manchmal sein! Ich habe den Plex-Server also mal wieder gestoppt und beim nächsten Stromausfall, weiß ich was zu tun ist, denn bisher war ich weiterhin zu faul um “Debian remove from autostart” zu googeln. Wobei ich ja auch einfach das Paket entfernen könnte…

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<![CDATA[Die BookBeat-Lüge (2)]]> https://knuspermagier.de/posts/2022/die-bookbeat-l-ge-2 Mon, 18 Apr 2022 21:37:09 +0200 https://knuspermagier.de/posts/2022/die-bookbeat-l-ge-2 Ein sehr verbreitetes Problem ist ja, dass man beim Hören eines Podcasts oder Hörbuches einschläft und am nächsten Abend, oder wann auch immer man Weiterhören möchte, erstmal stundenlang suchen muss, wo man eigentlich aufgehört hat. Alle Apps, die sich für wichtig halten, haben natürlich eine entsprechende Sleeptimer-Funktion, aber ich habe nie genau verstanden, was das bringen soll. Auch bei BookBeat wurde mir diese Funktion schon des Öfteren in Podcasts als ultimatives Mittel gegen den Verlust des Anschlusspunktes angeprisen, ich bin aber einfach immer nur enttäuscht davon. Entweder geht das Buch aus, während ich noch nicht schlafe, oder ich schlaf ein und es geht irgendwann aus, aber doch nie genau dann, wenn ich eingeschlafen bin. Kann das Handy ja gar nicht wissen. Vielleicht mit Apple Watch, irgendwie, aber wahrscheinlich wäre das auch nur sehr ungenau. Was ich mir lieber wünschen würde, wäre eine Funktion um schnell herauszufinden, wo man aufgehört hat, mit irgendeinem klugen Algorithmus, vielleicht so wie git bisect. Denkt da mal drüber nach, liebe Hörbuch-Anbieter!

Ein sehr verbreitetes Problem ist ja, dass man beim Hören eines Podcasts oder Hörbuches einschläft und am nächsten Abend, oder wann auch immer man Weiterhören möchte, erstmal stundenlang suchen muss, wo man eigentlich aufgehört hat. Alle Apps, die sich für wichtig halten, haben natürlich eine entsprechende Sleeptimer-Funktion, aber ich habe nie genau verstanden, was das bringen soll.

Auch bei BookBeat wurde mir diese Funktion schon des Öfteren in Podcasts als ultimatives Mittel gegen den Verlust des Anschlusspunktes angeprisen, ich bin aber einfach immer nur enttäuscht davon.

Entweder geht das Buch aus, während ich noch nicht schlafe, oder ich schlaf ein und es geht irgendwann aus, aber doch nie genau dann, wenn ich eingeschlafen bin. Kann das Handy ja gar nicht wissen. Vielleicht mit Apple Watch, irgendwie, aber wahrscheinlich wäre das auch nur sehr ungenau.

Was ich mir lieber wünschen würde, wäre eine Funktion um schnell herauszufinden, wo man aufgehört hat, mit irgendeinem klugen Algorithmus, vielleicht so wie git bisect. Denkt da mal drüber nach, liebe Hörbuch-Anbieter!

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<![CDATA[Niemals satt]]> https://knuspermagier.de/posts/2022/nie-satt Mon, 18 Apr 2022 21:25:00 +0200 https://knuspermagier.de/posts/2022/nie-satt

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Monchi – Niemals satt

★★★★☆

Ich kenne eigentlich fast kein Lied von Feine Sahne Fischfilet, das ist wieder eine der Bands, die ich aufgrund des Namens lange Zeit nicht gehört hatte. Trotzdem ist mir Monchi schon öfter mal in verschiedenen Audioproduktionen durch das Ohr gezischt und ich fand ihn immer nett anzuhören. Als er nun im Reflektor-Podcast von seinem neuen Buch sprach, packte ich es gleich auf meine BookBeat-Merkliste.

Acht Stunden, also eher vier, weil ich Bücher mittlerweile auch auf zweifacher Geschwindigkeit höre, bin ich durch und bin zufrieden damit. Monchi liest mit seiner wunderbaren nordischen Redensart sehr enthusiastisch (das Wort sieht sehr komisch aus) vor und es scheint doch alles sehr ehrlich und bodenständig, was er so erzählt.

Wie der Titel schon vermuten lässt, geht es um seine problematische Beziehung zum Essen, und wie er versuchte damit klarzukommen und auf dem Weg über 60kg abnahm. Letztendlich ist es auch irgendwie eine Biografie, er fängt natürlich beim Urschleim an, wie alles dazu kam, etc, etc. Insgesamt auf jeden Fall fand ich es ganz spannend.

Bei vielem, was er so schreibt, fand ich mich auf jeden Fall ganz gut wieder. Immer wenn er genüsslich von einer Packung Schlümpfe oder einer großen Tafel Milka Noisette redet, bekam ich kurz Appetit! Auch wenn Schlümpfe immer so füchterlich an den Zähnen kleben. Naja. Essen aus Frust oder Langeweile kenne ich jedenfalls ganz gut, und versuche es in letzter Zeit mehr oder minder erfolgreich einzuschränken — hauptsächlich, in dem ich nichts/wenig kaufe.

Ich wünsche Monchi auf jeden Fall alles Gute, dass er sein neues Gewicht halten kann und werde mir in der nächsten Zeit mal ein bisschen von Feine Sahne anhören. Irgendwo sagte er, es ist Punk mit Trompeten. Das trifft meinen Musikgeschmack doch eigentlich sehr gut.

(Irgendwo im Buch, als er seine Playlist zum Sport machen beschreibt, schreibt er, dass er gerade Bunte Scherben von Keimzeit rauf und runter hört. Menschen mit einem so perfekten Musikgeschmack können ja nur sympathisch sein!)

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