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Diablo III

Wie manche vielleicht mitbekommen haben, erschien letzte Woche irgendwann Diablo III.

An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass ich den Vorgänger teilweise sehr exzessiv spielte. Das war damals, vor etlichen Jahren. Ich glaube, als die Expansion Lord of Destruction gerade rauskam. Da hab ich angefangen und dann einige Jahre richtig gespielt. Irgendwann hörte ich dann auf, fing ein paar Jahre später nochmal kurz an, ließ es dann aber recht schnell bleiben, da die Server nur noch voll waren mit Cheatern und Bots.

2008, an meinem Geburstag, soweit ich mich erinnere, war es dann soweit. Diablo III wurde angekündigt. Das erfreute mich natürlich ziemlich. Gleichzeitig wusste ich aber auch, dass es sicherlich Jahre dauern würde, bis Blizzard damit fertig ist. Seitdem sind vier Jahre vergangen, und nun war es einfach da. Diablo III. Einfach so, zum Spielen, soviel man möchte.

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Seit vergangenem Dienstag spielte ich bisher gute 40 Stunden. Davon 30 mit meiner Zauberin, 12 mit nem Mönch und eine mit ner Dämonenjägerin. Alles machte mir Spaß. Die ersten Stunden verbrachte ich mit Martin und Marcel. Nachdem ich die ersten Tage ein bisschen Übertrieben habe und gute 6-7 Stunden pro Tag spielte, hab ich mich mittlerweile wieder bei normalen zwei Stunden eingependelt.

Am Anfang hatte ich konstant das Gefühl, dass ja eigentlich alles ganz knorke ist, aber ich eigentlich lieber Diablo II spielen würde. Das waren wohl die ganzen Nostalgie-Sachen, die da hoch kommen. Denn es gibt im Spiel ein paar Sachen, die sich auf den Vorgänger beziehen und die einen dann wieder daran zurückerinnern lassen. Wenn man allerdings mal darüber nachdenkt, was man bei Diablo II eigentlich den ganzen Tag gemacht hat, nämlich monotone Cow- bzw. Baalruns, so kann einem die Lust darauf auch irgendwie wieder schnell vergehen.

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Natürlich kann man da einwenden, dass es hier jetzt auch früher oder später darauf hinauslaufen wird, dass man nur noch stupide Runs macht um bessere Ausrüstung zu bekommen, aber ich bin gerad einmal im zweiten Akt/Nightmare und brauche daher sicherlich noch ein Weilchen bis ich durch bin, von Inferno ganz zu schweigen.

Jedenfalls muss ich sagen, dass Diablo III eigentlich fast alles bietet, was ich erwartet habe. Der Spielfluss ist super. Selbst an das neue Skillsystem gewöhnt man sich recht schnell, und irgendwie hat es auch gewisse Vorteile zum Vorgänger. Allein die Items sind noch nich so perfekt, aber ich denke da wird Blizzard schon noch irgendwas nachschieben. Diablo II war anfangs auch noch nicht so perfekt, hab ich mir sagen lassen.

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Eine Sache, bei der ich noch nich so ganz weiß, wie ich mit ihr umgehen soll, ist das Auktionshaus. Einerseits ist es natürlich eingebaute Spielmechanik, andererseits kommt es mir auch etwas komisch vor mir einfach Items zu kaufen, ohne Stunden lang dafür farmen zu müssen. Mh. Und natürlich ist die ganze Wirtschaft noch etwas instabil und eigentlich sehe ich auch nicht, wie sie sich jemals stabilisieren soll. Denn Items gehen quasi nicht verloren und jeder scheffelt im Spielverlauf immer mehr Gold. Das kann ja irgendwie nur zu einer stätigen Inflation führen.

Aber vielleicht überlegt sich Blizzard da ja auch noch irgendwas schlaues. Ich hab da ja eigentlich noch vertrauen. Ich mäh mich jetzt erstmal durch Akt 2.

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