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Ein L und zwei P. Philipp!

Täglich bloggen

Vielleicht hat es jemand gemerkt: Ich hab am 6.2. und 7.2. keinen Blogpost veröffentlich, der Streak ist gebrochen.

Ich hatte es mir zum Ende des letzten Jahres vorgenommen, dass ich wieder mehr hier veröffentlichen will, vor allem um mal wieder mehr zu… schreiben, das kam in den letzten Monaten irgendwie immer zu kurz. Die Situation war gut: Gerade war Weihnachtsurlaub und ich hatte einige Sachen getan und im Hinterkopf, über die ich Schreiben konnte. Außerdem hatte ich auch Zeit dazu.

Insgesamt bin ich überrascht, dass ich auf dieser Welle noch den ganzen Januar reiten konnte. Ich habe es als tägliche Aufgabe in meinen Habit-Tracker aufgenommen und an den meisten Tagen war es auch kein größeres Problem auf ein Thema zu kommen, aber an anderen Tagen, saß ich um 1 Uhr nachts da und musste mit krampfhaft überlegen, was ich noch schnell für den, kalendarisch gesehen, Vortag schreiben könnte.

Die Tatsache, das ich nicht einfach nur ein Foto, einen Link zu einem Youtube oder irgendetwas tieferes aus meinem Privatleben schreiben wolte, machte die Themenfindung in solchen Fällen natürlich nicht einfacher.

Ich hab es aber trotzdem weiter durchgezogen, weil es Spaß machte und es quasi so ein sich selbst befeuernden Motivationsprogramm startet. Statt dumm rumzusitzen, überlege ich mir, was man machen könnte, worüber man schreiben könnte.

Nun könnte man fragen, warum muss es jetzt täglich sein und meine Antwort darauf wäre, dass es das Einzige ist, was für mich als Rhythmus funktioniert. Bei jedem anderen hat man die Möglichkeit aufzuschieben. Ein Blogpost jeden Freitag? Ach komm, Samstag reicht auch. Oder Sonntag. Ach, lass ihn Mittwoch noch schnell machen. Ich weiß genau, dass meine fehlende Disziplin mir da einen Strich durch die Rechnung machen wird. Bei täglich gibt es keine Ausrede, und einzig, die Definition, ob der Tag nun 0 Uhr endet oder wenn man ins Bett geht, könnte man diskutieren. Natürlich ist letzteres das sinnvollere.


Wie auch immer. Die letzten Tage im Januar waren stressiger und ich habe es einfach nicht mehr geschafft, sowohl kamen keine Ideen mehr, weil ich auch keine Zeit hatte, was zu machen und ich hatte auch kaum Zeit zum Schreiben, was man am Ende auch an der Qualität der Posts merkt, die merklich flacher werden.

Ich werde jetzt also erstmal wieder herunterfahren und schauen, was sich ergibt. Sonntäglichen Notizen werde ich versuchen beizubehalten, und ansonsten kommt, was kommt. Vielleicht auch wieder länger, mit mehr Bilden und Beispielen und Liebe.

Danke an alle, die in den letzten Wochen auf dem Blog waren und diesem Erlebnis beiwohnten!

Notizen KW6/2026

Diese Woche war anstrengend, obwohl auch nichts besonderes anlag. Daher habe ich mir auch nicht so viele Notizen gemacht, wie sonst!

  • ☑️ Combo-Breaker: Wie ihr sicher bemerkt habt, habe ich es nicht geschafft, meine Daily-Streak weiter am Laufen zu halten. Aber immerhin habe ich es den gesamten Januar durchgezogen! Ein ausführlicher Post mit diversen Entschuldigungen und Ausreden folgt natürlich.
  • ⌚️ Wetterfrei: Seit Montag fehlt auf meiner Apple Watch die Wetter-App und ich habe es die ganze Woche über nicht geschafft, sie wieder drauf zu bekommen. Ich hab alles neugestartet, alle Updates installiert, alle Permissions resettet, keine Chance. Einfach kein Wetter mehr auf der Watch.
  • 🏡 Smart: Auf diesem Kanal fand ich eine Empfehlung für den Home Assistant Switch Manager, was ein Add-On ist, mit dem man mit einem leichteren Interface Automationen auf verschiedene Buttons legen kann. Ich hab es kurz ausprobiert und es ist ganz cool!
  • 📺 Traurig: Ich wollte meinen Ayaneo AM01 zu einem Proxmox-Server machen, aber die Funktion als Spielkiste erhalten, indem ich Bazzite in einer VM installiere. Ich dachte mir, es kann ja nicht so schwer sein, die interne GPU per PCIe-Passthrough zur VM durchzureichen. Aber Pustekuchen. Geht einfach nicht vernünftig. Jetzt warte ich auf einen USB-Stick der groß genug ist, damit ich direkt Bazzite installieren kann. Bloß kein Windows mehr.
  • 🦀 No Crab: Der große AI-Hype in dieser Woche ist wohl OpenClaw. Ich habe bisher echt noch keinen Drang verspürt, es auszuprobieren. Meine Claude-Rechnung ist auch ohne wildgewordene Chatbots schon groß genug und ich bin weiterhin der Meinung, dass mein digitales Leben gar nicht aufwändig genug ist, um da etwas per AI automatisieren zu müssen.

Startet gut in die nächste Woche!

Das große Kabel-Aussortieren 2026

In den letzten Tagen habe ich mir mal wieder meine Kiste mit den Kabeln vorgenommen und kräftig aussortiert. Also, es war auch schon gar nicht mehr so viel, wie es einmal war, denn es war nicht das erste Aussortieren, aber nun habe ich wieder eine ganze rote REWE-Lieferservice-Klappkiste voll mit Kabeln und Ladegeräten herausgezogen, die ich wohl mal zum Abfallhof bringen muss.

Nun passt alles zusammen in eine Kommodenschublade. Leider weiterhin etwas durcheinander, weil ich bisher kein sinnvolles Lagersystem für Kabel jeder Größe gefunden habe (nein, ich werde keine Toilettenpapierrollen verwenden). Da es jetzt aber relativ übersichtlich ist, muss man nicht lange wühlen.

Trotz allem Aussortieren habe ich wahrscheinlich immer noch zu viel Kram. Wie viele Micro-USB-Kabel braucht man wohl, wenn man eigentlich gar fast keine Geräte mehr hat, die einen solchen Anschluss haben? Ich hab mal drei kurze und zwei lange behalten.

Wie viele USB-A auf USB-C-Kabel braucht man? Wie viele USB-C auf USB-C-Kabel, von denen man nicht weiß, wie gut sie überhaupt sind, weil man zu geizig ist für den Treedix USB-Kabeltester. 50€ um danach zehn weitere Kabel entsorgen zu können, ist etwas teuer. Letztendlich habe ich da auch nur eine Hand voll übrig gelassen. Eigentlich sind alle Geräte, die ich besitze und benutze, ja bisher auch schon mit Kabeln an ihrer jeweiligen Position in der Wohnung versorgt.

Die kleine Tüte mit den verschiedensten Typen von Audio-Kabeln und Adaptern könnte sicherlich auch noch weg, ich kann mich nicht erinnern, wie viele Jahre es her ist, dass ich zum letzten Mal irgendwas davon brauchte. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt sicher!

Außerdem habe ich noch vier USB-A-Netzteile (zweimal 4-Port, zweimal 6-Port), von denen ich mich noch nicht trennen konnte, denn sie waren mal… teuer. Ich bilde mir auch ein, dass die Anker-Dinger besser sind, als so random 1-Port-China-Ladegeräte, falls ich also nochmal den Need habe für einen simplen USB-A-Lader, habe ich jetzt vier Möglichkeiten!


Ich werde mir die Schublade in einem Jahr nochmal vornehmen und alles, was ich bis dahin nicht brauchte, entsorgen. Umso weniger Kabel, umso weniger Gedanken muss man sich auch über die Aufbewahrung machen.

Ein ausführlicher Test von Collabora Office

Collabora Online ist eine Online-Office-Lösung. Seit kurzem gibt es eine Offline-Version, die man sich herunterladen kann, statt sie im Browser zu benutzen. Auf meiner Suche nach einer Google Sheets-Alternative musste ich das natürlich direkt mal ausprobieren.

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Leider dauerte mein Test nur ungefähr zwei Minuten denn, erstens, dauerte es bestimmt fünf bis zehn Sekunden, bis ein leeres(!) Spreadsheet geöffnet war und zweitens, naja, man sieht es vielleicht im Screenshot, ist die Darstellung in der Tabelle komplett unscharf. Mit dem komplett wild aussehenden UI könnte ich mich ja vielleicht noch anfreunden, aber die Tabelle an sich sollte schon… scharf sein.

Headphone Listening Time

Bei Stefan fand ich gestern die Info, dass man aus Health-App nicht nur ablesen kann, ob man seine Kopfhörer zu laut hat, sondern daraus auch ableiten kann, wie lang am Tag man überhaupt etwas über die Kopfhörer hört. Ich hab mir das dann, so wie die Heartrate und die Workouts direkt in mein Tagebuch exportieren lassen (Über Auto Health Export) und, äh ja. Kein Wunder, dass meine Podcast-Liste immer leer ist.

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Hohle Köpfe

Terry Pratchett

Endlich komme ich auf den Geschmack. Vor allem grandios vorgetragen von Volker Niederfahrenhorst!

Zirkus Zeitgeist / Brot und Spiele

Ich hab mir jetzt noch die anderen beiden Alben von Saltatio Mortis angehört und natürlich vollkommen objektiv bewertet. Wie erwartet, gefielen sie mir zum großen Teil überhaupt nicht, was sich am Ende natürlich im Gesamtbild niederschlägt:

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Spannend ist, dass jedes Album doch auch mal ein ganz nettes Lied enthält, sie können es also eigentlich schon noch. Die zweite CD von Brot und Spiele ist z.B. echt ganz gut! Leider haben sie sich halt entschieden etwas politischer und aktueller zu sein und das spricht mich leider gar nicht an.

Notizen KW5/2026

Eine Woche, die total an mir vorbei geflogen ist. Ich entschied mich, diesen Post-Typ von “Wochenrückblick” auf “Notizen” zu ändern, denn wenn man ehrlich ist, fasse ich hier nur Kram zusammen, der mir in den letzten Tagen hängen geblieben ist und es ist kein… Wochenrückblick.

  • 🦠 Viral: Es freut mich sehr, dass mein Toot über den bisher immer noch ersten Hamburger Bürgermeister noch einen zweiten Schwung bekommen hat. 56 Favs, das habe ich selbst zu Twitter-Hochzeiten, damals 2012, kaum geschafft.
  • 🧾 Papierstau: Beim Aufräumen fand ich einen ganzen Ordner mit Kassenbons von Baumärkten und aus… Nostalgiegründen würde ich sie gerne alle einscannen, bevor man das Thermopapier nicht mehr lesen kann, aber ich fürchte, ohne einen 300€-Einzugsscanner klappt das nicht gut. Vielleicht muss ich mich damit abfinden, sie einfach wegzuwerfen.
  • 🧟‍♂️ Resteverwertung: Bei meinem kleinen Homelab-Server ist die SSD voll und aufgrund aktueller Flash-Preise will ich auch nichts neues kaufen. Ich überlegte gestern Abend kurz, ob ich meinen Ayaneo AM01, den ich eh nicht zum Spielen nutze, mit Linux ausstatten könnte, aber der Lüfter ist soooo laut, unglaublich. Vielleicht kriege ich zumindest die SSD ja leicht raus.
  • 🎥 Sehenswert: Das eindrucksvollste Video in dieser Woche kommt wohl von Technology Connections.

Jetzt wo der Januar vorbei ist und ich es geschafft habe, jeden Tag einen Post zu veröffentlichen, werde mich mir mal Gedanken machen, wie ich damit weitermache. In den nächsten Tagen kommt dann wohl ein Blogpost zum Thema Bloggen, was ja immer ganz besonders Meta ist.

Saltatio Mortis - Finsterwacht

Als Finsterwacht angekündigt wurde, hatte ich etwas Hoffnung, dass es vielleicht gut werden könnte, aber am Ende war es leider auch nicht wirklich gut. Der Titeltrack ist ganz nett und das Blind Guardian-Feature am Ende ist natürlich schön, aber der Rest klickt bei mir einfach überhaupt nicht. Teilweise gibt es zwar wieder Songs, die etwas mittelalterlicher Klingen, aber es ist doch einfach zu viel Tote Hosen.

Saltatio Mortis - Für immer frei

Wie angekündigt, wollte ich mich die Tage mal etwas mit den mir unbekannten Sachen in der Diskografie von Saltatio Mortis beschäftigen. Den Anfang machte heute das Album “Für immer frei” aus dem Jahre 2021.

Ich habe meine offizielle Bewertung hier im Wiki abgelegt. Eigentlich kann ich die hier auch irgendwie embedden, aber ich habe vergessen wie das geht.

Zusammengefasst: Es ist echt Grütze. Ich glaube, bisher habe ich in den Bewertungen noch nie die Bewertung “0” gewählt, aber hier fällt mir echt nichts mehr ein. Einzig die paar mittelaltermäßig angehauchten Songs wie Loki und Factus de materia, ein schönes Instrumental, gefallen mir ganz gut.

Nachdem die 14 Sogns auf der ersten CD mir schon nicht gefielen, ignorierte ich Disc 2 mal komplett. Auf der Dritten Disc sind einige Cover-Versionen, die ich aber auch alle jetzt nicht so toll finde, dass ich sie nochmal hören müsste.