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Versengold - Allgebraeu

Versengold sehe ich in letzter Zeit immer öfter, sowohl auf Youtube, als auch auf Werbeplakaten für ihre Touren. Mittlerweile scheinen sie auf einem Popularitätslevel angekommen zu sein wie Santiano oder so. Ich gönne es ihnen natürlich, wirklich leiden kann ich ihre Musik in den letzten Jahren allerdings nicht. Das hält mich allerdings nicht davon ab, ihr zweites Album mit auf eine einsame Insel zu nehmen, denn es ist ein nahezu perfektes Mittelalter/Folk-Album aus dem Jahr 2006.

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Zum ersten Mal kam ich mit diesem Album auf einer Fahrt zum Feuertanz-Festival, wahrscheinlich hatten wir eine echte CD im Mehrfach-CD-Wechsler im Auto und hörten uns da durch. Es war wunderbar!

Es ist mal wieder so ein nahezu perfektes Album ohne Tracks, die ich unbedingt skippen müsste. Viele Lieder erzählen einfach tolle Geschichten und natürlich ist alles sehr klassisch instrumentiert. Ebenfalls schön finde ich, dass sie damals mit Carolin Fährmann noch eine weitere Sängerin in der Band hatten und sich perfekt ergänzten.

Anspieltipps: Einerley, Friedel und das Allgebraeu, Das Bier ich in der Rechten trug.


Dieser Post ist Teil der #52-alben-Serie.

Doch kein GlitchTip

An sich war ich ja sehr zufrieden mit GlitchTip. Ich hatte es in alle meine Projekte integriert und dafür gesorgt, dass alle Exceptions gut ankommen, aber ich bekam es leider nie hin, dass die Webhook-Alerts funktionieren. Selbst wenn ich da einen Dummy-Service wie PostBin hinterlege, kommt einfach nichts an. Ich habe nicht herausgefunden, unter welchen Voraussetzungen er sich entscheidet eine Notification rauszuschicken.

Da das leider ein relativ wichtiges Feature ist, war ich also doch etwas unzufrieden. Meine Möglichkeiten waren nun entweder den Django-Code von GlitchTip mal mit Claude untersuchen zu lassen, um herauszufinden, was ich vielleicht falsch mache, oder ich lasse einfach einen API-Endpunkt in mein Server-Übersichtstool einbauen, dass die Sentry-Envelopes versteht. Da ich ansonsten keine Features brauche, außer dem Empfangen von Exceptions und Herausschicken von Alerts, war das eigentlich relativ einfach.

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Damit hab ich auch ein wiedere einen Service weniger, der irgendwo laufen muss, gut so! Allgemein sollte jede Software, die Webhook-Auslösung anbietet auch einen Test-Button für diese eingebaut haben, sonst ist das doch alles nichts.

Schöne kleine Dinge

In den letzten Tagen sind mir drei Dinge aufgefallen, die mich so richtig zufrieden gemacht haben und diese möchte ich hier, auf diesem Wohlfühlblog, mit euch teilen.

Erstens: Ich habe einige Tage zugebracht Abends, immer mal für ein paar Minuten, ein riesiges Wollknäuel, was sich über die Jahre verfilzt hatte zu entwirren. Das war so unglaublich rewarding, wenn man ein bisschen herumfitzelt und plötzlich kann man wieder ganze 40cm weiter ziehen. Als ich endlich fertig war, war ich fast etwas traurig, dass es schon vorbei ist.

Zweitens: Ich hab einen Kabelkanal angebracht und ein Kabel drin versteckt. Habe ich einfach schon viel zu lange nicht mehr gemacht, ist aber immer ein wunderschönes Gefühl.

Drittens, und das ist natürlich etwas peinlich, weil es meine Vorliebe für zuckerhaltige Getränke ausdrückt, aber das Gefühl, wenn man die Coladose aus dem Kühlschrank nimmt, und es ist noch mehr drin, als man dachte, ist auch ganz wunderbar.

Was für kleine Dinge sind euch in letzter Zeit passiert?

Täglich bloggen

Vielleicht hat es jemand gemerkt: Ich hab am 6.2. und 7.2. keinen Blogpost veröffentlich, der Streak ist gebrochen.

Ich hatte es mir zum Ende des letzten Jahres vorgenommen, dass ich wieder mehr hier veröffentlichen will, vor allem um mal wieder mehr zu… schreiben, das kam in den letzten Monaten irgendwie immer zu kurz. Die Situation war gut: Gerade war Weihnachtsurlaub und ich hatte einige Sachen getan und im Hinterkopf, über die ich Schreiben konnte. Außerdem hatte ich auch Zeit dazu.

Insgesamt bin ich überrascht, dass ich auf dieser Welle noch den ganzen Januar reiten konnte. Ich habe es als tägliche Aufgabe in meinen Habit-Tracker aufgenommen und an den meisten Tagen war es auch kein größeres Problem auf ein Thema zu kommen, aber an anderen Tagen, saß ich um 1 Uhr nachts da und musste mit krampfhaft überlegen, was ich noch schnell für den, kalendarisch gesehen, Vortag schreiben könnte.

Die Tatsache, das ich nicht einfach nur ein Foto, einen Link zu einem Youtube oder irgendetwas tieferes aus meinem Privatleben schreiben wolte, machte die Themenfindung in solchen Fällen natürlich nicht einfacher.

Ich hab es aber trotzdem weiter durchgezogen, weil es Spaß machte und es quasi so ein sich selbst befeuernden Motivationsprogramm startet. Statt dumm rumzusitzen, überlege ich mir, was man machen könnte, worüber man schreiben könnte.

Nun könnte man fragen, warum muss es jetzt täglich sein und meine Antwort darauf wäre, dass es das Einzige ist, was für mich als Rhythmus funktioniert. Bei jedem anderen hat man die Möglichkeit aufzuschieben. Ein Blogpost jeden Freitag? Ach komm, Samstag reicht auch. Oder Sonntag. Ach, lass ihn Mittwoch noch schnell machen. Ich weiß genau, dass meine fehlende Disziplin mir da einen Strich durch die Rechnung machen wird. Bei täglich gibt es keine Ausrede, und einzig, die Definition, ob der Tag nun 0 Uhr endet oder wenn man ins Bett geht, könnte man diskutieren. Natürlich ist letzteres das sinnvollere.


Wie auch immer. Die letzten Tage im Januar waren stressiger und ich habe es einfach nicht mehr geschafft, sowohl kamen keine Ideen mehr, weil ich auch keine Zeit hatte, was zu machen und ich hatte auch kaum Zeit zum Schreiben, was man am Ende auch an der Qualität der Posts merkt, die merklich flacher werden.

Ich werde jetzt also erstmal wieder herunterfahren und schauen, was sich ergibt. Sonntäglichen Notizen werde ich versuchen beizubehalten, und ansonsten kommt, was kommt. Vielleicht auch wieder länger, mit mehr Bilden und Beispielen und Liebe.

Danke an alle, die in den letzten Wochen auf dem Blog waren und diesem Erlebnis beiwohnten!

Notizen KW6/2026

Diese Woche war anstrengend, obwohl auch nichts besonderes anlag. Daher habe ich mir auch nicht so viele Notizen gemacht, wie sonst!

  • ☑️ Combo-Breaker: Wie ihr sicher bemerkt habt, habe ich es nicht geschafft, meine Daily-Streak weiter am Laufen zu halten. Aber immerhin habe ich es den gesamten Januar durchgezogen! Ein ausführlicher Post mit diversen Entschuldigungen und Ausreden folgt natürlich.
  • ⌚️ Wetterfrei: Seit Montag fehlt auf meiner Apple Watch die Wetter-App und ich habe es die ganze Woche über nicht geschafft, sie wieder drauf zu bekommen. Ich hab alles neugestartet, alle Updates installiert, alle Permissions resettet, keine Chance. Einfach kein Wetter mehr auf der Watch.
  • 🏡 Smart: Auf diesem Kanal fand ich eine Empfehlung für den Home Assistant Switch Manager, was ein Add-On ist, mit dem man mit einem leichteren Interface Automationen auf verschiedene Buttons legen kann. Ich hab es kurz ausprobiert und es ist ganz cool!
  • 📺 Traurig: Ich wollte meinen Ayaneo AM01 zu einem Proxmox-Server machen, aber die Funktion als Spielkiste erhalten, indem ich Bazzite in einer VM installiere. Ich dachte mir, es kann ja nicht so schwer sein, die interne GPU per PCIe-Passthrough zur VM durchzureichen. Aber Pustekuchen. Geht einfach nicht vernünftig. Jetzt warte ich auf einen USB-Stick der groß genug ist, damit ich direkt Bazzite installieren kann. Bloß kein Windows mehr.
  • 🦀 No Crab: Der große AI-Hype in dieser Woche ist wohl OpenClaw. Ich habe bisher echt noch keinen Drang verspürt, es auszuprobieren. Meine Claude-Rechnung ist auch ohne wildgewordene Chatbots schon groß genug und ich bin weiterhin der Meinung, dass mein digitales Leben gar nicht aufwändig genug ist, um da etwas per AI automatisieren zu müssen.

Startet gut in die nächste Woche!

Das große Kabel-Aussortieren 2026

In den letzten Tagen habe ich mir mal wieder meine Kiste mit den Kabeln vorgenommen und kräftig aussortiert. Also, es war auch schon gar nicht mehr so viel, wie es einmal war, denn es war nicht das erste Aussortieren, aber nun habe ich wieder eine ganze rote REWE-Lieferservice-Klappkiste voll mit Kabeln und Ladegeräten herausgezogen, die ich wohl mal zum Abfallhof bringen muss.

Nun passt alles zusammen in eine Kommodenschublade. Leider weiterhin etwas durcheinander, weil ich bisher kein sinnvolles Lagersystem für Kabel jeder Größe gefunden habe (nein, ich werde keine Toilettenpapierrollen verwenden). Da es jetzt aber relativ übersichtlich ist, muss man nicht lange wühlen.

Trotz allem Aussortieren habe ich wahrscheinlich immer noch zu viel Kram. Wie viele Micro-USB-Kabel braucht man wohl, wenn man eigentlich gar fast keine Geräte mehr hat, die einen solchen Anschluss haben? Ich hab mal drei kurze und zwei lange behalten.

Wie viele USB-A auf USB-C-Kabel braucht man? Wie viele USB-C auf USB-C-Kabel, von denen man nicht weiß, wie gut sie überhaupt sind, weil man zu geizig ist für den Treedix USB-Kabeltester. 50€ um danach zehn weitere Kabel entsorgen zu können, ist etwas teuer. Letztendlich habe ich da auch nur eine Hand voll übrig gelassen. Eigentlich sind alle Geräte, die ich besitze und benutze, ja bisher auch schon mit Kabeln an ihrer jeweiligen Position in der Wohnung versorgt.

Die kleine Tüte mit den verschiedensten Typen von Audio-Kabeln und Adaptern könnte sicherlich auch noch weg, ich kann mich nicht erinnern, wie viele Jahre es her ist, dass ich zum letzten Mal irgendwas davon brauchte. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt sicher!

Außerdem habe ich noch vier USB-A-Netzteile (zweimal 4-Port, zweimal 6-Port), von denen ich mich noch nicht trennen konnte, denn sie waren mal… teuer. Ich bilde mir auch ein, dass die Anker-Dinger besser sind, als so random 1-Port-China-Ladegeräte, falls ich also nochmal den Need habe für einen simplen USB-A-Lader, habe ich jetzt vier Möglichkeiten!


Ich werde mir die Schublade in einem Jahr nochmal vornehmen und alles, was ich bis dahin nicht brauchte, entsorgen. Umso weniger Kabel, umso weniger Gedanken muss man sich auch über die Aufbewahrung machen.

Ein ausführlicher Test von Collabora Office

Collabora Online ist eine Online-Office-Lösung. Seit kurzem gibt es eine Offline-Version, die man sich herunterladen kann, statt sie im Browser zu benutzen. Auf meiner Suche nach einer Google Sheets-Alternative musste ich das natürlich direkt mal ausprobieren.

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Leider dauerte mein Test nur ungefähr zwei Minuten denn, erstens, dauerte es bestimmt fünf bis zehn Sekunden, bis ein leeres(!) Spreadsheet geöffnet war und zweitens, naja, man sieht es vielleicht im Screenshot, ist die Darstellung in der Tabelle komplett unscharf. Mit dem komplett wild aussehenden UI könnte ich mich ja vielleicht noch anfreunden, aber die Tabelle an sich sollte schon… scharf sein.

Headphone Listening Time

Bei Stefan fand ich gestern die Info, dass man aus Health-App nicht nur ablesen kann, ob man seine Kopfhörer zu laut hat, sondern daraus auch ableiten kann, wie lang am Tag man überhaupt etwas über die Kopfhörer hört. Ich hab mir das dann, so wie die Heartrate und die Workouts direkt in mein Tagebuch exportieren lassen (Über Auto Health Export) und, äh ja. Kein Wunder, dass meine Podcast-Liste immer leer ist.

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Hohle Köpfe

Terry Pratchett

Endlich komme ich auf den Geschmack. Vor allem grandios vorgetragen von Volker Niederfahrenhorst!

Zirkus Zeitgeist / Brot und Spiele

Ich hab mir jetzt noch die anderen beiden Alben von Saltatio Mortis angehört und natürlich vollkommen objektiv bewertet. Wie erwartet, gefielen sie mir zum großen Teil überhaupt nicht, was sich am Ende natürlich im Gesamtbild niederschlägt:

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Spannend ist, dass jedes Album doch auch mal ein ganz nettes Lied enthält, sie können es also eigentlich schon noch. Die zweite CD von Brot und Spiele ist z.B. echt ganz gut! Leider haben sie sich halt entschieden etwas politischer und aktueller zu sein und das spricht mich leider gar nicht an.