Willkommen zu einer neuen Blogpost-Reihe, die garantiert niemals fortgeführt werden wird. Diesmal nehme ich euch mit ins wunderschöne Kirby Traumland.

Ja, ich hab schon ein paar mal was mit Kirby gemacht und in meiner großen CMS-Umfrage (einen Follow-Up-Post dazu gibt es bald!) letztens empfahlen es ja auch viele. Kirby ist auch echt nett. Daher entschied ich mich, die neue Version von hej.world damit umzusetzen (mehr dazu bald in diesem Blog!).

Jedenfalls gibt es bei hej.world von einer Sache sehr viel: Fotos! Jede Seite in einer Galerie hat so 40-60 und für jedes brauche ich so 5 Thumbnails. (Low-Quality Platzhalter, Passend, Passend@2x, Lightbox, Lightbox@2x)

Natürlich kann Kirby wunderbar Thumbnails erzeugen, nur leider dauert das vierhundert Jahre, wenn 300 Thumbnails erzeugt werden müssen, weil gdlib (und Imagemagick) nicht mega schnell ist und der PHP-Prozess natürlich eher nur einen Core auslastet.

Natürlich bin ich nicht der erste mit dem Problem, daher erschuf jemand kirby-imagekit, ein Plugin das mal alle Contentseiten aufruft, schaut, welche Thumbnails erzeugt werden müssen und diese dann versucht möglichst asynchron per Ajax-Requests zu erstellen.

Zuerst war ich darüber auch sehr erfreut, am Ende war mir das aber auch noch viel zu langsam, schon allein das Analysieren dauerte mehrere Minuten und das Erzeugen der Thumbnails nahm dann gefühlt gar kein Ende.

(Das kann daran gelegen haben, dass ich Kirby aktuell noch lokal per PHP Development Server ausführe, und daher alles keine Möglichkeit hat, irgendwie mehrere Cores zu benutzen. Meine VM ist dafür auch nicht richtig konfiguriert und meine Digital Ocean VM hat auch nur einen Core…)

Naja. Da ich bei albumup viel Spaß mit meinem Thumbnail-Service habe, der libvips benutzt, dachte ich mir, ich klöppel mir hier etwas ähnliches zusammen.

Also baute ich mir ein Script, das die Seite rendert und mit einer ganz besonders präparierten Thumbs-Komponente aufzeichnet, welche Thumbnails so gebraucht werden. Diese werden in eine json-File geschoben. Auf der anderen Seite hab ich dann ein NodeJS-Script, welches ich passenderweise “jpgjpgjpg.js” nannte (Kirby, König Dedede, ihr versteht?). In unter 30 Zeilen jagt das alle Thumbnails durch libvips.

(Die Skripte habe ich hier mal auf Github geworfen)

Damit ist es mit möglich alle 300 Thumbnails in gut 30 Sekunden zu erstellen (ja, ok, mein Macbook ist auch nicht das langsamste). Juchu!

Jetzt hab ich nur noch ein Problem, vielleicht kann mir jemand dabei helfen.

Gerade hab ich es so gebaut, dass ich das Skript per php images.php "pfad-zur-seite" aufrufe. Eigentlich hätte ich gern, dass er direkt alle Seiten rendert, nur leider funktioniert das nicht. Wenn ich irgendwie versuche durch alle Pages zu loopen, und sie alle zu rendern (per $kirby->render($page)) , landet immer am Ende nur die erste Seite im JSON. Als wäre die render-Funktion nicht dafür ausgelegt in einem “Request” mehr als einmal aufgerufen zu werden. Eine kurze Code-Recherche brachte mich leider nicht ans Ziel, daher begnügte ich mich erstmal damit, jede Seite einzeln zu “thumbnailen” — muss ich ja auch nur einmal machen. Wenn jemand ne Idee hat, sagt bitte gerne bescheid!

20. August 2017  /  Keine Kommentare  /  8

Am Wochenende war mal wieder Fest van Cleef angesagt. Daniel beschreibt es hier sehr gut, daher spare ich mir die Worte. Es war sehr schön, auch wenn ich mir noch ein bisschen mehr Überraschung gewünscht hätte. Letztes Mal war ja immerhin Casper da, dieses mal gab es, außer ein paar Tomte-Songs leider keine Besonderheiten.

20. August 2017  /  Keine Kommentare  /  1

Ich schiebe diesen Post schon seit Jahren mit mir rum, aber irgendwann muss man seinem Frust ja mal Luft machen!

Wer mich kennt, wird wissen, dass ich häufiger auf Konzerte gehe. Sogar so häufig, dass ich es kaum schaffe eine popelige Seite im Blog aktuell zu halten. Nicht mal 2016 ist dort fertig eingetragen. Naja.

Man könnte sagen, ich bin ein großer Fan von Konzerten. Tatsächlich höre ich ja auch, wenn ich Musik höre, eigentlich am liebsten Live-Aufnahmen, weil man da oft mehr… Spielfreude und Action hat, als bei perfekt abgemixten und totproduzierten Studio-Alben.

Trotzdem passiert es mir bei fast jedem Konzert, dass ich mich furchtbar über verschiedene Dinge aufrege. Umso älter ich werde umso schlimmer wird es, und mittlerweile ist es auch so weit, dass ich mir überlege manche Konzerte, die ich eigentlich gerne besucht hätte, vorübergehen zu lassen, weil ich keine Lust habe, mich wieder aufzuregen.

Vielleicht hilft dieser Blogpost mir ja dabei, mich etwas zu beruhigen und das alles etwas gechillter zu nehmen!

Hier nun die wahrscheinlich unkomplette Liste an Dingen, die mich auf Konzerten zur Weißglut bringen:

  • Leute, die auf Open Air-Konzerten rauchen. Ja ok. Kann man nichts dagegen machen, man ist draußen, man kann rauchen. Außerdem ist ja meistens genug Platz.
  • Leute, die auf Open-Air-Konzerten Gras rauchen. Raucht doch wenigstens bitte normale Zigaretten, das stinkt nicht so.
  • Leute, die auf Konzerten in Hallen, oder kleinen Clubs rauchen. Abgesehen davon, dass es eigentlich überall verboten ist, was soll das? Seit meinem ersten Konzert, im Jahr 2005 oder so, frage ich mich was das soll. Es gibt so schon keine Luft bei Konzerten, und dann maßen sich noch Leute an, dort zu rauchen? Dazu kommt noch, dass kein Platz ist, und die Leute dann meistens noch wild mit ihrer Zigarette rumfuchteln. Wie oft habe ich schon Asche abbekommen, oder musste ausweichen, um nicht mit Brandflecken auf der Kleidung nach Hause zu gehen.
  • Leute, die sich während eines Songs unterhalten. ??? ??? ??? Absolut kein Verständnis. Wir haben jeder 40€ für dieses Konzertticket ausgegeben und ihr habt nichts besseres vor als die ganze Zeit über euren Tag zu sprechen??
  • Leute, die zu jedem Song einen witzigen Kommentar haben. Interessiert mich nicht, sorry.
  • Leute, die während eines Songs, diesen Song ihren Freunden erklären müssen. “In dem Lied “Balkon gegenüber” geht es übrigens darum, dass der Erzähler einen Mann auf dem Balkon gegenüber beobachtet.”
  • Leute, die ohne Rücksicht auf Verluste wild herumspringen. Dafür gibt es doch Mosh-Pits und Walls of Death und solche Instrumente, die genau für euch ins Leben gerufen worden. Ich will einfach nur herumstehen und das Konzert genießen.
  • Leute, die sich während des Konzertes Getränke holen, und dann der Meinung sind, sich wieder bis zu Ihrem Platz in der zweiten Reihe vordrängeln zu müssen. So ein Konzert geht maximal drei Stunden. Wenn man vorher was trinkt, hält man das doch aus? Wenn ihr euch so verausgaben müsst, dass ihr unbedingt was zu trinken braucht, dann bleibt danach doch einfach hinten. Oder drängelt euch nur einmal durch. Oft genug passiert es mir, dass die gleichen Leute fünf mal vorbei kommen.
  • Leute, die während eines Konzertes für sich und all ihre Freunde Getränke holen. Es gibt doch nichts schöneres, als sich mit einem 6er-Bierträger aus stabiler Pappe durch Menschenmassen zu drängen. Wieso machen Leute sowas?
  • Leute, die sich witzig fühlen und “Wegezoll” einfordern, wenn sie jemanden, der gerade Getränke geholt hat, durchlassen sollen. Nein, das ist nicht witzig.
  • Leute, mit dicker Lederjacke. Das stört mich meistens nicht wirklich, finde es nur immer interessant, wie man es bei den 38°C Lufttemperatur noch in einer dicken Lederjacke aushält.
  • Leute, die einem ihr Bier über den Rücken kippen, weil sie beim Herumspringen (mit vollem Becher) nicht aufpassen können).
  • Leute, die herumjohlen, der Künstler soll endlich aufhören zu labern und anfangen zu singen. Das ist vielleicht umstritten, aber ich gehe gerade wegen des Herumlaberns auf Konzerte. Die Musik kann ich ja zur Not auch noch bei Spotify hören, witzige Ansagen eher selten.
  • Und, je nach Künstler: Leute, die während dem Song anfangen rumzujohlen, weil sie nicht wegen der Musik da sind, sondern wegen dem Gelaber. (Beispiel: Helge Schneider Konzert und Leute, denen lange Jazz-Soli zu langweilig sind)
  • Leute, die laut Pfeifen. Vor allem, wenn sie neben einem stehen, ist das doch immer sehr laut.
  • Leute, die die ganze Zeit Videos oder Tonaufnahmen mit ihren Smartphones machen Ja, ok. Ich nehme auch immer 5 Sekunden auf, für’s Konzert-Gif. Manchmal ein Schnipsel für die Insta-Story. Aber es gibt ja so viele Leute, die die ganze Zeit Sachen mitschneiden. Waruuum.

So. Was stört euch an Konzerten? Bin ich der Einzige, dem es so geht? Also, es ist ja nicht so, als wäre ich danach immer mega down und genervt — die Freude über die Künstler überwiegt meistens schon. Dieses Jahr wäre ich aber zum Beispiel schon gerne noch zu Helge Schneider und Amy Macdonald in den Stadtpark gegangen, wenn mich die Aussicht auf die ganzen nervenden Leute nicht umgestimmt hätte.

Wie sähe ein perfektes Konzert für mich aus? Ohne andere Menschen? Das geht ja auch nicht. Menschen sind ja schon für ein Live-Erlebnis essentiell, denn klatschen, jubeln und mitsingen gehört irgendwie dazu. Daher hier meine Regeln für ein perfektes Spießer-Konzert:

  • Jeder hat genug Platz (im Idealfall Sitzplätze).
  • Niemand verlässt seinen Platz, nachdem das Konzert anfing.
  • Jeder öffnet seinen Mund nur, um mitzusingen.
  • Niemand raucht, natürlich.
  • Niemand macht hält sein Telefon länger als 5 Sekunden hoch. (Konzert-Gif-Klausel)
20. August 2017  /  ein Kommentar  /  7

Im März schrieb ich ja mal einen Post, mit dem ich eigentlich nur ausdrücken wollte, dass ich mich sehr auf die Canon EOS 6D Mark II freue.

Ich freute mich wirklich sehr. Als sie Ende Juni offiziell angekündigt wurde, suchte ich sofort einen Händler, der sie hat (Amazon ist, was sowas angeht ja echt schlecht) und bestellte sie direkt bei Calumet vor. Geil!

Ein paar Tage später gab es sie dann auch auf Amazon, wo ich direkt nochmal den Bestellbutton drückte, denn doppelt hält besser.

Naja.

Abgesehen davon, dass ich mein Geld vielleicht für etwas sinnvolleres ausgeben könnte, statt meine, gerade mal drei Jahre alte, Kamera zu ersetzen, tröpfelten mit der Zeit immer mehr Reviews rein, in denen sie echt nicht gut abschnitt. Zusätzlich zu den Mankos, die schon vorher klar waren (kein 4K, nur ein SD-Slot) kam jetzt noch der Punkt, dass die Dynamic Range schlechter sein soll, als bei der 80D?

Immerhin hat mir Canon hiermit 2.000€ gespart. Ich brauche keine neue Kamera und erst recht keine, die nur marginal besser ist als die Alte. Puh!

(Und nun warte ich, was die Sony mit der A7 III im Herbst bereit hält. Jaja, Mirrorless, nein danke hin oder her, aber ne neue Kamera wär ja schon cool!!)

6. August 2017  /  Keine Kommentare  /  7

★★★★☆

Selbstgemachte Falafel im Pitabrot mit zweierlei Würzmischungen und gebackener Aubergine: Hab den Falafelteig etwas zu flüssig gehabt glaub ich, daher sind sie etwas zermatscht, hat dem Geschmack aber nicht geschadet. Kann man nochmal machen.

★★★★☆

Lauwarmer Portobello-Drillinge-Salat mit Hirtenkäse und Mangold: Ich werde irgendwann noch ein Pilzfreund. Der Mangold dazu und die karamellisierten Apfelspalten, ein Gedicht!

★★★★☆

Süßkartoffel-Kumpir mit zweierlei Quark-Crèmes und Bohnen-Tomaten-Gemüse: Mehr Bohnen und weniger Süßkartoffeln wäre toll gewesen. Außerdem werde ich den “Tomatenquark” ab jetzt immer weglassen, der schmeckt mir nicht. (“Nimm Quark und vermische mit 1 EL Tomatenmark”)

6. August 2017  /  Keine Kommentare  /  1

Zuerst hatte ich gar kein Ticket für dieses Konzert, dann sah ich, beim Durchzappen, aber irgendeinen Clip mit Schandmaul und Bernd dem Brot… und naja. Der Frontmann hat einmal den Mund aufgemacht und ich wusste, dass ich mir sofort ein Ticket kaufen muss, um die Band mal wieder live zu sehen. Glücklicherweise gab es direkt noch ein Ticket im Stadtpark.

Zu meiner Verwunderung konnte ich mich noch problemlos in die zweite Reihe stellen, obwohl ich erst ziemlich spät ankam. Ich gehe davon aus, dass viele Fans dieser Musikrichtung gerade in Wacken waren, oder so. Sonst war’s bei Schandmaul ja immer recht voll.

Die Vorband waren “Krayenzeit”, sie fingen etwa 30 Minuten zu spät an. Der Sänger musste auch leider von seinen Kollegen auf die Bühne getragen werden und meinte, er hätte hinter der Bühne gerade einen Hexenschuss… bekommen (was ist das richtige Verb dafür?) — jedenfalls waren sie so mittelmäßig. Ich weiß, es ist irgendwie dumm, sich, als Fan einer Mittelalterband darüber aufzuregen, wieviele Mittelalterbands es gibt, aber naja. Textlich und musikalisch jedenfalls nichts neues, und Krähen im Bandnamen sind ja auch sehr kreativ!

Wie auch immer, nach kurzer Umbaupause betraten endlich Schandmaul die Bühne, und es folgte ein sehr schönes Konzert. Noch nie war ich so nah dran. Ich freute mich schon, dass ich am Ende eventuell die Chance haben werde, wieder einen Drumstick zu fangen. Damals, 2006, auf dem Feuertanz, fing ich ja schonmal einen, der wurde mir dann aber relativ schnell von einer wilden Fan-Meute entrissen. Diesmal dachte ich, dass es vielleicht klappen könnte. Es war ja auch nicht so voll und ich hätte sicherlich schnell flüchten können!

Nach der Hälfte des Konzertes begab sich dann allerdings ein wild tanzendes Pärchen direkt vor mich und störte nicht nur mich, sondern auch alle anderen Konzertteilnehmer im Umkreis von 15-20 Metern durch wildes Arme und Beine schwingen. Entweder entsprach das (insgesamt ziemlich alte) Publikum um mich herum genau meinem Spießigkeitslevel oder die beiden waren wirklich schlimm. Nach drei oder vier Liedern vergaß ich meine Stick-Pläne jedenfalls, holte mir eine Wurst und begab mich etwas weiter nach hinten, wo keine Verrückten tanzten und ich den Rest des Konzertes genießen konnte. Als dann die Sticks flogen, fiel mir mein grandioser Plan wieder ein und ich war kurz traurig.

(Zum Glück habe ich nun kein Stück Holz zuhause rumliegen)

(Einziger Kritikpunkt: Es gab weder ein langes Bass-Solo noch ausfallendere Gitarrenparts. Normalerweise ist an der Front immer mehr los. Hatten sie etwa keine Lust gestern??)

6. August 2017  /  ein Kommentar  /  2

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