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Das große Kabel-Aussortieren 2026

In den letzten Tagen habe ich mir mal wieder meine Kiste mit den Kabeln vorgenommen und kräftig aussortiert. Also, es war auch schon gar nicht mehr so viel, wie es einmal war, denn es war nicht das erste Aussortieren, aber nun habe ich wieder eine ganze rote REWE-Lieferservice-Klappkiste voll mit Kabeln und Ladegeräten herausgezogen, die ich wohl mal zum Abfallhof bringen muss.

Nun passt alles zusammen in eine Kommodenschublade. Leider weiterhin etwas durcheinander, weil ich bisher kein sinnvolles Lagersystem für Kabel jeder Größe gefunden habe (nein, ich werde keine Toilettenpapierrollen verwenden). Da es jetzt aber relativ übersichtlich ist, muss man nicht lange wühlen.

Trotz allem Aussortieren habe ich wahrscheinlich immer noch zu viel Kram. Wie viele Micro-USB-Kabel braucht man wohl, wenn man eigentlich gar fast keine Geräte mehr hat, die einen solchen Anschluss haben? Ich hab mal drei kurze und zwei lange behalten.

Wie viele USB-A auf USB-C-Kabel braucht man? Wie viele USB-C auf USB-C-Kabel, von denen man nicht weiß, wie gut sie überhaupt sind, weil man zu geizig ist für den Treedix USB-Kabeltester. 50€ um danach zehn weitere Kabel entsorgen zu können, ist etwas teuer. Letztendlich habe ich da auch nur eine Hand voll übrig gelassen. Eigentlich sind alle Geräte, die ich besitze und benutze, ja bisher auch schon mit Kabeln an ihrer jeweiligen Position in der Wohnung versorgt.

Die kleine Tüte mit den verschiedensten Typen von Audio-Kabeln und Adaptern könnte sicherlich auch noch weg, ich kann mich nicht erinnern, wie viele Jahre es her ist, dass ich zum letzten Mal irgendwas davon brauchte. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt sicher!

Außerdem habe ich noch vier USB-A-Netzteile (zweimal 4-Port, zweimal 6-Port), von denen ich mich noch nicht trennen konnte, denn sie waren mal… teuer. Ich bilde mir auch ein, dass die Anker-Dinger besser sind, als so random 1-Port-China-Ladegeräte, falls ich also nochmal den Need habe für einen simplen USB-A-Lader, habe ich jetzt vier Möglichkeiten!


Ich werde mir die Schublade in einem Jahr nochmal vornehmen und alles, was ich bis dahin nicht brauchte, entsorgen. Umso weniger Kabel, umso weniger Gedanken muss man sich auch über die Aufbewahrung machen.

Ein ausführlicher Test von Collabora Office

Collabora Online ist eine Online-Office-Lösung. Seit kurzem gibt es eine Offline-Version, die man sich herunterladen kann, statt sie im Browser zu benutzen. Auf meiner Suche nach einer Google Sheets-Alternative musste ich das natürlich direkt mal ausprobieren.

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Leider dauerte mein Test nur ungefähr zwei Minuten denn, erstens, dauerte es bestimmt fünf bis zehn Sekunden, bis ein leeres(!) Spreadsheet geöffnet war und zweitens, naja, man sieht es vielleicht im Screenshot, ist die Darstellung in der Tabelle komplett unscharf. Mit dem komplett wild aussehenden UI könnte ich mich ja vielleicht noch anfreunden, aber die Tabelle an sich sollte schon… scharf sein.

Headphone Listening Time

Bei Stefan fand ich gestern die Info, dass man aus Health-App nicht nur ablesen kann, ob man seine Kopfhörer zu laut hat, sondern daraus auch ableiten kann, wie lang am Tag man überhaupt etwas über die Kopfhörer hört. Ich hab mir das dann, so wie die Heartrate und die Workouts direkt in mein Tagebuch exportieren lassen (Über Auto Health Export) und, äh ja. Kein Wunder, dass meine Podcast-Liste immer leer ist.

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Hohle Köpfe

Terry Pratchett

Endlich komme ich auf den Geschmack. Vor allem grandios vorgetragen von Volker Niederfahrenhorst!

Zirkus Zeitgeist / Brot und Spiele

Ich hab mir jetzt noch die anderen beiden Alben von Saltatio Mortis angehört und natürlich vollkommen objektiv bewertet. Wie erwartet, gefielen sie mir zum großen Teil überhaupt nicht, was sich am Ende natürlich im Gesamtbild niederschlägt:

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Spannend ist, dass jedes Album doch auch mal ein ganz nettes Lied enthält, sie können es also eigentlich schon noch. Die zweite CD von Brot und Spiele ist z.B. echt ganz gut! Leider haben sie sich halt entschieden etwas politischer und aktueller zu sein und das spricht mich leider gar nicht an.

Notizen KW5/2026

Eine Woche, die total an mir vorbei geflogen ist. Ich entschied mich, diesen Post-Typ von “Wochenrückblick” auf “Notizen” zu ändern, denn wenn man ehrlich ist, fasse ich hier nur Kram zusammen, der mir in den letzten Tagen hängen geblieben ist und es ist kein… Wochenrückblick.

  • 🦠 Viral: Es freut mich sehr, dass mein Toot über den bisher immer noch ersten Hamburger Bürgermeister noch einen zweiten Schwung bekommen hat. 56 Favs, das habe ich selbst zu Twitter-Hochzeiten, damals 2012, kaum geschafft.
  • 🧾 Papierstau: Beim Aufräumen fand ich einen ganzen Ordner mit Kassenbons von Baumärkten und aus… Nostalgiegründen würde ich sie gerne alle einscannen, bevor man das Thermopapier nicht mehr lesen kann, aber ich fürchte, ohne einen 300€-Einzugsscanner klappt das nicht gut. Vielleicht muss ich mich damit abfinden, sie einfach wegzuwerfen.
  • 🧟‍♂️ Resteverwertung: Bei meinem kleinen Homelab-Server ist die SSD voll und aufgrund aktueller Flash-Preise will ich auch nichts neues kaufen. Ich überlegte gestern Abend kurz, ob ich meinen Ayaneo AM01, den ich eh nicht zum Spielen nutze, mit Linux ausstatten könnte, aber der Lüfter ist soooo laut, unglaublich. Vielleicht kriege ich zumindest die SSD ja leicht raus.
  • 🎥 Sehenswert: Das eindrucksvollste Video in dieser Woche kommt wohl von Technology Connections.

Jetzt wo der Januar vorbei ist und ich es geschafft habe, jeden Tag einen Post zu veröffentlichen, werde mich mir mal Gedanken machen, wie ich damit weitermache. In den nächsten Tagen kommt dann wohl ein Blogpost zum Thema Bloggen, was ja immer ganz besonders Meta ist.

Saltatio Mortis - Finsterwacht

Als Finsterwacht angekündigt wurde, hatte ich etwas Hoffnung, dass es vielleicht gut werden könnte, aber am Ende war es leider auch nicht wirklich gut. Der Titeltrack ist ganz nett und das Blind Guardian-Feature am Ende ist natürlich schön, aber der Rest klickt bei mir einfach überhaupt nicht. Teilweise gibt es zwar wieder Songs, die etwas mittelalterlicher Klingen, aber es ist doch einfach zu viel Tote Hosen.

Saltatio Mortis - Für immer frei

Wie angekündigt, wollte ich mich die Tage mal etwas mit den mir unbekannten Sachen in der Diskografie von Saltatio Mortis beschäftigen. Den Anfang machte heute das Album “Für immer frei” aus dem Jahre 2021.

Ich habe meine offizielle Bewertung hier im Wiki abgelegt. Eigentlich kann ich die hier auch irgendwie embedden, aber ich habe vergessen wie das geht.

Zusammengefasst: Es ist echt Grütze. Ich glaube, bisher habe ich in den Bewertungen noch nie die Bewertung “0” gewählt, aber hier fällt mir echt nichts mehr ein. Einzig die paar mittelaltermäßig angehauchten Songs wie Loki und Factus de materia, ein schönes Instrumental, gefallen mir ganz gut.

Nachdem die 14 Sogns auf der ersten CD mir schon nicht gefielen, ignorierte ich Disc 2 mal komplett. Auf der Dritten Disc sind einige Cover-Versionen, die ich aber auch alle jetzt nicht so toll finde, dass ich sie nochmal hören müsste.

Enttäuschende Produkte: Wera Toolcheck Plus 1

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Als jemand, dem ständig die Bits verloren gehen, kaufte ich mir vor ein paar Wochen den Wera Toolcheck Plus 1, weil gefühlt alle es so geil finden. Für mich war es leider die Enttäuschung 2025. Das Ding kostet eine Menge Geld und fühlt sich qualitativ nicht besser an, als hätte ich eine 20€-Variante von Aliexpress gekauft.

Oben, wo die Ratsche und die Akkuschrauber-Bitaufnahme befestigt ist, kann ich mich jedes Mal entscheiden, was von beiden Sachen jetzt rausfällt, wenn ich den Befestigungschieber nicht genau hinschiebe.

Die Bits gehen so schwer raus und rein, das ich mir regelmäßig weh tue, und auch schon welche verloren habe, da es so anstrengend ist sie in das viel zu enge Loch zu drücken. Abgesehen davon, funktioniert der ganze Aufklapp-Mechanismus schlecht, sobald man einen Bit hat, der nicht perfekt tief sitzt und sich oben verkantet.

Sorry, ich werde das Ding jetzt natürlich behalten und hoffentlich die nächsten zehn Jahre nutzen, um den Preis zu rechtfertigen, aber Spaß macht es nicht.

di.day

Wie schon im Wochenrückblick erwähnt, gibt es ja seit dem letzten Chaos-Kongress den Digital Independene Day und weil ich alles machen würde, was Marc Uwe Kling von mir will, mache ich mir natürlich auch ein paar Gedanken dazu, wo ich noch etwas wechseln könnte. Aktuell auf meiner Liste:

1Password

Werde ich wohl durch Vaultwarden ersetzen. Die letzten zwei Generationen der 1Password-App nervten mich eh schon und ich glaube, die Open Source-Alternative hat auch alle Funktionen, die ich brauche. Spart auch noch 70€ im Jahr!

Github

Werde ich nicht komplett ersetzen können, da ich es für Kundenprojekte brauche. Ansonsten habe ich da eh nichts von Wert. Meine Repos mit vielen Sternen sind leider über 10 Jahre alt und funktionieren gar nicht mehr, wäre also kein großer Verlust. Ich versuche öffentliche Sachen in Zukunft auf Codeberg zu hochzuladen, und der Rest ist eh privat.

Google Sheets

Eine funktionierende Alternative für Google Sheets zu finden ist mir bisher nicht gelungen. Leider ist es einfach die beste Browser-Tabellenkalkulation und alles andere ist Mist.

Apple-Services

  • iCloud Drive: Da lagern eigentlich kaum Daten, und ließe sich sicher ganz gut durch etwas anderes ersetzen, da man ja alles mögliche in die iOS-Files.app integrieren kann

  • Apple Photos: Schwierig. Die Integration ins System ist einfach zu gut und ich mag die automatisch erstellten Memory-Videos, die Widgets mit Fotos, etc und möchte darauf ungern verzichten. Außerdem sind es 800GB, die ich erstmal selber hosten müsste.

  • iMessage in the Cloud: Auf keinen Fall kann ich darauf verzichten, dass meine iMessages gesynct werden.

WhatsApp

Nutze ich… naja, nicht aktiv, sag ich mal. Es gibt halt ab und zu mal einen Kleinanzeigen-Hansel, der unbedingt darüber angeschrieben werden will, da kann man nun auch nichts machen.


Ansonsten fällt mir spontan gar nichts ein, wo ich mit meinen Daten groß USA-abhängig bin. Ich nutze natürlich noch tausende Services, wie YouTube, aber da lade ich immerhin keine privaten Nachrichten und Bilder von mir hoch, sondern nutze es rein konsumierend. (Jaja, natürlich haben sie dadurch meine Nutzungsdaten, etc)