25.9.2026
Mit Emerland erscheint im Oktober ein weiteres Spiel aus der Welt von Everdell in deutscher Sprache. Weil ich irgendwie überhaupt nicht mehr in Everdell-News drin bin, habe ich es, wie auch die letzten Teile, irgendwie verpasst.
Jedenfalls… mal schauen. Bisher haben wir uns nicht so richtig damit anfreunden können, etwas anderes als das OG-Everdell zu spielen. Wenn ich mir die Karten von Emerland angucke, dann sehe ich auch schon wieder, dass gar keine Texte mehr drauf sind sondern nur Symbole, wie in der Kids-Variante. Da mutiere ich ja direkt zum grantigen alten Mann, der sich direkt über die Verdummung der Gesellschaftsspiele aufregt. Ich werde mir die Tage noch mal ein Gameplay-Video anschauen und mir überlegen, ob es vielleicht doch auf den Christkind-Wunschzettel muss.
Ich hab tatsächlich heute etwas mit Lego herumgebaut und… muss sagen, dass es Spaß macht. Ich hab zwar als Kind viel Lego gehabt, aber meistens halt die Sachen so gebaut, wie sie in der Anleitung waren. Was ich, glaube ich, nie so wirklich machte, war einfach random irgendwas zu bauen, weil mir da immer schon der innere Perfektionsdrang entgegen kam. Wenn ich ein großes Haus bauen will, brauche ich halt auch 400 gleichfarbige Steine, sonst muss ich gar nicht erst anfangen.
Dreißig Jahre später kann ich mir einfach 400 gleichfarbige Steine kaufen, danke an Bricklink, alternative Steinehersteller und äh, meine Kunden natürlich. Tatsächlich ist es gar nicht so einfach, mal eben etwas schönes zu bauen, nur weil man plötzlich Steine hat. Ich habe zwar sicher mehrere Stunden vom Held der Steine von Brickstory gehört und mir viele Fachbegriffe gemerkt, aber wie man jetzt ein stabiles und ansehnliches Haus baut, muss man auch erstmal üben. (Und nein, ich werde mir keine Bauanleitungen von der KI erstellen lassen, nur weil das jetzt geht. Vielleicht ist das immerhin der Teil meines Lebens, der KI-frei bleibt).





