Mein Problem mit Homekit

Ich bin ja eigentlich ganz zufrieden, dass HomeKit halbwegs funktioniert. Zwei Dinge fehlen mir allerdings schon:

  1. Eine API, mit der ich außerhalb einer Swift-App auf die Werte der verbundenen Sensoren zugreifen kann.
  2. Eine zeitliche Auswertung von Sensoren-Werten in Grafen.

API

Soweit ich das sehe gibt es keine Möglichkeit herauszufinden, welche meiner Tradfri-Lampen gerade an sind, außer ich öffne die Augen, oder die Home-App. Die Lampen kommunizieren per Zigbee mit der IKEA-Bridge und die „macht“ HomeKit. Per Swift-API kommt man sicher an die Werte heran, man könnte also sicher etwas bauen, was irgendwie läuft und die Veränderungen an eine REST-API schickt oder so, aber das ist doch Quatsch?

Auch Dinge wie Homebridge funktionieren ja leider nur in eine Richtung. Schade. Ich habe immerhin etwas Hoffnung, dass Apple HomeKit vielleicht mal um sowas erweitert.

Braucht man nun wirklich eine API um den Status der Lampen abzufragen? Sicher nicht, aber für was anderes vielleicht schon...

Grafische Auswertung

... denn will man zum Beispiel mal feststellen, wie und wann man am besten die Wohnung lüftet, wann es besonders feucht ist, wie lange das Lüften hält und so weiter, wäre es echt hilfreich ein paar Grafen zu haben.

Die Health-App kann mir auf die Minute genau sagen, wann ich mit welcher Lautstärke Podcasts mit meinen AirPods hörte, aber mehr als der aktuelle Feuchtigkeitswert ist nicht drin. Schade!

Hier sehe ich die Wahrscheinlichkeit allerdings höher, das Apple sowas einbaut. Im Gegensatz zur offenen API könnten das vielleicht mehrere Leute brauchen.


Wie seht ihr das? Egal? Einige Komponenten mit eigener Cloud (z.B. Tado) bieten ja quasi eine API an (auch wenn man sie erst reverse engineeren muss), aber etwas zentralisiertes wär mir da lieber.

Oder benutzt man für sowas dann HomeAssistant? Alles damit verbinden, dort über perfekte Interoperabilität und Daten freuen und von dort als HomeKit-Geräte ausspielen? (Ich habe keine Ahnung, was HomeAssistant alles kann, weil es mir bisher immer zu komplex aussah)

Ich hab wenig Lust auf selbst gebauten Friemelkram, daher bitte Apple, erhöre mich!!

Manchmal bin ich ja schon genervt von dieser Apple-typischen Art, keinerlei hilfreiche Statusinformation anzuzeigen.

Gerade möchte ich ein Backup meiner iCloud-Photos anfertigen. Dazu erstellte ich eine neue Photos.app-Library auf einer externen Festplatte, aktivierte, dass er dort bitte alle Originale herunterladen soll und… naja, seit vier oder fünf Tagen warte ich. Also klar, es sind 30.000 Fotos und 1.000 Videos, das sind ein paar Gigabyte. Aber alles, was die Photos.app mir sagt ist…

“Updating…”

Ab und zu erscheint mal eine Fortschrittsleiste auf 0%. Bisher konnte ich aber noch nicht herausfinden, wie ich die provozieren kann. Schade.

Vielleicht doch Linux installieren!!!

Im Großen und Ganzen ist das Blog-Game, zumindest in meiner Blase, ja relativ eingeschlafen. Kein Wunder ist es da, dass ich auch kaum noch was schreibe. Manchmal entdecke ich aber noch neue Blogs, wie zum Beispiel den von Jan-Lukas Else, der einfach drauf los schreibt, als wäre noch 2008. Wunderschön, das inspiriert mich und manchmal öffne ich sogar eine neue Notiz in Bear und fange fast an, einen Blogpost zu schreiben!

Juchu, nach einer Woche Reparatur habe ich gerade mein Macbook, Late 2016 abgeholt. Leider ging ein paar Tage nach Leasing und Apple Care-Ende das Display kaputt und ein paar Tasten fielen auch schon wieder ab. Nun habe ich ein drei Jahre altes Macbook mit ganz neuem Display und schon dem zweiten Topcase und damit dem zeiten Batterie-Refresh seiner Lebenszeit. Das einzige, was noch alt ist, ist wohl das Logicboard. Frankenstein-Macbook!

Wisst ihr noch damals, als 2016 die neuen MacBooks rauskamen und alle rumjammerten, weil man so viele Adapter braucht?

Naja, mittlerweile, also sicher seit so drei bis vier Jahren, gibt es für alles mögliche Kabel, die direkt USB-C haben und gut funktionieren. Endlich machte ich nun den Sprung und kaufte ein HDMI-USB-C-Kabel. Funktioniert prima und ich kann diesen hässlichen riesigen Dongle in den Schrank verfrachten. Manchmal frag ich mich echt, warum ich mir mit so einfachen Dingen so viel Zeit lasse.

(Ein Micro USB 3 auf USB-C-Kabel für die Time Machine-Platte holte ich mir auch noch! Yay)