knuspermagier.de
Der privateste Blog von Philipp.

6.9.2026

Sonntags heißt es immer: überlegen, was man unter der Woche essen will und die Rewe-Bestellung abschicken. Wäre auf jeden Fall etwas, was man automatisieren sollte. Leider hat Rewe keine API. Dazu kommt noch, dass in jeder Woche irgendein Produkt plötzlich nicht mehr im Katalog ist, oder anders heißt, herrje.

Am Nachmittag spielten wir eine Runde Diamant. Bei meinem Besuch im Gesellschaftsspielladen am Freitag fand ich da nämlich die winzige Warnung & Verrat-Extension. Macht das Spiel auf jeden Fall unterhaltsamer.

Auf Youtube entdeckte ich heute die Ankündigung für die BrickCubes von Bluebrixx. Das sind schön gestaltete kleine Klemmbaustein-Würfel mit Szenen, die man auch miteinander kombinieren kann. Könnte ich mir tatsächlich vorstellen, dass man sich da so ein, zwei hinstellt. Muss man natürlich noch die Figuren austauschen,aber Lego Minifigs habe ich ja genug.

Weil mir Komodo zu groß war, habe ich die benötigte Funktionalität mal in ein Pythonscript gießen lassen. Für den Namen habe ich natürlich am längsten gebraucht, aber Nana passt ganz gut:

Brookesia nana ist eine Art der Stummelschwanzchamäleons aus dem nördlichen Madagaskar. Mit rund 22 bis 29 mm Gesamtkörperlänge gehört die Art möglicherweise zu den kleinsten Reptilien weltweit.

5.9.2026

Ich kam den ganzen Tag nicht dazu, das Farin Urlaub-Album nochmal zu hören.

Kann diese Animatronische Ananas meine Steuern machen? ist ein Youtube-Video vom aufstrebenden Creator Mattis, und ich fand es ganz witzig. Ich mach diese neue Youtuber-Generation, die ein bisschen frischen Wind reinbringt, mit lustigen Ideen und gutem Schnitt!

Spannend fand ich auch, wie überrascht seine Freunde über die KI-Fertigkeiten der Ananas waren, als er es vorführte. Anscheinend steckt noch gar nicht jeder Mensch so tief in der KI-Bubble, und weiß, was schon alles möglich ist.

Mein Infrastrukturprojekt geht währenddessen langsam voran. Ich habe alle meine Services ins Repo umgezogen und sogar mal Komodo gestartet, um dann aber zu merken, dass diese Empfehlung von Claude viel zu fett für meinen Anwendungsfall ist. Ich möchte keine ResourceSyncs anlegen und extra .toml-Dateien pflegen. Das kann also erstmal wieder weg.

Das einzige, was ich brauche ist etwas, was docker compose pull && docker compose up -d aufruft, nachdem sich was im Git Repo geändert hat, das sollte ja nur ein paar Zeilen brauchen.

Beim ganzen aufräumen der compose-Files habe ich auch einiges weg geworfen und viele Container gefunden, die noch umsonst liefen. Ein docker system prune danach hat sogar 45GB freigeschaufelt, auch ein schöner Erfolg.

4.9.2026

Heute kam das neue Farin Urlaub-Album raus. Ich hatte es gar nicht mehr auf dem Schirm, dachte, es dauert noch ein paar Wochen. Ich habe es leider erst einmal angehört, und es ist… erstmal okay. Werde es sicher noch das ein oder andere Mal hören. Leider ist mein Hörverhalten gerade so stark auf energiegeladene Live-Versionen trainiert, dass ich so Studio-Alben kaum noch was abgewinnen kann. Und ob der alte Mann nochmal ein Live-Album machen wird, ich weiß es ja nicht.

Maurice hat zum gleichen Zeitpunkt das aktuelle Album seiner Band bei Bandcamp beworben und ich habe da mal ein paar Euro in den Hut geworfen. Wenn Farin schon kein Geld von mir bekommt, weil ich ihn via Spotify höre, dann doch wenigstens kleine, aufstrebende Künstler:innen.

Ich war heut in einem Gesellschaftsspiel-Laden, weil ich etwas bestimmtes suchte. Leider hatten sie es nicht da, die Atmosphäre war aber sehr nett! Bisher hatte ich es immer vermieden rein zu gehen, weil ich wusste, das ich tausend Sachen finden werde, die man kaufen könnte. So ein paar Pokémon-Booster, warum auch nicht? Immerhin konnte ich mich tatsächlich beherrschen!

Die Umstellung meines Stacks auf Caddy + Komodo + alles im Git läuft schleppend, da doch ein bisschen manuelle Aufräumarbeit damit verbunden ist.

Tagebuchbloggen, 3.9.2026

arte hat das Summer Breeze 2026 Konzert vom Lumpenpack bereitgestellt. Vielen Dank, es war sehr schön!

Die Toten Hosen sind ja gerade auf Tour und hier und da poppen schlechte Handyvideos auf, die mich an sich gar nicht interessieren, aber dass sie Schrei nach Liebe mit Rod, Bela und Farin gespielt haben, finde ich irgendwie süß.


Ich habe zum ersten Mal das Figma MCP-Plugin mit Claude benutzt, und was soll ich sagen, es war erstaunlich gut. Naja, was heißt erstaunlich, eigentlich habe ich damit gerechnet und es wahrscheinlich deswegen so lange herausgezögert. Eine weitere Sache, bei der man meine Expertise nicht mehr braucht.

Tatsächlich hat er sich aber ganz schön dabei angestellt, ein paar Icons als SVG zu exportieren. 10 Minuten und 30.000 Tokens später, hatte er PNG-Exports erstellt, sich die ganz genau angeguckt und als SVG nachgemalt (das Ergebnis sah komplett anders aus). Als ich ihm sagte, dass er doch bitte einfach den SVG-Code aus Figma nehmen soll, ging es aber. Manchmal muss man halt doch nochmal drauf hauen.


Parallel versuche ich mein Homelab etwas aufzuräumen und stelle es von dem aktuellen System (ein Ordner mit Unterordnern mit docker-compose-Files) auf etwas um, was als Lebenslauf-Buzzword wohl GitOps heißt. (Der gleiche Ordner, aber halt in Git.)

Dazu kommt dann Caddy (mit caddy-docker-Plugin) statt nginx via NPM, damit ich die Proxy Hosts nicht mehr manuell im Webinterface anlegen muss, sondern direkt über Docker Labels steuern kann. Dazu kommt dann Komodo, das automatisch alles Neustartet und überwacht.

Immerhin steht schon der Plan, ich muss jetzt nur Service für Service umbauen. Mal sehen, wie lang das dauert


Seit ungefähr einer Woche ist meine Option-Taste am Macbook kaputt. Sobald ich sie drücke, bleibt sie gedrückt, bis ich 3-4 mal Capslock drücke. Es ist sehr anstrengend. Ich fürchte leider, dass die Lösung ein Topcase-Tausch für 800-1.000€ sein wird und das ist eine Schmerzgrenze, für die ich mich wohl noch einige Wochen quälen muss, bevor ich sie überschreiten kann.


Letzte Woche fand ich Sandustry bei Hänno im Youtube und fand es irgendwie witzig, da ich ja schon immer auf… Sandsimulationen stehe.

Û窠ªa∫€, sorry, Option hat geklemmt.

Ich habe es auch tatsächlich ein bisschen gespielt und es ist auch ganz witzig, aber irgendwie ist es auch einfach Cookie Clicker, aber mit mehr UI. Das Gefühl hatte ich bei Factorio bisher nicht. Aber ist ja erst Early Access, ich werde es weiter beobachten.


Jetzt habe ich hier viel zu viel geschrieben, sodass ich für morgen sicher schon wieder gar nix mehr haben werde, schade!

Homelab-Abgänge: n8n

Beim Homelab aufräumen, ist mir aufgefallen, dass ich n8n gar nicht mehr benutze. Der eine dort definierte Workflow funktioniert seit Wochen nicht mehr und ich habe ihn auch nie genutzt. Insgesamt fand ich das Interface auch unübersichtlich.

Wenn ich etwas automatisiert brauche, bin ich glaub ich wesentlich schneller, wenn ich mir ein Pythonscript bauen lasse, statt da im UI herumzuklicken.

Von daher: bye bye, n8n.

Xteink X3

Als Markus den Xteink X3 im Chat postete, war ich ganz hin und weg. Wie süß er aussah. So ein handliches kleines Ding!

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Da ich gerade noch mit dem Palma zu Gange war, kaufte ich ihn nicht sofort, wurde aber irgendwann doch schwach. Was soll ich sagen? Er ist in echt genau so süß, wie er auf den Produktfotos aussieht.

Natürlich flasht man zuerst mal CrossPoint Reader drauf, was eine extrem polierte Open Source Software ist. Über einen eingebauten WLAN-Hotspot, oder alternativ direkt über das eigene WLAN, oder auch OPDS-Server kann man nun Bücher drauf werfen und einfach lesen.

Ganz witzig ist die Tatsache, dass er hinten magnetisch ist und sich damit hinten am iPhone MagSafe-Ding befestigen lässt. Empfinde ich aber eher als ein Gimmick, da es jetzt nicht unendlich fest ist, und beim Wechsel in die Hosentasche, oder aus ihr heraus, doch gerne mal abgeht.

Wenn man die Specs liest, gibt es natürlich noch zwei Elefanten im Raum: Ja, es hat keine Hintergrundbeleuchtung und man kann damit nur mit externem Licht lesen. Das ist tatsächlich ein bisschen blöd, störte mich aber gerade noch nicht aktiv. Der X4 Pro kann das, kostet aber mehr und ist größer.

Der zweite Elefant heißt “Pogo-Pin-Ladeadapter”. Kein USB-C war tatsächlich mein größtes Problem mit der Sache. Aus gründen der Dicke haben sie sich hier für einen Quatsch-Connector entschieden. Um dem entgegenzuwirken habe ich direkt drei Adapter mitbestellt, die ich überall hinlegen kann, damit überall einer ist. Bisher ist das allerdings auch alles kein Problem, nach drei Wochen Besitz und einmal laden bin ich immer noch auf 80% Akku-Ladung.

Bisher bin ich vollends zufrieden mit dem Gerät und bereue es nur zu so 2%, nicht auf den X4 Pro gewartet zu haben. Die Größe fühlt sich für mich gerade einfach perfekt an!

CPU lacks AVX support

In der letzten Zeit passierte es mir zwei Mal, dass ich folgende Fehlermeldung sah:

CPU lacks AVX support

Das erste Mal war, als ich paperless-ngx installierte und der OCR-Prozess deswegen abstürzte. Das ließ sich lösen, indem ich irgendeine alte NumPy-Version installierte. Das zweite Mal passierte gestern, als ich opdshelf installieren wollte. Da es die bun-Binary statt node benutzt, hatte ich da auch gar keine Chance, etwas anderes auszuprobieren.

Zum Glück war das Problem leicht zu beheben, ich musste nur in Proxmox in den Hardware-Einstellungen den Typ der CPU auf "host" stellen, statt der Standardeinstellung "kvm64". Glück gehabt!

opdshelf

Meine eBook-Reader-Geschichte geht weiter. Seit Anfang August nenne ich einen Xteink x3 mein eigen, dazu sicher mehr in einem anderen Post.

Wie beim Boox Palma war hier auch die Frage, wie ich nun Bücher drauf bekomme und gegebenenfalls sogar noch den Progress synchronisieren kann. Da ich, wie man im anderen Post lesen kann, nicht zufrieden war mit den Webapps, die ich dafür fand (Komga und Kavita), dachte ich mir, es kann ja auch nicht so schwierig sein, das kurz einfach von Claude entwickeln zu lassen. Einfach nur ein ganz einfacher Webserver mit einem Webinterface, wo ich Bücher drauf droppen kann auf der einen Seite und auf der anderen Seite ein OPDS-Feed, der ausgespuckt wird. Keine User-Auth, kein Metadaten-Fetching und Management.

Ich formulierte also meinen Prompt und mir wurde gesagt, dass ich gar keine Tokens verbrennen muss, sondern doch einfach opdshelf benutzen soll, was exakt meinen Ansprüchen entsprach. Wie wundervoll.

Ich installierte es also auf meinem Docker-Server und es funktionierte einfach. Das allerbeste ist, dass die OPDS-URL einfach nur https://foo.bar.de ist und nicht https://foo.bar.de/api/opds/[…]/239cadeefffeee633112, wie bei den anderen Tools. Wenn man das zum Einrichten zwanzig mal auf Geräten ohne Tastatur eintippen muss, ist das schonmal sehr hilfreich.

Und was soll ich sagen, es funktioniert blendend. Leider unterstützt es keine Subfolder um die Bücher zumindest ein kleines bisschen zu sortieren, das ließ sich aber auch schnell einbauen!


Natürlich konnte ich mich auch nicht beherrschen und musste doch nochmal schauen, ob ich eine Progress-Sync-Sache mit eingebaut bekomme. Crosspoint unterstützt KOReader-Sync und hat sogar eine schlanke eigene Implementierung davon im Angebot. Da sie mir noch nicht schlank genug war, musste ich Claude nochmal bitten mir das einfach, noch schlanker (ohne User Auth) in opdshelf einzubauen.

Das funktioniert nun auch sehr gut, ich bin mir aber nicht sicher, ob ich es oft nutzen werde, da ich den Sync im Reader manuell triggern muss (da er sich nur auf Aufforderung mit dem WLAN verbindet) und ich andererseits noch keine wirklich tragbare Reader-App auf dem iPhone gefunden hab, die in der Benutzung Spaß macht.

Tschö mit ö!

Die Urlaubskabeltasche

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Ich habe den diesjährigen Urlaub mal wieder zum Anlass genommen, nach einer passenden Tasche für die ordentliche Verkabelung der eigenen Geräte zu Suchen und fand diese sehr schöne von tomtoc.

Da passt alles rein, was man mittlerweile so braucht, und das ist zum Glück echt gar nicht mehr viel: Zwei 65-Watt-GaN-Charger und ein 100-Watt-GaN-Charger von UGREEN, vier USB-C-Kabel mit einer Länge von drei Metern, damit man auch hinter jedes Sofa kommt. Der einzige ungewöhnliche Ausreißer ist das Ladekabel für die Apple Watch.