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Er bloggt noch? Krass!

Paperless Triage

Vielleicht gehe ich einfach falsch mit meinem Paperless um oder bin nicht der Typ dafür, aber ich finde es massivst hässlich. Der Detail-View ist so überladen und die Tatsache, dass er immer direkt das PDF lädt, statt nur eine schnelle Vorschau, ist einfach extrem nervig.

So lud ich über die Wochen knapp 500 Dokumente hoch, war aber immer viel zu faul, sie mit korrekten Korrespondenten, Tags und Daten zu versorgen.

Da ich letztens mal etwas gesucht, aber nicht gefunden habe, dachte ich mir, ich muss das mal angehen. Ich fand spontan kein besseres Interface, also ließ ich schnell eines bauen.

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Hier sehe ich jetzt links das .png-Preview, in der Mitte den OCR-Text und rechts kann ich die wichtigen Daten editieren. Alles ist auch mit Keyboard-Shortcuts versehen, damit man möglichst wenig klicken muss. Claude kam sogar auf so witzige Ideen wie “Markiere etwas im OCR-Text und drücke T, damit es zum Titel wird”, smart. Wäre mir sicher erst beim dritten oder vierten Versuch eingefallen.

So geht das Durcharbeiten jetzt sehr schnell. Sogar so schnell, dass mir mittendrin auffiel, dass ich mein geplantes Sortierungssystem vielleicht noch einmal ändern muss. Alles ist im Fluss!


Beim Durcharbeiten fiel mir auf, dass es relativ viele Duplikate gibt. Ich baute also noch ein, dass er mir das anzeigt, denn Paperless hat dafür schon Funktionen. Zum einen sehe ich nun sofort, wenn es noch eine PDF gibt, die genau die gleichen Bytes hat, und zum anderen gibt es auch immer noch eine Liste von Dokumenten, bei denen der OCR-Text irgendwie fuzzy übereinstimmt. Das deutet eher darauf hin, dass ich eine Sache zweimal gescannt und hochgeladen habe.


Die dritte Sache, die ich wollte, waren Collections wie bei Lightroom. Ich lege ne Collection an, z. B. "Wasserschaden 2022", aktiviere sie als Target Collection und kann dann meine Dokumente durchgehen und dabei einfach wie wild auf B hämmern, um sie hinzuzufügen.

Intern nutzt er für die Collections Custom Fields von Paperless. Keine Ahnung, ob das Sinn ergibt, aber so musste ich immerhin nichts in der Datenbank anpassen. Es hätte sich natürlich eventuell auch angeboten, Tags dafür zu benutzen, aber ich will mir meinen Tagspace nicht mit so “Collection: Wasserschaden 2022”-Tags vollspammen. Ergibt wahrscheinlich keinen Sinn, aber fühlt sich halt nicht richtig an!


Jedenfalls bin ich jetzt bei Dokument 360/500 und bald durch. Zeit, die restlichen 200-300 Dokumente hochzuladen.

Tatsächlich muss ich sagen, dass es mir, nach der anfänglichen Gewöhnungsphase, ganz gut gefallen hat! Kann man nichts sagen. Tatsächlich ist es aber auch sehr nah am Buch, das heißt es wird jetzt wohl kontinulierlich schlechter. Schauen wir mal.

27.10.2026

Ich habe Zootopia 2 geschaut. Was für ein toller Film! Steht dem ersten in nichts nach. Habe viele Tränen gelacht.


Ebenfalls fertig geschaut habe ich die erste Staffel der Achtsam Morden-Netflix-Serie. Tatsächlich muss ich sagen, dass es mir, nach der anfänglichen Gewöhnungsphase, ganz gut gefallen hat! Kann man nichts sagen. Tatsächlich ist es aber auch sehr nah am Buch, das heißt es wird jetzt wohl kontinulierlich schlechter. Schauen wir mal.


Ich hab… mal wieder Diablo 2 installiert. Diesmal habe ich Claude gefragt, ob er das alte OG Diablo 2 (mit Lord of Destruction) vielleicht per Wine zum Laufen kriegen könnte. Klappte! Im nächsten Schritt erfuhr ich, dass es diverse Grafik- und Quality of Life-Mods gibt, die ich auch alle installieren und konfigurieren ließ. (Diablo 2 DX und PlugY)

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Ich hab noch ein paar kleine Anpassungen vorgenommen, zum Beispiel, dass alles doppelt soviel Erfahrungspunkte gibt, damit es vielleicht ein klein bisschen leichter wird. Schauen wir mal, ob ich jetzt, wo ich es, ruckel- und Lüfterfrei auf meinem Mac spielen kann, tatsächlich dazu komme, weiter als bis zum 2. Akt zu spielen.

26.10.2027

Ich habe mehr Emotionen zum neuen Schandmaul-Album als gedacht.


Auf der positiven Seite erfreue ich mich sehr an dem Weto-Album von 2011.


Ich habe heut mal wieder gemerkt, dass Live Photos in meiner Kamera seit mehreren Wochen deaktiviert waren. Ich weiß weiterhin nicht, wie das immer passiert. Ich werde mir mal ein Script schreiben, dass die Photos.library auf dem Mac überwacht und mir eine Notification schickt, sobald a mehr als Photos ohne Live-Part ankommen. Irgendwie sowas. Es ist so nervig, wenn man es erst Wochen später merkt.

25.10.2026

Zeitumstellung! Jetzt zeigt die Uhr im Auto wieder ein halbes Jahr lang eine Stunde zu viel an, weil ich einerseits keine Lust habe, herauszufinden, wie man das umstellt, und andererseits so immerhin direkt etwas habe, worauf ich mich freuen kann: Bald kommt der Frühling wieder und dann stimmt sogar die Zeit im Auto wieder.


Jährliche Tradition: Adobe schickt mir eine E-Mail und sagt, dass ich bald 65 € im Monat zahlen soll. Nein, sage ich da, klicke auf Kündigen, lehne drei schlechte Angebote ab und akzeptiere das letzte, das mir wieder 29,99 € anbietet. Warum nicht gleich so?


Homelab-Updates: Ich habe wieder Health-Checks aktiviert, die ich beim großen Umbau erstmal rausgenommen hatte. Nun bekomme ich wieder mit, wenn etwas down geht, juchu! Da ich in den letzten Tagen alles so umgestellt habe, dass Logs direkt in VictoriaLogs landen, erlaubte ich mir auch, den Sentry-Nachbau rauszunehmen.

Wenn eh alle Errors an einem zentralen Ort landen, kann ich auch einfach dort nachschauen, Relevantes rausziehen und entsprechend alerten.


Man kann ja über Netflix und die Qualitätsabnahme von deren Produktionen sagen, was man will, aber es ist immer noch einfach die beste Streaming-App auf dem iPhone. Schnell, man findet sofort, was man braucht, der Player ist gut und unterstützt alles, tipptopp. Nicht zu vergleichen mit dem Crap in der Amazon Prime-App oder Disney+.

24.10.2026

Meine Woodpecker CI-Anlage muss heute sehr viel schuften, denn ich habe mich dazu durchgerungen, endlich mal Renovate durchlaufen zu lassen. Das erzeugt natürlich eine ganze Menge Pull Requests, aber jetzt ist alles durch und damit sollte das in Zukunft alles super laufen. Irgendwas erscheint in einer neuen Version und ich bekomme einen Pull Request. Sowohl für Dependencies bei Projekten als auch z. B. bei Software im Homelab, GitOps sei Dank!


Ich hörte mich heute seit Langem mal wieder durch die Elisabeth-Gesamtaufnahme und es ist weiterhin einfach eins meiner Lieblingsmusicals. Ich hoffe, ich bekomme nochmal die Gelegenheit, es live zu sehen.


Apropos Hören: Aktuell lasse ich mich von The Will of the Many beschallen und finde es echt ganz spannend bisher, aber es gibt so viele Charaktere und Namen, die alle so komisch römisch und alt klingen. Das ist echt der eine Nachteil von Hörbüchern für mich: Bei Namen kann man sich nicht auf das Pattern Matching beim Lesen verlassen.

23.10.2026

Am Mittwoch hatte ich ja vorsorglich auch watched.li abgeschaltet. Die PHP-Version lief zwar seit über zehn Jahren wunderbar, aber ich wollte mich da jetzt auch nicht um einen Patch bemühen. Außerdem hatte ich eine Abschaltung ja eh schon angekündigt. Aktuell ist es natürlich echt nicht sehr … würdevoll abgeschaltet, aber eine kleine Abschieds-Landingpage kommt noch.


Auf der Suche nach einem Tool, um mit dem KI-Agenten gemeinsam ein paar Todos zu managen, installierte ich mal Vikunja und es funktioniert zwar gut, aber es ist so unglaublich hässlich … lange nicht mehr so eine visuell unschöne Open-Source-Software gesehen. Jetzt habe ich aber auch schon so viele Todos reingekippt, dass ich auch keine Lust habe, noch eine andere Kanban-Software auszusuchen.


Gestern merkte ich, dass bereits im September ein neues Schandmaul-Album erschienen ist. Das erste mit dem neuen Sänger. Ich hörte jetzt einmal rein und … bin hin- und hergerissen. Manche Lieder klingen mir zu sehr nach Unheilig-Schlager, andere sind interessant. Der letzte Song, Zwei Raben, enthält zum Beispiel ein langes Gitarrensolo, was überhaupt nicht zu einer mainstreamigeren Ausrichtung passt. Dafür gefällt mir da die Duettpartnerin auch nicht so richtig. Naja. Muss ich noch etwas reifen lassen!

(Zwei Raben ist anscheinend ein alter Weto-Song, der kam mir gleich so bekannt vor)

22.10.2026

Heute traute ich mich mal an etwas heran, was ich bisher noch nie gemacht hatte. Ein Curry mit Spinat! Es war lecker.


Ich habe gestern im Rahmen der PHP-Updates watched.li abgeschaltet. Ich hatte ja schon länger angekündigt, dass es offline gehen wird, und eigentlich wollte ich es natürlich nicht einfach mit service nginx stop aus dem Leben reißen, aber das war jetzt erst mal der schnellste und sauberste Weg, um die PHP-5.4-Anwendung zu schützen. Ich werde die Tage mal versuchen, noch eine etwas schönere Abschiedsseite reinzustellen.


Ein kleiner Tipp von Markus, den ich heute tatsächlich benutzt habe: Ich brauchte eine neue VM im Proxmox und statt mal wieder eine neue 600-MB-ISO von Debian zu laden, benutzte ich das 2-MB-Image von netboot.xyz. Theoretisch hätte man es sicher noch viel cooler einbinden können, als das ISO ins virtuelle CD-Laufwerk zu schieben, aber auch das hat einfach super gut und schnell geklappt.

21.10.2026

Heute war der große PHP-Exploit-Release-Day. Da bin ich doch relativ froh, dass ich mich generell weigere, für das Hosting von Kundenprojekten verantwortlich zu sein, und das delegieren kann.

Ich hab aktuell eigentlich nur zwei bis drei öffentlich erreichbare PHP-Projekte. Die habe ich leider auch erst gegen 20 Uhr aktualisiert, da es erst mal dauerte, bis die Docker-Images verfügbar waren, da die anscheinend auch nur von Freiwilligen erstellt werden. Erstaunlich, wie viel selbst bei so wichtigen Sachen wie PHP am Ende auf Leute zurückfällt, die nicht mal Geld für ihren Einsatz bekommen.

Nachdem das Docker-Image fertig war, dauerte es noch etwas, weil PECL erst mal down war und ich meine extra Extensions nicht installieren konnte. Ein Build meines PHP-FPM-Images dauert auch noch 30 Minuten!

Immerhin hat mich in der ganzen Zeit keiner gehackt, denke ich. Wenn doch, sollte es nach dem Neuerstellen aller Container ja eh weg sein.


Ich habe noch Statistiken aus Audiobookshelf auf der Bibliotheksseite eingespeist. Ein kleines Bash-Skript läuft neben dem Container und pusht die Daten regelmäßig hier ins Kirby, haha.


In den letzten Tagen habe ich mich vollständig durch die Diskografie von Monsters of Liedermaching gehört und es hier festgehalten. Erstaunlicherweise war die Performance konstant gut. Es gibt kaum Lieder, die ich skippen würde. Tendenziell merkt man, dass es zwischendurch etwas weniger richtige Knaller (Lieder mit einem Score über 90) gab, aber das Gesamtbild bleibt positiv. Einzig Für Alle fällt etwas heraus. Zufällig ist das auch ihr einziges im Studio und ohne Publikum aufgenommenes Album. Ist da wohl ein Zusammenhang?