Bye, bye Instagram (2)

Ich habs getan! Vor einiger Zeit schrieb ich ja schon, dass ich Instagram vom Homescreen verbannt habe. Eins hatte ich aber nicht bedacht: Siri zeigte es mir trotzdem jedes mal an der ersten Position ihrer “App Suggestions” an. Da ich viele Apps über die Spotlight-Suche starte, fiel es mir also immer ins Auge und ich verschwendete doch mehr Zeit als gewollt in der App.

Am Wochenende löschte ich sie nun. Fertig.

Seitdem habe ich sie bereits zwei Mal wieder installiert. Beim ersten Mal klickte ich kurz durch die Stories, merkte, dass ich sie mir gar nicht wirklich angucke und löschte die App wieder. Ein paar Tage später dachte ich kurz, ich lösch halt meine Followings rigoros, damit da einfach weniger Content ist, den ich fokussierter angucken kann – das führte aber nur dazu, dass ich am Ende gefühlt mehr Werbung als Inhalte meiner Freunde sah. Tja. Wieder gelöscht.

Wie lang wird es diesmal halten?

300F5AD0-47F4-408F-B0A8-133592BF3CB7.jpeg

Endlich mal ein nennenswerter Fortschritt.

Eine neue EP von Kettcar und jeder Song ist ein Treffer. Bin eh, spätestens seit dem Konzert letztens, im Kettcar-Fieber und höre sie fast durchgängig. Da kommt mir das gerade sehr gelegen!

Gastro-Norm, juchu

20190309-194752-pwa-0840.jpg
Ausnahmsweise wird mal Fleisch verarbeitet, bei Hello Fresh verklickt!

Seit Monaten bekomme ich im Instagram-Feed Werbung für das Frankfurter Brett, ein überteuertes Holzbrett, dessen Besonderheit es ist, dass man an diversen Metallrahmen noch Behälter einhängen kann, damit man das Schnittgut und den Müll direkt sortieren kann, und so weiter. Was man halt so macht, beim kochen.

Da ich den Preis immer viel zu hoch fand, vor allem für ein Holzbrett, dass bei mir nach zwei Wochen wahrscheinlich nicht mehr benutzbar ist, weil ich nicht die nötige Disziplin für so ein feines Küchenutensil habe, kaufte ich das Brett natürlich nicht. Doch die Behälter blieben mir im Gedächtnis.

Ich bin ja großer Fan davon, beim Kochen erstmal alles so gut wie möglich vorzubereiten. Natürlich ist das Brettchen nicht groß genug, um allem Raum zu bieten und so behilft man sich halt mit Schüsseln, die man so findet. Meistens halt die Müsli-Schalen aus dem Regal. Abfälle müssen auch irgendwo hin, also noch ne Schüssel. Oder ein Topf, der vom letzten Kochen eh noch schmutzig ist. An und für sich auch okay, aber wenn man jetzt mal drüber nachdenkt, wie cool es wäre, hätte man Behälter genau für diesen Job, unglaublich.

So reifte also der Gedanke weiter in meinem Kopf. Umso mehr ich drüber nach dachte, umso amateurhafter kam es mir vor Müslischüsseln für die Essensvorbereitung zu benutzen. Dafür sind sie doch gar nicht gedacht!

Nach weiteren Wochen Dauerbeschallung mit Instagram-Werbung fiel mir auf, dass man die Behälter vom Brett auch einzeln kaufen kann. Außerdem entsprechen sie der Gastro-Norm, einer deutschen Norm für solche Behälter. Man kennt sie hauptsächlich von Buffets und sowas. Alles genormt!

Ich suchte nun also erstmal auf Amazon nach passenden Gastro-Norm-Behältern, aber die waren entweder genau so teuer wie im Shop vom Frankfurter Brett, oder hatten diverse Bewertungen, dass man sich an den scharfen Kanten die Arme aufschlitzt. Ich entschied mich also erstmal für vier Behälter in Größe GN 1/6.

Am Freitag kamen sie nun an und übers Wochenende hatte ich diverse Möglichkeiten sie zu benutzen und es ist fantastisch. Selten habe ich für so “wenig” Geld (die vier Dinger kosteten jetzt 35€, was natürlich teuer ist für ein paar Gramm Edelstahl, aber hey) so viel Spaß gehabt, und das bei einer ganz lapidaren Tätigkeit wie dem Kochen!

Manchmal kann ich mich echt an den dümmsten Sachen erfreuen. Diesmal sind es Gastro-Norm-Behälter und die Tatsache, keine Müslischüsseln mehr für die Vorbereitung mehr benutzen zu müssen.

Jetzt muss ich nur noch einen Platz in der eigentlich schon vollen Küche finden…

FBCD2CE1-4451-486E-8107-4F2295C22FDE.jpeg
Gestern, ein doppelter Regenbogen.