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Er bloggt noch? Krass!

Monsters of Liedermaching - Sutsche

Die Monsters sind eine der Bands, die ich so von 2006–2012 sehr viel hörte. Irgendwann war die Phase von Gitarrenmusik mit lustigen Texten vorbei, ich verlor sie aus den Augen und kam auch nie wieder so richtig rein, weil sie so massig viel Content produzieren. Wenn ich da jetzt auf ein Konzert gehen würde, müssten sie entweder sieben Stunden lang spielen oder es gäbe wahrscheinlich kaum noch ein altes Lied.

Nichtsdestotrotz schaffte ich es tatsächlich mal, mir das neue Album zwei- oder dreimal anzuhören und ich fand es echt gut! Nur so drei Lieder sind vielleicht nicht so dolle, nur eins würde ich skippen und Namenstag, Pommbär und Gegen den Wind sind very good.

Macht auf jeden Fall Lust, mal in die ganzen Alben zwischen 2008 und jetzt genauer reinzuhören.

(Sidenote: Meine Alben-Bewertungsseiten verlinken die Songtitel nun über song.link, juchu)

Achtsam Morden

Ich habe nun alle fünf Bücher der Achtsam Morden-Reihe von Karsten Dusse gehört und weiß nicht so recht, was ich dazu sagen soll.

Ich kam ja überhaupt nur drauf, weil es mal positiv im Zwei Seiten-Podcast erwähnt wurde, der sonst nur Qualitätsempfehlungen hat. Ansonsten hätte ich es aufgrund des Titels und des allgemeinen Bestseller-Vibes gar nicht angerührt.

Das erste Buch ist ja noch ganz nett. Ein Anwalt tappt aus Versehen in einen kleinen Verbrechensstrudel und alles ist in so ein paar Achtsamkeitsübungen eingebettet. Die gute alte Breaking-Bad-Formel, aber halt nicht so gut. Dafür lässt es sich aber geschmeidig weghören, ist unterhaltsam, ein bisschen spannend und lustig. Außerdem hat Matthias Matschke das sehr gut vorgelesen.

Leider wird das mit jedem weiteren Buch einfach Schritt für Schritt schlechter. Zum einen liest auf einmal der Autor selber, was er zweifellos kann, aber halt nicht so wie Matthias Matschke. Vor allem war man jetzt schon so sehr an ihn gewöhnt und muss dann mitten in der Buchreihe wechseln!

Vor allem die letzten beiden Bände sind einfach nur noch völlig random und quatschig. Da meine Audible-Credits alle waren, ich nach dem dritten aber noch weiterhören wollte, kaufte ich extra neue, um nicht warten zu müssen, und bereute es ein wenig.

Also, nichtsdestotrotz ist es natürlich ganz nett, vor allem am Anfang, aber die letzten beiden Bände kann man getrost weglassen, es passiert nichts Neues mehr.


Abgesehen davon sind die Bücher komplett un-woke und boomermäßig geschrieben, aber darüber konnte ich irgendwie hinwegsehen, weil ich halt dachte: Der Hauptcharakter ist halt ein dämlicher Boomer, okay. Vor allem in den letzten Büchern wurde es aber auch immer anstrengender.


Es gibt ja noch eine Netflix-Serie dazu, in die ich noch nicht reingeschaut habe. Ich hoffe, die haben das Drehbuch dafür stark geändert.

16.10.2026

In den letzten Wochen sorgte ich ja dafür, dass alles vernünftig gebackupt wird. Heute widmete ich mich dem letzten Teil – der SSD mit den “großen” Sachen, die nicht in Docker Volumes liegen. Die Hörbücher, Jellyfin, die Paperless-Bibliothek, Immich.

Während ich den Kleinkram direkt per Restic in die Cloud lade, wollte ich diese größeren Sachen erstmal auf die NAS schieben, um sie von dort dann mit ins Online-Backup zu inkludieren. Dabei stieß ich mal wieder auf ein Problem, das ich schon lange vor mir herschiebe: Die NAS ist fast voll. Nur noch gut 200 Gigabyte sind frei.

Dank des Speicherplatz-Analysetools, das so eine DaisyDisk-ähnliche Auswertung generiert, konnte ich herausfinden, was mir die einfache “Die Festplatten sind voll”-Warnung auch schon zeigte: Die Festplatten sind voll. Wer hätte es gedacht.

Natürlich sind es so 5 TB RAWs von der Kamera, jeweils ungefähr 1 TB von den iPhones (Fotos und natürlich hauptsächlich Videos), und der Rest ist Kleinkram, der sich ebenfalls auf weitere 4 TB summiert.

Nichts kann ich wirklich löschen, und die Fotos jetzt auszusortieren wäre auch ein Aufwand, den ich einfach nicht haben will. Auf der anderen Seite würden zwei neue 12-TB-Platten für die beiden leeren Bays auch nochmal 800–900 € kosten. Tjaaa.

Ich hab trotzdem mal das Backup für die wichtigsten Daten eingerichtet. Bei der Jellyfin-Sammlung muss ich halt nochmal schauen. Entweder sichere ich die direkt von der SSD in die Cloud, ohne den Umweg über die NAS, oder ich ignoriere es und muss gegebenenfalls irgendwann ein paar DVDs neu rippen.


Es ist schon wieder ein Freitag mit einem neuen Album. Diesmal von den Monsters of Liedermaching! Ich habe es zum Einschlafen gehört und genau ein Lied geschafft. Ein Review wird also noch warten müssen. Ich weiß noch, dass ich das letzte gar nicht so schlecht fand!

Achtsam morden durch bewusste Ernährung

Karsten Dusse

Mein Gott, was für eine schrottige Fortsetzung dieser Reihe. Nee, nee. Hoffentlich kommt keins mehr.

14.10.2026

Als ich meine FreshRSS-Instanz auf den Server im Homelab verschob, ging irgendwie die Authentifizierung mit Reeder kaputt und nun habe ich seit zwei Wochen keinen Zugriff auf meine RSS-Feeds, weil ich zu faul war, es zu reparieren.

Ich muss sagen, ich vermisse eigentlich nichts.


Ich habe heute endlich auf Pocket ID umgewechselt. Es war zwar relativ anstrengend, die 8–10 Apps umzustellen, aber es hat sich jetzt schon gelohnt.

Authentik ist einfach langsam. Jeder Auth-Prozess dauerte 3–5 Sekunden. Pocket ID ist einfach instant. Es ist kaum zu glauben. Also klar, ich verliere den alternativen Login über Username/Passwort/TOTP, aber ich bin jetzt auch eh zu 100 % im Passkey-Game.

Ganz davon abgesehen ist Pocket ID auch einfach schön und übersichtlich und toll und alles. Hätte es direkt nehmen sollen.


Des Weiteren gibt es v3 meines kirby-quick-add-Plugins. Nichts Neues, nur Kirby 5 und Dark-Mode-Support. Endlich sieht es nicht mehr so kaputt aus in meinem Panel.

13.10.2026

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Ich hab heut mal wieder ein Tofu Tikka Masala gemacht. So ohne Currypaste, sondern nur Zwiebeln, Tomaten und eine ganze Wagenladung verschiedener Gewürze. Das macht zwar etwas mehr Arbeit, aber bisher hat es sich immer gelohnt. Man kann etwas herumvariieren und es ist einfach lecker. Außerdem wird es nie zu scharf, wenn man einfach kein Chili reinpackt!

Irgendwann werde ich es auch mal schaffen, etwas davon einzufrieren, aber auch dieses Mal war es wieder zu lecker und musste einfach gegessen werden.

12.10.2026

Heute war ich die jährliche Covid-Impfung abholen und es hat fast gar nicht weh getan. Ich weiß ja noch wie schlimm das für mich als Kind war. Jedes Mal muss ich jetzt noch daran denken.


Außerdem habe ich das vierte Achtsam Morden-Buch fertig gehört, weil, naja. Eine Reihe muss beendet werden. Leider war es echt nicht gut und wirkte doch eher für eine Zielgruppe geschrieben, die ich gar nicht bin. Schnell das letzte erschienene hören und ich habe Ruhe vor der Reihe!!


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Für zwei von drei Servern habe ich Backups am Laufen und die ganzen Server-Metrics laufen auch wieder rein und waltraut zeigt sie auch wieder an, so langsam formt es sich!

Achtsam morden im Hier und Jetzt

Karsten Dusse

Eindeutig geht es hier bergab in der Reihe. Die letzten 20% des Buches waren gut, der Rest spielt zu sehr damit, von Tantra und Sex handeln zu wollen, hihi wie edgy.

Drei Tage Fedora

Nachdem ich ein paar Wochen mit einer kaputten Tastatur zu leben versucht hatte, biss ich Anfang Oktober in den sauren Apfel und brachte meinen Mac in die Werkstatt. Mir war klar, dass es ein neues Topcase geben würde und ich danach mindestens 800 € ärmer wäre, aber was soll man machen?

Da ich für die Ausfallzeiten eine Alternative brauchte, installierte ich mir Linux auf einem alten Mini-PC, der noch rumlag. Nach ein bisschen Rumfragen entschied ich mich für Fedora mit KDE.

Folgende Punkte sind mir in der Zeit aufgefallen:

  • Die Installation lief problemlos, nachdem ich einen passenden USB-Stick gefunden hatte
  • So ziemlich alles funktionierte einfach out of the Box
  • Manche Sachen funktionierten auch zu gut: Er fand meine Sonos-Boxen und nutzte sie automatisch für Systemsounds, was ich weder erwartet hatte noch gut fand. Ich fand auf die Schnelle auch keine Möglichkeit, es abzuschalten
  • Einen „typischen“ Linux-Bug hatte ich: Nach dem Sleep/Suspend funktionierte WLAN nicht mehr. Quickfix: Kabel reinstecken.
  • Fedora mit KDE bringt seeeeeehr viel Kram mit. Office und so, alles Mögliche. Beim nächsten Mal müsste ich mich mal mehr informieren oder schauen, ob ich beim Installationsprogramm einiges deaktivieren kann.
  • Kram zu installieren ist etwas verwirrend, da es teilweise mehrere Wege gibt (Snap, Flatpak, Paketmanager) und manche nicht funktionieren. Am Ende hat man drei Wege probiert, mit dem vierten klappt es dann, aber der ganze Müll von den vorherigen Versuchen liegt noch rum.
  • Insgesamt war es eine ganz gute Experience. Wenn ich müsste, könnte ich wahrscheinlich ganz gut arbeiten; das größte Problem waren allerdings die Tastatur-Shortcuts. Daran gewöhnt man sich in wenigen Stunden einfach nicht.
  • Mein Körper war zu schwach: Bereits nach einem Tag legte ich auf dem anderen MacBook im Haushalt doch einen Benutzeraccount an und nutzte es teilweise für Dinge.
  • Ganz unabhängig von Linux war ich überrascht, dass ich außer dem Zugang zu meinem Bitwarden-Vault eigentlich nichts brauche, um arbeitsfähig zu sein.

Fazit: Desktop Linux ist sicher brauchbar, wenn man sich ein paar Tage damit beschäftigt und sein Muscle Memory umstellt. Ich bin trotzdem extrem froh, dass mein MacBook nach drei Tagen wieder fertig war.

10.10.2026

Meinen ersten Kindle Paperwhite kaufte ich 2012. Vierzehn Jahre später kaufte ich einen zweiten, diesmal als Geschenk. Ich bin ja Reader-technisch bereits versorgt.

Es ist erstaunlich, wie wenig sich in den Jahren getan hat. Das soll nicht heißen, dass der Paperwhite kein gutes Gerät ist. Das e-Ink-Display sieht toll aus und er fühlt sich echt performant an. Aber es ist einfach kein Sprung, wie man bei einem Abstand von 14 Jahren und 12 Geräte-Generationen vielleicht gedacht hätte.

Damit ist das größte Kaufargument wahrscheinlich der USB-C-Port. Das ist nämlich eigentlich das Einzige, was beim alten Paperwhite wirklich nervte.


Ich habe heut endlich mal die Backups auf allen umgestellten Servern wieder aktiviert. Da hatte ich mich etwas verrannt und mehrfach viel zu komplizierte Sachen gebaut. Auf der einen Seite könnte man das auf die KI schieben, aber andererseits ist mir das früher genau passiert, nur dass ich erst nach einer Woche merkte, dass ich etwas viel zu Komplexes baute und nicht nach 3–4 Prompts.

Nun funktioniert es jedenfalls gut, und alle Datenbanken werden ordentlich gedumpt und nicht nur während der Laufzeit wegkopiert.