Wow, das klappt ja echt gut, das regelmäßig zu machen. Naja. Immerhin sind wir schon beim Vierten und haben natürlich mal wieder sehr viel zu besprechen, da viel Zeit vergangen ist.

Frau Potz. Natürlich kein großer Geheimtipp und auch nichts neues, aber mir ist, als ich letztens mal wieder Adam Angst hörte, eingefallen, dass das ja die alte Band vom Frontmann ist und die Musik echt super ist, wenn man mal jemanden schreien hören möchte.

Etwa in die gleiche Richtung geht KMPFSPRT, von denen ich vorher nichts hörte, aber im Mai oder so brachten sie ein neues Album Namens “Intervention” raus und das geht schon ordentlich ab. Schön für so einen warmen Sommerabend, an dem man entspannend in der Hängematte liegt.

Die größte und beste Entdeckung, die ich in den Monaten seit dem letzten Musik-Update machte war allerdings wohl Von Wegen Lisbeth. Keine Ahnung, wie man diese Musik nennt, aber ich habe großen Spaß an ihrem ersten Album, “Grande”.

Nun ein kurzer Abstecher in Länder, in denen man nicht auf deutsch singt. Direkt drei Spotify Sessions-Alben, die mir gefallen haben. Das erste von Maren Morris, das zweite von Tom Odell und das dritte von Michael Kiwanuka. Letzteren sah ich bei Inas Nacht, googelte ihn dann bei Spotify und freundete mich sehr mit seiner Diskografie an.

Ebenfalls nicht deutsch ist natürlich Zaz, von der ich eigentlich nur ein Lied so richtig kenne, nämlich, das was jeder so kennt. Jedenfalls bemerkte ich, dass sie ein neues Live-Album hat und hörte mal rein und das ganze Ding überzeugt mit Lebens- und Spielfreude und macht viel Spaß, auch wenn man nichtmal ansatzweise irgendetwas versteht.

“Meisterschmied” von Dame ist ausnahmsweise mal ein Song in der Playlist, der nicht unbedingt für den gesamten Interpreten steht. Fand das Lied in der Discover Weekly und finde den Flow irgendwie sehr gut. Hab mir aber sonst nichts angehört.

Faber fand ich auch in der Discover Weekly und war damals schon sehr angetan. Vor kurzem erwähnte Flo dann nochmal, dass er auf dem Dockville war, ich hörte nochmal rein und bin wieder ganz entzückt! Sehr gut!

Last but not least darf natürlich das neue Funny Van Dannen-Album nicht fehlen. Zwar kann ich so lustige Texte-Musik nicht unbegrenzt lang hören, aber der Content ist ja noch fresh und top, wie immer.

Natürlich muss man auch noch ein paar Alben erwähnen, die aber nicht so knorke sind. Ahnma war zwar toll, der Rest vom Beginner-Album konnte mich aber nicht überzeugen. Zwar ist der letzte 43-Minuten-Track auf der CD noch relativ gut, aber mein Musik-Workflow verträgt sich nicht mit 43-minütigen Tracks. Das neue Album von Reinhard Mey (wow, was für 1 Themenwechsel) war auch okay aber die Studioalben find ich ja immer blöd. Aber da kommt ja dann bald das Live-Album!

Achso, zum aktuellen Zeitpunkt bin ich ganz tief in einer Kettcar und Tomte-Phase, daher auch noch zwei Lieder von den beiden mit in die Playlist!

Playlist auf Spotify!

6. September 2016  /  ein Kommentar  /  1
knuspermagierTV #7

Landungsbrücken raus?

Ich war mit Daniel in Hamburg unterwegs. Wie damals schon.

28. August 2016  /  Keine Kommentare  /  1
Und schon wieder ist es Freitag

#033 – Airplane mode

Wir haben Nina zu Gast, die uns alles erklärt, was man über Flugzeuge und deren Abstürze wissen muss. Vorher reden wir über Konzerte.

Shownotes →

26. August 2016  /  Keine Kommentare  /  0

Aufmerksame Leser des Blogs wissen wahrscheinlich, dass ich vor drei Jahren eine App mit dem Namen Gifstream launchte. Ein paar Wochen später gab es sogar noch einmal ein Update.

Wie das immer so ist mit Sachen, die man baut, weil man denkt, es wäre eine ganz lustige Idee, ist der Spaß an der Sache oft schneller vorbei als man erwartet hat. Natürlich schickten Max und ich uns am Anfang oft ein paar Gifs hin und her und ich verbrachte sicherlich einige Zeit damit über Gifs zu lachen, die mir angezeigt wurden — irgendwann war die Zeit der Gifs aber vorbei und die App wurde nicht mehr gebraucht.

Sie war natürlich etwas benutzerunfreundlich mit den komischen JSONs die man erstellen und hochladen musste, wer will das schon machen. Also, es war auch nie meine Intention mit dieser Quatsch-App einen Erfolg zu verzeichnen — das war aber gleichzeitig auch der Todesstoß. Warum sollte ich an einer App weiterarbeiten, die eh nur Quatsch ist und die ich auch nicht mehr brauche.

Als iOS 9 rauskam investierte ich ein paar Stunden, versuchte alles mit Auto Layout und fancy neuen Sachen umzubauen, oder dachte daran, eine Apple TV-App zu bauen. Ich überlegte, es in eine Art Gif-Sammel-App umzufunktionieren, in der man selber “Streams” erstellen kann um sie dann mit Freunden zu teilen. Nach kurzer Zeit war mir aber klar, dass das alles Quatsch ist und ich da nicht weiter Zeit versenken sollte.

Gestern kam mal wieder die Nachricht, dass die Domain gifstream.in bald expired und diesmal werde ich sie nicht verlängern und die App auch aus dem App Store nehmen, denn mittlerweile sieht sie echt nicht mehr gut aus und ich kenne auch keinen Gifstream mehr, der irgendwo gehosted wird.

Bye bye!

(Nun könnte man sich fragen, warum ich darüber überhaupt nachdenke und diesen Blogpost verfasse. Meistens ist Gifstream in meinen Gedanken auch nicht präsent, aber manchmal denkt man ja schon über “offene” Projekte nach und die Mail vom Registrar der Domain gab auch noch mal einen Anstoß, zu überlegen, was ich damit machen soll.)

25. August 2016  /  Keine Kommentare  /  4

Mein drittes Mal Helge Schneider bisher und eindeutig das beste Konzert. Helge war sehr gut drauf und bis auf Telefonmann spielten sie auch alles, was man so hören will. (Telefonmann kam dann anscheinend beim zweiten Konzert am Samstag)

Sehr sehr gut! Das einzige schlechte waren natürlich mal wieder die anderen Konzertbesucher, die rauchten, ständig umherliefen, sich während der Jazz-Einlagen unterhielten und so weiter. Was Konzertbesucher halt so machen.

21. August 2016  /  Keine Kommentare  /  1

Eine Serie, die in meinem Freundeskreis so sehr gehyped wird konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, auch wenn ich vorher schon etwas Bedenken hatte, weil ich Stranger This für eine Horror-Serie hielt.

Spoilerwarnung

Reviews müssen ja immer mit einer kurzen Inhaltsangabe starten, das habe ich im Deutschunterricht so gelernt. Bei Stranger Things kommt ein Kind abhanden, kurz darauf taucht ein weiteres Kind auf, natürlich gibt es eine geheime Organisation mit Männern in Anzügen, die selbstverständlich mit dem CIA verbandelt ist und zu guter letzt gibt es ein Monster, dass ab und zu auftaucht. Die drei Fragezeichen und ein besoffener Polizist versuchen nun mit Hilfe der geheimen Kräfte des aufgetauchten Kindes das verschwundene Kind zu finden.

Fangen wir vielleicht mal mit den Dingen an, die ich wirklich gut fand, und an denen es auch nichts zu rütteln gibt.

Zu allererst möchte ich die Schauspieler loben, alle miteinander. Vor allem die Kinder waren alle unglaublich gut, keine Ahnung, wann ich zum letzten Mal in einer Serie einen so gut abgestimmten Kinder-Cast sah.

Des Weiteren war die Musik tippi toppi. Das Haupttheme wird mir sicher noch etwas im Kopf bleiben und auch die restlichen 80er Jahre-Songs die so liefen waren gut gewählt. Es gibt sogar eine Spotify-Playlist dazu! Ein Soundtrack, in dem Africa von Toto vorkommt, kann ja auch gar nicht schlecht sein.

Von diesen beiden Highlights abgesehen war vieles andere natürlich auch toll. Wenn nicht gerade ein sehr schlecht gerendertes Monster im Bild war sah alles toll aus und allgemein kann man der Serie sicherlich technisch keinen Vorwurf machen.

(Außerdem gibt es wohl recht viele Referenzen zu alten Filmen/Serien, etc, davon habe ich nichts erkannt, weil ich echt der schlechteste Referenzen-Erkenner bin, aber ich erkenne an, dass sie da waren und sobald ich mal ein “Alle Referenzen in Stranger Things erklärt”-Video auf Youtube gesehen habe, freue ich mich sicher auch noch einmal darüber!)

Aber,

Ja, jetzt beginnt der etwas negativere Teil!

Es hat mich einfach nicht richtig gehooked. Jetzt könnte man sich fragen, warum ich es trotzdem fertig geschaut habe, und ich werde antworten “Weil ich sonst nichts zu tun hatte und es nur acht Folgen waren und es war ja auch nicht super schlimm”.

Ich glaube, es lag vor allem an folgenden Punkten, für die die Serie nur teilweise etwas kann:

1) Mich nervt das Amerika-In-den–80ern-Setting. In letzter Zeit habe ich einfach zu viel davon gesehen. Fargo, 11–22–63 (ja, das waren, obviously, die Sechziger…)

2) Ich finde so Horror-Monster-Geschichten nicht so interessant. Ja, soviel Monster war auch gar nicht, aber dafür eine andere Sache, nämlich eine andere Dimension, die auf obskure Arten besucht werden kann. Find ich auch nicht so geil, ich bin irgendwie eher der Zeitreisentyp.

3) Die Geschichte war an mir an vielen Stellen zu vorhersehbar… bzw. zu gradlinig. Vielleicht ist das aber ein Nebenprodukt des Bingewatchens. Alles verschwimmt so zu einer langen Masse, vielleicht habe ich den ein oder anderen Story-Twist ja komplett vergessen. Kann mich insgesamt aber nicht an viele Momente erinnern, die total unerwartet kamen.

4) Teilweise war es mir zu… cheesy. Vor allem in den letzten beiden Folgen. Wie Nancy und Jonathan sich da Waffen zusammen-MacGyvern um das Monster zu fangen. Oder die Drei Fragezeichen, die immer ihren supernetten Lehrer irgendwas obskures Fragen und am Ende mitten in der Schule einen kleinen Floating-Pool aufbauen, hä. Sind wir hier in einer Folge Buffy? (Lustigerweise fand ich sowas bei Buffy völlig in Ordnung. Stranger Things habe ich irgendwie ernster eingeschätzt)

5) Ebenfalls eventuell durchs Bingewatchen: Vom Gefühl her hätte die gesamte Story auch in einen 2-stündigen Kinofilm gepasst, ohne, dass man groß etwas hätte weglassen müssen.

6) Nachdem die Serie vorbei war hatte ich zwar ein paar offene Fragen (Warum findet Barbara keinerlei Erwähnung mehr? Wer kürzt bitte Barbara mit “Barb” ab? Warum ist Nancy am Ende immer noch mit dieser Schmalzlocke Steven zusammen, statt mit Jonathan? Immerhin haben sie zusammen das Monster fast erledigt!), aber eigentlich kein Interesse daran YouTube aufzuschlagen und Interpretations und Fragenklärungs-Videos zu schauen. Auch bin ich wenig gehyped auf eine eventuelle zweite Staffel. Diese andere Dimension ist mir ziemlich egal.

Stranger Things fühlte sich für mich an wie eine Mischung aus… Buffy (Monster und Teeny-Drama zwischendurch), einer Episode der Drei Fragezeichen (die drei Jungs sind soo cool!) und Fargo an. Das klingt ja erstmal gar nicht schlecht, denn ich mag die drei Sachen gerne, umgesetzt konnte es mich aber nicht restlos begeistern.

★★★☆☆

8. August 2016  /  Keine Kommentare  /  2

Hier noch ein paar Blogs von Freunden:

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