Hallo, ich suche mal wieder eine App. Also, eigentlich habe ich schon angefangen sie zu entwickeln, vor ein paar Monaten, als ich mal einen Vormittag lang React Native ausprobiert habe.

Ich taufte sie auf den Namen “Kücheninventar”, denn das beschrieb meinen geplanten Einsatzzweck ganz gut. Eine App, in der man kurz notieren kann, was man noch so in der Küche hat, und beim Einkaufen getrost ignorieren kann.

Natürlich habe ich nicht vor da Sachen reinzuschreiben, die man ständig benutzt, und wo man weiß, dass sie leer sind. Olivenöl, Käse, Brot und so ist natürlich Quatsch und wird viel zu hochfrequent benutzt, als dass es da erfasst werden müsste.

Für alles, was man seltener braucht und daher irgendwo im Schrank verstaut hat, wo man es nicht täglich sieht, fänd’ ich so eine App aber super. Wie oft fragte ich mich schon im Laden, ob zuhause noch eine Dose Kokosnussmilch ist und kaufte, um auf Nummer sicher, zu gehen einfach noch eine. Mittlerweile habe ich eine ganze Schublade dafür.

In die gleiche Kategorie fallen alle Sachen, die man zum Sushi-Machen braucht, verschiedene Reis-Sorten, Mehl und all so Kram, den man halt nicht eh ständig auf der Einkaufsliste hat.

Naja. Wie gesagt fing ich an, die App zu bauen, hatte dann aber was anderes vor und alles geriet wieder in Vergessenheit. Heute fand ich dann den Punkt “Mal aufschreiben, was für Schrauben eigentlich im Keller liegen” auf meiner Todo-Liste und mir fiel diese unvollständige App wieder ein. Man könnte natürlich auch eine Keller-Liste anlegen. Nie wieder vergessen, ob man einen Schraubentyp besitzt oder nicht!

Weil ich keine Zeit habe, würde ich mir die App nun aber gerne einfach aus dem App-Store herunterladen. Leider finde ich keine, die meinen Anforderungen entspricht:

  • Verschiedene Listen anlegen (Küche, Keller, whatever)
  • Listen können Dinge enthalten, die gezählt werden können (5x Kokosnussmilch)
  • Das alles in einem ansprechenden Design, das darauf optimiert ist die Listen schnell und komfortabel zu editieren, sonst macht es ja wieder keiner.
  • Optional: Alles in die Cloud gesynct, und man kann mehrere Leute dazu einladen, Dinge zu editieren
  • Optional: Einzelne Dinge können Füllstände haben (Olivenöl ist 50% voll)

(Der letzte Punkt geisterte mir mal im Kopf rum, dass es vielleicht cool wäre, sowas bei recht großen Behältern festhalten zu können, aber das macht am Ende eh keiner)

Kennt jemand so eine App? Wie löst ihr das Problem? Ist es überhaupt ein Problem, 25 Dosen Kokosnussmilch im Haus zu haben?

(Wahrscheinlich ist das mal wieder so eine Traumvorstellung einer App, deren Benutzung sich total logisch und toll anfühlt, am Ende ist man aber immer zu faul es wirklich zu pflegen und benutzt es nach drei Wochen nicht mehr. Aber man kann es ja mal versuchen.)

8      21. January 2018  ·  2 Kommentare

Kurz nachdem ich Pia Douwes letztes Jahr live in ihrer Rolle in Rebecca hören konnte, kaufte ich ein Ticket für ein Konzert namens “Pia Douwes & Uwe Kröger, 25 Jahre nach Elisabeth”. Ich freute mich, trotz des sperrigen Namens, monatelang tierisch und gestern war es endlich soweit!

Wie es zu erwarten war, gab es zunächst ein paar Anekdoten aus ihrer gemeinsamen Elisabeth-Zeit, dazwischen alle wichtigen Lieder. Das war schonmal ziemlich gut, denn die Lieder sind ja alle super. Der zweite Akt enthielt etwas mehr Abwechslung und sie sangen diverse Lieder aus verschiedensten Musicals, die mir wenig, mittelmäßig oder sehr gut gefielen. Highlight des Abends war natürlich das Titelstück aus Rebecca. Ich hab es immer noch im Ohr und jede Aufnahme auf Spotify ist im Vergleich dazu so langweilig. Allein dafür hat sich dieses sündhaft teure Konzert-Ticket gelohnt.

Mein Fazit:

  • Ich mag Uwe Kröger nach wie vor nicht, er trägt immer viel zu dick auf.
  • Ich sollte mir keine “Best of Musical”-Konzerte mehr angucken, weil ich manche Musicals zwar mega gut finde, andere aber auch wieder mega langweilig und leider kann ich die Setlist nicht bestimmen. Die langweiligen Songs haben den Abend ein bisschen getrübt.
  • Ich muss auf jeden Fall Tickets für jedes Musical kaufen, in dem Pia singt.

Und weil nach dem Musical vor dem Musical ist, habe ich mir danach direkt noch ein Ticket für das Phantom der Oper gekauft, das im Februar mal kurz in Hamburg ist. Keine Ahnung, ob es eine gute Produktion ist, aber ich denke, das kann man sich mal angucken.

0      16. January 2018  ·  Keine Kommentare

Das letzte Update für watched.li gab es im April 2016. Puh. 2017 ist da echt nicht passiert. Nun habe ich mal wieder den Plan, ein bisschen was zu machen, und ich starte mit einem winzigen Feature: Über eine Checkbox in den Einstellungen kann man diesen furchteinflößenden “Du hast noch 2.000.000 Episoden zu schauen, das schaffst du niemals, harharharhar”-Satz auf der Übersichtsseite abschalten. Störte mich schon seit langem und gab mir immer ein unangenehmes Druckgefühl.

1      8. January 2018  ·  ein Kommentar

Seit ein paar Tagen schaue ich sehr gern den Youtube-Kanal “Held der Steine” von Thomas Panke. Er hat wohl einen kleinen Lego-Laden in Frankfurt und veröffentlicht saumäßig häufig Videos, in denen es hauptsächlich darum geht wie schlimm alle neuen Lego-Sets sind. Zwischendurch gibt’s dann Reviews von alten Sets, die super sind. (Es gibt auch tolle neue Sets, keine Sorge!)

Finde das irgendwie sehr sympatisch und gucke das oft nebenbei.

2      6. January 2018  ·  ein Kommentar

Ihr erinnert euch sicher noch an mein tolles Internet-Brett, welches ich vor ein paar Wochen baute. Eigentlich war ich ja, bis auf die Kabelführung, relativ zufrieden damit, dass der ganze Quatsch nicht mehr auf dem Regal liegt. Leider passierte in der letzten Zeit dann immer wieder folgendes:

Zum Glück bin ich nicht so groß, dass ich mir den Kopf stoßen würde, trotzdem nervt es aber jedes mal, wenn man in den Abstellraum kommt und man diese Misere vor sich hat!

Das Problem scheint zu sein, dass das Velcro zwar super-stark ist, der Klebestreifen, mit dem man es allerdings an den Dingen festmacht, leider nicht das stärkste auf der Welt ist. Beim USB-Netzteil könnte ich es noch irgendwie verstehen, das wird warm und so, aber warum die Dreier-Steckdose abfällt… und die Festplatte, die 99% der Zeit aus ist? Keine Ahnung. Das Festplattengehäuse hat ja eigentlich auch eine wunderbar glatte Oberfläche!

Wie auch immer. Zu Weihnachten war ich zuhause und begutachtete den 3D-Drucker, den Papa sich angeschafft hat. Zunächst war ich skeptisch, weil was kann man damit schon sinnvolles machen, was man nicht einfach bei Amazon kaufen könnte?

Einen Tag später, als das Ding dann aufgebaut war fiel es mir dann allerdings ein! Man könnte Halterungen für die Sachen bauen, für die der Velcro-Klebestreifen zu schwach ist. Perfekt! Ich lud also, mal wieder, SketchUp herunter (die kostenlose Version geht nur noch im Browser?!) und fing an… zu modellieren. Leider artet das immer in kürzester Zeit in extremen Frust aus, da ich einerseits ja keine Ahnung von 3D-Kram habe und anderseits auch denke, dass SketchUp ein furchtbares Programm ist. Ich habe ja schon mehrfach versucht darin etwas zu basteln, diverse Möbelkonstruktionen und so, aber es hat NIE geklappt.

Nach einer Stunde hatte ich dieses wunderschöne Modell, das natürlich unbrauchbar war, da alles krumm und schief war und, naja, ich glaube, man sieht’s.

Zum Glück empfahl mir Niklas, nachdem ich lange genug gejammert hatte, Tinkercad von Autodesk. Das läuft zwar auch im Browser, funktioniert aber super und ist mega easy zu bedienen. Außerdem kann man seine Modelle direkt auch nach Minecraft oder als Lego-Modell exportieren, warum auch nicht!

Hier brauchte ich jetzt nur ne viertel Stunde um das Ding so zu bauen, wie ich es wollte. Die Farben sind nur, weil man halt Farben auswählen kann, und ich schrieb auch nur “Anker” oben drauf, weil ich die Schrift-Funktion von Tinkercad ausprobieren wollte.

Tinkercad spuckt direkt die STL-Datei aus, die man mit Hilfe von Cura in Druckdaten umwandeln kann. Auf dem Weg kann man noch ca. vierhundert Millionen Einstellungen anpassen (ganz abgesehen davon, dass der Drucker vorher natürlich auch perfekt gerade ausgerichtet werden muss) und dann kann es auch schon los gehen!

3D-Druck ist auf jeden Fall eine Wissenschaft für sich. Da gibts so viel zum rumprobieren und zwischendurch muss man leider immer ewig warten, bis man ein Ergebnis hat.

Für meine Halterung brauchten wir zwei Anläufe, beim ersten Mal machte der Drucker einen kleinen Fehler, vergaß bei zwei Beinen einen Layer, was dazu führte, dass sie beim Support abbrechen mit abgebrochen sind. Der zweite Druck war perfekt. (Druckzeit ca. 1,5h)

So, und jetzt hängt das Netzteil fest und sicher. Da kann nichts mehr passieren. (Danke auch an Amazon, dass sie die korrekten Maße des Netzteils auf der Produktseite hatten)

Jetzt nur noch eine Halterung für die Festplatte…

10      1. January 2018  ·  4 Kommentare
knuspermagier.de vs Kirby

Folge 2: Projektsetup

6      16. December 2017  ·  Keine Kommentare

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