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Er bloggt noch? Krass!

Obwohl man die Story natürlich zu 100 % kennt, da sie kaum vom Buch abweicht, haben sie es geschafft, dass man irgendwie dranbleibt. Mich stört ein bisschen, dass der Therapeut kaum noch, also fast gar nicht mehr, vorkommt.

6.11.2026

Nachdem ich letztens mein MacBook für kurze Zeit abgeben musste, machte ich mir ein paar Gedanken, welche Daten da eigentlich draufliegen und wie sie gebackupt sind. Für 90 % der Sachen sah das auch positiv aus, ein bisschen Kram lag da aber auch noch völlig losgelöst herum. Ich hab das also mal in die Hand genommen und generell aufgeräumt.

In dem Zuge habe ich auch endlich wirklich alle Dokumente in Paperless geschubst und alles, was geht, aus iCloud Drive entfernt und dafür in ein Synology Drive geworfen. Mal sehen, ob ich damit glücklich werde.


Eine Sache, die schlecht gebackupt war, war mein Dev-Ordner. Da habe ich mich immer damit rausgeredet, dass ja alles in Git liegt. Aber wie oft vergisst man es, nach der Arbeit zu pushen oder Ähnliches?

Ich hab mir also ein kleines Tool geschrieben, das abends kurz laufen kann und das dann nervt, wenn da etwas liegt, was kein Git-Repo hat oder ungepushte Changes enthält. So kann ich das mit ein paar Enter-Tasten-Betätigungen automatisch fixen lassen.


Ich wollte heute endlich mal einen zweiten User in Immich anlegen und habe mich erst mal fürchterlich aufgeregt. Ich war komplett unzufrieden mit dem Sharing. Der zweite User sah meine Bilder nur, wenn man auf „Geteiltes“ und zusätzlich noch auf meinen Namen klickte. Ahh. Ich wollte doch einfach nur eine Unified Timeline!

Zum Glück fand ich es dann noch: Wenn man beim zweiten User auf das Sharing-Menü geht, kann man dort auf „In der Timeline anzeigen“ klicken und man hat genau das, was ich will. Puh.


Zum Schluss ein Abgesang auf einen alten, treuen Partner, der heute das Zeitliche gesegnet hat. Vor etwa zwanzig Jahren ging mal eine schwarze und stabile Klappkiste in meinen Besitz über. Seitdem hat sie so einige Umzüge und Urlaubsfahrten mitgemacht. Immer, wenn sie gebraucht wurde, war sie einsatzbereit.

Sie, die auf den Namen „Schwarze Kiste“ hörte, ging heute leider während eines handelsüblichen Transportmanövers zu Bruch. Ganz loyal, wie es zu erwarten war, brach sie auch nur ein bisschen, sodass ich sie noch sicher ins Auto verfrachten konnte, ohne dass sich der gesamte Inhalt auf dem Weg verflüchtigte.

Wohl oder übel wird das nun ihr letzter Einsatz gewesen sein. Ich fürchte, ich werde in dieser schnelllebigen Zeit wohl keine weitere dermaßen stabile Klappkiste mehr finden, die zwanzig Jahre lang halten wird. Empfehlungen nehme ich aber gerne entgegen.

5.11.2026

Heute hat mein Blog Geburtstag! Vor 26 Jahren habe ich mir ein serendipity aufgesetzt und, ganz wie heute, fast jeden Tag gebloggt. Damals war ich vor allem durch einen Freund beflügelt, der das Gleiche tat.

Danke an alle Leser:innen, die hier schon lange mitlesen!

3.11.2026

Nachdem ich jetzt jahrelang problemlos iCloud Drive zum Synchronisieren von Daten benutzt habe, wurde es in letzter Zeit etwas unzuverlässig und außerdem brauche ich jedes Byte meines Apple-Speicherplatzes für Fotos, daher habe ich mich mal nach Alternativen umgesehen.

Eigentlich wollte ich schon öfter mal Syncthing ausprobieren, aber so richtig habe ich das Konzept nicht verstanden und die Tatsache, dass es kein Selective Sync unterstützt und nicht so richtig komfortabel auf dem Handy geht, war auch nicht überzeugend.

Ich probiere jetzt also mal Synology Drive aus. Warum nicht mal nutzen, wofür man teuer bezahlt hat.

1.11.2026

Schon vor Monaten hatte ich angefangen, meinen privaten Familienblog mit Immich zu verbinden. Mich hat es schon immer gestört, dass das Content-Verzeichnis immer weiter wuchs, auch mit Bildern, die ja schon woanders herumliegen. Daher erschien es mir logisch, dass der Blog sie einfach direkt aus Immich holt und nur Thumbnails speichert.

Die Verbindung an sich war auch recht einfach, aber der Teufel steckt natürlich im Detail. Vor einigen Versionen hat Immich zum Beispiel geändert, wie es mit dem Austausch bestehender Assets umgeht, etwa wenn man die Bearbeitung von Foto.jpg in Lightroom anpasst und das Foto neu hochlädt. Früher ging das wohl einfach so: Immich hat die Datei ausgewechselt. Mittlerweile erstellt man ein neues Asset, kopiert alle Metadaten rüber und löscht dann das alte.

Intern mag das Vorteile haben, aber es wird natürlich zum Problem, wenn man die Bilder extern referenziert, und zwar über die ID, von der man denkt, dass sie für immer gleich bleibt.

Ich musste nun also ein relativ komplexes Konstrukt bauen, das sowohl ID als auch Dateiname speichert, schaut, ob die ID noch existiert oder durch eine neue ersetzt wurde, und wenn ja, die Verlinkung in Kirby wieder anpasst. Das funktioniert nun zuverlässig, ist aber nicht gerade so, wie ich es mir vorgestellt hatte.

(Nein, ich kann nicht einfach den Dateinamen als Unique-Key benutzen. Die Bilder aus Lightroom sind zwar so benannt, dass es keine Duplikate geben kann, aber wenn man was vom iPhone hochlädt, gibt es ja immer IMG_1234.jpg und die können sich leider schon mal doppeln.)


Passend zum Thema habe ich mal wieder über kleine Kameras nachgedacht und die Lumix S9 gefunden. Süß und Vollformat!

Auf der anderen Seite ist sie aber auch ganz schön teuer, dafür, dass ich schon zwei Kameras habe und eine davon auch schön klein ist (die EOS M100).

31.10.2026

Ein weiterer Tag und das Alexander Marcus-Album gefällt mir echt ganz gut. Ich habe es mit Diablo 2 spielen kombiniert und mich fast wieder wie 16 gefühlt.

Natürlich ist mir Diablo 2, auch wenn es Spaß macht, immer noch etwas zu schwer und daher habe ich etwas nachhelfen lassen und Claude gebeten, mir doch bitte wenigstens irgendeinen Low-Level aber trotzdem guten Bogen zu besorgen und natürlich kann er das auch einfach, in dem er irgendein Savegame-Editier-Zeug herunterläd, recherchiert, was ein gutes Item wäre, und es mir einfach gibt. Wenn man nur ein bisschen Nostalgie-Spaß haben will, muss man sich ja nicht komplett geißeln und es so spielen, wie man es damals nie gemacht hat. Ich hatte ja immer irgendwelche Items durch Freunde.


Heute lief meine 1Password-Subscription aus. Ich bin ja nun schon seit Wochen auf Bitwarden und damit auch halbwegs zufrieden. 70€ gespart!

30.10.2026

Dieses Jahr veröffentlicht anscheinend jeder auf der Welt ein neues Album. Diese Woche ist Alexander Marcus dran. Mit „Presslufthammer“ gibt es 11 neue Songs, von denen wir natürlich einige schon kennen, denn es ist ja der neue Weg, vorher schon alles auf YouTube rauszuballern.

Wie auch immer. Ich hab jetzt so dreimal durchgehört (was zweimal mehr ist als das neue Farin-Urlaub-Album) und hab ein paar Favoriten: Karate, Clap und Comfort Zone. Die kommen auf jeden Fall mal in meine Alexander-Marcus-Playlist.


Zum Black Friday kauften wir ein Philips Sonicare 9000 Doppelpack. Da das ohne passende Reise-Etuis geliefert wurde und ich keinen random China-Crap von Amazon kaufen wollte, kaufte ich also direkt bei Philips zwei Reise-Etuis.

Heute fiel dann auf, dass die Zahnbürsten gar nicht reinpassen. Also, ich hätte natürlich vorher in die technischen Daten gucken können. Leider gibt es anscheinend einfach kein Reise-Etui, in das die 9000er reinpassen, außer halt in dem Bundle, wo aber nur eine Zahnbürste drin ist. Okay.

Paperless Triage

Vielleicht gehe ich einfach falsch mit meinem Paperless um oder bin nicht der Typ dafür, aber ich finde es massivst hässlich. Der Detail-View ist so überladen und die Tatsache, dass er immer direkt das PDF lädt, statt nur eine schnelle Vorschau, ist einfach extrem nervig.

So lud ich über die Wochen knapp 500 Dokumente hoch, war aber immer viel zu faul, sie mit korrekten Korrespondenten, Tags und Daten zu versorgen.

Da ich letztens mal etwas gesucht, aber nicht gefunden habe, dachte ich mir, ich muss das mal angehen. Ich fand spontan kein besseres Interface, also ließ ich schnell eines bauen.

file://10mqd5yv0yiogu1o

Hier sehe ich jetzt links das .png-Preview, in der Mitte den OCR-Text und rechts kann ich die wichtigen Daten editieren. Alles ist auch mit Keyboard-Shortcuts versehen, damit man möglichst wenig klicken muss. Claude kam sogar auf so witzige Ideen wie “Markiere etwas im OCR-Text und drücke T, damit es zum Titel wird”, smart. Wäre mir sicher erst beim dritten oder vierten Versuch eingefallen.

So geht das Durcharbeiten jetzt sehr schnell. Sogar so schnell, dass mir mittendrin auffiel, dass ich mein geplantes Sortierungssystem vielleicht noch einmal ändern muss. Alles ist im Fluss!


Beim Durcharbeiten fiel mir auf, dass es relativ viele Duplikate gibt. Ich baute also noch ein, dass er mir das anzeigt, denn Paperless hat dafür schon Funktionen. Zum einen sehe ich nun sofort, wenn es noch eine PDF gibt, die genau die gleichen Bytes hat, und zum anderen gibt es auch immer noch eine Liste von Dokumenten, bei denen der OCR-Text irgendwie fuzzy übereinstimmt. Das deutet eher darauf hin, dass ich eine Sache zweimal gescannt und hochgeladen habe.


Die dritte Sache, die ich wollte, waren Collections wie bei Lightroom. Ich lege ne Collection an, z. B. "Wasserschaden 2022", aktiviere sie als Target Collection und kann dann meine Dokumente durchgehen und dabei einfach wie wild auf B hämmern, um sie hinzuzufügen.

Intern nutzt er für die Collections Custom Fields von Paperless. Keine Ahnung, ob das Sinn ergibt, aber so musste ich immerhin nichts in der Datenbank anpassen. Es hätte sich natürlich eventuell auch angeboten, Tags dafür zu benutzen, aber ich will mir meinen Tagspace nicht mit so “Collection: Wasserschaden 2022”-Tags vollspammen. Ergibt wahrscheinlich keinen Sinn, aber fühlt sich halt nicht richtig an!


Jedenfalls bin ich jetzt bei Dokument 360/500 und bald durch. Zeit, die restlichen 200-300 Dokumente hochzuladen.

Tatsächlich muss ich sagen, dass es mir, nach der anfänglichen Gewöhnungsphase, ganz gut gefallen hat! Kann man nichts sagen. Tatsächlich ist es aber auch sehr nah am Buch, das heißt es wird jetzt wohl kontinulierlich schlechter. Schauen wir mal.