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Hallo. Ich bins! Philipp!

Sisi auf RTL

Bei DWDL las ich davon, dass RTL+ eine Sisi-Serie produziert hat. Da ich ja Elisabeth-das-Musical-Ultra bin und allgemein nichts dagegen habe, mir mal eine wegen des hohen Budgets wahrscheinlich visuell ansehnliche Serie anzugucken, schaute ich mal rein. Also natürlich musste ich alle sechs Folgen gucken, man will ja wissen, wie schlimm es wirklich ist!

Naja, was soll ich sagen. Es ist relativ schlimm. Ich habe diese uralten Sisi-Filme nie gesehen, also wahrscheinlich schon, als ich fünf oder sechs Jahre alt war und nach Weihnachten bei Oma auf dem Sofa lag und das halt im Fernsehen lief, aber ich habe keine Erinnerung daran und ich habe natürlich auch keine Ahnung, ob die historisch korrekt waren, aber diese neue Adaption hat die Zeittafel auf jeden Fall einmal in den Mixer geworfen, kräftig durcheinander gewirbelt und mit einer Prise aus dem Erotik-Gewürzregal, aus dem Game of Thrones vielleicht schon etwas zu viel hatte, gewürzt.

Nach den sechs Folgen kam mir, basierend auf meinem Musical-Wissen, jedenfalls einiges spanisch vor und ich wollte mal wissen, was nun wirklich passiert ist im Leben der Elisabeth Amalie Eugenie von Wittelsbach, Kaiserin von Österreich, Königin von Ungarin, Mother of Dragons, Breaker of Chains. Zu diesem Zwecke erwarb ich eine relativ kurzgefasste Sisi-Biografie von Lisbeth Exner. Tatsächlich las ich sie quasi in einer Session weg, was erstaunlich ist, denn ich hatte die letzten sechs Monate gar nichts gelesen. Aber irgendwie war ich interessiert und es war schön zu merken, wie sich beim Lesen die verschiedensten Erinnerungsfetzen in meinem Kopf zu einem Gesamtbild verbanden.

In der RTL-Serie ist auf jeden Fall einiges durcheinander. Der ganze Ungarn-Plot mit Graf Andrássy etwa, scheint erstmal ein paar Jahre nach vorne gezogen, ebenso erwirbt sie ihre Kenntnisse der ungarischen Sprache erst wesentlich später. Das Musical wiederum scheint sich relativ nah an der historisch belegten Ereignissen und deren Reihenfolge zu orientieren.


Letztendlich ist es natürlich auch egal, es ist eine Unterhaltungssendung und RTL behauptet auch nirgens, dass es eine historisch korrekte Abhandlung der Begebenheiten enthält und ich hinterfragte es jetzt auch nur, weil es mir halt durch das Musical komisch vorkam.

Wie auch immer. Die Serie ist schon relativ dumm, hat aber auch ein paar schöne Landschaftsaufnahmen, ich würde sie nicht zwingend empfehlen. Was ich allerdings empfehlen kann, ist das verlinkte Buch, wenn man sich doch kurz für das Leben von Sisi interessiert, das war nämlich doch ganz spannend und… deprimierend.

Wenn man etwas weniger deprimierendes und statt dessen wundervoll, perfekt und jederzeit vollkommen Glückselig machendes sucht, dann würde ich euch natürlich immer das Elisabeth-Musical ans Herz legen. Zum Beispiel auf Spotify oder mal bei Youtube suchen, da gibt es einige furchtbar aufgelöste Varianten.

Welcome Back, PhpStorm

Als ich dieses Macbook Mitte November neu bekam, nahm ich mir vor, erstmal Visual Studio Code auszuprobieren. So ohne Arbeitgeber, der mir die PhpStorm-Lizenz bezahlt, war es mir etwas teuer. Naja.

Ich muss sagen, ich hab es länger durchgehalten, als gedacht, gestern installierte ich nun doch das gute alte Java-Monster. Es fühlt sich einfach nach “Nach Hause kommen“ an.

Was stört mich an VS Code nun, wollt ihr sicher wissen. Ich kanns nicht genau fest machen. Die Code-Completion, und so weiter funktioniert einfach besser und umfangreicher. Außerdem sieht es einfach so aus, wie ich es kenne und ich muss es mir nicht erst zurecht-konfigurieren.

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Ich fand zum Beispiel kein Icon Theme, dass meiner Ansicht in PhpStorm nahe kommt — ich brauche Ordner- und Datei-Icons. Keine blöden Pfeile. Muss hier aber zugeben, dass ich nicht länger als acht Minuten suchte.

Dazu noch die Sache, dass die SFTP-Auto-Upload-Extension klemmte und ich mich eine halbe Stunde lang fragte, warum meine Änderungen nicht wirksam waren. Einfach nicht hochgeladen. Ist mir mit PhpStorm noch nie passiert. Please don't judge me, dass ich mein Leben nicht in Kubernetes-Clustern deploye.

Vielleicht ist die Experience mit VS Code geiler, wenn man pur mit JavaScript unterwegs ist, oder die extra Meile geht und es sich richtig geil zusammenkonfiguriert und pluginisiert, aber darauf habe ich keine Lust. PhpStorm forever!

(Abgesehen davon scheint es bei mir gerade aber relativ viel Akku zu saugen, das muss ich mal beobachten.)

Über Spotify fand ich gerade Husten, eine Band mit Gisbert. Toller Song. Der neue Track von Alligatoah gefällt mir auch.

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400mm ist doch immer noch ganz schön weit weg. Wo ist mein Crop-Sensor.

Die Sauglücke, oder auch: Ein Rant mit Happy End

Zum Black Friday kaufte ich eine neuen Dyson-Staubsauger. Leider musste ich direkt nach dem Auspacken feststellen, dass er kaputt war. Also er saugte schon, aber nur auf der maximalsten Stufe, was zu erhöhter Lärmbelästigung und niedriger Akkulaufzeit führte. Zwar war es ein toller Deal, aber natürlich war es trotzdem noch schweineteuer für einen Staubsauger, also war ich etwas angefressen und beschwerte mich beim Dyson-Chat-Support, per WhatsApp und bekam auch direkt angeboten, dass ich den Staubsauger zurück schicken darf, juchu!

Der nächste Aufreger folgte allerdings auf dem Fuße, denn mir wurde angekündigt, dass die Bearbeitung meines Garantiefalls jetzt 10—14 Tage dauern sollte. Vierzehn Tage ohne Staubsauger, das sind ja ungefähr 5 Kilo Staub, die sich zusätzlich in der Wohnung ansammeln und das kurz vor Weihnachten. Wie soll ich die Nadeln, die vom Baum fallen, nur weg machen, ohne Staubsauger? Kaum zu glauben, dass ich jetzt mit Mitte dreißig über so etwas nachdenke, vor 15 Jahren wäre ich wunderbar mehrere Monate ohne Staubsauger ausgekommen.

Nach meiner Erfahrung mit Amazon und diesen ganzen schlimmen Reportagen, wie viel Elektronikkram einfach weg geworfen wird, ging ich erstmal davon aus, dass die den alten Staubsauger nehmen, schreddern und mir einen neuen zuschicken, daher fragte ich den Support auf eine relativ nervige Art und Weise ob es denn nicht möglich wäre, dass ich das Austauschgerät sehr schnell oder sogar vor dem Versand des defekten Gerätes bekomme, damit mir möglichst keine Sauglücke entsteht. Nach dem ich mehrfach auf taube Ohren stieß war ich erstmal genervt von Dyson. So eine große Premium-Firma mit Premium-Staubsaugern zu Premium-Preisen und sie schaffen es nicht auch Premium-Support zu liefern?

Am Ende verhandelte ich, dass ich den Staubsauger erst nach Weihnachten einschicke, damit ich zumindest nicht in Tannennadeln ertrinke.


Nun brachte ich das Paket am 3. Januar zur Post und heute, am 7. Januar, hielt ich den Staubsauger wieder in den Händen. Unglaublich. Tatsächlich stand im Reparaturbericht, dass etwas am Hauptgerät kaputt war und das kaputte Teil getauscht wurde. Also da hat wirklich jemand das Ding aufgeschraubt und ein Teil getauscht, der Rest ist nämlich tatsächlich noch der gleiche Kram, den ich einschickte — leicht daran zu erkennen, dass es so schmutzig ist, wie ich es eingesendet hatte.

Ich bin tatsächlich positiv überrascht. Dyson repariert kaputte Staubsauger einfach und das auch noch schnell. Ich kann nun zwar keinen Blogpost darüber schreiben, wie schlimm ich Dyson finde (aber trotzdem weiter ihre Staubsauger kaufen werde, da sie die Besten sind), aber das ist in Anbetracht der Tatsache, dass hier halbwegs umweltfreudlich gearbeitet wird , ist das ja zu verschmerzen.

Einzig der Support könnte verbessert werden — die Sprachen nämlich die ganze Zeit von einem “Austausch des Gerätes”, was mich überhaupt erst in diese “Das wird doch eh alles geschreddert, schickt mir das Austauschgerät doch sofort”-Sackgasse brachte.

Bravo, Dyson!

📚

Lisbeth Exner – Elisabeth von Österreich

★★★★★

Nach der schlimmen RTL+-Serie wollte ich mich mal informieren. Gutes Buch! Die Serie ist allerdings vollkommener Käse, der mit der Geschichte eher wenig zu tun hat.

Sapiens - Der Aufstieg

Das Buch von Yuval Noah Harari las ich ja schon vor geraumer Zeit, aber letztens fiel mir dann dieser schöne Comic, pardon, Graphic Novel, in einem Buchladen-Schaufenster ins Auge:

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Ich bin normalerweise absolut kein Fan von sowas, wenn es nicht gerade ein Manga ist, aber ich habe die 250 Seiten hier geradezu verschlungen. Die Themen aus dem Buch werden nochmal gut aufgefrischt und anschaulich erklärt und der ganze Zeichen- und Colorierungsstil ist einfach super abwechslungsreich und unterhaltsam.

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Hier ein lustiges Beispiel-Panel, bitte verklagt mich nicht.
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Hier musste ich sofort an Saul Goodman denken.
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Everdell

Auf der endlosen Suche nach einem Gesellschaftsspiel zur Weihnachten, fand Hannah unter anderem Everdell. Wie auch bei allen anderen Spielen, die wir uns anguckten, schauten wir kurz das Review-Video vom SpieleBlog, einem YouTuber mit relativ wenigen Subscribern und wenigen Views auf den Videos, der aber trotzdem immer auf Platz drei der Suchergebnisse bei jedem Spiel auftaucht. Kurios.

Das Spiel sah wunderschön aus und klang spannend, ein bisschen wie Brügge. Also ab unter den Baum damit, liebes Christkind!

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Eine Fender Stratocaster aus Lego

Natürlich konnte ich nichts dagegen sagen, als ich die Lego Strat auf lego.com fand, außer “her damit!”. Immerhin beherrschte ich mich mit dem Zusammenbau bis Weihnachten, nun ging es aber ganz schnell! Die tausend Teile sind schnell gebaut, vor allem, da man einige davon gar nicht braucht, da man ja nur eine Gitarren-Korpus-Farbe gleichzeitig bauen kann. Ist ein bisschen Schade drum, aber gut.

Lässt sich gut bauen und sieht süß aus. Einzig, die Tatsache, dass der Teil, an dem die Saiten am Kopf befestigt sind, nur über so einen Kippgreifer mit dem Rest des Kopfes verbunden sind, finde ich etwas schade, denn das fällt ständig mal ab. Aber ist ja auch nur ein Staubfänger Vitrinenstück.

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