knuspermagier.de

Der privateste Blog von Philipp.

philippwaldhauer.de

Seit Ewigkeiten besitze ich philippwaldhauer.de, weil waldhauer.de immer besetzt war. Zusätzlich kaufte ich vor ein paar Jahren pwa.io, weil es so schön kurz ist. Naaaja. Auf jeden Fall gab es auf ersterer Adresse jetzt sehr lange ein nicht-aktuelles Portfolio und auf letzterer Adresse meistens nichts zu sehen, also dachte ich mir, ich fasse das mal zusammen und verbinde es mit dem Blog.

Den Gedanken, den knuspermagier abzulegen und direkt alles auf meine Klarnamen zu wechseln, legte ich erstmal ab, dafür leitet philippwaldhauer.de nun aber auf pwa.io und pwa.io zeigt die umgestaltete “Über mich”-Seite auf diesem Blog. Die enthält nun nichtmehr nur einen zehn Jahre alten Text, sondern ein paar Spielereien und Links auf diverse Dinge, die ich so im Internet (oder hauptsächlich auf diesem Blog) treibe. Alles noch WIP, aber release early, release often!!

Die Scrobble-Lücke

Am meisten freue ich mich ja über Daten, die einfach so über mich erfasst werden, ohne dass ich dazu etwas machen muss. Eine dieser Datenkraken ist last.fm.

Früher, als ich mich anmeldete, hieß das Ding noch Audioscrobbler und man musste ein WinAmp-Plugin installieren. Danach hat er automatisch alles, was ich so gehört habe, in eine Datenbank gespeichert. Später kamen andere Funktionen dazu, wie Band-Empfehlungen, Konzert-Erinnerungen und natürlich alles, was ein Soziales Netzwerk so braucht. Eigentlich nutzte ich nichts davon, scrobbelte aber munter weiter.

Erst mit der erhöhten Spotify-Nutzung lies es irgendwann nach. Zwar hat Spotify einen last.fm-Client integriert, aber am Ende vergisst man es doch, alles zu konfigurieren und andere Sachen sind wichtiger.


Letztens, als ich so meine Internet-Accounts durchging, kam ich auf jeden Fall wieder auf last.fm und versuchte mal meine Daten zu exportieren. Geht auf der Seite direkt leider nicht, aber immerhin gibt es ein paar Third Party-Websites, welche die API implementiert haben und einem ein schönes CSV generieren. Nun habe ich also eine 28 Megabyte große Text-Datei, die alle meine Scrobbles enthält.

Als erstes interessierte mich nun, wie groß meine Scrobble-Lücke wohl ist. Also die Zeit zwischen “Spotify hat noch gescrobbelt” und… jetzt. Ich importierte die CSV also erstmal in eine SQLite Datenbank, weil ich mit SQL-Befehlen leichter umgehen kann, als mit diversen Unix-Tools. Sicherlich wäre auch eine lange Zeile mit sed und awk möglich gewesen, um meine Frage zu beantworten.

Wie auch immer. Importiert, drei Wochen reifen lassen, und jetzt mal schnell eine wunderschöne Ausgabe gezimmert. A-ha!

Zum Einen sieht man, dass mir zwischen Januar 2009 und Juli 2010 schon gut anderthalb Jahre unwiderruflich fehlen. Was war da denn los? Falsch Konfiguriertes Foobar2000? Naja. Was weg ist, ist weg.

Die Lücke, die ich eigentlich suchte, beginnt jedenfalls im Januar 2019. Das ist ja noch gar nicht so schlimm. Ich hoffe, dass ich meine gespielten Tracks noch bis zu diesem Punkt aus der Spotify API pulen kann. Oder aus dem DSGVO-Export. Spotify wird diese Daten ja wohl nicht weg geworfen haben.

Naja, außer mein Account-Transfer letztens kommt mir da in die Quere.


Wird Philipp seine Scrobble-Lücke schließen können? Wo wird er die Daten hinspeichern? Baut er seine eigene Scrobble-Datenbank? In welcher Programmiersprache? Falls euch diese Fragen genauso brennend interessieren, wie mich, dann bleibt dran!

Ich hab mal einen Pull Request für Kirby vorbereitet. Mal sehen, ob das was wird. Ein Feature, das ich mir schon länger wünsche!

Follow Sunday (2)

Puh, kaum einer der Blogs in meinem Reader hat diese Woche etwas vorzuweisen. Was ist da denn los? Sommerloch? Ebenso stellte ich letzte Woche fest, dass ich zu wenig nicht-männliche Blogs lese. Habe mich also etwas umgehört und nun immerhin ein paar mehr. Wenn ihr Empfehlungen habt, bitte gerne her damit!

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Letztens hab ich ein paar Briefmarken bestellt. Konnte mich allerdings beherrschen, nicht zu sehr zu preppen.

Ich lese diesen Tweet und frage mich nur, wie der Restaurantbesitzer diesen Verstoß gegen den Grundsatz der Datensparsamkeit wohl begründet. Früher hätte ich vielleicht wenigstens geschmunzelt.

Gedanken zu Compass

Seit ein paar Wochen benutze ich nun die Kombination aus Compass und Overland von Aaron Parecki zum Tracken meines Standortes. Das funktioniert auch echt gut.

Das einzige Problem ist nun, dass ich die Darstellung der Daten etwas langweilig finde. Die Standardansicht sieht ja erstmal so aus:

compass.png
Haha, als würd ich euch zeigen, wo ich mich am Tag aufgehalten habe!!

Ok. So richtig viel sagt mir das nicht. Also insgesamt kann man ja sagen, dass es nicht viel bringt, dass ich meinen Standort immer aufzeichne, aber naja. Jedenfalls würde ich gerne ein paar interessante Sache aus den Daten ableiten und (vor allem) alles etwas hübscher machen, denn Compass gewinnt nun wirklich keinen Schönheitspreis.

Eine der Gründe, warum ich mich für Compass entschied, war jedenfalls, dass er alles so schön in Flat Files abspeichert. Das wird mir jetzt natürlich zum Verhängnis, denn um spannende Auswertungen über meine Datenbasis, die ja bis 2013, oder so, zurück reicht, zu fahren, wäre es natürlich hilfreich die Daten in einer Datenbank zu haben, die gut mit Geodaten umgehen kann.

Was nimmt man da heutzutage? MySQL? Ich weiß, aus Placescore-Zeiten, dass Postgres das früher ganz gut konnte? Ist das immer noch der Platzhirsch für sowas? Ich glaube, Redis kann mittlerweile auch was mit Geodaten anfangen.

Kennt sich jemand aus, weiß jemand Bescheid?

Ich finde Ameisen ja faszinierend. Es tut mir auch immer wirklich leid, wenn ich im Garten aus Versehen welche störe, weil ich eine Gehwegplatte, oder so, entferne. Sorry!

Im Wiki gibt es jetzt eine Unterkategorie für Projekte. Dort will ich mit der Zeit für alles, was ich so mache, oder gemacht habe, eine Seite anlegen. Den Anfang macht, natürlich, toller.link. (Natürlich auch noch WIP)

Follow Sunday

Zur Stärkung unserer Blogosphäre, hatte ich die Idee, Sonntags ein paar Posts aus privaten Blogs zu featuren. Tolle Idee, was? Ich gehe davon aus, dass ich es nicht länger als eine Woche durchhalten werde, aber mal sehen. Fangen wir an!

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