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Ein L und zwei P. Philipp!

Letztens postete im Kirby-Discord jemand einen Link zu Tinkerwell, einer App, mit der man mal eben schnell Sachen in PHP ausprobieren kann. Links der Code, rechts zeigt er das Ergebnis an. Basiert auf psysh so einer Shell für PHP. Leider auch auf Electron und nicht von der guten Sorte. Braucht so 5-6 Sekunden, bis es gestartet hat und fühlt sich irgendwie sluggish an.

Keine Ahnung, warum ich da einfach 30€ in einen Topf warf, ohne es zu überdenken. Ich war wohl zu geflasht von den Möglichkeiten!

Ich behalte es trotzdem noch ein bisschen installiert, vielleicht werden wir ja irgendwann warm.

Geforce NOW

Ich habe Lust, mal wieder ein bisschen mehr zu spielen. Allerdings habe ich keine Lust auf einen Gaming PC und alles, was damit zu tun hat, daher informierte ich mich in letzter Zeit mal über so Streaming-Geschichten und für viele Leute scheint das ganz gut zu funktionieren.

Nach Empfehlung von Barning holte ich mir erstmal einen Account bei Shadow, leider haben die aber gerade keine freien Ressourcen und mein Shadow wird erst im April fertig sein! An und für sich, habe ich ja kein Problem damit, ein bisschen zu warten, vor allem bei so Sachen, die ich mir nur fix denke und dann sowieso nicht mache.

Vorgestern dachte ich noch einmal darüber nach und Markus empfahl mir, es doch erstmal mit Geforce NOW auszuprobieren. Gesagt, getan. Meine Idealvorstellung, dass ich jetzt Anno auf dem iPhone spielen kann, ist natürlich nicht eingetreten, denn es gibt nur eine Beta-“App”, also einen Webview, und da gehen nur sehr wenige Spiele.

Gestern probierte ich es mal am Mac und nachdem ich einen schnellen Moment in meinem WLAN erwischte, funktionierte tatsächlich ganz gut. Ich spielte erstmal eine Runde Planet Zoo, da ich Anno noch gar nicht gekauft habe. Lief flüssig und sah okay aus. Vor allem fast ohne Auslastung auf dem Macbook, juchu!

Insgesamt bin ich relativ überrascht, vom enormen technischen Aufwand, der sicherlich erforderlich war, sowas zum Laufen zu kriegen, mit Steam-Login und allem Kram. Ganz verrückt!

Jetzt brauch ich leider noch eine Maus und schaue ich mal weiter, ob ich es schaffe, mich nochmal bei Geforce NOW einzuloggen, bevor mein Shadow da ist.

Kettenkatze

Zum Geburtstag kaufte ich mir ja diesen kleinen ferngesteuerten Kettenflitzer. Jetzt bekam ich zu Weihnachten tatsächlich so ein Lego Boost-Set (gerade anscheinend ausverkauft und nur super-teuer erhältlich), was wohl das neue Mindstorms ist.

Mit Mindstorms wollte ich ja schon seit immer gerne mal rumspielen, aber es war mir immer viel zu teuer. Boost ist wahrscheinlich, wenn man es direkt vergleicht, in diversen belangen schlechter, weil wann hat Lego irgendwann mal was besser gemacht, aber ich muss sagen, es macht relativ viel Spaß und die iPad-App zum Programmieren funktioniert ziemlich gut.

In dem Boost-Set sind auf jeden Fall ein paar Steine und der “Controller Hub”, der hat Bluetooth, zwei Steckdosen und zwei Tasten. In die Steckdosen, die man wahrscheinlich Buchsen nennen sollte, kann man einen Sensor (Farben und Entfernung) und einen Motor stecken. Der Controller an sich hat auch nochmal zwei Motoren eingebaut. Insgesamt hat man also die Kontrolle über drei Motoren und einen Sensor! Ohne Smart Device geht natürlich nichts, aber da ich nicht 7-12 Jahre alt bin, besitze ich davon natürlich ausreichend.

Die iPad-App ist erstmal so Tutorial-mäßig aufgebaut. Erstmal baut man ein kleines Auto, das fährt, später kann man dann eins der Modelle bauen, die die App unterstützt und damit herumspielen. Die Anleitungen sind alle nur in der App, nix Gedrucktes, der Held der Steine dreht sich wahrscheinlich im Grabe um. Ich finds eigentlich ganz gut.

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Klaus-Otto, ist er nicht süß.

Ich baute erstmal die Katze, weil, warum nicht. Für jedes der inkludierten Modelle gibt es dann so eine vorgefertigte Reihe von "Aktionen", die man triggern kann. Die Katze kann zum Beispiel verschiedene Gesichtsausdrücke machen oder mit dem Schwanz arbeiten, damit dödelt man dann herum. “Wenn der Farb-Sensor einen orangenen Stein sieht, wedel mit dem Schwanz”. Sowas ist dann natürlich relativ langweilig, wenn man älter als 12 Jahre ist.

Zum Glück gibt es aber auch noch den Modus, in dem man frei spielen kann, und nicht auf die vorgefertigten Aktionen setzen muss. Dort kann man direkt mit allem Arbeiten. “Drehe Motor 1 mit Geschwindigkeit 70 für 3 Sekunden”, Schleifen, If-Abfragen, Zufallsgenerator, alles was man braucht, um los zu programmieren ist da. Man kann auch Funktionen und Variablen definieren!

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Hier ein halbwegs funktionierender Roomba-Algorithmus. Ja, ich sehe den Bug.

Das Interface dafür funktioniert ziemlich gut, man schiebt alles umher. Tippi Toppi.

Nachdem ich der Katze also ein paar Stunden beim Grimassen ziehen zuschaute (sie sind nicht besonders gut), überlegte ich mir, was ich denn nun mal machen könnte, was mehr kann, und mir fiel der Flitzer ein. Flott habe ich also die Ketten an die Katze montiert, ein bisschen ge-drag-and-droppt und schon konnte die Katze auf Ketten durch die Wohnung fahren, fast so schlau, wie der Roomba. Wenns fast gegen eine Wand geht, fährt sie kurz zurück und dreht um!

Insgesamt also alles, was ich jemals mit Lego machen wollte, seit dem ich damals selber einen Motor auf ein Modell baute.

(Also, ich habe mich jetzt noch nicht näher mit Boost und den Erweiterungsmöglichkeiten beschäftigt. Soweit ich weiß, konnte man für Mindstorms noch diverse andere Sensoren und Kram kaufen -- der Boost-Controller hat ja erstmal nur zwei Buchsen. Keine Ahnung, was damit noch mehr möglich ist, oder ob da noch was kommt. Wäre auf jeden Fall schade, wenn nicht, denn die Plattform an sich finde ich gut und ich kann mir auch vorstellen, dass Kinder von 7-12 damit Spaß haben!)

VPS

Ich bin ja an und für sich ein großer Freund der ganzen Cloud-Server-Angebote. Aktuell bin ich hauptsächlich bei Hetzner unterwegs und, naja, für jeden Quark lege ich eine neue VM an. Mittlerweile zahle ich dafür im Monat eine Summe, für die ich auch einen wesentlich leistungsfähigeren Root-Server kriegen könnte.

Dann müsste ich aber leider selber Xen oder KVM administrieren und hätte ich irgendwie natürlich alle netten Sachen nicht mehr:

Wenn man das alles einpreist, dann ist die Rechnung “oh für 35€ bekäme ich auch 8 dedizierte Kerne und 64GB RAM nur für mich”, natürlich nicht mehr so eindeutig.

(Trotzdem hätt ich hier und da gerne ein Bisschen mehr RAM, ohne direkt das Doppelte zu zahlen)

Ich probiere mal aus, wie es so ist, wenn ich den Content dieses Blogs im Git lagere. Bin gespannt!

Mein Musical der Woche: Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat. Danke für die Empfehlung, Michel.

Bücher 2020

Auch in diesem Jahr las ich wieder ein paar Bücher, und dachte mir, ich benutze mal die Lesetagebu.ch-API um sie hier auf einer eigenen Unterseite zu präsentieren. Bisher sind es jedenfalls schon fast dreißig Stück, was ich nicht schlecht finde. Liegt zum großen Teil allerdings auch daran, dass ich Hörbücher entdeckt habe und meinen Podcast-Konsum etwas eintauschte.

Wenn man nach den Büchern mit den höchsten Bewertungen geht, wären Jurassic Park und Small World die Spitzenreiter, insgesamt, vom Gefühl her, habe ich allerdings nicht so richtig ein Headliner-Buch für dieses Jahr. War einiges gutes dabei und auch ein paar Enttäuschungen, wie das halt so ist.


Allerdings war ich auch ziemlich faul, wenn man das so sagen kann, denn 80% der Bücher waren auf Deutsch. Liegt natürlich auch daran, dass ich die ganzen Crichton-Bücher in der Oliver Rohrbeck-Hörbuch-Fassung anhörte, naja.

Wesentlich schlimmer ist allerdings die fehlende Diversität. Ebenfalls 80% Bücher von Männern! Das passiert wohl, wenn man da nicht genauer drauf achtet. Für's neue Jahr nehme ich mir da auf jeden Fall vor, für mehr Ausgeglichenheit zu sorgen. Ist ja nicht so, als würden nicht auch genug Bücher von Autorinnen auf dem virtuellen Stapel liegen.

Test

Die Suche nach dem Ei, Ei, Ei

Wie viele von euch vielleicht wissen, bin ich ja ein Fan von Reinhard Mey. Ich kann also von mir behaupten, so manch ein Lied aus seinem Repertoire gut zu kennen, die meisten in diversen Studio- und Liveversionen.

Was ich ebenfalls mag, ist das Youtube-Format TV Noir. In der Corona-Zeit hatten die ein paar Konzerte im Angebot, und manchmal klicke ich mich da durch und schaue, ob ich neue KünstlerInnen entdecke. Heute schaute ich mir die Session mit Lotte an, die mir auch ganz gut gefiel… zumindest bis sie zum Teil kamen, in dem sie noch ein paar Cover-Versionen spielen sollten.

Der Chat schlug anscheinend Über den Wolken von Reinhard Mey vor! Spannend. Ich mochte die Stimme von Lotte und bin auf kein Gegner von Mey-Covern, auch wenn ich die Guten an einer Hand abzählen kann. Hören wir also mal rein.

Ein paar Texthänger, aber ansonsten klingt das ja ganz schön, jetzt kommen wir mal zum Refrain, der ist ja eh am Besten…

🎶 „Über den Wolken – Ei Ei Ei“

Cmd + W, vor Wut schießt mir der Airpod aus dem Ohr. Ragequit.


Es ist nun nicht das erste Mal, dass ich sowas in einem Cover höre. Schon öfter fiel es mir auf, dass fast alle MusikerInnen, die dieses Lied im Fernsehen, oder so, covern, dieses unsägliche „Ei Ei Ei“ mit in den Refrain reinschummeln. Klar, es passt gut, aber, wo kommt es her?

Erst beginne ich an mir zu zweifeln. Gibt es vielleicht eine Ei-haltige Version direkt von Herrn Mey? Also schnell die Über den Wolken-Playlist geöffnet und durchgeskippt. Nein, alles gut. Ich habe mich nicht geirrt.

Ich begebe mich also auf die Suche nach dem Ursprung dieser Version und finde auf dem Weg noch ein, zwei weitere Cover, die ähnlich sind. In meiner Verzweiflung berichte ich von meinem qualvollen Erlebnis an diesem morgen und Marcel präsentiert mit die Lösung.

Es ist tatsächlich der weltbekannte Dieter Thomas Kuhn, ja genau, der Typ der hier jedes Jahr acht mal im Stadtpark auftritt. Die singende Föhnwelle! Darf man jemanden überhaupt so nennen? Ist Föhn nicht ein geschützer Begriff?

Jedenfalls begab es sich anscheinend Ende der wilden 90er, dass eben dieser Herr ein Cover von Über den Wolken aufnahm – ich werde es aus Trotz nicht verlinken – es durch das Einfügen eines kleinen Wortes Bierzelt- und Malle-tauglich machte und damit anscheinend in der Erinnerung von allen Menschen für immer versaute.

Danke für nichts, Dieter Thomas Kuhn.

Top Tracks 2020

Speaking of Verzetteln. Natürlich kam Anfang der Woche pünktlich die Spotify-Jahresübersicht und die dazugehörige Playlist. Schön und gut, aber natürlich kann ich das auch selber machen, sogar viel besser, wenn ich zum Beispiel wissen will, wie sich das alles seit dem letzten Jahr entwickelt hat. Turns out: Ich hab tatsächlich ziemlich viele neue Lieder in der diesjährigen Top-100, und das obwohl ich das erste halbe Jahr gefühlt nur die "Top Tracks 2019" gehört habe.

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Serie: mey
Meylestones

Ich merke ja, wie ich mich schon wieder verzettele! Eigentlich wollte ich nur mal eine weitere Seite in meinem Wiki erschaffen. Subway To Sally soll ja nicht die einzige Band-Seite werden. Nun dachte ich mir, ich könnte ja, wenn ich schon die Daten habe, direkt, quasi in Echtzeit, auf die Seiten so “Top 5 Tracks”-Listen einbauen. Basierend auf meinen Scrobbles!

Dafür müsste man sie aber natürlich erstmal vernünftig importieren, sortieren, Last.fm-Daten mit Spotify-Daten vereinen und konsolidieren, etc. Eigentlich war ich damit auch schon fast fertig, aber dann habe ich, statt kurz die API für die Top Tracks zu schreiben, lieber diese Heatmaps gemacht. Oder letztens, Livewire ausprobiert. Gestern fing ich an, Tailwind CSS 2.0 zu installieren, damit ich das Ding mal ein wenig hübsch machen kann. Ähm, Moment.

Einerseits ist es ja ganz schön, so vor sich hin zu basteln, andererseits sollte man sich vielleicht mal ein paar Milestones notieren, damit man überhaupt weiß, warum man das macht.

Hier also meine Milestones für das Projekt:

  1. Endgültig dafür sorgen, dass die Songs alle korrekt zugeordnet werden.
  2. API bauen, die ich vom Blog aus aufrufen kann, um die Top 5-Listen, für meine Band-Seiten zu bauen.
  3. Endlich mal die nächste Band-Seite bauen.