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Hallo. Ich bins! Philipp!

Mein Musical der Woche: Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat. Danke für die Empfehlung, Michel.

Bücher 2020

Auch in diesem Jahr las ich wieder ein paar Bücher, und dachte mir, ich benutze mal die Lesetagebu.ch-API um sie hier auf einer eigenen Unterseite zu präsentieren. Bisher sind es jedenfalls schon fast dreißig Stück, was ich nicht schlecht finde. Liegt zum großen Teil allerdings auch daran, dass ich Hörbücher entdeckt habe und meinen Podcast-Konsum etwas eintauschte.

Wenn man nach den Büchern mit den höchsten Bewertungen geht, wären Jurassic Park und Small World die Spitzenreiter, insgesamt, vom Gefühl her, habe ich allerdings nicht so richtig ein Headliner-Buch für dieses Jahr. War einiges gutes dabei und auch ein paar Enttäuschungen, wie das halt so ist.


Allerdings war ich auch ziemlich faul, wenn man das so sagen kann, denn 80% der Bücher waren auf Deutsch. Liegt natürlich auch daran, dass ich die ganzen Crichton-Bücher in der Oliver Rohrbeck-Hörbuch-Fassung anhörte, naja.

Wesentlich schlimmer ist allerdings die fehlende Diversität. Ebenfalls 80% Bücher von Männern! Das passiert wohl, wenn man da nicht genauer drauf achtet. Für's neue Jahr nehme ich mir da auf jeden Fall vor, für mehr Ausgeglichenheit zu sorgen. Ist ja nicht so, als würden nicht auch genug Bücher von Autorinnen auf dem virtuellen Stapel liegen.

Test

Die Suche nach dem Ei, Ei, Ei

Wie viele von euch vielleicht wissen, bin ich ja ein Fan von Reinhard Mey. Ich kann also von mir behaupten, so manch ein Lied aus seinem Repertoire gut zu kennen, die meisten in diversen Studio- und Liveversionen.

Was ich ebenfalls mag, ist das Youtube-Format TV Noir. In der Corona-Zeit hatten die ein paar Konzerte im Angebot, und manchmal klicke ich mich da durch und schaue, ob ich neue KünstlerInnen entdecke. Heute schaute ich mir die Session mit Lotte an, die mir auch ganz gut gefiel… zumindest bis sie zum Teil kamen, in dem sie noch ein paar Cover-Versionen spielen sollten.

Der Chat schlug anscheinend Über den Wolken von Reinhard Mey vor! Spannend. Ich mochte die Stimme von Lotte und bin auf kein Gegner von Mey-Covern, auch wenn ich die Guten an einer Hand abzählen kann. Hören wir also mal rein.

Ein paar Texthänger, aber ansonsten klingt das ja ganz schön, jetzt kommen wir mal zum Refrain, der ist ja eh am Besten…

🎶 „Über den Wolken – Ei Ei Ei“

Cmd + W, vor Wut schießt mir der Airpod aus dem Ohr. Ragequit.


Es ist nun nicht das erste Mal, dass ich sowas in einem Cover höre. Schon öfter fiel es mir auf, dass fast alle MusikerInnen, die dieses Lied im Fernsehen, oder so, covern, dieses unsägliche „Ei Ei Ei“ mit in den Refrain reinschummeln. Klar, es passt gut, aber, wo kommt es her?

Erst beginne ich an mir zu zweifeln. Gibt es vielleicht eine Ei-haltige Version direkt von Herrn Mey? Also schnell die Über den Wolken-Playlist geöffnet und durchgeskippt. Nein, alles gut. Ich habe mich nicht geirrt.

Ich begebe mich also auf die Suche nach dem Ursprung dieser Version und finde auf dem Weg noch ein, zwei weitere Cover, die ähnlich sind. In meiner Verzweiflung berichte ich von meinem qualvollen Erlebnis an diesem morgen und Marcel präsentiert mit die Lösung.

Es ist tatsächlich der weltbekannte Dieter Thomas Kuhn, ja genau, der Typ der hier jedes Jahr acht mal im Stadtpark auftritt. Die singende Föhnwelle! Darf man jemanden überhaupt so nennen? Ist Föhn nicht ein geschützer Begriff?

Jedenfalls begab es sich anscheinend Ende der wilden 90er, dass eben dieser Herr ein Cover von Über den Wolken aufnahm – ich werde es aus Trotz nicht verlinken – es durch das Einfügen eines kleinen Wortes Bierzelt- und Malle-tauglich machte und damit anscheinend in der Erinnerung von allen Menschen für immer versaute.

Danke für nichts, Dieter Thomas Kuhn.

Top Tracks 2020

Speaking of Verzetteln. Natürlich kam Anfang der Woche pünktlich die Spotify-Jahresübersicht und die dazugehörige Playlist. Schön und gut, aber natürlich kann ich das auch selber machen, sogar viel besser, wenn ich zum Beispiel wissen will, wie sich das alles seit dem letzten Jahr entwickelt hat. Turns out: Ich hab tatsächlich ziemlich viele neue Lieder in der diesjährigen Top-100, und das obwohl ich das erste halbe Jahr gefühlt nur die "Top Tracks 2019" gehört habe.

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Serie: mey
Meylestones

Ich merke ja, wie ich mich schon wieder verzettele! Eigentlich wollte ich nur mal eine weitere Seite in meinem Wiki erschaffen. Subway To Sally soll ja nicht die einzige Band-Seite werden. Nun dachte ich mir, ich könnte ja, wenn ich schon die Daten habe, direkt, quasi in Echtzeit, auf die Seiten so “Top 5 Tracks”-Listen einbauen. Basierend auf meinen Scrobbles!

Dafür müsste man sie aber natürlich erstmal vernünftig importieren, sortieren, Last.fm-Daten mit Spotify-Daten vereinen und konsolidieren, etc. Eigentlich war ich damit auch schon fast fertig, aber dann habe ich, statt kurz die API für die Top Tracks zu schreiben, lieber diese Heatmaps gemacht. Oder letztens, Livewire ausprobiert. Gestern fing ich an, Tailwind CSS 2.0 zu installieren, damit ich das Ding mal ein wenig hübsch machen kann. Ähm, Moment.

Einerseits ist es ja ganz schön, so vor sich hin zu basteln, andererseits sollte man sich vielleicht mal ein paar Milestones notieren, damit man überhaupt weiß, warum man das macht.

Hier also meine Milestones für das Projekt:

  1. Endgültig dafür sorgen, dass die Songs alle korrekt zugeordnet werden.
  2. API bauen, die ich vom Blog aus aufrufen kann, um die Top 5-Listen, für meine Band-Seiten zu bauen.
  3. Endlich mal die nächste Band-Seite bauen.

Es macht mir ja bis heute einfach gar keinen Spaß, am iPhone oder am iPad im Internet zu surfen. Viele Seiten sind nicht optimiert, oder einfach blöd auf dem kleinen Display. Vielleicht hab ich am Rechner sitzen auch zu viele Jahre trainiert und es braucht noch ein bisschen.

Serie: mey
Probieren wir mal Livewire

Ich dachte mir, why auch not, probier ich mal Livewire aus. Das ist so ein bisschen Magic für Leute, die es tatsächlich geschafft haben, den Laravel Blade-Syntax zu lernen und keine Lust darauf haben ihren Lebenslauf mit halbgaren Vue- oder React-Kenntnissen aufzubohren.

Also seriously ist das eigentlich ganz cool. Für mich kam es halt leider schon etwas zu spät. Ich hab schon lange auf das Frontend-Gewerk geschwenkt, weil ich Backend-Rendering für ein uncooles Ding von 2010 hielt und belächelte Dinge wie Livewire erst einmal, auf meinem hohen Webpack-Ross sitzend.

Naja, wie auch immer, hier war ich jetzt wirklich einfach mal zu faul, den ganzen Vue-Stack aufzusetzen und jetzt probiere ich es einfach mal, wie das Leben mit Livewire so ist. Auch, wenn ich weiterhin kein Freund von Blade bin.

Tatsächlich funktioniert es erschreckend einfach und gut. Bisher. Ich halte uns auf dem Laufenden!

Serie: mey
Heatmaps

So, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Mittlerweile habe ich den Last.fm-Dump und den Spotify-DSGVO-Export in mey, so ist der Arbeitstitel dieses Projekts, importiert und ein bisschen rumgedüddelt. Zum Beispiel kann ich solche Heatmaps, die zeigen, an welchen Tagen, ich eine Band (oder ein Album oder einen Song) gehört habe, exportieren.

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Ich gucke normalerweise kein Late Night Berlin, weil ich Klaas nicht mag, aber gestern zeigte mir Hannah einen Sketch (nennt man das noch so?) daraus und es war ganz witzig. Jedenfalls war ein "Mittelalterrock"-Song Teil dieser Geschichte, und auch wenn er halt so richtig dumm war, catchy war er schon. In dem Moment hoffte ich also insgeheim, dass die einfach eine volle Version auf Spotify rausbringen, why auch not.

Stunden später: Auf Spotify geht eine volle Version des Songs online, etwas später auch das Video dazu. Anscheinend fanden Saltatio Mortis die Sache auch ganz witzig, WhatsApp'ten sich mit ein paar Freunden zusammen und nahmen das mal eben auf, mit Sasha natürlich.

Das witzige daran ist, dass es wohl der beste Song von Saltatio Mortis der letzten acht Jahre ist. Haha. Endlich wieder ordentlich Mittelalter statt dieser neue Tote Hosen-Mainstream-Abklatsch.

30-Tage-Challenge

In den letzten Wochen habt ihr euch sicherlich über die ungewohnte Post-Flut gewundert! Tatsächlich ergab sich das relativ spontan, als ich diesen Tweet von Hans sah. Er hatte vor, dreißig Posts zu schreiben, in dreißig Werktagen. Gute Challenge, da unterstütze ich ihn doch, dachte ich mir.

Tja. Wie man auch sieht, habe ich aufgegeben. Es ist doch relativ anstrengend, jeden Tag etwas zu finden, und am Ende tippt man noch schnell was, aus dem Druck heraus, noch was machen zu müssen. Nachdem die ersten paar Tage ganz gut liefen, hatte ich eigentlich die Hoffnung, das durchzuhalten, aber irgendwann brach ich die Streak und dann war es vorbei. Challenge verloren! Und das obwohl ich zum Großteil nur Quatsch-Posts und kleine Zweizeiler schrieb, und nicht so gehaltvolle Sachen, wie Hans.

Das einzig Positive: Hans hat auch aufgegeben und will sich zukünftig wieder mehr Zeit für die Posts nehmen.

Ab jetzt könnt ihr euch also wieder über Posts in der normalen Frequenz freuen. Also einen Monat gar nichts, dann zwei oder drei in kurzer Abfolge und dann wieder ewig nichts.