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Er bloggt noch? Krass!

Gestern wurde der Early Access für EVERSPACE 2 verfügbar. Es soll sein, wie Freelancer damals. Das war so ein tolles Spiel! Mal sehen, was jetzt zuerst kommt: Mein Shadow-Account oder Support dafür bei Geforce NOW 😅

In meinem gestrigen Post brachte ich ja einen kleinen Scherz unter, der erahnen lassen würde, dass ich meine Klamotten hauptsächlich wasche, damit sie keine Flecken haben.

Marcel wies mich darauf hin, dass seine erste Assoziation zum Thema waschen aber eher ist, den Geruch aus den Klamotten zu entfernen, was ich relativ spannend fand, denn es ergibt ja auch viel mehr Sinn – wann hat man schon mal wirklich ein Fleck auf den Klamotten.

Trotzdem ist in meinem Kopf waschen direkt mit Fleckentfernung verbunden – ich fürchte jahrelanger Werbe-Konsum von Ariel und Spee-Werbung, die alle Klamotten super weiß und fleckfrei macht, haben mich da wohl verstört.

Woran denkt ihr zuerst, wenn ihr an Waschen denkt?

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In other news, es scheint zu funktionieren.

Waschmaschinen

Vor ein paar Wochen klebte ich einen Aqara-Vibrationssensor auf die Waschmaschine und machte erstmal nichts, weil das AliExpress-Päckchen erst im Februar und nicht schon im Dezember ankommen sollte. Ich war einfach noch nicht bereit dafür. Naja. Während der ganzen Zeit überlegte ich aber schon, wie ich die Daten des Sensors am schlausten verarbeiten werde, um herauszufinden, wann die Waschmaschine fertig ist, damit mir mein Telegram-Bot eine Nachricht schicken kann.

Wäre doch ein witziges Projekt, die tausend Datenpunkte, die mir der Sensor sicherlich für jede Waschladung übermittelt, per Tensorflow, oder so in ein Netz zu kippen, dass ich vorher wochenlang trainierte. Endlich hätte Wasche waschen im Lockdown auch einen Sinn! (Wenn niemand sie sieht, weil man niemanden sieht, sind die Flecken auf dem T-Shirt überhaupt da?)

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Long story short, dieser Screenshot illustriert alle Daten, die der Sensor während eines Waschgangs sammelt. Ja ok. Dann belasse ich es mal bei zwei ifs und einem geschickten Timeout. Ist ja auch eine Art künstliche Intelligenz, nur halt sehr, sehr klein.

Für alle, die schon immer alle Posts als eine Art Github-Commit-Graf-inspirierte Ansicht sehen wollten, hier bitte, das Archiv

This project makes use of the WebAssembly build of OpenCV (a C++ computer vision library), Tensorflow (a machine learning library) and a solver written in Rust. It neatly demonstrates how WebAssembly allows you to write performance-critical web-based applications in a wide range of languages.

A WebAssembly Powered Augmented Reality Sudoku Solver auf blog.scottlogic.com

Spannende Geschichte, die auf einige Dinge eingeht, für die ich mich interessiere und für die ich auch schon diverse Anwendungsfälle hatte. OpenCV sollte ich mir endlich mal genauer angucken, damit ich nicht immer mit irgendwelchen Pixeln um mich werfen muss, wenn ich mal auf einem Bild etwas erkennen soll.

Bear Journal-Todo

Zwei Tage, nachdem ich alle meine privaten Todos aus Things entfernte, waren auch die Nerdlichter Todos dran. Schon vor ein paar Wochen, fing ich an, zu größere Themen Seiten im Notion anzulegen, die aus einer Mischung aus “Konzept” und “Todoliste” bestanden. Also relativ viele Bulletpoints, wie ich etwas umsetzen will, und quer dazwischen ein paar Todo-Checkboxen verteilt. Das gefiel mir immer schon sehr gut, da ich zu den Aufgaben direkt mehr Kontext hatte.

Allerdings ist Notion ja sehr langsam, und Bear kann das fast genauso gut, dachte ich mir, also warum nicht mal ausprobieren. Seit einer Woche führe ich nun also so eine Art Arbeits-Tagebuch, mit einer Mischung aus Bulletpoints und Checkboxen und das passt einfach sehr gut zu meiner aktuellen Arbeitsweise.

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Zudem löst es das Problem, dass ich mich vorher nach der Arbeit oft fragte, was ich jetzt eigentlich den ganzen Tag gemacht habe, da ich in Things auch nicht jeden winzigen Fitzel nachträglich als Todo anlegte. In diesem neuen System halte ich ein bisschen mehr fest. Gleichzeitig entsteht so eine Art… Entscheidungs-Logbuch, mit dem ich vielleicht auch nach vier Wochen noch herausfinden kann, warum ich Dinge so machte, wie ich sie machte.

Mal schauen, wie viele Wochen es Bestand hat!

Bis bald, Things

Jahrelang benutzte ich Things, um meine Todos zu managen und bildete mir ein, damit zufrieden zu sein. Naja, an sich war ich es auch. Ich hatte für alles mögliche eine eigene Area, diverse Projekte und tausende einzelne Tasks.

Jeden Morgen, wenn ich Things öffnete, um zu schauen, was ich zu tun habe, sah ich also all die vielen Dinge, die man mal machen könnte. Mal diese Programmiersprache ausprobieren, oder eine Funktion in die Rezepte-App einbauen, oder endlich Plex aufräumen. Alles Sachen, die mir mal in den Sinn kamen, und ich dachte, ich notier sie mir mal, bevor ich es noch vergesse.

Naja, leider führte das tägliche Betrachten der Todos nicht dazu, dass ich irgendwas schaffte, sondern eher zu einem Belastungsgefühl. Welches sinnlose Side-Project ist jetzt am wichtigsten? Muss ich jetzt wirklich dringend Plex aufräumen, oder ist es nicht einfach egal?

Ich entschloss mich, erstmal alles zu löschen. Also natürlich löschte ich es nicht wirklich, die meisten Todos, die Side-Projects betreffen, verschob ich in die entsprechenden Notion-Seiten. Ich habe mir ja durchaus schon mal was dabei gedacht, als ich sie formulierte. Trotzdem war danach fast alles weg und mein Things bestand nur noch auf dem Nerdlichter-Projekt, mit dem ich meine tägliche Arbeit manage.

Natürlich muss ich trotzdem weiterhin ab und zu mal ein Todo aufschreiben. Dafür benutze ich jetzt einfach die Reminders App, die Apple mitliefert. Ist zwar nicht so hübsch wie Things, dafür funktioniert “Hey Siri, pack Nutella auf die Einkaufsliste” aber einfach smooth und endlich kann ich Listen mit anderen teilen und gemeinsam bearbeiten, eine Sache die bei Things leider immer noch fehlt.

Hätte ich das gedacht, dass ich jemals Reminders benutzen werde? Ganz bestimmt nicht.

Um besser Anno spielen zu können, kaufte ich mir eine Maus. Ich hatte nämlich keine mehr, zumindest keine ohne Kabel. Naja. Leider kam der Amazon-Warehouse-Deal in Form einer nach Rauch stinkenden MX Master hier an. Wer macht denn sowas, und warum landet das im Warehouse. 🤢

Die ersten Minuten Anno

Jetzt habe ich tatsächlich angefangen Anno 1800 zu spielen. Geforce NOW war halbwegs stabil, wenn ich mich neben den Mesh-Accesspoint setze. Ab und zu ein Ruckler, insgesamt aber gut spielbar. Ja, alles ist etwas matschig, aber man gewöhnt sich dran. Allgemein besteht das Leben ja andauernd aus Dingen, an die man sich gewöhnt, damit alles komfortabler wird.

Filme nur im Kino gucken, warum wenn es auch auf dem iPhone im Bett geht? Teufel 7.1-Soundsystem für krassen Surround-Sound? AirPod Pros! Alle CDs als FLAC lossless gerippt? Spotify! Da ist Spiele ein bisschen unscharf streamen auf jeden Fall leicht akzeptierbar, wenn man dadurch auf einen großen (oder kleinen) Kasten auf (oder unter) dem Schreibtisch verzichten kann.

Anno an sich ist wie immer, und das gefällt mir gut. Die Neuerungen, die mir bisher auffielen, finde ich auch gut. Endlich mal wieder ein Spiel, wo man sich nicht erst reindenken muss, genau richtig für mich Fauli.

Letztens postete im Kirby-Discord jemand einen Link zu Tinkerwell, einer App, mit der man mal eben schnell Sachen in PHP ausprobieren kann. Links der Code, rechts zeigt er das Ergebnis an. Basiert auf psysh so einer Shell für PHP. Leider auch auf Electron und nicht von der guten Sorte. Braucht so 5-6 Sekunden, bis es gestartet hat und fühlt sich irgendwie sluggish an.

Keine Ahnung, warum ich da einfach 30€ in einen Topf warf, ohne es zu überdenken. Ich war wohl zu geflasht von den Möglichkeiten!

Ich behalte es trotzdem noch ein bisschen installiert, vielleicht werden wir ja irgendwann warm.