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Er bloggt noch? Krass!

Hikaru no Go

Damals, 2004, oder so, als ich anfing, Anime zu schauen, war Hikaru no Go ganz vorne mit dabei. Es dürfte mehr oder weniger der erste gewesen sein, den ich auf japanisch mit Untertiteln schaute. Dabei ensprang direkt auch mein Interesse, selber Go zu spielen, was ich sogar eine Zeit lang tat!

Während meiner Anime-Zeit schaute ich die 75 Folgen so drei oder vier mal komplett, weil ea einfach immer super war. Jahrelang kümmerte ich mich nun nicht mehr darum, gestern entschied ich mich aber nochmal dafür, zumindest die erste Folge nochmal anzugucken.

Was soll ich sagen – es ist immer noch wunderbar. Vor allem der Soundtrack löste mehrfach Nostalgie-Gänsehaut bei mir aus. Schade, dass es den nicht bei Spotify gibt, ich hörte ihn immer sehr gerne.

Wenn jemand eine Banane öffnet und sie ihren charakteristischen Geruch verströmt, bekomme ich auch sofort Lust darauf. Nach dem ersten Bissen, ist sie aber auch schon verflogen, denn ich mag Bananen gar nicht. 🍌

Drei Songs, die mich diese Woche begleiteten:

DT-770 Pro

Zu Weihnachten schenkte ich mir neue Kopfhörer, da ich irgendwann feststellte, dass ich keine Klinken-Dinger habe, mit denen ich Gitarre spielen kann. Also klar, bei den QC 35 war ein winzig kleines und kurzes Klinkenkabel dabei, aber dann muss ich mir das Audio-Interface quasi an den Kopf schnallen, damit das lang genug ist.

Da es so ein bisschen die Standard-Kopfhörer zu sein scheinen, gönnte ich mir also ein Paar DT-770 Pro von Beyerdynamic und stecke nun regelmäßig wieder ein Klinke ins Macbook. Jaa, es nervt, das Kabel hier rumwuseln zu haben, aber dafür fühlen sich die Ohren auch mal entspannter, nach stundenlangen AirPod-Sessions. Bin ganz zufrieden.

Das Einzige, was mich etwas stört, ist die Build Quality. Da alle meine Bekannten früher schon die DT-770 hatten, hatte ich schon viele in der Hand, vor allem so um 2012 herum, und irgendwie fühlten sie sich damals besser an? Das Plastik der Ohrmuscheln scheint irgendwie dünn und zerbrechlich und der Metallbogen an den Muscheln ist… fast scharf?

Naja. Trotzdem bin ich zufrieden.

Kein Reis

Wir brauchen alle anderthalb Monate eine drei-Kilogramm-Packung Jasminreis. Die Bestell ich dann immer bei Reishunger, weil ich mir einbilde, damit irgendwas gutes zu tun, wenn ich den Reis nicht von einer der Supermarkt-Marken kaufe. Soweit sogut, bisher klappte das auch immer wunderbar.

Nun begab es sich aber, dass ich am 9. Januar bestellte und der Reis ewig nicht ankam. Mein Fehler: Ich hatte die Sendung zur Packstation beauftragt, und irgendetwas ging schief. Der Support meinte zwar, sie hätten mir eine E-Mail geschrieben um mir mitzuteilen, dass meine Postnummer falsch wäre, aber die kam nie an – und meine Postnummer war auch nicht falsch. Schade.

Immerhin wird nun voraussichtlich heute der Reis ankommen. Endlich kann ich wieder etwas zu essen kochen, die letzten Tage fiel mir nämlich einfach nichts ein, was keinen Reis enthielt. Das waren drei Tage mit geistigem Stadt-Land-Fluss, bei dem der Buchstabengenerator zufällig bei “Gerichte ohne Reis” stoppte und mir bei bestem Willen nichts einfallen wollte, was ich in die Spalte schreiben könnte.

Puh.

X JAPAN
Art of Life

Mittlerweile gibt es ja fast alles, was ich so höre und früher hörte auch auf Spotify. Eine Band, die aber immer noch nur Bruchstückhaft vertreten ist, ist X JAPAN. Neben diversen normalen Alben fehlt nämlich auch ihr großes, 30-minütiges Werk mit dem Namen Art of Life, was ich wirklich sehr, sehr gern habe. Ein Gesamtkunstwerk!

Leider muss ich es gerade immer auf Youtube gucken, was im Grunde ein Verbrechen an diesem Song ist. Aber so ist das, die Ansprüche sinken mit der Zeit.

Wie so oft am Jahresbeginn, ging ich mal meine regelmäßigen Kosten durch und entdeckte, dass ich viel zu viel Geld für Domains ausgebe. Immerhin nun zwei weniger. Bye, bye supermagier.de

Die ersten Stunden Anno

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Ich bin weiterhin relativ begeistert. Also sorry, ich erzähle jetzt natürlich nichts neues. Das Spiel kam 2019 raus, aber naja.

Ich komme gut rein und es macht Spaß, aber so langsam bin ich auch etwas überwältigt von den vielen neuen Wirtschaftszweigen und den verschiedenen Arbeiter-Klassen, da muss ich mir noch etwas Überblick verschaffen, und ich glaube, da kann noch einige Zeit ins Land gehen.

Der Überblick ist auch, was mich als Einziges etwas stört. Vielleicht liegts an der gewissen Unschärfe durch Geforce NOW, oder die Grafik ist allgemein nicht so... eindeutig. Jedenfalls fällt es mir schwer, genau alles zu unterscheiden und sofort zu erkennen. 1701 / 1602 waren da auf jeden Fall noch etwas anders. Vielleicht werde ich auch nur langsam blind, wer weiß. Ich hab sogar den Wuselfaktor in den Settings schon etwas runter geschraubt, weil mir zu viel los war.

Ich habe gerade die ersten Minuten EVERSPACE 2 gespielt. Ich finds schon richtig gut, leider merkt man hier die mittelmäßige Connection von Geforce NOW doch sehr. Also vielleicht doch mal ein LAN-Kabel versuchen, oder doch einen Gaming PC?

Old-school Basteln

Wenn ich hier für den Blog was mache, dann meistens relativ schnell und ohne groß darauf zu achten, dass ich es in 10 Jahren noch gut weiterentwickeln kann. Auch die Wiederverwendbarkeit ist mir meistens relativ egal, da hier jede seite hand-crafted ist und eh anders als die anderen. Also gut, die Balkendiagramme von der Podcast-Seite hatte ich kurz in ein Kirby-Snippet ausgelagert, um sie auf der Bücher-Seite zu benutzen, aber dann hab ich dort doch andere gemacht und sie noch nicht zurück portiert.

Naaja. Jedenfalls baute ich gerade eine Seite, um die alten Folgen meines Erfolgspodcasts DailyKnuspi wieder verfügbar zu machen und es war ein relativ schönes Erlebnis, so ganz ohne alle Tools. Ich legte eine dailyknuspi.txt im Content-Verzeichnis von Kirby an und ein dailyknuspi.php in den Templates. Letztere enthält einfach alles! HTML, Style und Javascript. Ich konnte die ganze Seite bauen und ausprobieren, ohne einmal Webpack starten zu müssen.

Den kompletten, schnell zusammengeklöppelten Code muss ich jetzt nicht mal hier inkludieren, weil man ihn sich einfach anschauen kann, wenn man auf der DailyKnuspi-Seite in dem Browser der Wahl den Source-Code anzeigen lässt.

Das soll jetzt auch gar nicht zum “ooh ooh aktuelles Web-Dev-Tooling ist so furchtbar”-Post mutieren. Je nach Anwendungsfall können ja verschiedenste Sachen sinnvoll sein. Hier, bei meinem kleinen Blog, in den ich am Samstag morgen schnell ein paar Sachen reinhauen will, die ich danach eh nie wieder anfasse, klappt es auf jeden Fall gut, ohne alles.

(Witzigerweise erinnert mich der Aufbau meiner dailyknuspi.php sehr an meine Vue.js Single File Components. Template, Styles, Javascript, alles zusammen. Wahrscheinlich mag ich Vue daher so sehr.)