knuspermagier.de
Er bloggt noch? Krass!

8.10.2026

Ich habe mich heute mal durchs Wiki gekämpft und dort versucht, alles zu reparieren, was kaputt war, zum Beispiel die Band-Seiten wie die zu Subway to Sally. Manchmal freut man sich ja dann doch über ganz netten Content, den man mal geschrieben hat. Umso mehr freut man sich, wenn er wieder funktioniert!


Beim Anschauen von ein paar Götz-Widmann-Klassikern auf YouTube kam ich auf GoetzWidmann.live. Das ist eine Plattform, auf der man ein paar Euro einwerfen kann, um Zugriff auf einen ganzen Haufen von Live-Mitschnitten zu bekommen; so was finde ich ja immer ganz toll als alter Live-Fan.

7.10.2026

Ich hab heute doch den anderen Mac im Haushalt etwas beschlagnahmt, um ein paar Dinge zu erledigen, die ich auf die Schnelle am Linux-Rechner nicht eingerichtet bekommen habe. Hab ja immerhin fast einen Tag ausgehalten.

Immerhin brachte es mich auch direkt zu der beruhigenden Erkenntnis, dass ich außer der Bitwarden-App oder zur Not dem Vaultwarden-Webinterface gar nichts brauche, um wieder frisch durchzustarten.


Ansonsten ist heut nicht viel passiert. Ich habe nochmal den ganzen Code-CI-Deployment-Prozess unter die Lupe genommen und ein paar Bugs gefixt, hier und da klemmte es nämlich noch etwas. Jetzt läuft es aber wirklich sehr flüssig durch, und auf allen bisher eingebundenen Servern kann ich mit einem Klick etwas deployen.


Kurz nach dem Mittag kam auch die Nachricht von der Werkstatt, dass die Diagnose abgeschlossen ist: Die Tastatur ist kaputt, wer hätte es gedacht. Der Kostenvoranschlag umfasst jetzt 1.240 €, worauf ich ja mehr oder weniger vorbereitet war. Dass das Topcase ungefähr 800 € netto kostet, wusste ich, und naja, ein bisschen Arbeitszeit kommt ja auch dazu.

Nun ist das natürlich eine Menge Geld für eine Tastatur und einen Akku, das kann man nicht anders sagen, aber was soll man machen? Ich sehe es so, dass ich in den vergangenen fünf Jahren keine Probleme mit dem Mac hatte und auf die Zeit gesehen ist es halbwegs okay.

Was wäre auch die Alternative? Ein neues 16" MacBook Pro in 2TB/64GB-Konfiguration kostet aktuell ungefähr 6.000 €, und das ist einfach ziemlich viel Geld und würde sich für mich gerade absolut nicht lohnen. Ich denke, dass ich, wenn er repariert ist, sicher noch ein oder zwei Jahre hinkomme. Bisher hatte ich nie den Eindruck, dass der M1 für irgendetwas nicht mehr reicht.

6.10.2026

Das MacBook ist bei der Diagnose. Im Bestfall dauert es eine Woche, bis es fertig ist. Ich bin gespannt. Es hat sich angefühlt, als hätte ich einen Teil meines Körpers abgegeben.


Ich musste heute also tatsächlich unter Linux arbeiten, und es klappte alles nicht ganz ohne Probleme.

Erst einmal hatte ich kurz vor der Abgabe noch ein paar Daten auf einen USB-Stick gezogen und … natürlich hatte ich ihn aus Versehen mit APFS formatiert. So viel zu meinen Daten. Es gibt zwar einen APFS-FUSE-Treiber, aber der funktioniert einfach nicht. Schade.

(Ich kam später noch über das andere MacBook an die Daten, aber bei dem sind die USB-C-Ports kaputt, d. h. ich musste den Stick ca. 30 Mal neu einstecken und hoffen, dass er dabei nicht kaputtgeht.)


Des Weiteren musste ich noch ein paar Programme installieren, und teilweise schlug da was fehl oder ich musste irgendwelche Sonderlocken machen. Am Ende hab ich die gleiche Sache dann per Snap, Flathub, DNF und über den „Copy-paste einfach diesen Bash-Befehl“-Weg installiert, und alles war durcheinander. Normales Linux-Gefühl.

Als ich Ghostty installierte, das aber ohne extra Konfiguration keinen Window Frame hatte, war meine Wut schon wieder auf einem kaum aushaltbaren Level. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich meinen Mac immerhin auch schon 90 Minuten abgegeben.

(Als ich den Window Frame hergestellt hatte, merkte ich, dass Ghostty beim Druck auf Backspace nur Leertasten produzierte, und gab damit auf.)


Zur Beruhigung hab ich mir erst mal ein Konzert von den Wise Guys angemacht, ein Klassiker, der immer funktioniert.

Zu viel Noise

Es gibt ja so ein paar RSS-Feeds, die einfach ne Menge Noise für sehr wenig Signal erzeugen. Bei mir ist es hauptsächlich der von DWDL mit seinen geschätzt 10–20 Artikeln pro Tag.

Ich habe ihn seit Jahrzehnten abonniert und mich interessieren vielleicht 0,5 % der Headlines, und trotzdem ließ ich es jahrelang einfach geschehen: die komplette Vermüllung meines RSS-Readers.

Als ich mir letztens ein Tool baute, das mir morgens eine Zusammenfassung meiner RSS-Feeds schickt, fiel es mir wieder besonders auf: 90 % der Artikel waren von DWDL, und nicht mal das schlauste LLM hätte herausfinden können, was daran jetzt für mich spannend wäre. Ich konnte ja selbst nicht mal ein paar Stichwörter fürs Filtern liefern.

Somit heißt es nun: bye-bye DWDL. Ich hoffe, ich bekomme die zwei bis drei spannenden News zur deutschen Medienlandschaft, die mich interessieren, in Zukunft irgendwie mit.

5.10.2026

Äh ja, ich habe direkt noch das dritte Achtsam Morden-Buch hinterhergehört. Eine Serie muss beendet werden. Allerdings sind jetzt auch meine Audible-Credits erstmal alle.


Beim Blog gab es auch ein paar kleine Umbauten:

  • Die Seite mit der Übersicht der Albenbewertungen ist endlich nach Erscheinungsdatum sortiert.
  • Ich habe angefangen, eine Liste von Musicals zu pflegen, die ich mag. Da muss noch ein bisschen mehr Content rein, aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

Abgesehen von diesen Content-Änderungen habe ich nochmal was umgebaut: Bisher habe ich den Kirby-site-Ordner als Mount aus dem Dateisystem eingebunden, damit ich da immer noch per SFTP drankam, um schnell Template-Änderungen zu deployen.

Leider hatte das natürlich den Nachteil, dass sich das nur schwer sauber halten lässt, wenn man den Ordner nicht nach jedem Deploy neu erstellen lassen will. Ich ließ den Mount also weg und fügte dafür einen OpenSSH-Container hinzu, der mir SFTP direkt in den Container gibt, haha. Lauscht natürlich nur auf dem Tailscale-Interface.

Jetzt kann ich wild rumschmieren und ein normaler Docker-Deploy macht am Ende alles sauber.

Achtsam morden am Rande der Welt

Karsten Dusse

Pff. Weiterhin unterhaltsam, aber der schwächste Band der Reihe.

4.10.2026

Ich werde meinen Rechner am Dienstag zur Diagnose bringen und danach die Tastatur reparieren lassen. Ich habe wenig Hoffnung, dass das innerhalb eines Nachmittags geht, also muss ich mir für die Übergangszeit einen Ersatzrechner besorgen.

Ursprünglich war der Plan, das andere MacBook im Haushalt zu benutzen, aber mir fiel ein, dass ich ja noch diesen Ayaneo Mini-PC in der Schublade habe. So langsam kann der ja nicht sein, und für ein bisschen PHP-Programmieren wird es wohl ausreichen. Ich machte es mir heute also zur Aufgabe, ihn einzurichten, was natürlich nicht so einfach war.

Erst mal musste ich einen Monitor, eine Tastatur und eine Maus besorgen. Zusätzlich einen USB-Stick für die Linux-ISO, die ich ganz ohne Torrent heruntergeladen habe. Ich entschied mich nach kurzer Beratung für Fedora mit KDE. Mein erstes Mal ohne apt als Paketmanager!

Nachdem es installiert war, spielte es erst mal seine Systemsounds auf der Sonosbox ab, die es irgendwie gefunden (das finde ich ja ganz nice, dass Linux jetzt so Plug-and-Play ist) und als Standard auserkoren hatte (das finde ich etwas komisch; stellt euch vor, das wäre mitten in der Nacht passiert).

Ich habe mal ein paar Dinge installiert und habe jetzt noch ein bisschen Zeit, mich da einzurichten, um zu sehen, ob ich ein paar Tage auch auf einem Linux-Rechner klarkommen kann.


In dem Zuge habe ich natürlich auch mit externer Tastatur und Maus gearbeitet, und es war das erste Mal seit bestimmt 15 Jahren, dass es sich irgendwie gut angefühlt hat, eine Maus zu benutzen? Normalerweise bin ich ja Trackpad-Ultra und würde es nie hergeben wollen, aber heute fühlte sich die Maus plötzlich irgendwie gut an. Hilfe, was passiert?


Des Weiteren habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, was genau ich am MacBook eigentlich backupen muss, was sowieso gebackupt ist und was man wie leicht wiederherstellen kann. Das muss ich mir mal aufschreiben und zu Ende bringen, damit es mir beim nächsten Mal weniger schwerfällt, abzuwägen.


Ich habe das zweite Buch aus der Achtsam-Morden-Reihe gehört, und es war auch ganz unterhaltsam!


Diese Woche habe ich 132 $ in Tokens verbraten, zu 99,6 % bei Anthropic.

Noch einer

Ein weiterer Server ist auf die neue Infrastruktur umgestellt!

knuspermagier.de läuft nun auch mit Git-gestützter Konfiguration und wird automatisch neu deployt, wenn die CI-Pipeline den Container neu gebaut hat!

An sich war dieser Server auch gar nicht so aufwändig, denn außer Kirby und dem neu installierten öffentlichen Forgejo läuft hier ja nichts, aber der Teufel liegt ja bekanntlich im Detail: Ich hatte auch noch einen nginx-Container, der einfach statische Seiten ausgeliefert hat, die ich per SFTP in einem Verzeichnis ablegte. Wie damals. Cool!

Bisher lief das so: Upload, im Nginx Proxy Manager die Domain anlegen, auf das SSL-Zertifikat warten und fertig. Dank Caddy kann ich mir den einen Umweg jetzt noch sparen. Kommt ein Request auf foo.example.com, schaut er einfach, ob es ein entsprechendes Verzeichnis gibt, und kümmert sich automatisch um das SSL.

(Ja, dass Caddy automatisch SSL macht, ist schon immer der USP des Tools und das macht es seit 10 Jahren, aber manchmal bin ich late to the party.)

3.10.2026

Heute war ein schöner Herbsttag. Ich ging eine Runde spazieren, hörte den zweiten „Achtsam Morden“-Band und genoss das schöne Wetter.

Zum Mittag gab es mal wieder diese leckere Bowl von Hello Fresh. Weil der Rezept-Import in meiner Rezept-Datenbank kaputt war, ließ ich ihn reparieren und zog den Service direkt mal ins Homelab um. Eine Sache weniger in der Cloud.

Mittlerweile funktioniert der ganze Deploymentkram auch einfach perfekt. Ich schreib in T3, was gemacht werden soll, und bekomme einfach ein paar Minuten später die Nachricht, dass es deployt ist. Für so Side-Projects, wo man den Code nicht angucken muss, ist das einfach ein Träumchen.