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Stoppok
In 25 Jahren

Vor Wochen hat mit Spotify schonmal was von Stoppok in eine Playlist gespült und ich fand es supi. Genau dieser deutsche Singer-Songwriter-Kram den ich mag. Mit der Zeit geriet es in Vergessenheit, bis ich letztens diese Folge der Hamburger Küchensessions (gutes Format!) fand. Neben diesem Song sind auch die anderen empfehlenswert und überhaupt laufen seine letzten Live-Alben gerade bei mir in Dauerschleife.

Wilhelmine
Solange du dich bewegst

Wilhelmine ist eine weitere angenehme Entdeckung über den TV Noir-Youtube-Kanal.

(Auch schön: Ihr Cover von “Du trägst keine Liebe in dir”)

Online Go

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Vor ein paar Jahren, also so 15 — ich glaube 2004 war ich zum ersten Mal auf dem Turnier in Mannheim — spielte ich mal recht viel Go. Damals, als man das noch googeln konnte, ohne lediglich Tutorials für eine Programmiersprache zu finden.

Ich spielte bis so 2012, ging sogar manchmal auf Spieleabende in Konstanz und war nicht furchtbar. Nicht besonders gut, aber ich verlor nicht jedes Spiel!

Seit Hamburg geriet das irgendwie in Vergessenheit, weil zu viel anderes Neues und so begab es sich, dass ich sieben Jahre kein Go spielte.

Letztens hatte ich mal wieder Lust und schleppte mein Brett ins Büro, mit der großartigen Idee, meine Kollegen dafür zu begeistern, was leider noch nicht klappte. Also begab ich mich mal wieder ins Internet und wollte herausfinden, ob es mittlerweile eine brauchbare iPad-App gibt, mit der man online spielen kann. Wie zu erwarten war, gab es leider nichts brauchbares. Ich war also kurz davor aufzugeben, als ich doch noch online-go.com entdeckte.

Es ist zwar nur eine Webseite und es ist nicht ultra viel los, aber es funktioniert sogar auf dem iPhone ganz gut und es macht Spaß!

Bisher spielte ich aus Zeitgründen und zum Aufwärmen nur ein paar Partien auf dem 9x9-Brett und ich bin ganz erschüttert, dass ich anscheinend einfach alles vergessen habe. Vielleicht brauch ich aber auch nur ein paar Tage um die eingemotteten Synapsen wieder zu aktivieren.

(Oder es liegt daran, dass ich in 9x9-Spielen, wo ein falscher Zug quasi der Tod ist, eh schon immer schlecht war.)

Seit Monaten versuche ich per node-sonos-http-api meine IKEA-Boxen fernzusteuern und nie klappte es. Gestern fiel mir auf warum: Auf der Website ist eine Zip der Version 1.0.1 verlinkt. Diese ist sehr alt.

Lade ich den aktuellen Stand von Github, funktionierts. Juchu!

Unglaublich, dass ich drei oder vier Monate brauchte, um das herauszufinden.

Mein Problem mit Homekit

Ich bin ja eigentlich ganz zufrieden, dass HomeKit halbwegs funktioniert. Zwei Dinge fehlen mir allerdings schon:

  1. Eine API, mit der ich außerhalb einer Swift-App auf die Werte der verbundenen Sensoren zugreifen kann.
  2. Eine zeitliche Auswertung von Sensoren-Werten in Grafen.

API

Soweit ich das sehe gibt es keine Möglichkeit herauszufinden, welche meiner Tradfri-Lampen gerade an sind, außer ich öffne die Augen, oder die Home-App. Die Lampen kommunizieren per Zigbee mit der IKEA-Bridge und die „macht“ HomeKit. Per Swift-API kommt man sicher an die Werte heran, man könnte also sicher etwas bauen, was irgendwie läuft und die Veränderungen an eine REST-API schickt oder so, aber das ist doch Quatsch?

Auch Dinge wie Homebridge funktionieren ja leider nur in eine Richtung. Schade. Ich habe immerhin etwas Hoffnung, dass Apple HomeKit vielleicht mal um sowas erweitert.

Braucht man nun wirklich eine API um den Status der Lampen abzufragen? Sicher nicht, aber für was anderes vielleicht schon...

Grafische Auswertung

... denn will man zum Beispiel mal feststellen, wie und wann man am besten die Wohnung lüftet, wann es besonders feucht ist, wie lange das Lüften hält und so weiter, wäre es echt hilfreich ein paar Grafen zu haben.

Die Health-App kann mir auf die Minute genau sagen, wann ich mit welcher Lautstärke Podcasts mit meinen AirPods hörte, aber mehr als der aktuelle Feuchtigkeitswert ist nicht drin. Schade!

Hier sehe ich die Wahrscheinlichkeit allerdings höher, das Apple sowas einbaut. Im Gegensatz zur offenen API könnten das vielleicht mehrere Leute brauchen.


Wie seht ihr das? Egal? Einige Komponenten mit eigener Cloud (z.B. Tado) bieten ja quasi eine API an (auch wenn man sie erst reverse engineeren muss), aber etwas zentralisiertes wär mir da lieber.

Oder benutzt man für sowas dann HomeAssistant? Alles damit verbinden, dort über perfekte Interoperabilität und Daten freuen und von dort als HomeKit-Geräte ausspielen? (Ich habe keine Ahnung, was HomeAssistant alles kann, weil es mir bisher immer zu komplex aussah)

Ich hab wenig Lust auf selbst gebauten Friemelkram, daher bitte Apple, erhöre mich!!

Manchmal bin ich ja schon genervt von dieser Apple-typischen Art, keinerlei hilfreiche Statusinformation anzuzeigen.

Gerade möchte ich ein Backup meiner iCloud-Photos anfertigen. Dazu erstellte ich eine neue Photos.app-Library auf einer externen Festplatte, aktivierte, dass er dort bitte alle Originale herunterladen soll und… naja, seit vier oder fünf Tagen warte ich. Also klar, es sind 30.000 Fotos und 1.000 Videos, das sind ein paar Gigabyte. Aber alles, was die Photos.app mir sagt ist…

“Updating…”

Ab und zu erscheint mal eine Fortschrittsleiste auf 0%. Bisher konnte ich aber noch nicht herausfinden, wie ich die provozieren kann. Schade.

Vielleicht doch Linux installieren!!!

Im Großen und Ganzen ist das Blog-Game, zumindest in meiner Blase, ja relativ eingeschlafen. Kein Wunder ist es da, dass ich auch kaum noch was schreibe. Manchmal entdecke ich aber noch neue Blogs, wie zum Beispiel den von Jan-Lukas Else, der einfach drauf los schreibt, als wäre noch 2008. Wunderschön, das inspiriert mich und manchmal öffne ich sogar eine neue Notiz in Bear und fange fast an, einen Blogpost zu schreiben!

Juchu, nach einer Woche Reparatur habe ich gerade mein Macbook, Late 2016 abgeholt. Leider ging ein paar Tage nach Leasing und Apple Care-Ende das Display kaputt und ein paar Tasten fielen auch schon wieder ab. Nun habe ich ein drei Jahre altes Macbook mit ganz neuem Display und schon dem zweiten Topcase und damit dem zeiten Batterie-Refresh seiner Lebenszeit. Das einzige, was noch alt ist, ist wohl das Logicboard. Frankenstein-Macbook!

Wisst ihr noch damals, als 2016 die neuen MacBooks rauskamen und alle rumjammerten, weil man so viele Adapter braucht?

Naja, mittlerweile, also sicher seit so drei bis vier Jahren, gibt es für alles mögliche Kabel, die direkt USB-C haben und gut funktionieren. Endlich machte ich nun den Sprung und kaufte ein HDMI-USB-C-Kabel. Funktioniert prima und ich kann diesen hässlichen riesigen Dongle in den Schrank verfrachten. Manchmal frag ich mich echt, warum ich mir mit so einfachen Dingen so viel Zeit lasse.

(Ein Micro USB 3 auf USB-C-Kabel für die Time Machine-Platte holte ich mir auch noch! Yay)

Als die AirPod Pros angekündigt wurden, dachte ich natürlich, dass ich sie nicht brauche. Habe ja Noise Cancelling Bose-Kopfhörer!

Naja, am Ende habe ich sie natürlich doch gekauft, weil alle so begeistert waren und ja. Die Boses habe ich seit dem nicht auf gehabt. Die Geräuschunterdrückung ist für Bahnfahrten ausreichend, im Flugzeug hab ich’s noch nichts getestet, aber ich fliege eh fast nie aktuell.

Das Einzige, was mich stört, ist die wackelige Klappe am Charging Case. Bei den alten AirPods war die perfekt! Hier wackelt sie hin und her. Wo ist hier die Qualität, Apple??