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Der privateste Blog von Philipp.

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Monchi – Niemals satt

★★★★☆

Ich kenne eigentlich fast kein Lied von Feine Sahne Fischfilet, das ist wieder eine der Bands, die ich aufgrund des Namens lange Zeit nicht gehört hatte. Trotzdem ist mir Monchi schon öfter mal in verschiedenen Audioproduktionen durch das Ohr gezischt und ich fand ihn immer nett anzuhören. Als er nun im Reflektor-Podcast von seinem neuen Buch sprach, packte ich es gleich auf meine BookBeat-Merkliste.

Acht Stunden, also eher vier, weil ich BĂŒcher mittlerweile auch auf zweifacher Geschwindigkeit höre, bin ich durch und bin zufrieden damit. Monchi liest mit seiner wunderbaren nordischen Redensart sehr enthusiastisch (das Wort sieht sehr komisch aus) vor und es scheint doch alles sehr ehrlich und bodenstĂ€ndig, was er so erzĂ€hlt.

Wie der Titel schon vermuten lĂ€sst, geht es um seine problematische Beziehung zum Essen, und wie er versuchte damit klarzukommen und auf dem Weg ĂŒber 60kg abnahm. Letztendlich ist es auch irgendwie eine Biografie, er fĂ€ngt natĂŒrlich beim Urschleim an, wie alles dazu kam, etc, etc. Insgesamt auf jeden Fall fand ich es ganz spannend.

Bei vielem, was er so schreibt, fand ich mich auf jeden Fall ganz gut wieder. Immer wenn er genĂŒsslich von einer Packung SchlĂŒmpfe oder einer großen Tafel Milka Noisette redet, bekam ich kurz Appetit! Auch wenn SchlĂŒmpfe immer so fĂŒchterlich an den ZĂ€hnen kleben. Naja. Essen aus Frust oder Langeweile kenne ich jedenfalls ganz gut, und versuche es in letzter Zeit mehr oder minder erfolgreich einzuschrĂ€nken — hauptsĂ€chlich, in dem ich nichts/wenig kaufe.

Ich wĂŒnsche Monchi auf jeden Fall alles Gute, dass er sein neues Gewicht halten kann und werde mir in der nĂ€chsten Zeit mal ein bisschen von Feine Sahne anhören. Irgendwo sagte er, es ist Punk mit Trompeten. Das trifft meinen Musikgeschmack doch eigentlich sehr gut.

(Irgendwo im Buch, als er seine Playlist zum Sport machen beschreibt, schreibt er, dass er gerade Bunte Scherben von Keimzeit rauf und runter hört. Menschen mit einem so perfekten Musikgeschmack können ja nur sympathisch sein!)

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Irgendwie hab ich es geschafft, iOS zu ĂŒberzeugen, dass es die Zahlen 20 und 13 durch .20, und .13, ersetzen soll. Leider kann ich es nur beheben, indem ich das gesamte Dictionary resette. Wie konnte das passieren.

APFS Fail

Ich habe eine SSD, die ist relativ groß und ich kaufte sie im letzten Jahr, da meine bisherige SSD, auf der ich meinen Lightroom-Katalog hatte, zu klein geworden war. Ich benutze sie gar nicht so oft, nur wenn ich halt ein paar Fotos mache und sie dann ĂŒbertragen muss. Trotzdem wird sie recht hĂ€ufig eingestöpselt, ausgestöpselt und ab und zu auch ohne vernĂŒnftiges unmounten entfernt, weil zum Beispiel irgendwer an meinem MacBook rĂŒttelt und das Kabel rausrutscht.

Beim letzten Einstöpseln wurde mir jedenfalls nichts angezeigt und ich schaute rum und guckte in Diskutil und alles war furchtbar. Die APFS-Partition war einfach weg. First Aid war auch ausgegraut, nichts konnte ich machen. Per Terminal kam ich auch nicht voran, er meinte immer, es gÀbe kein APFS-Volume. fsck und alle Tools konnten nichts machen. Ich lud mir dann eine leicht shady Recovery-Software runter und lies sie laufen, und sie fand, juchu, die Partition! Leider kann sie nur Dateien wiederherstellen und nicht einfach die Partitionstabelle reparieren.

Weil ich keine Stunden investieren wollte, die Partitionstabelle irgendwie manuell zu reparieren und genug Backups habe, formatierte ich die Platte nun einfach und spiele gerade alles neu drauf. Bisschen nervig, aber nicht schlimm. Ich hoffe jedenfalls, dass das jetzt nicht zu einem regelmĂ€ĂŸigen Ritual wird, dauert nĂ€mlich ziemlich lange drei Terabyte ĂŒber Gigabit-Netzwerk von der NAS zu pulen.

Dragoball Z Kai (3)

Beim letzten Post war ich gerade am Beginn der Cell-Saga, und jetzt, zwei Monate spĂ€ter, bin ich fertig. Also, Dragonball Z Kai endet ja theoretisch schon bei Folge 99, direkt nachdem Cell besiegt wurde, aber natĂŒrlich schaute ich mir auch noch The Final Chapters an, in denen der ganze Rest nachgereicht wird. Ob das allerdings so eine gute Idee wahr, erfahrt ihr jetzt!

Der zweite Teil von Kai geht ein paar Jahre nach den Cell Games los — Gohan ist ein Teenager und geht zur Uni, oder so. Naja. Lustigerweise ist das der Teil an den ich ich mit am meisten erinnere, wenn ich mich an damals zurĂŒckerinnere, als dich Dragonball Z im Fernsehen sah, hĂ€.

An und fĂŒr sich geht es erstmal ein bisschen langweilig voran, das nĂ€chste Tournament der Material Arts startet und der ganze Mr Satan-Quatsch geht los. Nach dem ganzen Cell-Kram fast entspannt ruhig das alles, und Trunks und Son Goten sind ganz lustig. Von da geht es leider alles etwas bergab der ganze Buildup zur Buu-Saga gefiel mir gar nicht, und als es los ging, keine Ahnung. Alle Sachen, die mich vorher schon öfters mal störten, nerven mich noch stĂ€rker. Vegeta ist so ein Nervsack und als Trunks und Goten zu Gotenks werden, beginnen einige Folgen mit noch dĂŒmmeren Entscheidungen, als man so schon von dieser Serie gewohnt ist.

Dazu natĂŒrlich das typische “Gegner wird immer stĂ€rker, obwohl wir ihn gerade fast besiegt hatten”, etc. Ich hatte mehrfach dass GefĂŒhl, dass es eigentlich ganz gut war, dass Kai nach 99 Folgen mit dem Sieg ĂŒber Cell aufhörte.

Nichtsdestotrotz habe ich es natĂŒrlich zu Ende geschaut und am Ende war auch alles ganz gut und ich habe es nicht bereut, mir die letzten 68 Folgen noch anzuschauen.


WĂ€hrend der ersten Staffel war ich auf jeden Fall noch top motiviert mir danach sofort Dragonball Super reinzuziehen, jetzt weiß ich es noch nicht so richtig. Ich hab mir jetzt erstmal vorgenommen, zwischendurch mal Full Metal Panic zu rewatchen und mir die neuste Staffel von 2018 mal anzugucken. Mal etwas Abwechslung.

Creep

Nennt mich Slowpoke, aber durch Reddit entdeckte ich letztens den Song Creep von Radiohead. Die Band war mir natĂŒrlich ein Begriff, vom Namen her, aber aufgrund meines fortwĂ€hrenden Desinteresses fĂŒr englische Musik – letztens, als deren Schlagzeuger starb, fiel mir auf, dass ich nichtmal einen Song der Foo Fighters kenne — hatte ich mich nie dazu durchgerungen, mal irgendwas von ihnen anzuhören.

Jedenfalls hörte ich Creep und las etwas zur Geschichte des Songs, anscheinend ist es ja einer der bekanntesten Songs. Ich hab mich auch direkt ein bisschen in das Lied verliebt, allerdings nicht wegen des schmalzigen Textes oder dem Genuschel vom SÀnger, sondern weil der E-Gitarrenpart von Jonny Greenwood so geil ist. Wann hört man schonmal eine so perfekt sÀgende Gitarre, ich bin sehr begeistert. Eigentlich skippe ich im Song immer nur herum zwischen 1:00 und 2:00. Wroooooom.

Salatgenerator

Wenn man versucht jeden zweiten Tag, oder so, einen Salat zum Abendessen zu machen, passiert es irgendwann, dass es einem etwas zu langweilig wird, wenn man immer nur die gleichen grĂŒnen BlĂ€tter mit den gleichen restlichen Zutaten kombiniert. Ich, als jemand, der monatlich sehr viel Geld fĂŒr einen Essens-Zufallsgenerator ausgibt, um mir zumindest drei mal pro Woche die Entscheidung ĂŒber das Mittagessen abzunehmen, kam also auf die Idee, dieses schwerwiegende Problem ebenfalls mit Technologie zu lösen.

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Lokale Musik

Ich liebe ja Live-Aufnahmen von Musik. Wer meinen letzten Musik-Post gelesen hat, weiß, dass mir diese ganzen YouTube-Formate wo KĂŒnstlerInnen ihre StĂŒcke ohne das ganze Studio-Brimborium spielen, einfach genau mein Vibe sind.

Seit dem ich meine Musik nun hauptsĂ€chlich ĂŒber Spotify konsumiere, habe ich allerdings ein bisschen die Verbindung dazu verloren. WĂ€hrend ich damals z.B., wenn es um Die Ärzte ging hauptsĂ€chlich Die Band, die sie Pferd nannten hörte, kann ich das heute nicht mehr, denn die DVD ist niemals als CD erschienen und damit nicht auf Spotify. Ja gut, Wir wollen nur deine Seele und die anderen Live-Alben sind auch ok, aber Die Ärzte sind da auch eine Ausnahme.

Oft gibt es zu den Live-DVDs ja auch beiliegende CDs, die aber nur einen Ausschnitt der Songs enthalten, und so Sachen. Alles nervig. FrĂŒher konnte ich das gut umgehen, denn wenn man die DVD hat, kann man ja MP3s extrahieren und die in Foobar2000 werfen. So konnte ich zum Beispiel stĂ€ndig die Einer Gegen Alle Live-DVD von Samsas Traum genießen — und viele andere tolle Sachen.

Als das ganze Musikstreaming los ging fing ich erst an mit diesem iTunes Match-Service von Apple, der es mir ermöglichte meine ganzen tollen MP3-Dateien von ĂŒberall zu genießen. Leider benutzte ich es gar nicht so viel — die Apple Musik-App, also iTunes, fand ich nie so toll und damals hatte man kleine iPhones und wenig Datenvolumen. Irgendwann kam die Telekom mit ihrem “Spotify-Traffic kostet nichts”-Tarif, der fĂŒr die NetzneutralitĂ€t natĂŒrlich nicht förderlich war, fĂŒr meinen Musikkonsum allerdings schon. Ich wechselte also komplett zu Spotify und sagte leise Lebewohl zu meinen ganzen selbst-getaggten MP3-Dateien, die seit dem ein Schattendasein auf meinem Plex-Server pflegen.

Ja, Plex kann auch Musik-Dateien und mit Plexamp ist das auch gar nicht so schlimm. Trotzdem wĂŒrde ich mir wĂŒnschen, dass ich alles in einer App haben könnte, um genau zu sein am Liebsten in Spotify, denn das mag ich eigentlich ganz gerne. Leider ist die Implementierung der Local Files ziemliche GrĂŒtze und wird schnell unĂŒbersichtlich, wenn es mehr als fĂŒnf Dateien sind.


ZurĂŒck zu meinen Lieblings-YouTube-Sachen. NatĂŒrlich habe ich hier ein Ă€hnliches Problem, denn ich kann mir die Live-Sets nicht in Spotify anhören, sondern nur auf YouTube und meistens gibt es auch gar keine Liste im Timestamps, wann welche Songs kommen und so, mega nervig. Nun ĂŒberlegte ich, dass ich die meisten Sachen ja einfach mit youtube-dl herunterladen kann und sicherlich mit ffmpeg und etwas googeln da leicht MP3-Dateien herauspulen kann, so lange ich mir die MĂŒhe mache, mir die Timestamps selber rauszuschreiben.

Nur, was dann machen, mit den Dateien? Bisschen nervig. TatsÀchlich kann Apple Music ja noch die Match-Sachen, also, dass man halt seine eigenen Dateien hochladen kann. Vom Musik-Angebot her sollten Apple Music und Spotify ja auch relativ gleich sein. Aber ich habe so viel schlechtes von der Music-App gehört, dass ich eigentlich gar keine Lust habe zu wechseln. Hmmm.

Die BookBeat-LĂŒge

Wer deutsche Podcasts hört, wird an der nervigen BookBeat-Werbung nicht vorbei gekommen zu sein. Ich hatte das schon vor Jahren mal ausprobiert, damals fand ich aber kein Einziges relevantes Buch im Angebot. Vor ein paar Wochen probierte ich es erneut, ich glaube, als Tobi Schlegl beim Hotel Matze zu Gast war.

ZufĂ€llig hatte ich ja gerade Schockraum gelesen und sein neues Buch See. Not. Rettung. erschien am Tag danach. Gelesen von Oliver Rohrbeck. Wer mich kennt, weiß, dass ich da nicht widerstehen kann. Ich erstellte mir also einen neuen BookBeat-Account und meldete mich fĂŒr den Probemonat an. Oder so, keine Ahnung, wie lange das jetzt kostenlos ist fĂŒr Podcast-Hörer.

Naja. Das Buch war jedenfalls gut. Danach suchte ich weiter und, da Florenz gerade Scheibenwelt-Dinge liest, dachte ich, ich könnte ja mal nach Scheibenwelt-HörbĂŒchern gucken. Da ich damals mit Wachen! Wachen! anfing, suchte ich also danach und fand eine Hörspiel-Version. Interessant.

Naja, um es kurz zu machen: Es ist etwas cheesy, aber ich liebe es. NatĂŒrlich recherchierte ich direkt nachdem Produktionsstudio namens Bookonear. Die haben eine Website von 1995, auf der moderne Innovationen wie ein Cookie-Banner oder gar ein Impressum, noch nicht angekommen sind. Leider musste ich nun auch schon ernĂŒchtert feststellen, dass sie nicht zu jedem Scheibenwelt-Buch eine Hörspiel-Fassung aufgenommen haben. Neben Wachen! Wachen! gibt es nur noch Pyramiden und Lords und Ladies, die kommen in meiner Lesereihenfolge (ebenfalls eine Webseite aus grauer Vorzeit) aber erst wann anders dran.


Da ich einen Blogpost aber nun nicht einfach positiv zu Ende laufen lassen kann, wĂŒrde ich mich gerne noch beschweren, denn BookBeat wirbt ja in jeder Werbung immer mit dem unbegrenzten HörvergnĂŒgen. So viel HörbĂŒcher, wie du willst!. TatsĂ€chlich ist es nĂ€mlich so, dass man im gĂŒnstigsten Tarif fĂŒr neun Euro neunundneunzig — kein Wunder, dass niemand Preise in Worten schreibt, das sieht ja furchtbar aus — gerade mal fĂŒnfundzwanzig Stunden hören kann. Hundert Stunden kosten dann schon fĂŒnfzehn Euro und die wahre Unbegrenztheit schlĂ€gt mit zwanzig Euro zu buche, das sind ja fast 40 Mark.

Wenn man ehrlich ist, muss man auch echt viel Zeit ĂŒbrig haben, um 100 Stunden HörbĂŒcher wegzuhören. Auf 1,5-facher Geschwindigkeit sind das ja auch schon 150 Stunden. Wahrscheinlich werde ich nichtmal die 25 Stunden in meinem Basic-Tarif schaffen, aber ĂŒber Clickbait-Werbeversprechen aufregen wird man sich ja wohl noch dĂŒrfen.

Lahme Farben (2)

Ich wĂŒrde nicht sagen, dass es in dieser Ausbaustufe schon besonders viel Spaß macht, denn es ist visuell noch nicht besonders ansehnlich, aber die Spielmechanik sollte soweit funktionieren.

Es gibt also:

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Lahme Farben (1)

Die letzten Wochen zeigten mir, dass es mir doch viel besser geht, wenn ich irgendein Quatschprojekt habe, ĂŒber das ich den Tag ĂŒber nachdenken kann um dann Abends noch etwas dran zu arbeiten.

Lange Zeit habe ich mir quasi verboten neue Quatschsachen anzufangen, weil ich sie meistens direkt wieder weg legte, oder weil ich einfach nichts machen wollte, was keinen grĂ¶ĂŸeren Sinn erfĂŒllt. Meine Woche mit BetterJournal, und die darauf folgenden zwei Wochen, wo ich nichts quatschiges machte, weil ich zu viel Kram fĂŒr Erwachsene zu tun hatte, auf den ich aber wirklich keine Lust hatte, zeigten mir, dass ich aufhören sollte, so viel Wert auf Sinnhaftigkeit zu setzen! Top Erkenntnis.

Was ich allerdings trotzdem ein Bisschen im Auge behalten will ist, dass ich halbwegs abgeschlossene Sachen mache. Oder das Projekt eindeutig abbreche, wenn es keinen Spaß macht und auch alle Spuren davon aus meinem Kopf entferne.

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