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Gestern bei Hotel Matze entdeckt: Judith Holofernes hat nun einen Podcast. Hörte gestern die Folge mit Funny van Dannen und es war sehr schön.

PrerenderSPAPlugin und Cookiebot

Stellt euch mal vor, ihr baut eine tolle Single Page Application, mit ein paar SEO-Seiten die über das PrerenderSPAPlugin beim builden gerendert werden. Nun will man sein Produkt launchen und setzt dafür noch schnell den wundervollen (haha) Cookie-Banner von Cookiebot ein und schwupps, ist das Prerendering kaputt.

Woran liegt das? Das Prerender-Plugin macht irgendwas mit einem Headless Browser, um herauszufinden, wie das gerenderte HTML wohl aussieht. Leider läd dabei natürlich auch das Cookiebot-Script, es macht irgendeinen Bockmist, und am Ende steht nicht das vorgerenderte HTML in der index.html, sondern nur der gleiche Quatsch, wie vorher. Zusätzlich noch mit einem völlig durcheinander gebrachten <script>-Tag von Cookiebot.

Naja. Es lässt sich fixen, indem man für das Cookiebot-Snippet erstmal nur einen Platzhalter, wie etwa <meta name="cookiebot"> in seine index.html packt, und diesen nach dem Rendern wieder ersetzen lässt. 🙃

new PrerenderSPAPlugin({
                staticDir: path.join(__dirname, 'dist'),
                routes: ['/', '/impressum', '/datenschutz'],
                postProcess(renderedRoute) {
                    renderedRoute.html = renderedRoute.html.replace(
                        '<meta name="cookiebot">',
                        '<script id="Cookiebot" src="https://consent.cookiebot.com/uc.js" data-cbid="XXX" data-blockingmode="auto" type="text/javascript"></script>'
                    )

                    return renderedRoute
                }
            })

Carrot Cake

Was macht man, wenn man zu viele Karotten hat? Genau, Mehl und Zucker dazu kippen und backen.

(Mit Frischkäse-Topping wäre es besser, aber ich hatte keinen).

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Die Balkonpflanzen waren vor ein paar Wochen noch fotogener

Wie unschwer zu erkennen ist, bin ich zu blöd, gleichmäßig zwölf Marzipankarotten zu verteilen. Als am Ende vier übrig blieben, aß ich aus Frust erstmal eine, bevor mir einfiel, dass ich sie ja einfach in die Mitte legen könnte, also liegen da jetzt auch nur drei. Shit Happens.

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1Password und die Keychain

Seit Jahren benutze ich 1Password um dafür zu sorgen, dass meine Passwörter alle sicher und auf allen Geräten verfügbar sind. Im Großen und Ganzen funktioniert das auch wunderbar, in den letzten iOS-Versionen wurde auch alles nochmal besser, denn wenn man in Apps oder im Browser eine Passwort-Abfrage hat, kann man dank toller APIs auch direkt auf seine Daten im 1Password-Vault zugreifen. Soweit so gut.

Doch, was leider relativ problematisch ist, ist die Tatsache, dass diese API leider keine Passwörter in 1Password speichern kann. Surft man so durchs Web, like 1994, und erstellt dann bei einer Seite einen neuen Account, so schlägt der Browser zwar ein sicheres Passwort vor, und speichert das auch direkt für's nächste mal ab – aber leider in die iOS Keychain. Diese ist zwar auch synchronisiert, und ich kann mich auch vom Mac einloggen – also, falls ich Safari nutzen würde, lol.

So passiert es immer wieder, dass ich am Ende doch wieder die Passwort vergessen-Funktion einer Seite nutzen muss, oder mir sogar einen zweiten Account mache, weil ich vergessen habe, dass ich schon einen besitze! Wie dumm ist das denn.

Da es per über irgendwelche APIs am Rechner ja sicherlich möglich sein sollte die Keychain zu beschreiben und es auf jeden Fall auch APIs gibt, um Passwörter aus 1Password herauszupulen und reinzuschieben, könnte man sicherlich ein kleines Progrämmchen schreiben, dass die beiden Passwort Vaults synchronisiert.

Aber sowas muss es doch schon geben? Ich finde es nur leider nicht. Hat sonst niemand das Problem? Was soll ich nur machen? Komplett auf 1Password verzichten will ich sicherlich nicht. Hat jemand einen Tipp?

Update

Manchmal ist man ja auch ein bisschen dumm. Durch einen (sehr schnellen) Tweet von David und Markus kam ich auf die Lösung: In den Password Autofill-Einstellungen einfach die Keychain abschalten. Schon hat man nur noch 1Password, und dann erscheint auch dieses einschüchternde Modal nicht mehr:

img_4012.jpg

Das ist ja so überzeugend, dass man gar nicht auf die Idee kommt, auf “Choose your Own“ zu tappen und sich dann über drei weitere Taps bis zu 1Password vorzuarbeiten.

Aber gut, Problem erstmal gelöst. Trotzdem wäre jetzt natürlich ein Script gut, dass meine aktuellen Login-Daten einmal zu 1Password synct.

Ich hab endlich mal wieder angefangen Diablo 3 zu spielen. Diesmal auf der Switch. Immer noch grandios!

Die Suche nach dem abgelaufenen Zertifikat

Heute, am Pfingstmontag, wollte ich ein paar Stunden Arbeit nachholen, die ich am Freitag nicht mehr geschafft habe. Was man halt so macht, an einem wunderbar sonnigen Feiertag.

Da sich Feiertage anbieten, um kritische Software-Updates durchzuführen, denn sonst arbeitet ja keiner, loggte ich mich erstmal auf dem entsprechenden Server ein und updatete unsere GitLab-Installation. Im Normalfall läuft das immer völlig problemlos durch und erfordert kein manuelles Eingreifen.

Während das Update noch läuft, wechsel ich zu Tower und versuche mal den aktuellsten Stand eines Branches zu ziehen und bekomme direkt einen Fehler. Toll.

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E-Mails

Vor kurzem zog ich ja mit einem kurzen Umweg über mailbox.org zu Fastmail um. An und für sich funktioniert auch noch alles ganz gut, aber eins ist doch immer noch nicht ganz so fast — die Suche. Damals, mit Google Mail, war die Suche immer wirklich schnell und zielsicher. Bei Fastmail dauert es manchmal schon einige SEKUNDEN, bis alle Ergebnisse gefunden wurden.

Ja gut, man könnte sagen, dann warte halt mal ein bisschen, stell dich nicht so an, und das wäre wahrscheinlich die korrekte Einstellung, aber ich wäre nicht ich, wenn mich das nicht kolossal stören würde, denn vorher ging es ja.

Zu Google will ich nicht zurück, was kann ich also tun? Mein erster Gedanke: Ein paar E-Mails löschen, damit der Suchindex vielleicht kleiner wird, vielleicht beschleunigt das etwas?

Man muss wissen, dass ich seit immer die “Archivieren”-Funktion in Mail-Clients benutze, das heißt, ich habe seit mindestens 2010, oder so, quasi keine E-Mail gelöscht.

Kämen in meinem Postfach nun nur sehr wichtige E-Mails an, wäre das nicht schlimm, aber ich hatte damals zum Beispiel auch so 15 Twitter-Quatsch-Accounts, und 5-10 Jahre Twitter-Notifications für fünfzehn Accounts sind schon einige E-Mails. Die wurden zwar per Filter immer automatisch archiviert, aber eigentlich ist es Quatsch diesen Müll zu behalten.

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Frank Thelen
10xDNA – Das Mindset der Zukunft
★☆☆☆☆

Keine Ahnung, warum ich das gelesen habe. Es enthält keinerlei neuen Informationen und „Franks Fazit“, das jedes Kapitel abschließt ist auch nicht gerade... naja, deep.

Ich finde Frank (er duzt im Buch auch einfach Jeff Bezos und Elon Musk) irgendwie ganz witzig, aber seine Bücher sind für eine andere Zielgruppe.

Electron, die Zweite

Puh, da googelt man einmal falsch, schreibt einen langen Blogpost dazu, und schon kommt die Rettung per Twitter.

$ yarn global add @vue/cli
$ vue create tagebuch
$ cd tagebuch
$ vue add electron-builder
$ yarn electron:serve
tagebuch.png

War doch nicht so schlimm wie erwartet! Bin nach 15 Minuten quasi fertig.

(Kauft Mouseless und Glyphfinder!)

Bye, bye, Day One

Irgendwann Ende 2011 fing ich damit an ein Tagebuch zu schreiben. Erst in einem Heftchen, kurze Zeit später per Day One. So füllte sich mein digitales Journal von Jahr zu Jahr mit Einträgen. Manchmal mehr, manchmal weniger. Teilweise habe ich Monate lange Streaks mit täglichen Einträgen, hier und da fehlt ein halbes Jahr. Letzteres ist natürlich sehr schade, aber so ist das mit mir und Habits. 18 Tage scheinen bei mir nicht zu reichen, um eines zu formen!

Vor ein paar Monaten startete ich mal wieder einen Versuch, das Tagebuchschreiben zu einem festeren Bestandteil meines Tages werden zu lassen, aktualisierte Day One und kaufte sogar eine Premium-Subscription um den Dark Mode zu bekommen.

Meine Freundschaft mit Day One war allerdings schon mit der Einführung von Day One 2.0 vor einigen Jahren leicht angekratzt. Statt weiter auf Dropbox oder iCloud-Sync zu setzen, bauten sie ihr eigenes Sync-System, und eine Verschlüsselung ließ lange auf sich warten. Zusätzlich kamen immer weitere Features hinzu (z.B. Tagebucheinträge Blog-mäßig veröffentlichen, wer will das? Was passiert, wenn ich aus Versehen den Button drücke?), die ich nicht brauchte und das Interface wurde immer überladener und unschöner.

Damit ich das alles nicht mehr sehen muss, schrieb ich mir einen iOS Shortcut, mit dem ich Tagebucheinträge schreiben konnte, ohne Day One öffnen zu müssen. Schonmal nicht schlecht.

Ein paar Tage später fiel mir dann ein, dass ich noch nicht genug Side Projects habe und baute mir einen neuen Shortcut, der einfach Textdateien im iCloud Drive ablegt, immer, wenn ich einen Tagebucheintrag schreiben will. So einfach!

Ich brauche keine Bilder (die sind eh in Photos.app), kein Wetter, keine Location, etc — ein Tagebucheintrag ist ein Text, fertig aus.


Ein paar Problemchen gabs natürlich noch. Zum Ersten darf die Shortcuts-App nur in den „Shortcuts“-Ordner im iCloud Drive speichern, lol. Ich schrieb also einen Cronjob auf meinem Mac, der die Dateien automatisch in ein anderes Verzeichnis zieht.

Des Weiteren hätte ich die Sachen natürlich gerne verschlüsselt, auch das erledigt mein Cronjob.

Als das alles ganz gut lief, kündigte ich die Premium-Subscription und schrieb einen Importer für den Day One-Export. Rund 2.000 Einträge wanderten in meine einfache Dateistruktur.


Das letzte, ungelöste Problem: Ich habe keine schöne Methode mehr, die Einträge anzuzeigen, wie schade ist das denn.

Mein Plan dafür war es, eine kleine Electron-App zu schreiben, die das Verzeichnis einliest, und alles schön präsentiert. So richtig wichtig war es mir die letzten Monate aber nun auch nicht, und so geriet es in Vergessenheit…


Heute googelte ich mal „electron vue getting started“, öffnete drei Tabs, schloss vier Tabs, den Mac und das Arbeitszimmer. Vielleicht baue ich es doch lieber als normale Webseite.

(Alle Getting Started-Guides und Boilerplates sahen nicht so aus, als könnte man in fünf Minuten, etwas halbwegs laufendes Hochziehen, das ist ja schonmal sehr abschreckend.)