knuspermagier.de

Ein L und zwei P. Philipp!
Martin Suter
Small World
★★★★★

Nach einem Podcast-Auftritt dachte ich, ich versuchs mal mit einem Buch von Martin Suter. Ich bereute es nicht. Es fängt zwar etwas langsam an, wird dann plötzlich sehr hart und zum Ende hin spannend! Sehr schön.

Ich habe eben mal das Such-Formular (ganz unten) reaktiviert. Endlich findet man wieder Dinge auf dieser Seite!

Kickstarter-Erfolge

Ich nehme mal das Stöckchen von Raphael (unsere Blog-Blase wächst und gedeiht!!) und nutze die Chance hier von meinen Kickstarter-Erfolgen zu erzählen.

Ehrlich gesagt bin ich überrascht, dass mein Account überhaupt noch existiert, denn eigentlich bin ich so enttäuscht von dem ganzen Müll, den es da nur noch gibt, dass ich dachte, ich hätte den Account mittlerweile gelöscht.

Nun gut, hier die große Liste meiner... gebackenen Sachen:


Broken Sword - the Serpents Curse

Ich liebte Baphomets Fluch, auch wenn ich es in meiner Jugend nie zu Ende spielte. Als der Kickstarter für Teil 5 kam, bezahlte ich 100$ für ein Super-Mega-Paket, spielte endlich mal den ersten Teil durch und ignorierte erfolgreich alle anderen Teile, inklusive dem fünften. Immerhin verkaufte ich die Collectors Edition irgendwann für 20 Mark auf eBay.


Planetary Annihilation

Ein weiteres PC-Spiel, was gut aussah. 40$, nie gespielt.


Saving Glass Negative Images

Keine Ahnung, warum ich hier 10$ rein kippte.


Maia

Inspired heavily by the 70's Sci-fi aesthetic, Maia is a colony management simulator where you must keep your colonists safe, fed and happy.

Kam raus, interessierte mich nicht mehr. 10 Pfund.


Elite: Dangerous

Einer der großen Weltraum-Simulatoren, die ewig brauchten um raus zu kommen. Gibts Star Citizen mittlerweile? 20 Pfund!

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Espruino

Ein Arduino, den man aber mit JavaScript befüllen kann. 74 Pfund kostete es mich, aber es kam an und ich hab auch ein paar Quatschsachen damit gemacht, zum Beispiel diese Lichterkette 👍🏻


Cartography

Ein Brettspiel. Nie gespielt, aber immerhin kam es an! 50$.


RHINOSHIELD

Eine schrottige, hässliche iPhone-Hülle für 15 Pfund.


Exploding Kittens

Ein Kartenspiel von Oatmeal. Kam an, wurde auch häufiger gespielt. Frage mich nur, warum ich 50$ dafür zahlte. 👍


Domus Affordable Smart Home Automation

Es sollten günstige smarte Steckdosen werden, ich zahlte 69 Kanadische Dollar und bekam niemals etwas geliefert.


1972 - Nakagin Capsule Tower

Ein Fotobuch über ein einen Turm in Japan. Kam an, war ganz schön und naja, 75$ sind für ein Fotobuch fast noch ein okayer Betrag.


Wie oben schon gesagt, eigentlich dachte ich, der Account wäre weg. Ich habe nicht vor, noch weiter Geld in Kickstarter-Projekte zu versenken, und das gar nicht mal, weil meine bisherigen Projekte so erfolglos waren — der Großteil wurde ausgeliefert — sondern, weil meine Aufmerksamkeitsspanne dafür einfach zu gering ist. Wenn das Spiel, das ich vor 2 Jahren unterstützt habe, endlich rauskommt, interessiert es mich einfach meistens nicht mehr.

Hating in Public

Nils erwähnte letztens lobend diese Learning in Public-Liste von Tania Rascia. Im ersten Moment dachte ich natürlich sofort, dass ich das auch brauche. Toll! Eine weitere Liste!

Nach weiterem Herumdenken fiel mir allerdings auf, dass ich so gar nicht arbeite, bzw. lerne. Selten habe ich den Gedanken, dass ich mich jetzt dringend mit Webpack oder Drag and Drop beschäftigen will, bei mir kommt das eher auf Projektbasis. Brauche ich für meine Rezepte-App eine gute Volltext-Suche? Okay, dann lerne ich jetzt mal Elastic Search. (Oder RediSearch, was ich viel süßer finde!).

Was ich allerdings mal anfangen könnte, wäre eine Liste von Sachen, die ich gerne weniger hassen würde. Es gibt so ein paar Technologien, mit denen ich schon ein bisschen was gemacht habe, wo der Funke aber noch nicht übergesprungen ist. Ich weiß, Hass ist ein starkes Wort, nennen wir es vielleicht… Abneigung.

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Ich, beim Navigieren durch den Dschungel der Web-Frameworks, 2017

Eine dieser Sache ist React. Immer wenn ich React-Code sehe, möchte ich am Liebsten alles schließen und wegrennen — ich bin einfach kein Freund von JSX und der allgemeinen Art wie man React-Code schreibt. Hauptsache alles super kurz und clever.

Also in Wirklichkeit liegt es natürlich daran, dass ich mich bisher nicht genügend damit beschäftigt habe. Ich habe die Hoffnung, dass mir das alles mit mehr Praxis auch schöner vorkommt. Vielleicht sogar JSX?


Zweiter Punkt auf der Liste: Docker. Schon öfter benutzt, aber immer nervt mich etwas tierisch, oder klappte einfach nicht so, wie ich es mir vorstellte. Am Ende krieg ich das meiste dann doch immer zum Laufen, hatte bisher aber auch noch keinen „wow, wie geil is das denn, ich will nur noch damit arbeiten“-Moment.


Was die beiden Sachen verbindet ist wahrscheinlich die Tatsache, dass sie eine ziemliche Lernkurve aufzuweisen haben und ich eher mit Sachen klar komme, die sofort funktionieren, und wo ich sofort den Benefit sehe. Hallo Vue.js! It just works.

Die andere Sache ist wieder, dass ich gerne Projektbasiert arbeite, und bei welchem Projekt wäre es denn von Vorteil React zu benutzen, statt Vue, was ich schon kenne (und liebe). In meiner Freizeit habe ich keine Kapazität dafür, mir zwei Dinge anzueignen, die mehr oder weniger für das gleiche Einsatzgebiet da sind.


Wahrscheinlich sollte ich die Liste eher „Dinge, die ich gerne weniger hassen würde, weil sie vielleicht für meinen Lebenslauf wichtig sind“ nennen. React und Docker sind so angesagt, da fühlt man sich ganz schlecht, wenn man nur Vue kann und seine Applikationen noch auf echten VMs laufen lässt. Wie nennt man das Gefühl? Technik-FOMO?

Oder eher Fear of abgehängt werden?

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Dieses Schaf hat noch nie ein Kubernetes-Cluster aufgesetzt und es ist ihm egal.

„Liste, der Dinge, die gerade angesagt sind und mit denen ich mich beschäftigen sollte, die ich aber nie abarbeiten werde, da ich in der Freizeit keine Lust habe, mich mit Sachen zu beschäftigen, die mir keinen Spaß bereiten, aber vielleicht hab ich ja doch noch irgendwann eine Projekt-Idee, bei der ich eine dieser Sachen einsetzen kann, also besser mal aufschreiben, bevor ich sie vergesse.“


Also eigentlich wollte ich hauptsächlich sagen, wie cool ich den Blog von Tania Rascia finde, dann fiel mir aber ein, dass ich mal wieder über JSX und Docker heulen wollte. Upsi.

Zucchini-Käse-Puffer

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Früher gab es ein viel besseres Rezept für Zucchini-Käse-Puffer, mit Kicherbsenmehl, Feta und ohne Eier. Achja und Salat mit Cranberries und Orangen-Soße! Dieses Rezept dagegen ist echt stark mittelmäßig.

(Hatte die Karotte leider schon weggetuppert, daher durch eine Spitzpaprika ersetzt. Farblich schön!)

★★☆☆☆

Aus diversen Kanälen bekam ich Empfehlungen für MrMC und Infuse und VLC unterstützt ja auch Plex. Da hätte ich selber mal drauf kommen können, einfach Alternative Clients zu probieren. Danke an alle!

Mein Problem mit Plex

Seit ein paar Monaten habe ich einen Plex-Server im Betrieb, auf dem ich ein paar Sachen lagere, zum Beispiel Konzert-Videos von YouTube, Dinge aus Mediatheken (danke, youtube-dl) und so Kram.

Umso mehr ich es benutze, umso genervter bin ich allerdings. Klar funktionieren die Apps gut und so, aber es ist so überladen mit Features, die keiner braucht.

Angefangen bei der Benennung der Dateien, damit alles erkannt wird, über die ganzen Standard-Menüpunkte, die keiner braucht und dann das ganze Transcoding, dass man gefühlt an vierhundert Stellen abschalten muss, weil der Raspberry es nicht packt und auch gar nichts transcoded werden muss, da alle Geräte h624 abspielen können.

Eigentlich will ich einfach nur ein Webinterface mit Thumbnails, und wenn man eins anklickt, geht ein HTML5-Videoplayer auf. Hätte man da nicht das doofe Problem, dass es natürlich nicht auf dem Apple TV geht und vielleicht will man irgendwann auch noch ein Offline-Feature für die nächste Bahnfahrt in 4.000 Jahren.

Also doch lieber Plex. Oder etwas anders? Markus empfahl mir letztens Jellyfin, aber das scheint keine Apple TV-App zu haben. Was gibts sonst noch für Alternativen?

Gefüllte Maxi-Tortellini in Spinatrahm

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Normalerweise nehmen wir solche Rezepte ja nicht, weil zu langweilig sind. Diese Woche gabs aber wohl nichts anderes! War ok, die Walnüsse in Chili-Öl waren ganz witzig!

★★★★☆

Halloumi-Burger mit Karotten-Bete-Sticks

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Am Anfang denkt man sich so, was, nur ein Burger? Wie soll man so satt werden? Aber es reicht dann doch irgendwie.

★★★★★

Haruki Murakami
Die Ermordung des Commendatore (2)
★★★★☆

Band Zwei (sind es eigentlich wirklich zwei Bände oder wurden sie in Deutschland nur mal wieder aufgeteilt um Geld zu scheffeln?) ist auf jeden Fall ereignisreicher als der Erste.

Insgesamt bin ich immer wieder überrascht, dass ich bei Murakami dran bleibe, obwohl über weite Strecken nichts passiert und die meisten Absätze aus detaillierten Beschreibungen des Frühstücks. Abendessens oder eines Einkaufs bestehen.

Ich legte Fleisch, Fisch, Gemüse, Milch, Tofu und was mir sonst noch in den Sinn kam in den Wagen und bezahlte. Eine Einkaufstasche hatte ich mitgebracht. So brauchte ich keine Tüte zu kaufen und sparte fünf Yen.

Trotzdem bleibt man dran und liest 1.000 Seiten weg, was man sonst nie schafft. Eine ganz besondere Magie!