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ASIAN KUNG-FU GENERATION
Haruka Kanata

Wirklich einer meiner absoluten Lieblingssongs. Haruka Kanata (Spotify, YouTube) erlangte seine Popularität wahrscheinlich hauptsächlich, weil es einer der Intro-Songs von Naruto, einem ziemlich erfolgreichen Anime, war.

Ich hab Naruto nie geschaut, aber trotzdem in meiner Anime-Zeit viel AKG gehört und naja, der Song ist einfach perfekt. Könnt ich den ganzen Tag hören.

Canon EOS R

Hier nun endlich mein ausführliches Werk zum Thema EOS R. Weil ich in der Vergangenheit mehrfach darüber schrieb, sind einige von euch ja sicher sehr gespannt, was ich von der neu angekündigten Mirrorless Full Frame-Kamera von Canon halte!

Eins vorab: ich hab sie natürlich nicht gekauft!

Meine Vorstellungen

Aktuell habe ich ja die M50. Die ist auch weiterhin echt süß, nervt mich aber in ein paar Belangen schon sehr:

Mein Kopf hatte sich die ganze Zeit gedacht, egal, ist ja nur eine Übergangskamera bis die Vollformat kommt. Die sah für mich nun so aus:

Die Realität

Was ich nicht bedacht habe, ist anscheinend die Physik. Vollformat braucht einfach mehr Platz, größere Linsen, damit ein größeres Objektivgewinde, etc, etc.

Die EOS R ist etwa 300g schwerer als die M50, das ist fast doppelt so viel. Das sie ein bisschen größer ist, finde ich nicht schlimm, zwecks Grip und mehr Reglern. Punkt 1 meiner Wünsche-Liste kann ich also, sagen wir mal, zu 75% abhaken.

Sie hat mehr Rädchen, sogar eine komische Touchbar, und wahrscheinlich kann man der Auto-ISO-Option auch sagen, dass sie ein bisschen besser arbeiten soll. Top!

Man kann es Canon natürlich nicht verübeln, dass sie nach 30 Jahren mal ein neues Objektiv-Mount rausbringen wollen. Die RF-Objektive sehen auch alle gut aus, aber auch hier war ich mal wieder überrascht wie viel Glas man offensichtlich braucht um einen Vollformat-Sensor zu bedienen. Die Dinnger sehen riesig aus.

Dazu kommt, dass EF-Objektive natürlich mit Adapter funktionieren, aber an der M50 merke ich, wie nervig das ist. Vielleicht wirkt das an der R nicht so dumm, weil sie halt eh etwas größer ist. Trotzdem blöd, aber man will ja auch nicht alles neu kaufen.

Dazu kommt der Preis, der mit 2.499€ jenseits meiner Grenze liegt. Ich hatte echt nicht damit gerechnet, dass sich Canon traut über den Preis der A7iii zu gehen, aber so ist es nun geworden. Auch verständlich, es ist ja wohl teilweise eine 5Dm4 „ohne Spiegel“, und halt keine 6D. Ich wäre wohl eher die Zielgruppe für letzteres.

Kaufentscheidung

Viel wichtiger als alle Features ist nun allerdings meine Realisierung, dass ich gar keine neue Kamera brauche, haha, wer hätte das geahnt. Warum kaufte ich die M50?

Weil ich eine kleine, leichte Kamera mit guten Video-Features wollte.

Die Tatsache, dass sie einen Cropsensor hat, der mich nervt und den Wunsch nach Vollformat geweckt hat, ist natürlich Quatsch, denn ich habe schon eine große und schwere aber sehr gute Vollformat-Kamera, nämlich die 6D.

Die letzten Wochen zeigten mir auf jeden Fall, dass die nach 4 Jahren noch lange nicht ausgetauscht werden muss. Funktioniert wie am ersten Tag und führt für mich in den allermeisten Fällen zu dem Foto, das ich erreichen wollte.

Jedes Mal, wenn ich die M50 benutze, mit der ich durchaus auch Spaß habe, beschleicht mich noch ein Gefühl, dass da irgendwas noch nicht ausgereift genug ist. Oder nicht snappy genug. Oder zu Spielzeug-mäßig. Das Gefühl, das ich bisher mit jeder spiegellosen hatte. Und es ist mir aktuell keine zweieinhalb Steine wert, auszuprobieren ob es bei der R genauso sein wird, oder nicht.

Die 6D ist einfach wie ein geiler Vorschlaghammer, den man gerne benutzt, die M50 dagegen ist ein kleines Gummihämmerchen. Kann man ab und zu auch gebrauchen, aber ist einfach nicht the real deal.

Meine Grundeinstellung „ich probier mal die kleine Mirrorless und kaufe die Vollformat, wenn sie kommt“ war einfach Käse, denn ich habe nicht beachtet, dass die Vollformat nicht mehr klein sein wird und damit nicht den Need nach einer kleinen Zweitkamera deckt. Ich werde also auf ewig verdammt dazu sein mit einer Cropkamera zu leben, wenn ich etwas Kleines will!

Wie furchtbar ist das denn bitte.

Das war eine weitere Episode aus „Philipps absolut dämliche First-World-Probleme“, schaltet auch beim nächsten Mal wieder ein, wenn ich überlege, wofür ich Geld aus dem Fenster werfe, statt die Welt zu retten.

Seit der zweiten Staffel schaue ich ja schon ganz gerne die Höhle der Löwen, die deutsche Fassung von Shark Tank.

Es ist einfach ganz witzig anzusehen, wie Frank Thelen sich aufregt oder Ralf Dümmel sich freut wie ein zweijähriger, der ein Eis bekommt, wenn er es wieder geschafft hat, einen Gründer zu überzeugen, ihm sein Produkt für das DS-Produkte-Ramschregal im Bauhaus zu überlassen.

Manchmal sollte es aber vielleicht auch gut sein. Wir sind jetzt in der fünften(?) Staffel und man merkt langsam wirklich, dass VOX keine Gründer mehr findet und so langsam jeden Quatsch nehmen muss. So viel uninteressanten Kram wie in dieser Staffel gab es bisher nicht.

Also, naja, die vorherige Staffel bekleckerte sich auch nicht gerade mit Ruhm. War es jemals besser, oder war es am Anfang nur gefühlt gut, weil es halt neu war?

Trotz allem, ist es wie ein Unfall auf den man sich jeden Dienstag freut, weil man nicht weg schauen kann.

Haggard
Haggard, Hamburg

Awaking the Centuries auf Spotify.

Haggard sah ich bisher erst ein einziges Mal, das war auf dem Veldensteiner Festival 2008. Daher freute es mich besonders, als ich zufällig mitbekam, dass sie in Hamburg auftreten, in der guten alten Markthalle. Noch dazu zu einen Ticket-Preis von 22€. Keine Ahnung, wie sich dieser Abend für sie gerechnet haben kann.

Denn, wie oft, wenn man in die Markthalle geht, war es ziemlich leer. Ich bin fürchterlich im Abschätzen von Menschenmassen, aber viel mehr als 200 Leute waren wahrscheinlich nicht da. Also vielleicht waren es auch 400. Aber auf keinen Fall richtig viele.

Mir tat es auf jeden Fall die ganze Zeit leid, die Band hat es allerdings anscheinend nicht sonderlich gestört und Asis, der Frontmann, sprach oft davon, wie gut es ihm gerade gefällt. Wie auch immer.

Das Konzert war gut, gerne wieder.

Meine angepassten Ohrstöpsel waren auch eine sehr gute Investition. Guter Gehörschutz, bei aushaltbar vermindertem Klangerlebnis!

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Zwischenzeitlich verließen die beiden Gitarristen der Band plötzlich die Bühne und tauchten nicht wieder auf! Später merkte man, dass sie sich im Publikum befinden und einfach dort weiterspielten. Beide sind so winzig, dass man sie kaum gesehen hat, zum Glück hat Claudio am Ende nochmal seine Gitarre nach oben gestreckt!

Alligatoah
Schlaftabletten, Rotwein V

Ich kenne Alligatoah erst seit seiner 2015er Platte “Musik ist keine Lösung” und mag ihn seit dem ganz gerne. Das neue Album, Schlaftabletten, Rotwein V gefällt mir auch sehr gut! Seine Musik würde ich zwar zum Großen Teil in die Schublade Lustige Texte stecken, aber trotzdem kann ich die meisten Lieder auch häufiger hören, ohne, dass sie mir zum Ohr raus hängen. Ungewöhnlich für dieses Genre!

Das ein oder andere Lied wird sich sicher in meiner 2018 Top Tracks-Liste von Spotify wiederfinden.

Dänemark 2016 – 2018

Vor einem Monat waren wir wieder mal in Dänemark, und tatsächlich haben wir das zum Anlass genommen, mal wieder eine Galerie auf hej.world zu veröffentlichen.

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Am Freitag konnte man stundenlang zusehen, wie sie versuchen den Strand zu retten

Ganz davon abgesehen gab es vor ein paar Monaten schon die Galerie zum Dänemark-Besuch von 2016, die ich aber nie hier im Blog erwähnte. Einzig treue RSS-Abonnenten werden das mitbekommen haben, ebenso wie die Galerie zum zweiten Dänemark-Besuch in 2016. Eieiei!

2017 waren wir natürlich auch da, aber da regnete es das ganze Wochenende und naja, ich glaube, auf der Speicherkarte waren am Ende nur so drei oder vier Fotos.

(hej.world braucht dringend mal ein Technik-Update, verglichen mit diesem Blog laden die Bilder mega langsam)

Juchu, mein Macbook ist wieder da, nach nur sieben Tagen Reparatur!

Anmerkungen:

Bis zur nächsten Reparatur!

Lego Technic Airport Rescue Vehicle 42068

Ich schau den Held der Steine jetzt ja schon ziemlich lange und bisher konnte ich mich auch zurückhalten, was meinen Lego-Konsum angeht. Letztens war ich nun aber mal bei Galeria Kaufhof und fand da ein Angebot, bei dem ich nicht mehr widerstehen konnte. Ich wollte einfach mal wieder ein Lego Technic-Set zusammenbauen. Und die 42068 inklusive der Power Functions-Packung mit Motor und Co für 89€ klang erstmal ganz gut!

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Tatsächlich hatte ich beim Zusammenbau auch viel Spaß und Nostalgie. Ich ließ mir extrem viel Zeit und baute verteilt über eine Woche dran, baute auch mal den Motor und die LEDs ein und ja. Jetzt steht er hier, und ich weiß nicht was ich damit machen soll. Nächster Schritt: Abbauen, in den Keller und warten, ob ich demnächst doch mal wieder was aus Lego bauen will.

Fühlt sich auch etwas falsch an. Vielleicht einfach ebay Kleinanzeigen und dem nächsten Menschen für ein paar Euro weniger den Aufbauspaß bereiten? Rumstehen haben will ich das Ding jedenfalls nicht.

Die Schublade des Schreckens

Viele viele Jahre lang wünschte ich mir einen Ort, an dem ich alle Ladegeräte für alles Mögliche gesammelt aufbewahren kann, damit man die nicht immer suchen muss. Und anschließen. Und wieder wegpacken. Buuh!

Vor einigen Monaten, als das Arbeitszimmer umgestaltet wurde, entschied ich mich dafür eine Schublade des ALEX zu einer Lade-Schublade zu machen. Eine... Schub-Lade. Mh. Irgendwo ist da ein richtig witziges Wortspiel versteckt!

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Naja. Leider ist das alles andere als perfekt. Die Lade geht nicht mehr richtig zu, weil hinten jetzt natürlich das dicke Kabel der Mehrfachsteckdose im Weg ist. Außerdem ist es doch zu klein um alles unter zu bekommen und manche Steck-Netzteile sind jetzt wieder so groß, dass man die Schublade komplett offen lassen muss um sie einstecken zu können

Meine Backup-Platten habe ich natürlich ebenfalls darin verstaut und verkabelt, was für das Platzangebot such eher schwierig ist.

Wie macht ihr das? Habt ihr eine bessere Lösung? Irgendwie ist meine Kreativität hier am Ende.