knuspermagier.de

Der privateste Blog von Philipp.
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Irgendwie hab ich es geschafft, iOS zu überzeugen, dass es die Zahlen 20 und 13 durch .20, und .13, ersetzen soll. Leider kann ich es nur beheben, indem ich das gesamte Dictionary resette. Wie konnte das passieren.

APFS Fail

Ich habe eine SSD, die ist relativ groß und ich kaufte sie im letzten Jahr, da meine bisherige SSD, auf der ich meinen Lightroom-Katalog hatte, zu klein geworden war. Ich benutze sie gar nicht so oft, nur wenn ich halt ein paar Fotos mache und sie dann übertragen muss. Trotzdem wird sie recht häufig eingestöpselt, ausgestöpselt und ab und zu auch ohne vernünftiges unmounten entfernt, weil zum Beispiel irgendwer an meinem MacBook rüttelt und das Kabel rausrutscht.

Beim letzten Einstöpseln wurde mir jedenfalls nichts angezeigt und ich schaute rum und guckte in Diskutil und alles war furchtbar. Die APFS-Partition war einfach weg. First Aid war auch ausgegraut, nichts konnte ich machen. Per Terminal kam ich auch nicht voran, er meinte immer, es gäbe kein APFS-Volume. fsck und alle Tools konnten nichts machen. Ich lud mir dann eine leicht shady Recovery-Software runter und lies sie laufen, und sie fand, juchu, die Partition! Leider kann sie nur Dateien wiederherstellen und nicht einfach die Partitionstabelle reparieren.

Weil ich keine Stunden investieren wollte, die Partitionstabelle irgendwie manuell zu reparieren und genug Backups habe, formatierte ich die Platte nun einfach und spiele gerade alles neu drauf. Bisschen nervig, aber nicht schlimm. Ich hoffe jedenfalls, dass das jetzt nicht zu einem regelmäßigen Ritual wird, dauert nämlich ziemlich lange drei Terabyte über Gigabit-Netzwerk von der NAS zu pulen.

Dragoball Z Kai (3)

Beim letzten Post war ich gerade am Beginn der Cell-Saga, und jetzt, zwei Monate später, bin ich fertig. Also, Dragonball Z Kai endet ja theoretisch schon bei Folge 99, direkt nachdem Cell besiegt wurde, aber natürlich schaute ich mir auch noch The Final Chapters an, in denen der ganze Rest nachgereicht wird. Ob das allerdings so eine gute Idee wahr, erfahrt ihr jetzt!

Der zweite Teil von Kai geht ein paar Jahre nach den Cell Games los — Gohan ist ein Teenager und geht zur Uni, oder so. Naja. Lustigerweise ist das der Teil an den ich ich mit am meisten erinnere, wenn ich mich an damals zurückerinnere, als dich Dragonball Z im Fernsehen sah, hä.

An und für sich geht es erstmal ein bisschen langweilig voran, das nächste Tournament der Material Arts startet und der ganze Mr Satan-Quatsch geht los. Nach dem ganzen Cell-Kram fast entspannt ruhig das alles, und Trunks und Son Goten sind ganz lustig. Von da geht es leider alles etwas bergab der ganze Buildup zur Buu-Saga gefiel mir gar nicht, und als es los ging, keine Ahnung. Alle Sachen, die mich vorher schon öfters mal störten, nerven mich noch stärker. Vegeta ist so ein Nervsack und als Trunks und Goten zu Gotenks werden, beginnen einige Folgen mit noch dümmeren Entscheidungen, als man so schon von dieser Serie gewohnt ist.

Dazu natürlich das typische “Gegner wird immer stärker, obwohl wir ihn gerade fast besiegt hatten”, etc. Ich hatte mehrfach dass Gefühl, dass es eigentlich ganz gut war, dass Kai nach 99 Folgen mit dem Sieg über Cell aufhörte.

Nichtsdestotrotz habe ich es natürlich zu Ende geschaut und am Ende war auch alles ganz gut und ich habe es nicht bereut, mir die letzten 68 Folgen noch anzuschauen.


Während der ersten Staffel war ich auf jeden Fall noch top motiviert mir danach sofort Dragonball Super reinzuziehen, jetzt weiß ich es noch nicht so richtig. Ich hab mir jetzt erstmal vorgenommen, zwischendurch mal Full Metal Panic zu rewatchen und mir die neuste Staffel von 2018 mal anzugucken. Mal etwas Abwechslung.

Creep

Nennt mich Slowpoke, aber durch Reddit entdeckte ich letztens den Song Creep von Radiohead. Die Band war mir natürlich ein Begriff, vom Namen her, aber aufgrund meines fortwährenden Desinteresses für englische Musik – letztens, als deren Schlagzeuger starb, fiel mir auf, dass ich nichtmal einen Song der Foo Fighters kenne — hatte ich mich nie dazu durchgerungen, mal irgendwas von ihnen anzuhören.

Jedenfalls hörte ich Creep und las etwas zur Geschichte des Songs, anscheinend ist es ja einer der bekanntesten Songs. Ich hab mich auch direkt ein bisschen in das Lied verliebt, allerdings nicht wegen des schmalzigen Textes oder dem Genuschel vom Sänger, sondern weil der E-Gitarrenpart von Jonny Greenwood so geil ist. Wann hört man schonmal eine so perfekt sägende Gitarre, ich bin sehr begeistert. Eigentlich skippe ich im Song immer nur herum zwischen 1:00 und 2:00. Wroooooom.

Salatgenerator

Wenn man versucht jeden zweiten Tag, oder so, einen Salat zum Abendessen zu machen, passiert es irgendwann, dass es einem etwas zu langweilig wird, wenn man immer nur die gleichen grünen Blätter mit den gleichen restlichen Zutaten kombiniert. Ich, als jemand, der monatlich sehr viel Geld für einen Essens-Zufallsgenerator ausgibt, um mir zumindest drei mal pro Woche die Entscheidung über das Mittagessen abzunehmen, kam also auf die Idee, dieses schwerwiegende Problem ebenfalls mit Technologie zu lösen.

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Lokale Musik

Ich liebe ja Live-Aufnahmen von Musik. Wer meinen letzten Musik-Post gelesen hat, weiß, dass mir diese ganzen YouTube-Formate wo KünstlerInnen ihre Stücke ohne das ganze Studio-Brimborium spielen, einfach genau mein Vibe sind.

Seit dem ich meine Musik nun hauptsächlich über Spotify konsumiere, habe ich allerdings ein bisschen die Verbindung dazu verloren. Während ich damals z.B., wenn es um Die Ärzte ging hauptsächlich Die Band, die sie Pferd nannten hörte, kann ich das heute nicht mehr, denn die DVD ist niemals als CD erschienen und damit nicht auf Spotify. Ja gut, Wir wollen nur deine Seele und die anderen Live-Alben sind auch ok, aber Die Ärzte sind da auch eine Ausnahme.

Oft gibt es zu den Live-DVDs ja auch beiliegende CDs, die aber nur einen Ausschnitt der Songs enthalten, und so Sachen. Alles nervig. Früher konnte ich das gut umgehen, denn wenn man die DVD hat, kann man ja MP3s extrahieren und die in Foobar2000 werfen. So konnte ich zum Beispiel ständig die Einer Gegen Alle Live-DVD von Samsas Traum genießen — und viele andere tolle Sachen.

Als das ganze Musikstreaming los ging fing ich erst an mit diesem iTunes Match-Service von Apple, der es mir ermöglichte meine ganzen tollen MP3-Dateien von überall zu genießen. Leider benutzte ich es gar nicht so viel — die Apple Musik-App, also iTunes, fand ich nie so toll und damals hatte man kleine iPhones und wenig Datenvolumen. Irgendwann kam die Telekom mit ihrem “Spotify-Traffic kostet nichts”-Tarif, der für die Netzneutralität natürlich nicht förderlich war, für meinen Musikkonsum allerdings schon. Ich wechselte also komplett zu Spotify und sagte leise Lebewohl zu meinen ganzen selbst-getaggten MP3-Dateien, die seit dem ein Schattendasein auf meinem Plex-Server pflegen.

Ja, Plex kann auch Musik-Dateien und mit Plexamp ist das auch gar nicht so schlimm. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass ich alles in einer App haben könnte, um genau zu sein am Liebsten in Spotify, denn das mag ich eigentlich ganz gerne. Leider ist die Implementierung der Local Files ziemliche Grütze und wird schnell unübersichtlich, wenn es mehr als fünf Dateien sind.


Zurück zu meinen Lieblings-YouTube-Sachen. Natürlich habe ich hier ein ähnliches Problem, denn ich kann mir die Live-Sets nicht in Spotify anhören, sondern nur auf YouTube und meistens gibt es auch gar keine Liste im Timestamps, wann welche Songs kommen und so, mega nervig. Nun überlegte ich, dass ich die meisten Sachen ja einfach mit youtube-dl herunterladen kann und sicherlich mit ffmpeg und etwas googeln da leicht MP3-Dateien herauspulen kann, so lange ich mir die Mühe mache, mir die Timestamps selber rauszuschreiben.

Nur, was dann machen, mit den Dateien? Bisschen nervig. Tatsächlich kann Apple Music ja noch die Match-Sachen, also, dass man halt seine eigenen Dateien hochladen kann. Vom Musik-Angebot her sollten Apple Music und Spotify ja auch relativ gleich sein. Aber ich habe so viel schlechtes von der Music-App gehört, dass ich eigentlich gar keine Lust habe zu wechseln. Hmmm.

Die BookBeat-Lüge

Wer deutsche Podcasts hört, wird an der nervigen BookBeat-Werbung nicht vorbei gekommen zu sein. Ich hatte das schon vor Jahren mal ausprobiert, damals fand ich aber kein Einziges relevantes Buch im Angebot. Vor ein paar Wochen probierte ich es erneut, ich glaube, als Tobi Schlegl beim Hotel Matze zu Gast war.

Zufällig hatte ich ja gerade Schockraum gelesen und sein neues Buch See. Not. Rettung. erschien am Tag danach. Gelesen von Oliver Rohrbeck. Wer mich kennt, weiß, dass ich da nicht widerstehen kann. Ich erstellte mir also einen neuen BookBeat-Account und meldete mich für den Probemonat an. Oder so, keine Ahnung, wie lange das jetzt kostenlos ist für Podcast-Hörer.

Naja. Das Buch war jedenfalls gut. Danach suchte ich weiter und, da Florenz gerade Scheibenwelt-Dinge liest, dachte ich, ich könnte ja mal nach Scheibenwelt-Hörbüchern gucken. Da ich damals mit Wachen! Wachen! anfing, suchte ich also danach und fand eine Hörspiel-Version. Interessant.

Naja, um es kurz zu machen: Es ist etwas cheesy, aber ich liebe es. Natürlich recherchierte ich direkt nachdem Produktionsstudio namens Bookonear. Die haben eine Website von 1995, auf der moderne Innovationen wie ein Cookie-Banner oder gar ein Impressum, noch nicht angekommen sind. Leider musste ich nun auch schon ernüchtert feststellen, dass sie nicht zu jedem Scheibenwelt-Buch eine Hörspiel-Fassung aufgenommen haben. Neben Wachen! Wachen! gibt es nur noch Pyramiden und Lords und Ladies, die kommen in meiner Lesereihenfolge (ebenfalls eine Webseite aus grauer Vorzeit) aber erst wann anders dran.


Da ich einen Blogpost aber nun nicht einfach positiv zu Ende laufen lassen kann, würde ich mich gerne noch beschweren, denn BookBeat wirbt ja in jeder Werbung immer mit dem unbegrenzten Hörvergnügen. So viel Hörbücher, wie du willst!. Tatsächlich ist es nämlich so, dass man im günstigsten Tarif für neun Euro neunundneunzig — kein Wunder, dass niemand Preise in Worten schreibt, das sieht ja furchtbar aus — gerade mal fünfundzwanzig Stunden hören kann. Hundert Stunden kosten dann schon fünfzehn Euro und die wahre Unbegrenztheit schlägt mit zwanzig Euro zu buche, das sind ja fast 40 Mark.

Wenn man ehrlich ist, muss man auch echt viel Zeit übrig haben, um 100 Stunden Hörbücher wegzuhören. Auf 1,5-facher Geschwindigkeit sind das ja auch schon 150 Stunden. Wahrscheinlich werde ich nichtmal die 25 Stunden in meinem Basic-Tarif schaffen, aber über Clickbait-Werbeversprechen aufregen wird man sich ja wohl noch dürfen.

Lahme Farben (2)

Ich würde nicht sagen, dass es in dieser Ausbaustufe schon besonders viel Spaß macht, denn es ist visuell noch nicht besonders ansehnlich, aber die Spielmechanik sollte soweit funktionieren.

Es gibt also:

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Lahme Farben (1)

Die letzten Wochen zeigten mir, dass es mir doch viel besser geht, wenn ich irgendein Quatschprojekt habe, über das ich den Tag über nachdenken kann um dann Abends noch etwas dran zu arbeiten.

Lange Zeit habe ich mir quasi verboten neue Quatschsachen anzufangen, weil ich sie meistens direkt wieder weg legte, oder weil ich einfach nichts machen wollte, was keinen größeren Sinn erfüllt. Meine Woche mit BetterJournal, und die darauf folgenden zwei Wochen, wo ich nichts quatschiges machte, weil ich zu viel Kram für Erwachsene zu tun hatte, auf den ich aber wirklich keine Lust hatte, zeigten mir, dass ich aufhören sollte, so viel Wert auf Sinnhaftigkeit zu setzen! Top Erkenntnis.

Was ich allerdings trotzdem ein Bisschen im Auge behalten will ist, dass ich halbwegs abgeschlossene Sachen mache. Oder das Projekt eindeutig abbreche, wenn es keinen Spaß macht und auch alle Spuren davon aus meinem Kopf entferne.

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Storage Boxes

Hetzner hat ja schon länger ihre Storage Boxen im Angebot, bisher waren sie aber nicht besonders günstig, dass ich sie anderen Services vorgezogen hätte. Vor ein paar Tagen (ich las es auf Hackernews!) haben sie ihre Preise aktualisiert und nun bekommt man gigantische 5 TB für etwa 12 Euro. Das ist schon eine Kampfansage -- ich zahle aktuell bei Glacier für ca. 3TB Foto-Backups 13 Euro oder so.

Ich habe mir jetzt mal eine gegönnt und werde in den nächsten Monaten versuchen meine Backups dort hin umzuziehen. Mal sehen, wie lange das dauert und wie zuverlässig das mit der Synology HyperBackup-Software klappt.


Natürlich läuft, wie immer, nicht alles nach Plan und so vergeudete ich schonmal zwanzig Minuten mit der Einrichtung. Man muss nämlich bei Server Name https://u123213.your-storagebox.de schreiben statt nur u123213.your-storagebox.de. Da soll man mal drauf kommen. Zum Glück gibt es Foren in diesem Internet.