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Hallo. Ich bins! Philipp!

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Es wird Svelte!

Nachdem ich gestern anfing das Backend zu bauen, habe ich heute erstmal doch keine Lust die drei Zeilen für eine Token-basierte Authentifizierung zusammen zu kopieren und widme mich erstmal dem Frontend. Nachdem ich kurz die Dokumentation von Alpine überflogen habe, entscheide ich mich doch für Svelte. Ich gebe zu, etwas gecheatet, damit hab ich schonmal etwas klitzekleines gebaut vor ein paar Wochen. Ich erteile mir damit 5 Straf-Minuten!

Immerhin zeigt er mir nun etwas an, und ich hab auch einen schönen Gradient von uiGradients eingebaut, denn Gradients sind ja gerade hip. Vielleicht wechsel ich ihn nochmal. Allgemein ist das Design natürlich noch nicht final, immerhin hab ich erst 25 Minuten in das Frontend investiert, was will man da erwarten.

Natürlich musste ich noch ein paar Zeilen schreiben, damit der Applikationsserver auch den CORS-Kram macht, denn das Frontend läuft im Development-Mode natürlich auf einem anderen Port!

Was machen wir morgen? Endlich eine Authentifizierung, ein fettes Deployment und einen iOS-Shortcut, damit wir Sachen speichern können!

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Erste Go-Versuche

Da es heute recht viel regnet, komme ich tatsächlich dazu meine ersten Versuche mit Go zu machen. Tausend Tabs und insgesamt vielleicht ein Stündchen später habe ich immerhin schonmal etwas, mit dem ich Links speichern und auslesen kann. Okay.

Meine take aways vom ersten Tag:

Morgen baue ich mir noch eben eine billige Authentifizierung ein und dann geht's ans Frontend!

Seitdem ich die “Weiterlesen”-Funktion auf der Startseite einbaute, war wohl auch mein RSS-Feed gekürzt. Das war nie meine Intention und ist gefixt, sorry! (Danke Markus!)

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Die Geburt eines neuen Side-Projects

In letzter Zeit hatte ich öfters das Verlangen, mit Webseiten für später abzuspeichern. Zwar geht das mit der Safari „Read Later“-Liste schon ganz okay und frictionless. Was mir allerdings fehlte, war die Möglichkeit, die Sachen zu vertaggen, damit ich sie später wiederfinde.

Naaaaja. Erster Gedanke war, dass ich mir einen Bezahlservice anlache. Raindrop.io oder pinboard.in. Beide zu einem okayen Jahrespreis zu bekomme.

Aaaaber, ja, wie das so ist, ich will ja unabhängig sein von anderen Services! Außerdem kann ich in der Share Sheet Extension von Raindrop nicht direkt vertaggen und die... App für Pinboard ist nicht iPhone X-optimiert. Fällt also auch raus.

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Wie werde ich meine Spiegel los

Seit 2014 liegt meine EOS 400D hier herum und tut... nichts. So langsam sollte ich sie vielleicht mal abstoßen. Doch was macht man mit so einer alten Kamera?

Geld bringt sie nicht mehr. Man könnte sie an irgendeine Schule spenden, damit sie vielleicht in einem Foto-Kurs ein schönes zweites Leben hat. Aber wohin? Wird sie auch wirklich benutzt, oder landet sie nur auf einem Haufen, weil sie eh zu alt ist? Direkt irgendeinem Kind schenken, dass in die Welt der Fotografie einsteigen will? Wahrscheinlich eh jeder mit seinem Smartphone zu Gange.

Behalten, und irgendwas Cooles damit machen? Fällt mir leider auch nichts ein. Zur Benutzung als Webcam ist sie wohl eine Generation zu alt und ansonsten bin ich da unkreativ.

Was würdet ihr mit so einem alten Gerät machen, an dem aber schon noch ein paar Erinnerungen hängen, die euch davon abhalten, es einfach an sonstwen zu verschenken oder... wegzuwerfen?

Das Ende der Absurdität

Letztens hörte ich ja den Podcast von Judith Holofernes mit Funny van Dannen. Ich mag seine Stimme. Ich erinnerte mich, dass ich damals so ein Hörbuch von ihm als MP3 hatte, Neues von Gott.

Ich fand die Geschichten richtig lustig. Dazu trug natürlich auch Funnys Art bei, sie vorzulesen. Ein paar Jahre später war ich auch mal auf einer Live-Lesung und kaufte seine ganzen Bücher bei Medimops oder so für wenige Cent. Diese las ich zwar nie, aber das gab mir erstmal nicht zu bedenken, denn es ist ja relativ normal, dass man Bücher kauft und sie nie liest

Naja. Nach dem Podcast kaufte ich jedenfalls erstmal sein aktuelles Buch, Die weitreichenden Folgen des Fleischkonsums und, weil ich natürlich mal wieder ein paar sinnlose Guthaben hatte, ein Hörbuch von Zurück im Paradies für EIN GUTHABEN, obwohl es nur eine Stunde und zehn Minuten lang ist.

Ich fing erstmal an zu lesen, und es machte funkte nicht so richtig. Also hörte ich mal in das Hörbuch rein. Wie erwartet, sind die Geschichten schon irgendwie witziger, wenn sie korrekt vorgetragen werden. Trotzdem sind sie mir einfach… zu Absurd und die Pointen zu… platt, zu weit weg, keine Ahnung.

Zwei Erbsen, die sich im Kühlfach unterhalten, ein Hund und eine Fliege, Uhren, die nicht mehr an die Zeit denken wollen. Hier und da, fand ich auch was lustig, keine Frage, aber insgesamt, keine Ahnung. Ich musste mich ein bisschen durch die 184 Seiten quälen, auf der Suche nach einer Pointe, die mich zum Lachen bringt, wie der Oleanderbaum von Neues von Gott.


Nun ist die Frage, sind die neuen Werke von Funny van Dannen einfach schlechter, oder bin ich einfach nicht mehr so empfänglich für diese Art des absurden Humors?

Letztens, als ich sonst gerade nichts zum Lesen hatte, fing ich zum Beispiel auch mal wieder an, einen Discworld-Roman zu lesen und… naja. Früher hat es mich mehr gepackt? Und das basiert ja auch auf einer ziemlich absurden Welt.

Ich werde es mal weiter beobachten.

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So, mal wieder Geburtstag. Dieses Jahr Corona-bedingt ohne große Party, ansonsten lade ich ja immer ein paar Bären zum Steppen ein!

Aufgrund der Situation dachte ich nicht mal dran, mir irgendwas großes zum Geburtstag zu kaufen. Um doch noch was zum Basteln zu haben, kaufte ich gestern noch schnell das einzige Lego Technic-Set, das Amazon Fresh im Angebot hatte und ließ es mit der wöchentlichen Kühlschrank-Füllung liefern. Großes Review folgt!

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Philipp Waldhauer – Archivfoto

Jetzt fragt ihr euch sicher, wie ihr eurem Lieblingsblogger (since 2005!!!) am Geburtstag eine Freude machen könnt. Hier ein paar Vorschläge:

🍸

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Im RSS-Feed war ja bisher, ganz unter, immer schon ein Link zum Post. Dieser ist nun noch etwas erweitert – klickt man ihn an, so versieht man den Post automatisch mit einem Like-Herzchen. Diese Herzchen sind quasi meine Währung, daher wollte ich es auch den lieben RSS-Lesern leichter machen, ein Herzchen zu verteilen. Juchu!

Statistiken

Gerade erst postete ich diesen Link zu verschiedenen Statistik-Softwaren, und schon habe ich selber was programmiert. Wie das halt so ist.

Wie ich im Post schon sagte, ich habe kein Interesse daran, hier ein Tracking-Script einzubinden, selbst wenn es gar keine Cookies speichert, oder sonstige böse Sachen macht. Alles was mich interessiert, ist eine ungefähre Zahl, wie oft meine Posts angeklickt werden, und das bekomme ich halbwegs okay aus den Webserver-Logfiles.

Ich schrieb mir also schnell ein schmutziges PHP-Script, dass die Logs parsed, ein paar Redis-Keys hochzählt und ein Kirby-Template, dass die gesammelten Daten ausgibt. Fertig ist die Laube.

Aufgefallen ist sind mir dabei folgende Dinge:

  1. Echt ganz schön wenig los hier
  2. Natürlich ist alles etwas verzerrt, da ich nur direkte Impressions auf Artikel zähle. Jeder, der auf die Index-Seite geht und sich durchscrollt, zählt natürlich nicht. Genauso wie jeder, der über RSS liest
  3. Wenn ich einen Post auf Twitter share, was ich nicht mit jedem mache, hat er auf jeden Fall wesentlich mehr Impressions

Wie dem auch sei, hier meine ausführlichen Statistiken der letzten sieben Tage, fast in Realtime.

GitLab Pipelines

Ich hab ja irgendwie oft Hemmungen Dinge zu posten, wo ich denke, dass das ja peinlich ist, weil alle anderen sicher viel weiter und professioneller sind, aber wahrscheinlich ist das ja Quatsch.

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In unserem aktuellen Projekt haben wir jedenfalls seit kurzem endlich automatisiert laufende End-to-End-Tests (mit Cypress), die wunderbar einer Docker-Umgebung laufen (so wie auch die Backend-Tests) und damit ist die GitLab-Pipeline-Darstellung endlich mal etwas komplexer als nur „Setup, Build, Deploy“. Das freut mich!