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Nervige Abendbeschäftigungen

Wenn man mich fragen würde, was das mit Abstand schlimmste an jedem Tag ist, dann würde ich, ohne größeres Zögern, direkt "Zähne putzen" antworten. Also vor allem Abends. Die Augen werden langsam schwer, alles zieht einen nur noch ins Bett und alles was einen davon noch trennt sind die drei Minuten, die man noch mit einem borstigen Plastikstab im Mund verbringen muss. Ein dreiminütiger Krieg im Badezimmer.

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Symbolfoto

Man kann den Putzvorgang nicht einmal mit irgendetwas angenehmen verbinden. Man braucht ja seine Putzhand. Und irgendwie muss man sich auch konzentrieren, soll ja alles schön sauber werden. Durch die Wohnung laufen geht auch nicht, weil man alles volltropft. Ja, ich sprach auch schon mit Leuten, die behaupten, sie könnten problemlos putzend durch die Wohnung spazieren, aber ICH KANN DAS HALT NICHT. Außerdem würde es die Situation auch nicht wirklich verbessern.

Am Samstag kamen wir irgendwie auf das Thema zu sprechen und Tati empfahl mir mit Nachdruck eine elektrische Zahnbürste. Bisher war das kein wirkliches Thema für mich, da ich mit der Putzleistung meiner manuellen Bürsten eigentlich immer ganz zufrieden war. Nun gut. Da ich letzte Woche eh schon auf der Suche nach etwas war, was ich mir kaufen könnte, weil ich gerne mal wieder ein Paket in Empfang nehmen wollte, dachte ich mir, ich probiers mal aus. Was kostet die Welt!

Natürlich hatte ich keinerlei Lust zu recherchieren, also ging ich auf The Wirecutter und nahm die Zahnbürste, die dort unter "Best Electric Toothbrush" (das ist Englisch und bedeutet genau das was wir suchen!) gelistet war: die Oral-B ProfessionalCare 1000.

Heute kam sie dann an und nach dem ersten Benutzen kann ich sagen: Joa, es ist schon was anderes. Also zunächst einmal fällt auf, dass das Gerät ganz schön laut ist und ziemlich vibriert. Wenn man sich dann damit im Mund rumfuhrwerkt, fühlt man sich fast ein bisschen wie beim Zahnarzt. Und wer fühlt sich schon gerne wie beim Zahnarzt!

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A handsome dentist smiling at camera with a nurse and a patient in the background.

Das Gefühl verschwindet allerdings nach kurzer Zeit, sobald man sich an den neuen Formfaktor (ist ja schon etwas... dicker als eine normale Zahnbürste, die eher länglich ist), die Vibrationen und die Lautstärke gewöhnt hat, ist es dann fast wie normales Zähne putzen. Alle dreißig Sekunden stoppt die Bürste kurz um zu signalisieren, dass man in einen anderen Mundquadranten wechseln soll. Smart!

Ist der Putzvorgang abgeschlossen fühlt es sich tatsächlich alles etwas... sauberer und glatter an als sonst. Entweder bilde ich mir das nur ein oder Tati hat tatsächlich recht. Ich werde das die nächsten Tage mal genauer verfolgen und auswerten.

Bisher also schonmal eine kleine Empfehlung. Ausprobieren kann man es auf jeden Fall mal. Auf eine persönliche Langzeitstudie müssen wir allerdings wohl noch ein paar Monate warten -- ich halte euch auf dem Laufenden!

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