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Was für ein Foto-Typ bist du?

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Vor dem letzten Urlaub dachte ich mir, ich muss mal wieder etwas kaufen, damit ich noch mehr Spaß am Fotografieren habe.

In letzter Zeit schaue ich halbwegs regelmäßig die Videos von Thomas Heaton, der ganz viel Landschaftsfotografie macht und Youtube-Videos dazu dreht.

Er ist halt so ein richtiger Fotograf. Immer Stativ, früh aufstehen um den Sonnenuntergang mitzubekommen, ewig auf den richtigen Moment und das richtige Licht warten, und natürlich immer irgendwelche Filter vor der Linse.

Ich überlegte mir also auch, ob ich mal in so ein Filtersystem investiere. So ein Grauverlaufsfilter klang schon verlockend, viel zu helle Himmel kenne ich ganz gut und nicht immer kann man sie in Lightroom retten.

Ich recherchierte ein wenig und stellte fest, dass ich mindestens 200€ ausgeben muss, wenn es etwas halbwegs okayes sein soll, das auch bei 16mm an der Vollformat-Kamera funktioniert. Dabei stieß ich dann auch auf Benjamin Jaworskyj, einen deutschen Foto-Youtuber, dessen Videos ziemlich anstrengend sind, weil er so ein typischer in-your-face-Youtuber ist. Naja, anderes Thema.

Ich war kurz davor mir so ein Set von Cokin, oder so, zu kaufen, dann fand ich aber ein ganz cool aussehendes Set von Rollei. Hier fand ich (wiedermal auf Youtube — man sieht, es ist irgendwie zu meiner hauptsächlichen Informationsquelle für sowas geworden) einige gute Reviews und als der Urlaub dann immer näher kam entschloss ich mich das Set (bestehend aus Filterhalter + Polfilter und einem soften Grauverlauf) zu kaufen.

Nun ist der Urlaub vorbei und wie oft habe ich das Set benutzt? Ich glaube insgesamt zwei Mal. Also klar, man braucht so ein Ding nicht ständig. Vielleicht gab es einfach nicht so viele Momente, in denen der Einsatz sinnvoll gewesen wäre, vielleicht bin ich aber auch nicht der Typ dafür.

Ich stehe nicht halt doch nicht früh auf für den Sonnenaufgang, und wenn das Licht gerade nicht gut ist, dann mach ich halt ein Foto bei schlechtem Licht, statt drei Stunden zu warten. Das Stativ stelle ich eigentlich nur auf, wenn ich meinen Graufilter aufschraube um Wasserfälle zu fotografieren, oder wenn ich versuche Sterne zu fotografieren.

Um den Filter einzusetzen muss ich erst den runden Filter aufschrauben, dann den Filterhalter reinhängen, den Verlaufsfilter vorsichtig aus der Hülle nehmen um die 130€-Glasscheibe nicht zu ruinieren, reinschieben, Foto machen und das ganze dann wieder auseinandernehmen, wenn ich 5 Minuten später ein anderes Foto machen will, ohne den Filter. Das macht mir einfach keinen Spaß — und ich will hier auch keinen teuren Kram rumliegen haben, den ich nur einmal im Jahr brauche.

Einen Versuch war’s wert, und ich habe damit immerhin gelernt, dass mir das schnelle rumknipsen, ohne große Vorbereitung doch wesentlich mehr Spaß macht. Da kann ich zwar keinen Youtube-Kanal damit füllen, aber ab und zu mache ich auch mal ein Foto, das mir gefällt.

(Foto oben von Hannah, weitere Fotos des Faröer-Urlaubs dann innerhalb der nächsten 12-18 Monate auf hej.world)

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