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Ein L und zwei P. Philipp!

Synology-Recycling

Letztes Jahr wechselte ich ja wieder von meiner Backup-Lösung, die aus zwei Festplatten bestand, die ich in zu seltenen Abständen synchronisierte, zu einer Synology NAS, die das dank RAID1 automatisch macht.

Seit dem hatte ich die alten zwei 4TB-Platten rumliegen und fragte mich, was ich damit wohl machen könnte, ich dachte, vielleicht packe ich sie mit in die NAS und erweitere meinen Speicherpool damit vielleicht ein bisschen, aber tatsächlich bin ich weit davon entfernt, den aktuellen Speicher auszulasten.

Letztens fand ich im Keller noch meine alte Synology DS213j oder so und da kam mir die Idee, die Platten da rein zu packen und per HyperBackup die Große auf die Kleine backuppen zu lassen. Ich wollte eh früher oder später noch eine externe Platte besorgen, die ich in regelmäßigen Abständen anschließen und bespielen wollte. So habe ich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Alte Hardware, die seit Ewigkeiten im Keller gammelt recycelt, eine weitere Backup-Version der Daten und ich muss nichtmal eine externe Festplatte managen (holen, anschließen, abstöpseln, wegbringen) sondern muss nur die alte NAS an einen Ort mit Internetverbindung stellen, per Wake on LAN anschalten und los gehts!

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Backupstrategie 2022, die gestrichelten Pfeile sind eigentlich Internet-Kabel

Insgesamt war ich bei der Sache sehr überrascht, dass die alte DiskStation noch eine relativ moderne Version der DSM-Oberfläche als Update bekam (natürlich leider ziemlich langsam) und dass sie überhaupt als HyperBackup-Ziel dienen kann! Dass das Initialbackup fast drei Tage dauerte, trotz direktem Gigabit-Link überraschte mich ebenfalls, aber naja, ist ja auch kein Weltuntergang.

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