Das zweite Buch der Zauberer-Reihe um Rincewind begeisterte mich wie das erste nicht so sehr. Mittlerweile sagten aber ein paar Leute, dass das vielleicht einfach nicht der beste Einstieg in die Scheibenwelt ist, daher gebe ich der Sache nochmal eine letzte Chance und mache in der Wachen!-Reihe weiter.
Vor ein paar Tagen spielten wir ein paar Runden Magic Maze und es war überraschend witzig. Der Twist ist, dass es ein Realtime-Spiel ist, also alle Beteiligten gleichzeitig spielen. Jeder hat eine Aktion, die er oder sie ausführen kann und man muss gut aufpassen, dass man immer zur Stelle ist, um das richtige zu tun, denn man spielt gegen die Sanduhr.
Das Spielbrett ergibt sich im Laufe des Spiels und besteht aus verschiedenen Labyrinth-mäßigen Kärtchen die zufällig aufgedeckt und aneinander gelegt werden. Zuerst sucht man die Waffe, die zur Spielerklasse gehört und als zweites flüchtet man aus dem… Kaufhaus. Irgendwie spielt man nämlich rollenspielmäßige Charaktere, die in einer Mall herumrennen, warum auch immer. Das wäre auch mein Kritikpunkt an der Sache: Allein visuell hätte ich die Box wohl im Regal stehen gelassen und die ganze Welt, die auf das Spielprinzip draufgeflanscht ist, ist irgendwie derbe egal.
Aber: Ich bin froh, dass wir es ausprobieren konnten, denn es machte Spaß, es ist schnell erklärt und die Runden sind auch schnell vorbei, sodass man auch mehrere Spielen kann, um richtig reinzukommen.