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Er bloggt noch? Krass!

Achtsam morden am Rande der Welt

Karsten Dusse

Pff. Weiterhin unterhaltsam, aber der schwächste Band der Reihe.

5.10.2026

Äh ja, ich habe direkt noch das dritte Achtsam Morden-Buch hinterhergehört. Eine Serie muss beendet werden. Allerdings sind jetzt auch meine Audible-Credits erstmal alle.


Beim Blog gab es auch ein paar kleine Umbauten:

  • Die Seite mit der Übersicht der Albenbewertungen ist endlich nach Erscheinungsdatum sortiert.
  • Ich habe angefangen, eine Liste von Musicals zu pflegen, die ich mag. Da muss noch ein bisschen mehr Content rein, aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

Abgesehen von diesen Content-Änderungen habe ich nochmal was umgebaut: Bisher habe ich den Kirby-site-Ordner als Mount aus dem Dateisystem eingebunden, damit ich da immer noch per SFTP drankam, um schnell Template-Änderungen zu deployen.

Leider hatte das natürlich den Nachteil, dass sich das nur schwer sauber halten lässt, wenn man den Ordner nicht nach jedem Deploy neu erstellen lassen will. Ich ließ den Mount also weg und fügte dafür einen OpenSSH-Container hinzu, der mir SFTP direkt in den Container gibt, haha. Lauscht natürlich nur auf dem Tailscale-Interface.

Jetzt kann ich wild rumschmieren und ein normaler Docker-Deploy macht am Ende alles sauber.

Zu viel Noise

Es gibt ja so ein paar RSS-Feeds, die einfach ne Menge Noise für sehr wenig Signal erzeugen. Bei mir ist es hauptsächlich der von DWDL mit seinen geschätzt 10–20 Artikeln pro Tag.

Ich habe ihn seit Jahrzehnten abonniert und mich interessieren vielleicht 0,5 % der Headlines, und trotzdem ließ ich es jahrelang einfach geschehen: die komplette Vermüllung meines RSS-Readers.

Als ich mir letztens ein Tool baute, das mir morgens eine Zusammenfassung meiner RSS-Feeds schickt, fiel es mir wieder besonders auf: 90 % der Artikel waren von DWDL, und nicht mal das schlauste LLM hätte herausfinden können, was daran jetzt für mich spannend wäre. Ich konnte ja selbst nicht mal ein paar Stichwörter fürs Filtern liefern.

Somit heißt es nun: bye-bye DWDL. Ich hoffe, ich bekomme die zwei bis drei spannenden News zur deutschen Medienlandschaft, die mich interessieren, in Zukunft irgendwie mit.

6.10.2026

Das MacBook ist bei der Diagnose. Im Bestfall dauert es eine Woche, bis es fertig ist. Ich bin gespannt. Es hat sich angefühlt, als hätte ich einen Teil meines Körpers abgegeben.


Ich musste heute also tatsächlich unter Linux arbeiten, und es klappte alles nicht ganz ohne Probleme.

Erst einmal hatte ich kurz vor der Abgabe noch ein paar Daten auf einen USB-Stick gezogen und … natürlich hatte ich ihn aus Versehen mit APFS formatiert. So viel zu meinen Daten. Es gibt zwar einen APFS-FUSE-Treiber, aber der funktioniert einfach nicht. Schade.

(Ich kam später noch über das andere MacBook an die Daten, aber bei dem sind die USB-C-Ports kaputt, d. h. ich musste den Stick ca. 30 Mal neu einstecken und hoffen, dass er dabei nicht kaputtgeht.)


Des Weiteren musste ich noch ein paar Programme installieren, und teilweise schlug da was fehl oder ich musste irgendwelche Sonderlocken machen. Am Ende hab ich die gleiche Sache dann per Snap, Flathub, DNF und über den „Copy-paste einfach diesen Bash-Befehl“-Weg installiert, und alles war durcheinander. Normales Linux-Gefühl.

Als ich Ghostty installierte, das aber ohne extra Konfiguration keinen Window Frame hatte, war meine Wut schon wieder auf einem kaum aushaltbaren Level. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich meinen Mac immerhin auch schon 90 Minuten abgegeben.

(Als ich den Window Frame hergestellt hatte, merkte ich, dass Ghostty beim Druck auf Backspace nur Leertasten produzierte, und gab damit auf.)


Zur Beruhigung hab ich mir erst mal ein Konzert von den Wise Guys angemacht, ein Klassiker, der immer funktioniert.