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Advent of Code 2021

Ich fand den Advent of Code schon immer ganz interessant, bisher war aber der Schweinehund immer zu groß, um tatsächlich mal anzufangen. Warum sollte ich irgendwelche Quatschaufgaben lösen, statt tatsächlich etwas nützliches zu bauen?

Dieses Jahr passierte es aber irgendwie, dass ich mich dazu durchringen konnte, teilzunehmen. Die ersten sieben Tage liefen auch ganz gut und ich schaffte es in vertretbaren Zeiteinsatz die Rätsel zu lösen. Ich bloggte nichtmal darüber (außer diesen Fehler), weil meistens höre ich sofort mit Dingen auf, nachdem ich darüber bloggte, dass ich sie ab jetzt mache. Das Phänomen hat sicher einen Namen, wenn nicht, dann würde ich sie Philipps Law nennen. Das sofortige Desinteresse an einer Sache, sobald man anderen erzählt, dass man sie super findet.

Ab dem achten Tag wurde es allerdings auf einmal so schwer und aufwändig, dass ich den zweiten Teil der Aufgabe nicht mehr hinbekam. Weil ich darauf dann drei Abende rumdachte, ohne voran zu kommen, kam ich vollkommen aus dem Rhythmus. Ich warf noch ein paar Blicke auf die folgenden Aufgaben, aber der Schweinehund war zurück: Was ich nicht sofort lösen konnte, war mir zu anstrengend.

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Erfordert weniger Schweinehund-Überwindung: Weihnachtsbaum schlagen.

Die ersten sieben Tage habe ich sogar bei Github hinterlegt, nur echt mit .DS_Store-Datei, ein Qualitäts-Git-Repositoy.


Was lernen wir daraus? Einerseits freue ich mich, dass ich die ersten paar Tage schaffte, andererseits bin ich etwas enttäuscht, dass ich die anderen nicht schaffte. Aber auch Freunde berichteten, dass die Probleme etwas knackiger wurden, ich bin also nicht dumm. Immerhin. Vielleicht gibt es im nächsten Jahr ja einen Code-Adventskalender, wo die Probleme nicht plötzlich wesentlich zeitaufwändiger werden, das fänd ich schön. So ein bisschen das Gehirn anstrengen war nämlich lustig.

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