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Hallo. Ich bins! Philipp!

Ein Jahr R6

Seit fast einem Jahr habe ich nun die EOS R6. Eigentlich war ich ja ein großer Fan der EOS RP, die musste ich im Zuge meines Jobwechsels aber abgegeben und, weil die Gelegenheit da war, habe ich halt auf die R6 gewechselt. Ich könnte kaum zufriedener sein!

Die R6 fühlt sich das erste mal nach einer Kamera ohne Kompromisse an. Alles was ich bisher hatte, war irgendwie beschnitten, was natürlich auch daran lag, dass ich mich immer für das mehr oder weniger günstigste Modell entschied, was meinen Wünschen entsprach. Die R6 war nun ein Preis-Tier höher und man merkt es deutlich.

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Bei der RP habe ich irgendwann nur noch das Display zum Fotografieren benutzt und auch gedacht, achja, das ist jetzt diese neuartige Art Fotos zu machen. Mit der R6 benutze ich den Viewfinder wieder viel häufiger, weil er nicht total winzig ist und man was erkennt, kaum zu glauben. Also nicht, dass es irgendwie blöd wäre, das Heck-Display zu nutzen, aber ich habe beim Viewfinder-gucken doch mehr dieses klassische “Ich mache nun ein Foto”-Gefühl.

Der zweite Punkt, der mich an der RP endlos nervte: Der Akku war immer leer. Zwar haben sie es nicht geschafft, dass die neue Generationen der Spiegellosen eine unendliche Akkulaufzeit hat, wie meine alte 6D, aber zum Einen benutzt die R6 normale Akkus, die man massenweise zuhause liegen hat, also den LP-E6(NH) und zum Anderen halten sie lang genug, dass man sich selten Gedanken machen braucht.

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Ja, nach ein paar Strand-besuchen ist da überall noch etwas Sand.

Außerdem ist es meine erste Kamera mit zwei SD-Karten-Slots, was mich als Backup-Freund sehr freut. Ich hab es so eingestellt, dass alle Fotos doppelt gespeichert werden und habe nun weniger Angst, dass mir eine SD-Karte mitten im Urlaub kaputt geht.

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Natürlich gibt es auch ein paar Details, die mich etwas stören. Ein paar mehr Megapixel könnte sie zum Beispiel haben. Irgendwas zwischen den 20 und den 45 von der R5. Vor allem beim Fotografieren von Vögeln, die weit weg sind, croppe ich nachher gerne in Lightroom rein und da wäre etwas mehr Material natürlich schön. Eine Sache, die schon immer kacke ist, ist die Camera Connect-App von Canon und alles was mit Wifi und Bluetooth-Konnektivität zu tun hat, das funktioniert nur selten und nie, wenn man es mal schnell braucht. Sollte mir endlich mal einen klassischen Fernauslöser kaufen, den man einfach in die Hand nehmen kann, das würde viel Frust ersparen.

Die einzige Sache, bei der ich der RP hinterhertrauere: Sie kam im Kit mit dem RF24-104/4L und das ist nun seit Monaten ausverkauft und wurde um 300€ im Preis erhöht. Das hätte ich wirklich gerne noch behalten.

Mal sehen, wie lang mir die R6 jetzt erhalten bleibt, ich hoffe lange.

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