Das Känguru und Audiobookshelf
Heute kommt das neue Buch aus Marc-Uwe Klings Känguru-Kosmos heraus und da man ja nicht immer Amazon alles Geld in den Rachen schieben muss, dachte ich, ich kaufe das Hörbuch einfach in seinem eigenen Shop.
Nun stand ich allerdings vor dem unlösbaren Problem, dass ich es mir auf dem iPhone ja gar nicht in der Audible-App anhören kann. Dieses Problem ließ sich natürlich nur lösen, in dem ich einen neuen Service in mein Homelab aufnahm, der schon länger auf meiner Liste war: Audiobookshelf. Als Player auf dem Telefon habe ich Prologue, die App ist wirklich sehr schön und integriert sich wunderbar mit Audiobookshelf.


Natürlich wurde der Platz auf meinem Docker-Host direkt etwas knapp, da ich nun mehrere hundert Megabyte große Sound-Dateien hochgeladen habe. Ich überlegte, wie ich die am besten ausgelagert bekomme und dachte mir zuerst, ich installiere jetzt Samba auf der Plex-VM und gebe die 4TB-SSD, die da dran hängt frei.
Die nächste Idee war es, das Jellyfin, das auf der Plex-VM läuft einfach auf den Docker-Host umzuziehen, und die Festplatte mitzunehmen. Damit würde ich mir auch eine VM sparen, das wäre nett. Leider musste ich feststellen, dass ich Jellyfin gar nicht per Docker installiert habe und auf die Migration einer Bare-Metal-Installation in den Container war mir erstmal zu nervig.
Zum Glück kam, kurz bevor ich Samba installierte, noch Markus mit einer viel besseren Idee um die Ecke: NFS. In Verbindung mit MacOS hatte ich damit bisher immer nur Probleme, aber von Linux zu Linux scheint das einfach problemlos und performant zu funktionieren. Der Docker-Host hat nun also Zugriff auf die 4TB-SSD und kann da beruhigt seine paar Hörbücher abspeichern. Yay!
Audiobookshelf unterstützt auch Podcasts, was ich erst Quatsch fand, denn die muss ich wirklich nicht archivieren. Später am Abend fielen mir aber doch noch zwei wichtige Podcasts fürs Archiv ein, die bisher nur auf der NAS versauerten.
