Von Plex zu Jellyfin
Seit Jahre nutzte ich Plex, ich kaufte damals sogar eine Lifetime-Lizenz, damit ich nicht ständig jedes Device neu freischalten muss. An sich funktionierte es auch lange ganz gut, vor allem der seamless Remote-Access.
Leider, wie immer, wurde es mit der Zeit immer schlechter. Ständig kam neuer Quatsch hinzu, deren eigener Streaming-Service drängte sich rein und die UX wurde immer schlimmer. Zudem klappte der Remote Access irgendwie immer weniger gut, ständig war mein Plex down, obwohl es wunderbar lief und ich kriegte es nicht mehr zum Laufen.
Nach einigen Monaten der Genervtheit installierte ich jetzt mal Jellyfin und migrierte meine Dateien rüber. Leider ist die UI von Jellyfin auch alles andere als schön oder übersichtlich, aber immerhin gäbe es hier auch noch die Möglichkeit, ein anderes UI drauf zu setzen, weil die API etwas besser aussieht. Tatsächlich habe ich mir für einen meiner Anwendungsfälle, das Archivieren von schönen Musik-related Videos von Youtube, auch schon ein Alternatives Frontend schreiben lassen. Vom Apple TV und anderen Geräten komme ich mit Infuse drauf und kann alles aufrufen. Den Zugriff von Außen löse ich jetzt einfach über Wireguard, das funktioniert auch wunderbar, ganz ohne unbekannte Plex-Magic.