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Die ewige Gaming-Phase

Letztens schaute ich ein YouTube Video zu Empire Earth und anderen Strategiespielen, die ich damals spielte und hatte direkt wieder Bock. Also vor allem auf das im Video auch angerissene Rise of Nations.

Die gute alte Gaming-Phase, die alle paar Monate anklopft. Natürlich gibt es Rise of Nations noch bei Steam, für ziemlich teure 19€. Das ist ja, inflationsbereinigt, fast der Originalpreis!

Aber naja, es geht natürlich nur auf Windows. Der einzige Nachteil meines M1-Macs: kein Bootcamp mehr.

Immer wieder habe ich so einen Anflug, etwas spielen zu wollen und dann wäre ein Gaming PC schon etwas feines. Klar, ich hab ja auch schon Shadow ausprobiert und dafür sogar ne Glasfaserleitung verlegt, aber so richtig geil war es nie. Zudem ist es mit 30€ im Monat halt einfach sau teuer. Also, auf der anderen Seite kann man auch ziemlich lange 30€ ausgeben, bis man die 1.000€ für einen Gaming-PC verbraten hat.

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Guy with beard and long hair playing video games on his laptop

Letztens hatte ich das Steam Deck für wenige Stunden ausgepackt und dann weiter verkauft. Vielleicht wäre das, mit einem Dock, auch einfach die richtige Lösung gewesen für meine seltenen und kurzen Gaming-Jieper. Was mich da allerdings gestört hat, war, dass ausgerechnet bei den Spielen, die ich spielen wollte, immer irgendwelche zusätzlichen Kniffe notwendig waren, damit sie unter Linux laufen. Klar, man kann Windows drauf installieren, aber das wirkt auch eher wie eine Bastellösung

Will man das Problem nun mit Geld bewerfen hat man das Problem, dass man danach eine hässliche große Kiste rumstehen hat, die Staub fängt und deren Komponenten alt werden, ohne, dass man sie wirklich benutzt hat.

Ich hab sogar kurz recherchiert, ob ich meinen Home Server (den PN51) benutzen könnte. Irgendeine Grafiklösung ist da ja integriert. Aber nein, die Anleitung, wie man den PCI Passthrough in Proxmox aktiviert sah mir schon wieder viel zu aufwändig und instabil aus. Sonst wäre meine Idee gewesen, eine Windows VM zu machen und Steam Link zu nutzen. Oder so.


Tja. Ich bin jetzt irgendwo gefangen zwischen „Gaming-Jieper einfach aussitzen“ und „doch Shadow benutzen und halt durch das Geruckel genervt sein“. Was ich noch interessant wäre, wär irgendwie ein kleiner Gaming-Würfel, so eine Art Steam Deck, ohne Display und Controller, wo ich einfach kurz Monitor und Maus anschließen kann. Aber halt mit Windows drauf. Anscheinend gibt es auch sowas, z.B. Beelink. Der neue GTR6 klingt auch echt gut, ist aber noch nicht verfügbar. Aber das wäre natürlich auch wieder ein Staubfänger, der einfach nur alt wird. Immerhin ist er klein!

Ich wünschte einfach, Shadow würde besser funktionieren und wäre billiger, oder flexibler zu bezahlen. 30€ im Monat für eine 1h Spiel-Session ist es einfach nicht, für mich.

Am Einfachsten wäre es natürlich, wenn ich nur Jieper auf Spiele hätte, die auf MacOS oder auf der Switch gehen.

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