Was klingt, wie eine altenglische Beleidigung ist der Name der neuen Schriftart, die ihr auf dieser Webseite begutachten könnt!
In letzter Zeit war ich öfter auf der Webseite von Josh Comeau und sie ist einfach nur wunderschön, finde ich. Also sowohl vom Content, als auch vom Visuellen her.
Auf der anderen Seite betrache ich hier seit Monaten meinen Blog, mit der etwas in die Jahre gekommenen Museo Sans im Fließtext. Ich weiß nicht mehr, seit wann ich diese Schriftart benutze, aber ich habe sie 2018 im großen DSGVO-Tumult natürlich gekauft, damit ich sie nicht mehr vom CDN einbinden muss. Also mindestens seit vier Jahren.
Damit hier mal etwas frischer Wind reinkommt, entschied ich mich also, einfach mal die Font, die Josh benutzt, zu… klauen und die Museo raus zu werfen. Sie heißt Wotfard und das klingt erstmal nicht sehr lecker, jetzt so frisch auf der Seite eingebunden, würde ich sie aber gerne den ganzen Tag ansehen. So schön.
Falls hier und da was komisch aussieht, liegt es daran, dass die Styles des Blogs völlig wirr sind und teilweise, wenn ich zu faul bin, was ich immer bin, Inline-<style>-Tags in Templates sind, ich habe also noch nicht alles gerade gezogen und hier und da sind sicher auch noch Zeilenhöhen komisch. Fixe ich irgendwann!
Jetzt verbleibt noch die Freight Text Pro als letzte myfonts.com-Schrift, gerade eigentlich nur noch für die Headlines im Wiki. Mal sehen, ob ich die noch rauswerfe oder gegen etwas anderes hübsches von atipo tausche.
Nachdem ich es schon überall schrieb, nur nicht hier: Ich habe aktuell offene Kapazitäten! Wenn ihr also was programmiert braucht, oder einen Code gereviewed haben wollt, oder irgend so etwas, kommt gerne auf mich zu!
Ok, also kommen wir zu Schritt eins, bzw zwei: Export erstellen, alles downloaden und in statische Dateien konvertieren, um alles besser archivieren zu können.
Ich schreibe also ein… paar Zeilen PHP um aus der WRX-Datei statische HTML-Files zu machen und alle verlinkten Bilder herunterzuladen. Weil selbst die schlimmsten Zeilen PHP einen Namen verdient haben, nenne ich es javier-lite.
Wie kam er nur auf diesen Namen, werden sich alle nun fragen. Ich kann es euch sagen. Meine erste Idee war “Just Another Wordpress Importer”. Es sollte ja ursprünglich ein Kirby-Import werden und kein Export in statische Dateien, aber aus der sicht einer leeren HTML-Datei ist es ja auch irgendwie ein Import. Jedenfalls könnte man das jetzt “JAWI” abkürzen und weil ich gerade Ozark gucke und es dort einen Javier gibt, machte es 🔔 Klick 🔔 und der Name war geboren!
Ich habe nun ein ganzes Verzeichnis mit viel sehr nostalgischen Blogposts, die ich schon lange vergessen habe, zum Beispiel dieser Klassiker aus dem November Zweitausend-fucking-fünf.
Schnell alles gezippt und auf die NAS ins Archiv geschoben, dann kann da schonmal nix mehr passieren.
Für den letzten Post wollte ich, dass sich meine schöne Zeitmaschinen-Animation unendlich oft wiederholt, aber natürlich sollte es einen Abstand zwischen den Iterationen geben. animation-delay funktioniert da leider nicht. Also eigentlich wollte ich es, damit man die Animation auch sieht. Die Alternative wäre gewesen, mit JavaScript zu schauen, ob das Bild sichtbar ist und die Animation erst dann abzuspielen, aber mein Blog hat nur ein “Custom Styles”-Feld pro Post und kein “Custom JavaScript” und deswegen entschied ich mich für die infinite Animation.
Jedenfalls gibt es kein animation-delay-between-iterations, es gibt aber einen Trick, der passenderweise auf css-tricks.com steht. Man baut die Keyframes einfach so um, dass die meiste Zeit nichts passiert! Der Post erklärt es ganz gut, es hat ein Bisschen mit ✨Mathematik✨ zu tun.
Als ich diesen Blog hier auf Kirby umzog, legte ich die alte Wordpress-Seite auf archiv.knuspermagier.de ab und da ist sie nun heute noch. Ab und zu schaue ich dort etwas nach, aber insgesamt brauche ich es eigentlich nicht mehr. Vor allem habe ich keine Lust so ein potentiell löchriges Wordpress zu hosten. Aber naja, wie das so ist, die Zeit vergeht und anderes ist wichtiger.
Naja, jedenfalls hatte ich nun mal wieder den Urge was zu ändern und das Archiv endlich abzuschalten. Dafür sind einige Schritte notwendig. Also, natürlich sind sie das nicht wirklich, aber mein Kopf denkt sich, dass diese Schritte toll wären:
Einen Export erstellen und alle Bilder downloaden
Den Wordpress-Export einmal in statische HTML-Files konvertieren, die ich archivieren und gegebenenfalls aber auch schnell angucken kann, ohne ein XML zu dekodieren
Die Posts von 2005 - 2008 oder so, die nur so Schul/Studiums-Tagesberichte waren, die eher Tagebuchcharakter haben und die eh seit Ewigkeiten ausgeblendet sind, in mein Tagebuch überführen.
Die restlichen Posts durchgehen und schauen, was mir davon nicht peinlich ist und die Posts hier importieren. Vor allem für meine umfassende Liste von Projekten, bzw. Experimenten, fehlt da noch einiges. Nicht, dass es wichtig wäre, dass ich 2015 mal drei Zeilen React schrieb, aber man will ja alles beisammen haben.
Das Wordpress löschen!
Statt etwas von der Liste zu erledigen, entschied ich mich jedoch erst einmal dafür, den allerersten Post mit dem passenden Titel “Nummer 1” zu importieren. Am 6. November 2005 (ich will immer 2015 schreiben) startete ja diese Reise hier und das sollte auf keinen Fall verloren gehen. (Eigentlich hatte ich davor schon einen Blog, der ist aber wohl komplett lost. Hatte aber auch nur so drei Posts.)
Viele Blogs haben so eine “Dieser Post ist sehr alt und vielleicht mittlerweile Quatsch”-Notiz über alten Einträgen und das fand ich schon immer ganz charmant. Da der Nummer 1-Post nun zwar kein Quatsch, aber wirklich schon sehr alt ist, dachte ich mir, das ist nun der perfekte Zeitpunkt ist, so etwas auch einzufügen. Weil ich in letzter Zeit gerne auf meinem iPad Bilder male, musste ich natürlich noch eine kleine Zeitmaschine dazu malen!
Letztes Jahr wechselte ich ja wieder von meiner Backup-Lösung, die aus zwei Festplatten bestand, die ich in zu seltenen Abständen synchronisierte, zu einer Synology NAS, die das dank RAID1 automatisch macht.
Seit dem hatte ich die alten zwei 4TB-Platten rumliegen und fragte mich, was ich damit wohl machen könnte, ich dachte, vielleicht packe ich sie mit in die NAS und erweitere meinen Speicherpool damit vielleicht ein bisschen, aber tatsächlich bin ich weit davon entfernt, den aktuellen Speicher auszulasten.
Letztens fand ich im Keller noch meine alte Synology DS213j oder so und da kam mir die Idee, die Platten da rein zu packen und per HyperBackup die Große auf die Kleine backuppen zu lassen. Ich wollte eh früher oder später noch eine externe Platte besorgen, die ich in regelmäßigen Abständen anschließen und bespielen wollte. So habe ich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Alte Hardware, die seit Ewigkeiten im Keller gammelt recycelt, eine weitere Backup-Version der Daten und ich muss nichtmal eine externe Festplatte managen (holen, anschließen, abstöpseln, wegbringen) sondern muss nur die alte NAS an einen Ort mit Internetverbindung stellen, per Wake on LAN anschalten und los gehts!
Backupstrategie 2022, die gestrichelten Pfeile sind eigentlich Internet-Kabel
Insgesamt war ich bei der Sache sehr überrascht, dass die alte DiskStation noch eine relativ moderne Version der DSM-Oberfläche als Update bekam (natürlich leider ziemlich langsam) und dass sie überhaupt als HyperBackup-Ziel dienen kann! Dass das Initialbackup fast drei Tage dauerte, trotz direktem Gigabit-Link überraschte mich ebenfalls, aber naja, ist ja auch kein Weltuntergang.
Einer der noch fehlenden Punkte war ja das Anlegen neuer Todos, also baute ich das mal ein. Funktionierte mehr oder weniger auch fast so wie ich mir das vorstellte. Ich wollte noch einen Keyboard-Shortcut dafür hinterlegen und das funktioniert auch wieder ziemlich easy:
Wie versprochen ein paar weitere Gedanken zu diesem kleinen SwiftUI-Experiment.
Mein Ziel ist es ja irgendwie, eine brauchbare App zu bekommen, an der ich auch tatsächlich mehr Spaß habe, als an der originalen Reminders-App. Ich will alles ein kleines bisschen mehr so haben, wie Things das macht. Allerdings habe ich mir auch ein paar Grenzen gesetzt, da ich auch nicht ein zu großes Fass aufmachen wollte.
Seit fast einem Jahr habe ich nun die EOS R6. Eigentlich war ich ja ein großer Fan der EOS RP, die musste ich im Zuge meines Jobwechsels aber abgegeben und, weil die Gelegenheit da war, habe ich halt auf die R6 gewechselt. Ich könnte kaum zufriedener sein!