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Hallo. Ich bins! Philipp!

Vorgestern fand ich diesen offiziellen Live-Mitschnitt des letzten Samsas Traum-Live-Albums auf Youtube. Ganz nett, abgesehen davon, dass er sich lieber zwei Gitarristen und eine Tänzerin, statt einem Bassisten, kaufte.

Das doppelte Plexchen

Eine lange Zeit lang hatte ich ja einen Plex-Server auf meinem alten Raspberry Pi. Da funktionierte immer alles ziemlich gut, was den externen Zugriff anging. Irgendwann stellte ich um auf meinen Asus PN51, übertrug alle Daten und zunächst klappte hier auch alles wunderbar, doch nach einer Zeit ging es kaputt.

Wie das so ist mit nervigen Netzwerkproblemen, die eigentlich auch gar nicht so schlimm sind, wann muss ich schonmal von unterwegs jetzt dringend ein Ärzte-Konzert angucken, lies ich erstmal die Finger davon und hoffte, dass sich das Problem von alleine löst. Leider hatte ich bei dieser sonst tadellos funktionierenden Strategie diesmal kein Glück.

Ich rätselte also herum, was wohl los sein könnte. Das Interface war der Meinung, dass Plex wunderbar von außen erreichbar wäre, in der Praxis klappte es aber nicht. Zusätzlich hatte ich die Problematik, dass die iOS-App mir regelmäßig nach dem Starten einen sehr veralteten Stand anzeigte. Ich startete sie immer nochmal neu, dann klappte es meistens. Sicher Caches, was sonst. Das hier der Cache der Plex-App über vier Wochen immer wieder mit einer alten Version aufwartete, erschien mir aber doch komisch.


Nach Wochen des Vergessens, Genervt seins, wenn es mir wieder einfiel und vergeblicher Suche kam ich der Sache auf den Grund. Mein Migrationsplan sah damals ja folgendermaßen aus:

  1. Plex auf raspberry stoppen
  2. Daten kopieren
  3. Plex auf neuem Rechner hochfahren

Was ich natürlich nicht machte, war es, Plex aus dem Autostart zu nehmen. Beim nächsten Stromausfall oder sonstigen Reboot der kleinen Himbeere – was für eine sinnlose Boomerübersetzung – ging Plex also wieder an. Meine iOS-App zeigte keine Caches an, sondern in fünfzig Prozent der Fälle antwortete einfach der alte Plex-Server zuerst. Beim externen Zugriff kam alles durcheinander, weil es in meinem Account zwei Plexer mit dem gleichen Namen gab.

So leicht kann es manchmal sein! Ich habe den Plex-Server also mal wieder gestoppt und beim nächsten Stromausfall, weiß ich was zu tun ist, denn bisher war ich weiterhin zu faul um “Debian remove from autostart” zu googeln. Wobei ich ja auch einfach das Paket entfernen könnte…

Die BookBeat-Lüge (2)

Ein sehr verbreitetes Problem ist ja, dass man beim Hören eines Podcasts oder Hörbuches einschläft und am nächsten Abend, oder wann auch immer man Weiterhören möchte, erstmal stundenlang suchen muss, wo man eigentlich aufgehört hat. Alle Apps, die sich für wichtig halten, haben natürlich eine entsprechende Sleeptimer-Funktion, aber ich habe nie genau verstanden, was das bringen soll.

Auch bei BookBeat wurde mir diese Funktion schon des Öfteren in Podcasts als ultimatives Mittel gegen den Verlust des Anschlusspunktes angeprisen, ich bin aber einfach immer nur enttäuscht davon.

Entweder geht das Buch aus, während ich noch nicht schlafe, oder ich schlaf ein und es geht irgendwann aus, aber doch nie genau dann, wenn ich eingeschlafen bin. Kann das Handy ja gar nicht wissen. Vielleicht mit Apple Watch, irgendwie, aber wahrscheinlich wäre das auch nur sehr ungenau.

Was ich mir lieber wünschen würde, wäre eine Funktion um schnell herauszufinden, wo man aufgehört hat, mit irgendeinem klugen Algorithmus, vielleicht so wie git bisect. Denkt da mal drüber nach, liebe Hörbuch-Anbieter!

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Irgendwie hab ich es geschafft, iOS zu überzeugen, dass es die Zahlen 20 und 13 durch .20, und .13, ersetzen soll. Leider kann ich es nur beheben, indem ich das gesamte Dictionary resette. Wie konnte das passieren.

APFS Fail

Ich habe eine SSD, die ist relativ groß und ich kaufte sie im letzten Jahr, da meine bisherige SSD, auf der ich meinen Lightroom-Katalog hatte, zu klein geworden war. Ich benutze sie gar nicht so oft, nur wenn ich halt ein paar Fotos mache und sie dann übertragen muss. Trotzdem wird sie recht häufig eingestöpselt, ausgestöpselt und ab und zu auch ohne vernünftiges unmounten entfernt, weil zum Beispiel irgendwer an meinem MacBook rüttelt und das Kabel rausrutscht.

Beim letzten Einstöpseln wurde mir jedenfalls nichts angezeigt und ich schaute rum und guckte in Diskutil und alles war furchtbar. Die APFS-Partition war einfach weg. First Aid war auch ausgegraut, nichts konnte ich machen. Per Terminal kam ich auch nicht voran, er meinte immer, es gäbe kein APFS-Volume. fsck und alle Tools konnten nichts machen. Ich lud mir dann eine leicht shady Recovery-Software runter und lies sie laufen, und sie fand, juchu, die Partition! Leider kann sie nur Dateien wiederherstellen und nicht einfach die Partitionstabelle reparieren.

Weil ich keine Stunden investieren wollte, die Partitionstabelle irgendwie manuell zu reparieren und genug Backups habe, formatierte ich die Platte nun einfach und spiele gerade alles neu drauf. Bisschen nervig, aber nicht schlimm. Ich hoffe jedenfalls, dass das jetzt nicht zu einem regelmäßigen Ritual wird, dauert nämlich ziemlich lange drei Terabyte über Gigabit-Netzwerk von der NAS zu pulen.

Beim letzten Post war ich gerade am Beginn der Cell-Saga, und jetzt, zwei Monate später, bin ich fertig. Also, Dragonball Z Kai endet ja theoretisch schon bei Folge 99, direkt nachdem Cell besiegt wurde, aber natürlich schaute ich mir auch noch The Final Chapters an, in denen der ganze Rest nachgereicht wird. Ob das allerdings so eine gute Idee wahr, erfahrt ihr jetzt!

Der zweite Teil von Kai geht ein paar Jahre nach den Cell Games los — Gohan ist ein Teenager und geht zur Uni, oder so. Naja. Lustigerweise ist das der Teil an den ich ich mit am meisten erinnere, wenn ich mich an damals zurückerinnere, als dich Dragonball Z im Fernsehen sah, hä.

An und für sich geht es erstmal ein bisschen langweilig voran, das nächste Tournament der Material Arts startet und der ganze Mr Satan-Quatsch geht los. Nach dem ganzen Cell-Kram fast entspannt ruhig das alles, und Trunks und Son Goten sind ganz lustig. Von da geht es leider alles etwas bergab der ganze Buildup zur Buu-Saga gefiel mir gar nicht, und als es los ging, keine Ahnung. Alle Sachen, die mich vorher schon öfters mal störten, nerven mich noch stärker. Vegeta ist so ein Nervsack und als Trunks und Goten zu Gotenks werden, beginnen einige Folgen mit noch dümmeren Entscheidungen, als man so schon von dieser Serie gewohnt ist.

Dazu natürlich das typische “Gegner wird immer stärker, obwohl wir ihn gerade fast besiegt hatten”, etc. Ich hatte mehrfach dass Gefühl, dass es eigentlich ganz gut war, dass Kai nach 99 Folgen mit dem Sieg über Cell aufhörte.

Nichtsdestotrotz habe ich es natürlich zu Ende geschaut und am Ende war auch alles ganz gut und ich habe es nicht bereut, mir die letzten 68 Folgen noch anzuschauen.


Während der ersten Staffel war ich auf jeden Fall noch top motiviert mir danach sofort Dragonball Super reinzuziehen, jetzt weiß ich es noch nicht so richtig. Ich hab mir jetzt erstmal vorgenommen, zwischendurch mal Full Metal Panic zu rewatchen und mir die neuste Staffel von 2018 mal anzugucken. Mal etwas Abwechslung.

Creep

Nennt mich Slowpoke, aber durch Reddit entdeckte ich letztens den Song Creep von Radiohead. Die Band war mir natürlich ein Begriff, vom Namen her, aber aufgrund meines fortwährenden Desinteresses für englische Musik – letztens, als deren Schlagzeuger starb, fiel mir auf, dass ich nichtmal einen Song der Foo Fighters kenne — hatte ich mich nie dazu durchgerungen, mal irgendwas von ihnen anzuhören.

Jedenfalls hörte ich Creep und las etwas zur Geschichte des Songs, anscheinend ist es ja einer der bekanntesten Songs. Ich hab mich auch direkt ein bisschen in das Lied verliebt, allerdings nicht wegen des schmalzigen Textes oder dem Genuschel vom Sänger, sondern weil der E-Gitarrenpart von Jonny Greenwood so geil ist. Wann hört man schonmal eine so perfekt sägende Gitarre, ich bin sehr begeistert. Eigentlich skippe ich im Song immer nur herum zwischen 1:00 und 2:00. Wroooooom.

Salatgenerator

Wenn man versucht jeden zweiten Tag, oder so, einen Salat zum Abendessen zu machen, passiert es irgendwann, dass es einem etwas zu langweilig wird, wenn man immer nur die gleichen grünen Blätter mit den gleichen restlichen Zutaten kombiniert. Ich, als jemand, der monatlich sehr viel Geld für einen Essens-Zufallsgenerator ausgibt, um mir zumindest drei mal pro Woche die Entscheidung über das Mittagessen abzunehmen, kam also auf die Idee, dieses schwerwiegende Problem ebenfalls mit Technologie zu lösen.

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Lokale Musik

Ich liebe ja Live-Aufnahmen von Musik. Wer meinen letzten Musik-Post gelesen hat, weiß, dass mir diese ganzen YouTube-Formate wo KünstlerInnen ihre Stücke ohne das ganze Studio-Brimborium spielen, einfach genau mein Vibe sind.

Seit dem ich meine Musik nun hauptsächlich über Spotify konsumiere, habe ich allerdings ein bisschen die Verbindung dazu verloren. Während ich damals z.B., wenn es um Die Ärzte ging hauptsächlich Die Band, die sie Pferd nannten hörte, kann ich das heute nicht mehr, denn die DVD ist niemals als CD erschienen und damit nicht auf Spotify. Ja gut, Wir wollen nur deine Seele und die anderen Live-Alben sind auch ok, aber Die Ärzte sind da auch eine Ausnahme.

Oft gibt es zu den Live-DVDs ja auch beiliegende CDs, die aber nur einen Ausschnitt der Songs enthalten, und so Sachen. Alles nervig. Früher konnte ich das gut umgehen, denn wenn man die DVD hat, kann man ja MP3s extrahieren und die in Foobar2000 werfen. So konnte ich zum Beispiel ständig die Einer Gegen Alle Live-DVD von Samsas Traum genießen — und viele andere tolle Sachen.

Als das ganze Musikstreaming los ging fing ich erst an mit diesem iTunes Match-Service von Apple, der es mir ermöglichte meine ganzen tollen MP3-Dateien von überall zu genießen. Leider benutzte ich es gar nicht so viel — die Apple Musik-App, also iTunes, fand ich nie so toll und damals hatte man kleine iPhones und wenig Datenvolumen. Irgendwann kam die Telekom mit ihrem “Spotify-Traffic kostet nichts”-Tarif, der für die Netzneutralität natürlich nicht förderlich war, für meinen Musikkonsum allerdings schon. Ich wechselte also komplett zu Spotify und sagte leise Lebewohl zu meinen ganzen selbst-getaggten MP3-Dateien, die seit dem ein Schattendasein auf meinem Plex-Server pflegen.

Ja, Plex kann auch Musik-Dateien und mit Plexamp ist das auch gar nicht so schlimm. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass ich alles in einer App haben könnte, um genau zu sein am Liebsten in Spotify, denn das mag ich eigentlich ganz gerne. Leider ist die Implementierung der Local Files ziemliche Grütze und wird schnell unübersichtlich, wenn es mehr als fünf Dateien sind.


Zurück zu meinen Lieblings-YouTube-Sachen. Natürlich habe ich hier ein ähnliches Problem, denn ich kann mir die Live-Sets nicht in Spotify anhören, sondern nur auf YouTube und meistens gibt es auch gar keine Liste im Timestamps, wann welche Songs kommen und so, mega nervig. Nun überlegte ich, dass ich die meisten Sachen ja einfach mit youtube-dl herunterladen kann und sicherlich mit ffmpeg und etwas googeln da leicht MP3-Dateien herauspulen kann, so lange ich mir die Mühe mache, mir die Timestamps selber rauszuschreiben.

Nur, was dann machen, mit den Dateien? Bisschen nervig. Tatsächlich kann Apple Music ja noch die Match-Sachen, also, dass man halt seine eigenen Dateien hochladen kann. Vom Musik-Angebot her sollten Apple Music und Spotify ja auch relativ gleich sein. Aber ich habe so viel schlechtes von der Music-App gehört, dass ich eigentlich gar keine Lust habe zu wechseln. Hmmm.