Ein L und zwei P. Philipp!
Natürlich konnte ich nichts dagegen sagen, als ich die Lego Strat auf lego.com fand, außer “her damit!”. Immerhin beherrschte ich mich mit dem Zusammenbau bis Weihnachten, nun ging es aber ganz schnell! Die tausend Teile sind schnell gebaut, vor allem, da man einige davon gar nicht braucht, da man ja nur eine Gitarren-Korpus-Farbe gleichzeitig bauen kann. Ist ein bisschen Schade drum, aber gut.
Lässt sich gut bauen und sieht süß aus. Einzig, die Tatsache, dass der Teil, an dem die Saiten am Kopf befestigt sind, nur über so einen Kippgreifer mit dem Rest des Kopfes verbunden sind, finde ich etwas schade, denn das fällt ständig mal ab. Aber ist ja auch nur ein Staubfänger Vitrinenstück.



Irgendwann, als meine große Ausgeh-Zeit vorbei war, die so zwei Jahre meines Lebens und sicher einige Gehirnzellen kostete, liebe Grüße an dieser Stelle, konzentrierte ich mich, falls ich mich doch mal mit Freunden und Freundinnen traf, auf Cocktails und Longdrinks, die mir besonders gut schmeckten, und falls die Location keinen Gin Basil Smash im Angebot hatte, trank ich halt nur eine Cola.
Die letzten acht Jahre Pandemie habe ich nun ganz ohne Alkoholzufuhr überstanden, denn zu Hause trinke ich nix. Nach dem letzten Experiment mit dem Veganen Risotto dachte ich mir allerdings, dass man den Alkohol ja vielleicht durch etwas anderes ersetzen könnte und googelte schon nach veganem alkoholfreiem Gin, bis mir Nahe gelegt wurde, dass ich den Gin vielleicht auch einfach gegen Tonic tauschen könnte.

Könnte es so einfach sein? Ja. 2cl Zuckersirup, 3cl Zitronensaft, ein bisschen Basilikum und 100-150ml Tonic und fertig ist das wunderbarste Getränk auf diesem Planeten, ganz ohne dass man Gehirnzellen und Sprachfähigkeit einbüßt. Wenn man gerade keinen Shaker hat oder zu faul ist, kann man auch einfach alles schnell mit dem Mixer bearbeiten, da hat man am Ende zwar noch ein paar Basilikumfetzen, die man auch doppelt gesiebt nicht rausbekommt, aber das macht das ganze sicher nur gesünder!



Ich mache so lange weiter, bis ich mal ein wirklich gutes Foto mache, und bis dahin müsst ihr das aushalten. In den letzten Tagen ist auf jeden Fall nicht viel los an der Futterstation.
Oben in der Navigation kann man jetzt auf “Fotos” drücken und sieht dann nur Fotos, keine nervenden Texte. Quasi ein privates Instagram, aber mit großen Bildern, das was ich immer wollte.
Ich fand den Advent of Code schon immer ganz interessant, bisher war aber der Schweinehund immer zu groß, um tatsächlich mal anzufangen. Warum sollte ich irgendwelche Quatschaufgaben lösen, statt tatsächlich etwas nützliches zu bauen?
Dieses Jahr passierte es aber irgendwie, dass ich mich dazu durchringen konnte, teilzunehmen. Die ersten sieben Tage liefen auch ganz gut und ich schaffte es in vertretbaren Zeiteinsatz die Rätsel zu lösen. Ich bloggte nichtmal darüber (außer diesen Fehler), weil meistens höre ich sofort mit Dingen auf, nachdem ich darüber bloggte, dass ich sie ab jetzt mache. Das Phänomen hat sicher einen Namen, wenn nicht, dann würde ich sie Philipps Law nennen. Das sofortige Desinteresse an einer Sache, sobald man anderen erzählt, dass man sie super findet.
Ab dem achten Tag wurde es allerdings auf einmal so schwer und aufwändig, dass ich den zweiten Teil der Aufgabe nicht mehr hinbekam. Weil ich darauf dann drei Abende rumdachte, ohne voran zu kommen, kam ich vollkommen aus dem Rhythmus. Ich warf noch ein paar Blicke auf die folgenden Aufgaben, aber der Schweinehund war zurück: Was ich nicht sofort lösen konnte, war mir zu anstrengend.

Die ersten sieben Tage habe ich sogar bei Github hinterlegt, nur echt mit .DS_Store-Datei, ein Qualitäts-Git-Repositoy.
Was lernen wir daraus? Einerseits freue ich mich, dass ich die ersten paar Tage schaffte, andererseits bin ich etwas enttäuscht, dass ich die anderen nicht schaffte. Aber auch Freunde berichteten, dass die Probleme etwas knackiger wurden, ich bin also nicht dumm. Immerhin. Vielleicht gibt es im nächsten Jahr ja einen Code-Adventskalender, wo die Probleme nicht plötzlich wesentlich zeitaufwändiger werden, das fänd ich schön. So ein bisschen das Gehirn anstrengen war nämlich lustig.
Alle, die mein XING oder LinkedIn-Profil verfolgen, oder hier auf die Über mich-Seite gucken, werden gemerkt haben, dass es etwas neues gibt! Die Nerdlichter AG ist jetzt die Nerdlichter Consulting GmbH und ich bin kein Teil mehr davon. Es waren spannende und interessante siebeneinhalb Jahre, die ich dort verbrachte, an die ich sicher noch lange zurückdenken werde, nun ist aber erstmal Pause.
Die nächsten Monate werde ich nutzen um etwas zu reflektieren und zu überlegen, was ich als nächstes machen will. Falls jemand Bock auf eine Zusammenarbeit hat, so ab… April oder Mai, speichert euch schonmal eine Business-E-Mail-Adresse in euer Adressbuch.