knuspermagier.de
Der privateste Blog von Philipp.

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Auf der Suche nach dem Laden, in dem mal wieder ein DHL-Paket angegeben wurde, klickten wir uns durch Google Street View. Statt eines Geschäfts gab es aber nur ein paar Fensterfronten.

Interessiert fahren wir also durch das virtuelle St. Georg und entdecken so einige Läden und Häuser, die uns gänzlich unbekannt vorkommen. 1000 Töpfe — wer kennt es nicht.

Long story short: Ein Blick auf das Aufnahmedatum verriet, dass die Bilder von 2008 waren. Das ist zehn Jahre her. Einerseits erstaunlich, wie viel hier in den zehn Jahren abgerissen, neu- und umgebaut wurde, anderseits erschreckend, wie schnell so ein cooles Tool wie Google Street View für den Anwendungszweck “mal gucken, wo jetzt dieser Laden sein soll” unbrauchbar wird, weil die Daten nicht aktuell genug sind.

Aber als eine Art Zeitreise-Werkzeug funktioniert es natürlich ganz gut.

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Seit Freitag gibt es ja nun die ärzte und auch Farin Urlaub ziemlich umfangreich auf Spotify. Wunderbar. Aber natürlich auch mit Haken: Keine Singles, keine B-Seiten – sogar die zweite CD beim "bäst of" fehlt.

Zusätzlich gibt's natürlich nicht die Audiospur von der "Die Band, die sie Pferd nannten" Live-DVD, die ich mir damals selber herstellte und dauerhaft durchhörte. Eigentlich hörte ich nie etwas anderes, als diese Live-DVD. Natürlich verständlich, dass sie nicht auf Spotify ist, denn es gab sie nie in CD-Form.

Aber man soll ja nicht so viel meckern. Ich freue mich, dass ich nun wieder öfter was von die ärzte oder, noch besser, Farin hören kann, ohne dafür auf meine lokalen MP3s wechseln zu müssen.

Trotzdem wünsche ich mir weiterhin eine vernünftige Upload-Funktion für eigene Dateien. Oder eine Welt, in der man einfach ein bisschen mehr zahlen kann um damit einzelne Stücke zu kaufen und sie für immer verfügbar zu haben. Moment mal, das klingt ja verdächtig nach Apple Music! Shit.

(Werde ich wechseln? Wahrscheinlich nicht. Zu viele Playlists, zu faul zum transferieren, und gefühlt sind die Empfehlungsalgorithmen bei Spotify einfach besser.)

Aus dem Büro

Von unserer Büro-Terasse hat man ja einen wunderschönen Überblick über unseren Stadtteil. Am Mittwochabend gestaltete sich der Sonnenuntergang so grandios, dass wir alle draußen standen und ihn genossen. Oder Fotos machten. Oder beides!

Jedenfalls dachte ich mir am Donnerstag, ich bin mal klug, und nehme eine richtige Kamera mit, und mache ein tolles Foto, wenn die Sonne wieder unter geht.

Leider war die Wolkenformation nicht ganz so toll wie am Vortag. Dafür gabs am Morgen ein bisschen Nebel, auch nicht schlecht!

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Vielleicht werde ich in einem zweiten Leben mal Vogel-Fotograf. Vogelgraf, sozusagen. Sie sind so niedlich, diese kleinen Monster!

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Manchmal sind es ja die kleinen Dinge im Leben, die einem viel Spaß bereiten. Vor ein paar Tagen entfernte ich die Geräte aus meiner Lade-Schublade, ich berichtete, und lagerte sie in einen Schrank um. Das brachte schonmal ein bisschen was und steigerte den Aufgeräumtheitslevel um ungefähr 80%.

Das einzige Problem waren nun die drei Geräte mit Eurostecker und viel zu langem Kabel. Aus mir nicht bekannten Gründen besitze ich lediglich Eurostecker-Kabel, die mindestens 2 Meter lang sind. So konnte das natürlich nicht bleiben, also warf ich Amazon an und bestellte ein paar kurze Kabel.

Jetzt ist alles wunderschön und perfekt, warum kam ich da nicht schon vor Wochen drauf! 👏

7 Billion Humans

Von den Machern von “Human Resource Machine” gibt es seit einigen Tagen 7 Billion Humans, den grandiosen Nachfolger, in dem man nun immer mehrere Arbeiter steuert und nicht mehr nur einen. Ich kaufte es für die Switch, habe es sicher bald durch, und es ist ziemlich gut und witzig. Für alle, die auch gerne in der Freizeit programmieren, kann ich es nur empfehlen!

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Wie man sieht, ist das kleine Herz unter den Blogposts zurück. So ganz ohne Feedback war es doch etwas langweilig, also entschloss ich mich dazu, das Liken wieder zu ermöglichen. Also, auch, weil ich in meinem Rezepte-Tool eh die grobe Möglichkeit wollte, Ratings zu vergeben. Wie auch immer.

Weil ich immer gerne mal was neues ausprobiere, habe ich das gesamte JavaScript dieser Webseite, also circa 20 Zeilen Code, mal mit StimulusJS, einem JavaScript-Framework von den Basecamp-Leuten gebaut. Ziemlich cool, für die Größe der Webseite hier allerdings hoffnungslos übertrieben, jetzt habe ich nämlich ein 40 Kilobyte großes JavaScript-Bundle, statt der 30 Zeilen, die bisher einfach im HTML integriert waren. Upsi!

Trotzdem, beim nächsten größeren Projekt werde ich es wohl mal ausprobieren! Hier baue ich es wohl demnächst mal wieder aus, #performance.

Dumme Uhren

Als ich meine HappyBrush bekam, war ich zunächst ja erstmal sehr begeistert, denn im Lade-Sockel ist eine Uhr integriert. Geil! Endlich weiß ich,wie spät es ist, wenn ich mitten in der Nacht aufs Klo muss!

Nun ist es aber ja leider so, dass man im Bad selten so viele Steckdosen hat, wie man gerne hätte, und wenn man den Rasierer mal laden muss, muss die Zahnbürste halt kurz dran glauben.

Als ich sie wieder mit der Stromversorgung verband, war ich zunächst überrascht. Die Zeit war noch da, juchu! Er hatte sie nicht vergessen und sogar weiter getickt! Hat da jemand mitgedacht?

Naja, leider war das bisher nur einmal der Fall. Ich habe das Gefühl, dass wirklich nur ziemlich kurze Stromunterbrechungen überbrückt werden können. Zu früh gefreut.


Was ich sagen will: In meinem Leben ist kein Platz für so dumme Uhren, die man ständig neu stellen muss. Oder welche, die nach einer Zeit nachgestellt werden müssen, oder Uhren, die die Zeitumstellung nicht kapieren (die wir ja, zum Glück, demnächst los sind).

Jeder kennt doch die Uhr zuhause am Herd, die nie gestimmt hat. Nach einer Zeit geht man dazu über sich einfach den Umrechnungsfaktor zu merken. Herd sagt es ist 18:52 Uhr? Einfach 3 Stunden und 12 Minuten abziehen! Das wird mit der Zeit zur Automatik.

Ist es wirklich so teuer einen Funk-Empfänger einzubauen? In ein 1.000€-Gerät wie einen Herd? Selbst bei einer 50€-Zahnbürste müsste das doch möglich sein, was kann das schon kosten. Oder liegt es daran, dass man in der Wohnung so selten Funkkontakt hat und das Kundenerlebnis daher zu schlecht ist?

Man weiß es nicht. Das Einzige, was ich weiß, ist der Umrechnungsfaktor meiner neuen Bad-Uhr. +3h25min. Zumindest, bis ich mich das nächste mal rasiere.

Barista Stories I

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Kennt ihr das Gefühl, das euch beschleicht, wenn ihr wirklich lange etwas übt und auf einmal, wie aus dem nichts, klappt es?

Ich kannte das bisher hauptsächlich vom Gitarre spielen. Man spielt und spielt und spielt das Riff auf und ab, alle, die zuhören müssen, sind wahrscheinlich schon genervt, man selber ist genervt, aber irgendwann kommt dieser kurze Moment der Glückseligkeit, der einen für den Rest des Tages auf einer Wolke schweben lässt. Der Moment, wo man das Riff genau so perfekt spielt, wie es sein soll.

Genau diesen Moment hatte ich heute, als ich mir mal wieder einen Kaffee machte. Wie man auf meinem Instagram-Kanal verfolgen kann, übe ich ja seit einigen Wochen, die Milch so in den Kaffee zu kippen, das etwas schönes dabei raus kommt, bisher ohne großen Erfolg.

Heute klappte es endlich. Also, es ist weit von perfekt entfernt, aber zum ersten Mal entstand mehr als nur ein weißer großer Punkt. Success! ✨