Die Boberger Dünen sind ja das, vielleicht nur von mir, unterschätzteste Naherholungsgebiet, das Hamburg so im Angebot hat. In meinen sieben Jahren Hamburg war ich jetzt erst zum zweiten Mal da, aber es war mal wieder super.
Ständig Starten und Landen Segelflugzeuge! (Vielleicht hatte ich nur Glück und ausgerechnet an den Tagen war guter Auftrieb)
Es gibt super weichen und schönen Sand
Man kann Segelflugzeuge beobachten
Zur Not gibt es auch ein paar Wege zum herumlaufen
Segelflugzeuge
Wenn man gerade in der Landebahn-Sperrungs-Zeit des Flughafens hingeht, sieht man sogar echte Flugzeuge!
Wie man sieht, also bei gutem Wetter immer eine Reise wert. Der einzige Nachteil ist, dass der Parkplatz ziemlich klein und die S-Bahn recht weit weg ist.
Ich trinke ja nicht mehr viel Alkohol, eigentlich fast nichts, halt alle paar Monate mal. Und wenn, auch nur Gin Tonic, oder mein absolutes Lieblingsgetränk, Gin Basil Smash. Leider gibt es den nicht wirklich an den Orten, die ich früher öfter besucht habe. Und die Bars, die einen im Angebot hatten, waren häufig auch noch Raucherbars! Schlimm!
Um gestern nochmal mit Martin auf seinen Hamburg-Besuch anzustoßen, suchten wir uns noch schnell eine Bar in der Langen Reihe, da ich keine Lust hatte, erst wieder aus der Schanze nach Hause zu fahren. Nur ein paar Minuten von zu Hause entfernt fanden wir Kyti Voo und setzten uns draußen hin, gegenüber lief sogar die ESC-Liveübertragung auf voller Lautstärke!
Karte aufgeschlagen, Gin Basil Smash. So einfach kann es manchmal sein!
Das gute an neuen Schandmaul-Alben ist ja, dass sie immer genau so sind, wie die davor. Ich hatte die Single “Der Totengräber” auf einer Autofahrt in der Release Radar-Playlist von Spotify gehört und wusste nach den ersten zwei, drei Takten schon, dass es sich um einen Schandmaul-Song handeln muss. Perfekt. Das ganze Album ist ganz gut, muss aber nochmal genauer durchhören.
Auf der Youtube-Recherche, ob es Leute gibt, die sich die Mühe machen, auch Schandmaul-Alben so sehr zu reviewen, wie es der Dunkle Parabelritter mit dem neuen Rammstein-Album tat, stieß ich auf das Video zum Totengräber-Song und es ist super witzig.
Spätestens nach dem zweiten Anschauen des Videos war ich auch schon wieder auf Eventim und schaute, wann sie mal wieder in Hamburg spielen. Gut gemacht, Schandmaul.
Ich gebe zu, dass ich in letzter Zeit etwas aufgegeben habe und meine Barista-Karriere mental an den Nagel gehängt habe. Die Milch gelingt mir einfach zu selten gut genug, um damit etwas anfangen zu können.
Bisher dachte ich immer, das große Ziel bei einer neuen Wohnung wäre einen Backofen zu haben, der vom Herd entkoppelt ist und so auf angenehmer Höhe in die Küchenschränke integriert ist – im Urlaub machte ich nun aber Bekanntschaft mit einer viel besseren Geschichte: ein Geschirrspüler in so einer angenehmen Höhe. Wie geil ist das denn! Sich nicht mehr bücken müssen, wenn man den Spüler ausräumt? Grandios!
An und für sich finde ich es ja toll, dass immer mehr Geräte per USB-Kabel ladbar sind. So auch meine Happybrush-Zahnbürste. Tatsächlich ist der Micro-USB-Anschluss für etwas, was ständig nass wird aber denkbar ungeeignet. Nach einem halben Jahr, oder so, ist der Anschluss auf jeden Fall schon komplett kaputt korrodiert und das Laden klappt nur noch sporadisch. Hat da mal ein Produktdesigner drüber nachgedacht?
Ich habs getan! Vor einiger Zeit schrieb ich ja schon, dass ich Instagram vom Homescreen verbannt habe. Eins hatte ich aber nicht bedacht: Siri zeigte es mir trotzdem jedes mal an der ersten Position ihrer “App Suggestions” an. Da ich viele Apps über die Spotlight-Suche starte, fiel es mir also immer ins Auge und ich verschwendete doch mehr Zeit als gewollt in der App.
Am Wochenende löschte ich sie nun. Fertig.
Seitdem habe ich sie bereits zwei Mal wieder installiert. Beim ersten Mal klickte ich kurz durch die Stories, merkte, dass ich sie mir gar nicht wirklich angucke und löschte die App wieder. Ein paar Tage später dachte ich kurz, ich lösch halt meine Followings rigoros, damit da einfach weniger Content ist, den ich fokussierter angucken kann – das führte aber nur dazu, dass ich am Ende gefühlt mehr Werbung als Inhalte meiner Freunde sah. Tja. Wieder gelöscht.
Ausnahmsweise wird mal Fleisch verarbeitet, bei Hello Fresh verklickt!
Seit Monaten bekomme ich im Instagram-Feed Werbung für das Frankfurter Brett, ein überteuertes Holzbrett, dessen Besonderheit es ist, dass man an diversen Metallrahmen noch Behälter einhängen kann, damit man das Schnittgut und den Müll direkt sortieren kann, und so weiter. Was man halt so macht, beim kochen.
Da ich den Preis immer viel zu hoch fand, vor allem für ein Holzbrett, dass bei mir nach zwei Wochen wahrscheinlich nicht mehr benutzbar ist, weil ich nicht die nötige Disziplin für so ein feines Küchenutensil habe, kaufte ich das Brett natürlich nicht. Doch die Behälter blieben mir im Gedächtnis.
Ich bin ja großer Fan davon, beim Kochen erstmal alles so gut wie möglich vorzubereiten. Natürlich ist das Brettchen nicht groß genug, um allem Raum zu bieten und so behilft man sich halt mit Schüsseln, die man so findet. Meistens halt die Müsli-Schalen aus dem Regal. Abfälle müssen auch irgendwo hin, also noch ne Schüssel. Oder ein Topf, der vom letzten Kochen eh noch schmutzig ist. An und für sich auch okay, aber wenn man jetzt mal drüber nachdenkt, wie cool es wäre, hätte man Behälter genau für diesen Job, unglaublich.
So reifte also der Gedanke weiter in meinem Kopf. Umso mehr ich drüber nach dachte, umso amateurhafter kam es mir vor Müslischüsseln für die Essensvorbereitung zu benutzen. Dafür sind sie doch gar nicht gedacht!
Nach weiteren Wochen Dauerbeschallung mit Instagram-Werbung fiel mir auf, dass man die Behälter vom Brett auch einzeln kaufen kann. Außerdem entsprechen sie der Gastro-Norm, einer deutschen Norm für solche Behälter. Man kennt sie hauptsächlich von Buffets und sowas. Alles genormt!
Ich suchte nun also erstmal auf Amazon nach passenden Gastro-Norm-Behältern, aber die waren entweder genau so teuer wie im Shop vom Frankfurter Brett, oder hatten diverse Bewertungen, dass man sich an den scharfen Kanten die Arme aufschlitzt. Ich entschied mich also erstmal für vier Behälter in Größe GN 1/6.
Am Freitag kamen sie nun an und übers Wochenende hatte ich diverse Möglichkeiten sie zu benutzen und es ist fantastisch. Selten habe ich für so “wenig” Geld (die vier Dinger kosteten jetzt 35€, was natürlich teuer ist für ein paar Gramm Edelstahl, aber hey) so viel Spaß gehabt, und das bei einer ganz lapidaren Tätigkeit wie dem Kochen!
Manchmal kann ich mich echt an den dümmsten Sachen erfreuen. Diesmal sind es Gastro-Norm-Behälter und die Tatsache, keine Müslischüsseln mehr für die Vorbereitung mehr benutzen zu müssen.
Jetzt muss ich nur noch einen Platz in der eigentlich schon vollen Küche finden…