In der Krise wird plötzlich jeder zum Bäcker. So natürlich auch ich, denn man muss ja an sein täglich Brot kommen! Leider hatte ich mich zuvor nicht mit genug Hefe eingedeckt und hatte nur so drei Packungen, sodass ich wochenlang täglich auf der Suche nach Trockenhefe-Händlern im Internet war, bis ich irgendwann ein preislich okayes Angebot für 30 Packungen Trockenhefe fand. Selten habe ich mich so sehr über ein Cent-Produkt gefreut. 30 neue Brote!
Ich benutze dieses Rezept, aber ohne den ganzen Trockenhefe-Aufweck-Prozess. Einfach alles zusammenwerfen, gehen lassen, in den Kasten und los. Funktioniert super einfach und ist ausreichend lecker.
(Irgendwann starte ich vielleicht mal meinen Sauerteig-Starter, aber ihr kennt mich und meine Faulheit.)
Aufgrund von Lieferengpässen fehlte der Porree, aber zum Glück hatte ich noch einen offenen Amazon Fresh-Warenkorb! Konnte dieses Rezept also noch korrekt zubereiten!
Leider hat die Maisstärke nicht gewirkt und die Suppe war etwas dünn, aber ansonsten wars lecker.
Normalerweise nehm ich keine Gerichte mit Fertig-Maultaschen, Tortellini, oder so, weil sie mir immer zu “einfach” sind für das Geld? In dieser Woche war die Auswahl aber wohl leider begrenzt. Zusätzlich haben wir nicht gesehen, dass Austernpilze dabei sind, und die sind ja eklig, wie man weiß.
Zudem waren die Champignons auch schon irgendwie durch! Also hab ich die Pilze durch Zucchini und Paprika ersetzt und naja, es hat trotzdem wunderbar geschmeckt! Trotzdem nur eine “Notfall”-Auswahl.
Der Herr Schneyra hat einen neuen Blog! Oder eine Webseite? In seinem aktuellen Post erzählt er, welche modernen Technologien, für die ich viel zu faul wäre, er dafür benutzt.
Mir fielen jedoch erstmal die Likes und Kommentare darunter auf! Webmentions, so ein Indieweb-Ding von dem auch Jan ständig erzählt, könnte ich ja auch mal in dem Blog einbauen.
Kurz auf die Spezifikationen gesurft, gegoogelt ob es schon ein Kirby-Plugin gibt und... naja, dann fiel es mir ein. Was passiert denn, wenn mir jemand einen Kommentar mentioned. Dann muss ich den ja speichern! Ganz ohne DSGVO-Checkbox. Wie soll die arme automatisierte Mention über meine Datenschutzregeln belehrt werden?
Naja. Kurz getwittert. Anscheinend gibt es auch schon eine „offizielle“ Diskussion, die schwankt aber auch nur zwischen „private Blogs betrifft das nicht, lol“ und „alles ist furchtbar“.
Immerhin habe ich nun zwei wichtige Ziele erreicht. Erstens: alle verunsichern, zweitens: immens Zeit sparen, denn ich muss nichts in meinen Blog einbauen.
(Benutzt doch das Herzchen, das speichert garantiert keine personenbezogenen Daten!)
Ein weiteres neues Rezept in dieser Woche. Sehr reichhaltig, sehr lecker. Habe die sehr kleine Paprika allerdings noch mit einer aus dem eigenen Bestand gestreckt.
Endlich mal ein neues Rezept! Und gleich so ein Feines. Aber es soll man auch sagen, gegen ein Rezept, wo für jede Person ein kompletter Camembert dabei ist.
Als verantwortungsbewusster Mieter einer Wohnung möchte man natürlich für ein möglichst gutes Raumklima sorgen und Schimmel vermeiden. Wer lebt schon gerne in einer schimmligen Wohnung!
Die beste Lösung ist natürlich regelmäßiges Lüften, aber welchen Spaß macht das schon, wenn man keine belastbaren Zahlen hat um seinen Lüft-Erfolg auszuwerten. Soll ich etwa nach meinem Gefühl vorgehen und mir überlegen, wann es Zeit wäre zu lüften? Ich glaub, es hakt!
Nun gibt es diverse Möglichkeiten um die Feuchtigkeit im Raum zu messen, leider sind die meisten relativ hässliche und dumme kleine Geräte, die man irgendwo aufstellt, und dann muss man drauf gucken, um einen Wert abzulesen. Für das Jahr 2020 auf jeden Fall zu low-tech.
Leider sind HomeKit-Sachen im Normalfall sau mäßig teuer, ich kann mir ja keine fünf Eve Degree-Geräte für 60€ kaufen, ganz abgesehen davon, dass die ihre Messwerte wieder in einer dummen App lagern, und nicht an meine zentrale InfluxDB senden.
Was tun wir also? Gäbe es doch nur günstige Feuchtigkeitsmesser mit ZigBee-Anbindung und eine gut funktionierenden ZigBee-Hub, der alle Geräte unterstützt und sich einfach an den Raspberry Pi anschließen lässt.
Glücklicherweise gibt es den ConBee II und die relativ günstigen Sensoren von Aqara, vor allem, wenn man Zeit hat und sie bei Aliexpress bestellt.
Aqara hat eigentlich auch ein HomeKit-kompatibles Gateway im Angebot, aber das war mir einerseits zu teuer, andererseits wollte ich kein weiteres Gateway in der Abstellkammer hängen haben und zum Dritten war es mir datenschutzrechtlich am Ende auch nicht so recht, nicht zu wissen, was das Gerät vielleicht irgendwo hinschickt.
Das Setup war auf jeden Fall sehr einfach. Der ConBee-Stick ist gut dokumentiert und läuft problemlos. Die Aqara-Sensoren können über das Webinterface problemlos angemeldet werden. Um die Daten nun zu sammeln schrieb ich mir ein ein kurzes PHP-Script, dass jede Minute läuft und die aktuellen Werte an meine InfluxDB schickt. Die kümmert sich dann um schicke Grafen und Alarmmeldungen, falls die Luftfeuchtigkeit irgendwo 100% erreicht und ich die Schwimmweste anziehen muss.