knuspermagier.de
Er bloggt noch? Krass!

Fast zwei Jahre ohne Moves.app

Phew, also wenn mir eine App fehlt, dann ist es Moves. Also klar, jetzt gerade ist es relativ egal, denn man verlässt das Haus nicht, aber früher, als man noch unterwegs war. Da war es schon schön, alles aufgezeichnet zu wissen.

Ich weiß, irgendwie komisch, aber ich find’s nunmal interessant Daten über mich zu sammeln, und Moves konnte meine Bewegungen einfach so perfekt aufzeichnen. Es funktionierte problemlos, hatte den Akku halbwegs im Griff, der Export lief, alles war gut und am Ende hatte ich 1.947 Tage fast durchgängige Bewegungsdaten von mir. Also gut, Facebook wahrscheinlich auch.

Was kam danach? Seit 2018 benutze ich ‎Arc, aber das ist einfach nicht so gut. Aktuell stürzt es zum Beispiel jedes mal ab, wenn ich es starten will und ich bin mir nicht mal sicher, ob es gerade aufzeichnet. Wenn es dann mal läuft, quittiert es auch alle paar Tage den Dienst und schickt mir eine Notification, dass es mal wieder vom System abgeschossen wurde und ich es manuell neu starten soll.

Vielleicht tue ich Arc auch unrecht, und iOS hat diese konstante Location-Geschichte auch einfach unglaublich schwer gemacht, aber ich steck da nicht tief genug drin.

Zwischendurch versuchte ich es ja auch mit einer Selbstgebauten Lösung (nie fertig gemacht) und mit OwnTracks, was Datenschutz-technisch sicherlich toll ist, da Open Source und Self-Hosted, dafür ist es aber auch Open Source und Self-Hosted, das heißt sau hässlich, hat keine UX und ist wesentlich mehr Gefrickel, als ich bereit bin mir zu geben.


Tja, was nun? Ich hoffe mal, dass sich Arc irgendwann mal wieder starten lässt, und vielleicht besser wird?

Vielleicht kann ich mir auch eine Location History von Apple oder Google exportieren. Vielleicht mal eine DSGVO-Anfrage schicken.

Alternativ könnte ich mich auch damit zufrieden geben, nicht nachvollziehen zu können, zu welchem Zeitpunkt ich mich wo befunden habe. Das wäre auch ein Interessanter Ansatz! Könnte man mal darüber nachdenken.

Kein CSV Export

Die Amazon Kreditkarte hat seit ein paar Wochen ein neues Webinterface und ist damit PSD/2-kompatibel. Es ist ganz hübsch, und was sein muss, muss sein.

Leider haben sie Funktion entfernt, dass man sich seine Transaktionen als CSV exportieren kann, hä? Nach zwei Anfragen und vier Wochen Wartezeit wird mit dann berichtet, dass es sich um „Gründe der Regulatorik“ handelt. Meine Fresse.

Alle anderen Banken haben auch weiterhin einen CSV-Export. Was soll das?

Wenn ich nicht so ein Amazon-Opfer wäre und mich über den Cashback so freuen würde, würde ich glatt kündigen.

Bolognese (vegetarisch)

442d3fd8-a6ba-4809-ab77-bd186417c70f.jpeg

Manchmal koche ich auch Sachen, ohne dass mir Hello Fresh die Zutaten vorportioniert. Hier zum Beispiel diese leckere Bolognese!

(Zwiebeln, Knoblauch, Möhren, Staudensellerie, frische Tomaten, gehackte Tomaten, passierte Tomaten, Gemüsebrühe, „Vegetarisches Mühlenhack“ vom Leberwurst-Verein, frische Kräuter, Nudeln und Parmesan; alles vermengen und genießen)

ryd

Ich musste heute tanken, aber wie macht man das in diesen Zeiten? Wir leben ja nicht in einem Land wie Island, wo es völlig normal ist, dass man einfach die Kreditkarte in die Zapfsäule steckt.

Die Lösung: eine App namens ryd. Mit ihr kann man tatsächlich einfach tanken, App auf, Nummer der Säule auswählen und bezahlen. Wow!

Negativpunkte: es geht nur bei einer einzigen Tankstellenkette in Deutschland (HEM) und es geht nicht per Apple Pay. Zwei Dinge, die ein gewaltiges „Meine Fresse!“ hervorrufen würden, wären wir nicht in dieser Situation, in der ich jetzt froh bin, dass es überhaupt funktioniert.

Also, tolle App, für etwas, wo man kaum verstehen kann, dass es nicht seit 100 Jahren überall Standard ist.

Backups, 2020

Neues Jahr, neuer Post über Backups. Es ist so ein Thema, über das ich immer wieder nachdenke, wenn ich auch nur den Hauch einer Idee von irgendwoher bekomme, dass jemand ein Problem hatte, oder sich selbst fragt, wie man auf Nummer sicher geht. Sofort frage ich mich, ob meine Strategie wohl gut und sicher ist.

Abgesehen davon gibt es natürlich auch noch die ein oder andere Begehrlichkeit, die manchmal geweckt wird, wie etwa ein Plex-Server der nicht auf einem langsamen Raspberry Pi läuft.

Ja, ich gebe zu, ich hab schon mehrfach darüber nachgedacht, wieder ein NAS anzuschaffen. Aber eins nach dem anderen.

Weiterlesen →