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Hallo. Ich bins! Philipp!

Ciao Dropbox, oder: Backupstrategie 2018

Es ist mal wieder Zeit meine Backup-Strategie zu besprechen. Vor allem geht es mir diesmal um meine Foto-Raws, denn für die ist ein neues Zeitalter angebrochen!

Bisher lagerte ich ja einfach alles in der Dropbox. Vor ein paar Jahren entschied ich mich dafür, dass ich 10€ dafür im Monat zahlen möchte, jederzeit Zugriff auf alle Fotos zu haben, sofern ich schnelles Internet habe. Ich hoffte die ganze Zeit, dass Dropbox über die Jahre sicherlich die maximale Kapazität, damals 1 Terabyte, erhöhen wird.

Tja, vor ein paar Tagen war es nun soweit, ich hab ein paar Fotos importiert und schon war die Dropbox voll. Leider gibt es entgegen meinen Erwartungen keine Möglichkeit an mehr Speicher zu kommen, nicht mal indem ich mehr Geld einwerfe.

(Also, ich könnte mir einen Business-Account holen, dann müsste ich aber für mindestens drei Benutzer Zahlen und so viel ist es mir doch nicht wert.)

Nun, was sind die Alternativen? Ich hätte ja gerne einfach alles ins iCloud Drive verschoben, doch das kann leider kein Selective Sync — bei einer chronisch vollen SSD leider keine Alternative.

Leider fand ich nicht wirklich etwas passendes. Ich überlegte kurz, mir mit Resilio Sync Home eine eigene Dropbox aufzusetzen, aber so zu einhundert Prozent vertraue ich der Software noch nicht, was eigentlich Quatsch ist — immerhin wäre alles auf eigenen Server und nicht mehr in Dropbox’ Gewalt, aber keine Ahnung ob der Sync-Client nich die Daten langsam schreddert, oder so. Außerdem würde das wieder bedeuten, dass ich den Raspberry Pi updaten muss und mehr administrative Arbeit um das alles einzurichten.

Meine kurzfristige Entscheidung, um zumindest neue Fotos zu sichern, war also erstmal ein paar alte Fotos direkt aus der Dropbox zu löschen. Bye bye 2014, Hallo 200GB freier Speicher!

Der Nachteil daran war leider, dass ich damit ein wichtiges Backup-Medium in meiner ausgepfeilten mehrstufigen Backup-Strategie verlor. Nachdem mir Markus nochmal Arq Backup empfahl, entschied ich mich, das noch mal zu probieren. Mein letzter Amazon Glacier-Versuch ist ja bereits ein paar Jahre her.

Seit einer Woche lade ich nun meine Fotos in einen Glacier-Vault und freue mich dabei sehr über meine Internet-Leitung zu Hause, mit der ich teilweise auf bis zu 5 MB/s im Upstream komme. Früher hatte man… 16 kB/s, oder so. Die Zukunft!

Ich bin gespannt, wie teuer der Upload von dem Terabyte an Daten sein wird, also ich könnte es mir natürlich ausrechnen, aber das ist ja langweilig. Dürfte wohl so auf 50€ kommen. Dafür ist alles für die Ewigkeit eingefroren — zumindest solang ich den Encryption-Key nicht vergesse.


Meine Backup-Strategie 2018 sieht nun also so aus:

  • Aktuelle Fotos, anderer Kram: Dropbox, Time Machine, Backup-Platten
  • Alte Fotos: Backup-Platten, Glacier
  • Archiv und Rest: Backup-Platten

(Backup-Platten sind drei Stück, die natürlich an unterschiedlichen Orten liegen)

Mein Ziel für die Zukunft wäre jetzt mich doch noch mit Resilio auseinander zu setzen, und sowohl zu Hause, als auch bei meinen Eltern jeweils eine Node zu platzieren und dann komplett auf Dropbox zu verzichten. Aber dafür bräucht’ ich echt mal Zeit.

EOS M50, Zwischenstand

Ein paar Monate ist sie nun schon da, die kleine Schwester von meiner 6D. Tatsächlich habe ich sie auch öfter mal benutzt! Hier ein paar Sachen, die mir bisher auffielen:

  • Im Vergleich zur 6D rauscht sie bei hohen ISOs doch beträchtlich.
  • Ich hab ja, weil ich nicht tausend Objektive haben wollte, nur das EF-M 11-22mm/4-5.6 dazu gekauft und naja… Also es ist echt gut, wenn man in der Sonne draußen ist. Da bin ich fast erstaunt, wie toll es ist, dafür, dass es im Vergleich zum 16-35mm/2.8L quasi nichts wiegt. Macht man aber mal in der Wohnung ein Foto, wenn es etwas dunkler ist, nervt Blende 4. Oder 5.6, wenn man etwas ranzoomt. Gepaart mit dem Rauschverhalten nervt mich das so sehr, dass…
  • … ich sehr bereue mein 28mm/1.8 verkauft zu haben. Ich hätte nie gedacht, wieder eine Crop-Kamera zu besitzen, irgendwann. Hmpf.
  • (Ja, ich könnte das 16-35er auch an die kleine Kamera machen, aber dann ist es halt keine kleine Kamera mehr)
  • Ich bin drauf und dran das EF-M 22mm/2 zu kaufen, aber ich will eigentlich kein Geld ausgeben und für September ist ein 32mm/1.4 angekündigt. Das wird sicher nice.
  • Ich glaube, eine Liste war nicht die beste Möglichkeit diese Gedanken zu sortieren.
  • Es nervt, dass sie nicht wenigstens ein zusätzliches Rädchen hat, um Dinge zu verstellen.
  • Ich verstelle ständig aus Versehen den Fokus-Punkt, obwohl ich Touch-to-Focus eigentlich abgeschaltet habe.
  • Ich erwische mich sehr oft dabei, wie ich denke, dass ich für ein spezielles Foto doch mal die richtige Kamera holen will.
  • Trotzdem mag ich sie. Es macht auf jeden Fall mehr Spaß die kleine Kamera am Sonntag mit zum Alsterspaziergang zu nehmen, als das fette Monster, die ich meistens einfach zu Hause ließ.
  • Beim Video-Dreh bin ich auch immer wieder überrascht wie gut die Stabilisierung funktioniert. Leider mache ich immer noch viel zu wenige Videos.
  • Ich freue mich auf alles, was Canon zum Thema Mirrorless in den nächsten Monaten noch ankündigen wird. Die M50 ist ein Schritt in die richtige Richtung und ich freue mich auf den Tag, an dem die 6D in die Vitrine darf und die … M1 (oder wie auch immer sie heißen wird) meine richtige Kamera wird.

Mein Problem mit Swift

Diese Woche war ja, wie jedes Jahr, die große WWDC von Apple. Erst freute ich mich tierisch darauf, weil ich hoffte, dass in der Keynote ein Update für das kleine iPad Pro rauskommen könnte — leider passierte das aber nicht. 😤


Aber die WWDC ist ja viel mehr als die Keynote. Es gibt sehr viele Sessions, in denen all die tollen Sachen, die man jetzt mit iOS und Swift machen kann, erklärt werden. Früher schaute ich da auch relativ viel und fand die meisten immer sehr lehrreich.

In den letzten Jahren, als mein Fokus wieder etwas von iOS-Entwicklung in Richtung Frontend/Fullstack/Whatever-Entwickler rutschte ließ meine Begeisterung dafür irgendwie wieder nach. Ich würde mir die Sachen gerne immer noch angucken, ich würde auch gerne mal so richtig Swift lernen, bisher hab ich ja eigentlich nur mit Objective C gearbeitet.

Ich frag mich nur immer, ob es sich wirklich lohnt. Klar, es gibt sehr viele iOS-Entwickler und Apple stellt da jedes Jahr ein riesiges Fest auf die Beine. Auf der anderen Seite sehe ich aber auch, das immer mehr, vor allem in dem Agenturumfeld, in dem ich mich bewege, in Richtung React Native tendiert. Welcher Kunde kann da schon nein sagen, wenn man für Apps für zwei Plattformen nicht sechs, sondern vielleicht nur vier Monate braucht (Vielleicht dauert es am Ende auch genauso lang, wie zwei native Apps, dann hat man aber immerhin eine Codebase für zwei Plattformen). Für viele Anwendungsfälle kommt man wohl ganz gut mit React zurecht und muss höchstens in Einzelfällen noch mit nativem Code nachhelfen.

Vor ein paar Jahren konnte ich mir das Objective C lernen noch einfacher schön reden. Es gab klare Argumente gegen komische Cross-Plattform/Hybrid-Apps mit Cordova oder PhoneGap — sie waren einfach langsam und scheiße und selbst jemand, der da nich so das Auge dafür hat, hat das gesehen. Jetzt fällt es mir da schwieriger zu argumentieren. Gibt es gute Gründe gegen React Native? Da ich noch nie wirklich tief damit gearbeitet habe, fällt es mir auch nicht so leicht etwas dazu zu sagen.

Ich lauere immer auf Posts bei HackerNews, sowas wie “I used React Native in a really big app for two years and I hated it”. Leider finden es immer alle nur ausnahmslos geil.


Gleichzeitig sehe ich aber die vielen tausend Leute, die sich auf der Konferenz tümmeln und sich über neue APIs in iOS 12 freuen. Es scheint also ja doch noch Leute zu geben, die native Apps wollen? Das sind ja nicht alles Indie-Entwickler, die aus Spaß an der Freunde ne iOS-App schreiben.

Ich hab ab und zu ja auch mal wieder eine App-Idee (Ich hätte immer noch gerne die KüchenInventur-App), wo ich mir auch überlege, ob ich es “mal eben mit ein bisschen JavaScript-Gefrickel” in React Native baue, oder ob ich mir jetzt eine neue Programmiersprache, mit tonnenweise komischem Syntax-Sugar, aneigne. Wenn ich Swift wenigstens noch für etwas anderes benutzen könnte. Ich würde es echt gerne lernen, aber ich fürchte ich brauche es einfach nicht.


Fazit? Ich würde gerne Swift lernen, weil ich es geil finde, was Apple da jedes Jahr softwaremäßig raushaut, aber ich habe das Gefühl, dass sich das Zeitinvestment nicht lohnt, weil man native Apps nur schwer verkauft bekommt.

(Ja, man könnte auch sagen, dass man es ja auch einfach auf Spaß lernen könnte, aber zum Spaß mache ich genug andere Dinge, da hab ich keine Zeit)

(Vielleicht ist mein Blickwinkel auch einfach verschoben, weil ich zu sehr im Frontend-Süppchen schwimme und ich weder richtig weiß, was mit React Native alles geht oder nich geht, noch, ob da draußen noch jemand echte, native iOS-Apps will.)

Die Zwiebel-Frage

Hallo Welt,

wie wir ja alle wissen bin ich großer Fan von Hello Fresh. Vor allem mag ich, dass die Rezepte immer sehr genau und einfach nach zu kochen sind, ohne, dass man viel Koch-Know-How braucht. Eines stört mich allerdings ein bisschen -- fast jedes Mal, wenn die grandiose Zutat Frühlingszwiebel genutzt wird steht im Rezept sowas wie "Schneide den Weißen und Grünen Teil der Zwiebel getrennt voneinander in dünne Ringe". Der weiße Teil wird dann meist angedünstet, der Rest landet am Ende als Deko auf dem Gericht.

Jeder, der so eine Zwiebel schon einmal genau betrachtet hat, wird wissen, dass es leider nicht so einfach ist, wie es im Rezept steht. Der Übergang zwischen weiß und grün und eher fließend und nich wirklich leicht bestimmbar. Je nach Zwiebel ist es auch ganz unterschiedlich. Manchmal sind nur die ersten zwei Zentimeter richtig komplett weiß. Soll ich dann wirklich die verbleibenden zwanzig Zentimeter als Deko verwenden? Was hat sich die Natur dabei nur gedacht!

Aber HelloFresh hat ja einen perfekten Twitter-Support, also Stellte ich meine Frage kurzerhand bei Twitter und bekam auch schnell die angeforderte Skizze -- mein Problem wurde dadurch nicht so richtig gelöst. Es scheint eine sehr subjektive Sache zu sein, wie viel vom Grünen man noch in den Weißen Teil der Zwiebel aufnimmt.

Das ganze kann ich so natürlich nicht einfach bei Seite legen. Daher hier nun der Versuch, die perfekte Frühlingszwiebel-Zerteilung zu crowdsourcen. Stimmt über den Slider unten einfach ab, wo ihr sagen würdet, dass der weiße Teil vorbei ist und der Grüne beginnt. Die graue Linie oben zeigt immer den aktuellen Durchschnitt an. Sobald diese Umfrage ein repräsentatives Ergebnis hat, werde ich euch natürlich auf dem Laufenden halten.

Update

Mittlerweile gingen etwa 190 Abstimmungsergebnisse ein. Das reicht mir, ich schließe diese Umfrage damit. Hier das offizielle Ergebnis:

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Verstauen & Ordnen

Meine Lieblingsabteilung im IKEA ist ja Verstauen & Ordnen. Dort findet man immer so viele tolle Sachen, in die man Dinge rein tun kann, ich bin immer ganz entzückt.

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Letztens habe ich mal wieder im Keller rotiert, ein paar Wagenladungen zum Abfallhof gefahren und Dinge sortiert. Wie viele Kaltgeräte-Kabel braucht man? Mittlerweile finde ich, dass zwei Stück reichen sollen, zusätzlich zu denen, die eh an diversen Geräten im Einsatz sind. Ebenso rigoros ging ich mit HDMI, VGA (da brauch man 0!), DVI und anderen Kabeln um.

Bisher lagerte ich den ganzen Elektronik-Schrott in einer großen Kiste, was natürlich dazu führte, dass immer alles furchtbar durcheinander gewürfelt wird, wenn man in der Kiste nach etwas sucht. Mein neues Ordnungsprinzip sieht nun etwas ganz verrücktes vor: Verschiedene Dinge kommen in verschiedene Boxen! Zum Glück hat IKEA SAMLA in verschiedensten Größen!

Sobald der Elektronik-Kram fertig sortiert ist, geht es dann mit der Werkstatt-Kiste weiter. Ich freue mich, vielleich muss ich ja dann noch ein paar Kisten kaufen!

Schlürf & Schmatz

Die Lange Reihe wird natürlich von den großen Playern, wie dem grandiosen Café Gnosa dominiert — daneben gibt es allerdings noch allerhand weitere kleine Läden, die teilweise auch recht häufig Besitzer, Namen und Konzept wechseln.

Meistens habe ich nicht die Energie oder Zeit mich mit diesen neuen Läden auseinander zu setzen — vor zwei Jahren waren wir mal im Fränzi, das es schon lange nicht mehr gibt.

Ganz neu ist jedenfalls “Schlürf & Schmatz”, ein typischer Instagram-Hipster-Laden, so von der Aufmachung her.

Martin fuhr am Sonntag leider schon wieder nach Berlin und zum Abschied wollten wir uns noch kurz treffen. Ich empfand das als guten Zeitpunkt, dieses neue Lokal mal auf Herz und Nieren zu testen.

Ich hatte eine Acai-Bowl, auch wenn ich weder wusste, wie man es ausspricht, noch was es ist und Martin ein Sandwich. Beides war gut. Vor allem die Portionsgröße der Bowl war mehr als üppig — und lecker wars auch noch. Hier komme ich auf jeden Fall nochmal vorbei, wenn ich etwas instagrammen möchte!

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Tauben und Kirschen

Seit ein paar Tagen kann ich im Innenhof regelmäßig eine ganze Gruppe Tauben dabei beobachten, wie sie sich über den Kirschbaum her machen. Kein Wunder, dass ich bisher nie mitbekommen habe, dass hier tatsächlich Kirschen wachsen. Bevor sie reif sind, ist der Baum wohl komplett leer gefressen.

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(Um das noch genauer unter die Lupe zu nehmen brauche ich wohl doch mal das große weiße 600mm von Canon. Hat jemand 12.000€ übrig?)

DSGVO

Das große Thema, das aktuell alle unglücklich macht ist ja die Datenschutzgrundverordnung. Auch an mir geht das natürlich nicht vorbei, denn leider betreibe ich zu viele Webseiten.

Die Unsicherheit, was man nun genau tun muss, ist wahrscheinlich das größte Problem. Hier im Blog zum Beispiel. Kommentare deaktiviert, Google Analytics raus. Youtube- und Spotify-Embeds werde ich wohl auch noch rauswerfen -- und trotzdem muss ich am Ende so eine dämliche 20-seitige Datenschutzerklärung aus einem Generator copy-pasten? Das kann doch nicht... der Sinn sein.

Für watched.li bin ich immerhin schonmal fertig, glaube ich. Analytics rausgeworfen, alle JavaScript-Libraries von CDNs gekickt (und eine strenge Content Security Policy im nginx definiert) und fertig. Ich hatte dann sogar selbst versucht eine kurze, knackige Erklärung zu schreiben, was nun vom User noch wann gespeichert wird, am Ende war mir das aber auch zu unsicher und ich nahm jetzt doch etwas aus einem Generator. Ist das sicherer? Man weiß es auch nicht. Ich habe aber leider auch kein Geld einen Anwalt zu befragen, der mir dann auch nur antworten wird, dass er sich auch noch nicht so sicher ist.

Ein gutes hat die Sache aber auf jeden Fall: Ich werde auf allen Seiten die Einbindung jeglicher Third-Party-Sachen möglichst vermeiden. Das ist besser für alle.