Man kann in den Settings nun abschalten, dass auf der "Upcoming"-Seite auch bereits archivierte Serien auftauchen. Das ist eins der Features, das sich die Hälfte der User so wünschte, die andere anders, daher habe ich jetzt nach Jahren endlich ein Setting draus gemacht!
Wenn man das öffentliche Profil abschaltet, kommt nun kein "Der User hat das Profil deaktiviert", sondern ein ordentlicher 404. Privacy first!
Als ich den Post mit dem Titel “Erinnerungsbuch” schrieb, musste ich ein paar Fotos machen und dabei wünschte ich mir eine Kamera mit Klappdisplay. Wär das toll gewesen, hätte ich mein Display herausklappen können!
Mir fiel ein, dass die M100 mittlerweile raus sein müsste, kurz bei Amazon geguckt, ein paar Youtube-Reviews reingezogen und dann kurz darüber nachgedacht, ob ich mir jetzt eine kleine spiegellose Zweitkamera kaufen sollte.
Natürlich entschied ich mich dagegen, ich bin ja nicht verrückt. Das Display lässt sich nur in eine Richtung klappen und hätte mir sicher kaum geholfen. Sie hat zwar, soweit ich das sehe, so ziemlich alle Features, die die M5 auch hat, aber natürlich keinen Anschluss für ein externes Mikro, was sie für Video wieder total ungeeignet macht, obwohl alle immer über den Dual Pixel Autofokus schwärmen, und ich den echt gerne auch ausprobieren würde.
Ich hatte ja vor ein paar Monaten mal die M5 ausprobiert und hier gar nicht weiter darüber informiert. Auch die habe ich nach einer kleinen Foto-Runde mit Martin wieder eingepackt und zurück geschickt, weil sie mir nicht wirklich gefiel. Alles war so langsam. Gefühlt künstlich verlangsamt. Außerdem war sie jetzt auch nicht gerade winzig und leicht und mit 1.200€ (zum damaligen Zeitpunkt) auch relativ teuer für eine Zweitkamera.
Die M100 hakt nun einige… Punkte meiner Wunschliste ab (laut diversen Youtube-Reviews soll sie komischerweise sogar weniger behäbig sein als die M5 / M6). Klein, kostet “nur” 500€, kann all meine Objektive benutzen, hat immerhin ein halbwegs klappendes Klappdisplay… aber naja, kein Mikrofon-Anschluss ist dann doch ein Ausschlusskriterium.
Warum komm ich überhaupt immer wieder auf die Idee, eine neue Kamera zu kaufen? Ja, die 6D ist mir zu groß. Auch wenn ich mich immer dagegen gewehrt habe… jetzt sieht man alle mit ihren kleinen spiegellosen rumrennen und dann will man auch eine kleine Kamera, die man immer dabei haben kann! (Ja, man könnte auch Fotos mit dem iPhone machen, aber damit konnte ich mich noch nie anfreunden. Genauso wie mit tippen auf dem iPhone. Und im Internet surfen. Und, äh, ja)
Gleichzeitig will ich natürlich dann direkt das beste und kleinste was es gibt, was gleichzeitig aber noch mega flexibel ist und mich all meine Objektive nutzen lässt. Eierlegende Wollmilchsau, wie immer!
Aber jetzt zurück zu Lightroom, da warten die Fotos aus dem Fuerteventura-Urlaub von 2016 darauf bearbeitet zu werden. Warum denke ich überhaupt über Kameras nach, wenn die Bearbeitung immer so eine Mammutaufgabe ist? 🙈
Frisch vom Contao-Nordtag kommend, hatte ich heute endlich mal die Motivation, mich länger als 10 Minuten (also ca. 30 Minuten) mit Craft CMS zu beschäftigen. Also fix die 3.0 RC installiert, kurz begeistert gewesen, dann kamen aber auch schon die Ernüchterungen:
Gibt es keine eingebaute Möglichkeit, mehrere Layoutbereiche für eine Seite festzulegen?
Content / Sidebar? Legt man da zwei Content-Matrizen an und packt sie im Template nebeneinander?
Was, wenn verschiedene Unterseiten verschiedene Header, oder Footer haben müssen? Legt man das dann in einem “Select”-Feld im Entry Type fest? “Diese Seite benutzt den Header-Typ ‘Header-ohne-Logo’”? (Das wäre ggf etwas, was ich auf Section-Level vermuten würde)
Gibt es keine Möglichkeit Felder zu duplizieren, oder Templates dafür anzulegen? Da man jedes Feld nur einmal benutzen kann, ist das ja irgendwie… blöd? Gibt anscheinend ein Plugin -- und ggf braucht man das Feature einfach nicht, wenn man's richtig macht.
Im Assets-Bereich kann ich nicht verschiedene Ordner anlegen? (Also, man kann verschiedene… “Mounts” anlegen, und das geht dann schon so in etwa, aber ein “Neuer Ordner”-Button wäre… leichter?) Im Asset-Ding kann man links rechtsklicken, dann gibt's ein Context-Menü 😵
Nochmal bezüglich der Mehrspaltigkeit: Ich sehe keine Möglichkeit, einem Redakteur die Möglichkeit zu geben, einfach mehrspaltige Contentbereiche anzulegen? (Beispiel: Drei Teaser nebeneinander) — Also ja, ich könnte eine Matrix anlegen, die ich Grid nenne, deren Blöcke ich dann nebeneinander packe — da man Matrizen aber nicht verschachteln kann, kann jede Seite nur eine oder eine festgelegte Anzahl davon enthalten? (Letzteres auch nur, wenn ich mehrere dieser Matrizen-Felder unter unterschiedlichen Namen anlege(??)) (Oder man löst es so, wie manchmal bei Contao: Es gibt einen Block-Typ "Spalte Start" und "Spalte Ende", und alles dazwischen wird entsprechend in Divs gepackt -- schön ist das ja aber auch nicht)
Ich hab eine Seite “produkte” mit der Produktübersicht und erstelle eine Child-Seite für ein Produkt, der Slug ist dann “produkt-1”, statt “produkte/produkt-1”? Ich kann in dem Slug-Editor auch keine Slashes eingeben… Geht per {parent.uri}/{slug}
(Ich möchte nicht ausschließen, dass ich die Funktionen nur noch nicht gefunden habe, jedenfalls nicht an dafür eingängigen Orten.)
Ich möchte Craft wirklich richtig gerne richtig gut finden, weil ich dringend auf der Suche nach einem neuen tollen CMS bin, aber noch fehlen mir etwas die Ideen, wie ich es vernünftig benutzen kann. Es mag sein, dass ich in meiner Denkweise noch zu sehr in der Contao-Seitenbaum-Artikel-Content-Welt gefangen bin und es mir schwer fällt daraus auszubrechen… daher bitte ich hier nochmal um Unterstützung von euch Craft-Profis. (Ich habe natürlich auch schon gegoogelt, aber bin bisher bei keinem der Themen fündig geworden)
Seit Jahren sammele ich alles mögliche, was in irgendeiner Weise zur Dokumentation meines Lebens hilfreich sein könnte. Dazu gehören unter anderem Konzert- und Kino-Tickets, Eintrittskarten, alles Mögliche, was im Urlaub so anfällt, Festivalbändchen und vieles mehr.
Im Jahre 2011 kam ich dann auf die Idee, dass es cool wäre, den ganzen Kram aus meiner Sammelbox zu entnehmen und in ein… Buch zu kleben. Wie man das halt so macht.
An einem verregneten Nachmittag (davon gehe ich mal aus, ich bestelle das Buch im Oktober) fing ich also an jedes dieser kleinen Andenken, das flach genug war um aufgeklebt zu werden, in dieses A4-Moleskine zu überführen. Angefangen bei meinem ersten Subway to Sally-Konzert im Jahr 2005, oder so, bis 2011.
Tatsächlich pflegte ich das Buch dann noch ein paar Monate weiter, auch 2012 wurde noch ziemlich komplett geklebt. Danach ließ ich es etwas schleifen und aktuell besitze ich das Buch und eine Box mit Kram, der da eigentlich rein müsste.
Nun gibt es aber folgende Probleme:
So ein gebundenes A4-Moleskine ist auch nicht wirklich für solche Kleb-Arbeiten geeignet. Bereits jetzt ist es irgendwie vier mal so dick, wie es eigentlich sein sollte, und dabei ist es gerade mal zu einem Drittel gefüllt
Viele Sachen aus der Zeit von 2012-2018 (wow, so viele Jahre schon?) habe ich nicht mehr, da ich zwischenzeitlich in diversen Anflügen von Aufräumen auch viele Dinge weggeworfen habe. Mein ehrgeiziges Ziel, jedes Kino- und Konzertticket aufzuheben und zu -kleben kann nicht mehr erreicht werden.
Allgemein gibt es immer weniger Tickets als schöne Hard-Tickets. Ausgedruckte Eventim-Dinger muss ich irgendwie auch nicht aufkleben. Was aber dazu führt, dass das Buch nicht komplett ist.
Eigentlich will ich auch nicht so ein fettes Buch, aus dem die Inhalte überstehen im Regal stehen haben
Hier bin ich mal wieder in der typischen Minimalismus-Zwickmühle. Was lohnt sich aufzuheben? Lohnt es sich überhaupt, die Zeit zu investieren, den Kram aufzukleben, oder sollte ich die paar schönen Tickets, die ich doch noch habe, einfach wegwerfen?
Schaue ich mir das Buch in seinem aktuellen Zustand an, freue ich mich schon, dass ich es angelegt habe und ich hab die Angst, dass mir das in Zukunft fehlen wird und ich mich dann frage, was ich wohl ab 2012 gemacht habe, weil ich keine Dokumentation darüber mehr habe.
Also klar, die besten Dinge sind eh im Kopf gespeichert und man sollte nicht so viele Andenken aufheben, die eigentlich nur emotionaler Ballast sind — gleichzeitig sind es halt gerade so kleine Dinge, die ich beim Durchblättern des Buches sehe, die erst die genaueren Erinnerungen im Kopf triggern. Die kommen ja nicht von alleine raus!
Soll ich meine Tickets scannen, und irgendwo auf dem Rechner ablegen, damit ich sie immerhin noch habe, falls ich sie mal verarbeiten will? Auch irgendwie sinnlos.
Am allerliebsten hätte ich für jedes Jahr so ein kleines Büchlein oder Heftchen, das mir jemand schön in Indesign layouted hat, in dem dann alles wichtige, was ich in dem Jahr erlebt habe drin ist. “Du warst auf 20 Konzerten:”, “Du warst 36-Mal im Kino”, eine kleine Zusammenfassung meiner Swarm-Checkins und top Instagram-Fotos. Und das ganze ausgedruckt und ins Regal gestellt, zu den Fotobüchern, die mich jedes Mal erfreuen, wenn ich sie angucke. Manche Sachen brauche ich einfach zum Anfassen.
Da ich es schon nicht schaffe, das Fotobuch ohne riesigen Zeitverzug zu produzieren, werde ich es natürlich auch niemals schaffen so ein Heftchen zu produzieren. Was mir bleibt ist also dieses nicht sehr volle A4-Moleskine. und mein Pritt-Stift.
Was sind eure Gedanken dazu? Sammelt ihr Konzert-Tickets? Was macht ihr mit der Sammlung? Sollte man einfach mit der Vergangenheit abschließen und alles wegwerfen?
Keine Ahnung, wofür dieser Blog Google Analytics braucht. Ein Snippet weniger! Dabei ist mir mal wieder aufgefallen, wie viel komisches JavaScript ich einfach hier in die footer.php des Themes geschmissen habe. Wird Zeit, dass ich den Screencast fortführe und den Blog auf Kirby umziehe.
Kurze Notiz: Hetzner, mein deutscher Lieblingshoster, mit dem ich schon eine Menge durchgemacht habe, hat nun ein Cloud-Angebot, das sich ziemlich nach Digital Ocean und all den anderen Cloud-Anbietern anfühlt, die in den letzten Jahren auf den Markt geworfen wurden. Hetzner überzeugt hier mal wieder durch den Preis -- die günstigste Box kostet gerade mal 2,96€ und bietet mit 2GB RAM doppelt soviel wie Digital Ocean im 5$-Paket (die haben ihre Droplets vor ein paar Tagen selber auch verdoppelt).
Ich habe keine Ahnung von der Planung dahinter und wie sich das rechnen kann, mir aber auch egal, hauptsache ich spare Geld. Ich habe archiv.knuspermagier.de direkt mal umgezogen, wenn das sich bewährt, werde ich darüber nachdenken, den Rest auch nach zu holen.
Auf jeden Fall ein guter Moment die Ansible Playbooks mal upzudaten um jederzeit seine Webseiten in jedem Cloud-Angebot der Welt hochziehen zu können.
Hallo, ich suche mal wieder eine App. Also, eigentlich habe ich schon angefangen sie zu entwickeln, vor ein paar Monaten, als ich mal einen Vormittag lang React Native ausprobiert habe.
Ich taufte sie auf den Namen “Kücheninventar”, denn das beschrieb meinen geplanten Einsatzzweck ganz gut. Eine App, in der man kurz notieren kann, was man noch so in der Küche hat, und beim Einkaufen getrost ignorieren kann.
Natürlich habe ich nicht vor da Sachen reinzuschreiben, die man ständig benutzt, und wo man weiß, dass sie leer sind. Olivenöl, Käse, Brot und so ist natürlich Quatsch und wird viel zu hochfrequent benutzt, als dass es da erfasst werden müsste.
Für alles, was man seltener braucht und daher irgendwo im Schrank verstaut hat, wo man es nicht täglich sieht, fänd’ ich so eine App aber super. Wie oft fragte ich mich schon im Laden, ob zuhause noch eine Dose Kokosnussmilch ist und kaufte, um auf Nummer sicher, zu gehen einfach noch eine. Mittlerweile habe ich eine ganze Schublade dafür.
In die gleiche Kategorie fallen alle Sachen, die man zum Sushi-Machen braucht, verschiedene Reis-Sorten, Mehl und all so Kram, den man halt nicht eh ständig auf der Einkaufsliste hat.
Naja. Wie gesagt fing ich an, die App zu bauen, hatte dann aber was anderes vor und alles geriet wieder in Vergessenheit. Heute fand ich dann den Punkt “Mal aufschreiben, was für Schrauben eigentlich im Keller liegen” auf meiner Todo-Liste und mir fiel diese unvollständige App wieder ein. Man könnte natürlich auch eine Keller-Liste anlegen. Nie wieder vergessen, ob man einen Schraubentyp besitzt oder nicht!
Weil ich keine Zeit habe, würde ich mir die App nun aber gerne einfach aus dem App-Store herunterladen. Leider finde ich keine, die meinen Anforderungen entspricht:
Verschiedene Listen anlegen (Küche, Keller, whatever)
Listen können Dinge enthalten, die gezählt werden können (5x Kokosnussmilch)
Das alles in einem ansprechenden Design, das darauf optimiert ist die Listen schnell und komfortabel zu editieren, sonst macht es ja wieder keiner.
Optional: Alles in die Cloud gesynct, und man kann mehrere Leute dazu einladen, Dinge zu editieren
Optional: Einzelne Dinge können Füllstände haben (Olivenöl ist 50% voll)
(Der letzte Punkt geisterte mir mal im Kopf rum, dass es vielleicht cool wäre, sowas bei recht großen Behältern festhalten zu können, aber das macht am Ende eh keiner)
Kennt jemand so eine App? Wie löst ihr das Problem? Ist es überhaupt ein Problem, 25 Dosen Kokosnussmilch im Haus zu haben?
(Wahrscheinlich ist das mal wieder so eine Traumvorstellung einer App, deren Benutzung sich total logisch und toll anfühlt, am Ende ist man aber immer zu faul es wirklich zu pflegen und benutzt es nach drei Wochen nicht mehr. Aber man kann es ja mal versuchen.)
Kurz nachdem ich Pia Douwes letztes Jahr live in ihrer Rolle in Rebecca hören konnte, kaufte ich ein Ticket für ein Konzert namens “Pia Douwes & Uwe Kröger, 25 Jahre nach Elisabeth”. Ich freute mich, trotz des sperrigen Namens, monatelang tierisch und gestern war es endlich soweit!
Wie es zu erwarten war, gab es zunächst ein paar Anekdoten aus ihrer gemeinsamen Elisabeth-Zeit, dazwischen alle wichtigen Lieder. Das war schonmal ziemlich gut, denn die Lieder sind ja alle super. Der zweite Akt enthielt etwas mehr Abwechslung und sie sangen diverse Lieder aus verschiedensten Musicals, die mir wenig, mittelmäßig oder sehr gut gefielen. Highlight des Abends war natürlich das Titelstück aus Rebecca. Ich hab es immer noch im Ohr und jede Aufnahme auf Spotify ist im Vergleich dazu so langweilig. Allein dafür hat sich dieses sündhaft teure Konzert-Ticket gelohnt.
Mein Fazit:
Ich mag Uwe Kröger nach wie vor nicht, er trägt immer viel zu dick auf.
Ich sollte mir keine “Best of Musical”-Konzerte mehr angucken, weil ich manche Musicals zwar mega gut finde, andere aber auch wieder mega langweilig und leider kann ich die Setlist nicht bestimmen. Die langweiligen Songs haben den Abend ein bisschen getrübt.
Ich muss auf jeden Fall Tickets für jedes Musical kaufen, in dem Pia singt.
Und weil nach dem Musical vor dem Musical ist, habe ich mir danach direkt noch ein Ticket für das Phantom der Oper gekauft, das im Februar mal kurz in Hamburg ist. Keine Ahnung, ob es eine gute Produktion ist, aber ich denke, das kann man sich mal angucken.
Das letzte Update für watched.li gab es im April 2016. Puh. 2017 ist da echt nicht passiert. Nun habe ich mal wieder den Plan, ein bisschen was zu machen, und ich starte mit einem winzigen Feature: Über eine Checkbox in den Einstellungen kann man diesen furchteinflößenden "Du hast noch 2.000.000 Episoden zu schauen, das schaffst du niemals, harharharhar"-Satz auf der Übersichtsseite abschalten. Störte mich schon seit langem und gab mir immer ein unangenehmes Druckgefühl.
Ihr erinnert euch sicher noch an mein tolles Internet-Brett, welches ich vor ein paar Wochen baute. Eigentlich war ich ja, bis auf die Kabelführung, relativ zufrieden damit, dass der ganze Quatsch nicht mehr auf dem Regal liegt. Leider passierte in der letzten Zeit dann immer wieder folgendes:
Zum Glück bin ich nicht so groß, dass ich mir den Kopf stoßen würde, trotzdem nervt es aber jedes mal, wenn man in den Abstellraum kommt und man diese Misere vor sich hat!
Das Problem scheint zu sein, dass das Velcro zwar super-stark ist, der Klebestreifen, mit dem man es allerdings an den Dingen festmacht, leider nicht das stärkste auf der Welt ist. Beim USB-Netzteil könnte ich es noch irgendwie verstehen, das wird warm und so, aber warum die Dreier-Steckdose abfällt… und die Festplatte, die 99% der Zeit aus ist? Keine Ahnung. Das Festplattengehäuse hat ja eigentlich auch eine wunderbar glatte Oberfläche!
Wie auch immer. Zu Weihnachten war ich zuhause und begutachtete den 3D-Drucker, den Papa sich angeschafft hat. Zunächst war ich skeptisch, weil was kann man damit schon sinnvolles machen, was man nicht einfach bei Amazon kaufen könnte?
Einen Tag später, als das Ding dann aufgebaut war fiel es mir dann allerdings ein! Man könnte Halterungen für die Sachen bauen, für die der Velcro-Klebestreifen zu schwach ist. Perfekt! Ich lud also, mal wieder, SketchUp herunter (die kostenlose Version geht nur noch im Browser?!) und fing an… zu modellieren. Leider artet das immer in kürzester Zeit in extremen Frust aus, da ich einerseits ja keine Ahnung von 3D-Kram habe und anderseits auch denke, dass SketchUp ein furchtbares Programm ist. Ich habe ja schon mehrfach versucht darin etwas zu basteln, diverse Möbelkonstruktionen und so, aber es hat NIE geklappt.
Nach einer Stunde hatte ich dieses wunderschöne Modell, das natürlich unbrauchbar war, da alles krumm und schief war und, naja, ich glaube, man sieht’s.
Zum Glück empfahl mir Niklas, nachdem ich lange genug gejammert hatte, Tinkercad von Autodesk. Das läuft zwar auch im Browser, funktioniert aber super und ist mega easy zu bedienen. Außerdem kann man seine Modelle direkt auch nach Minecraft oder als Lego-Modell exportieren, warum auch nicht!
Hier brauchte ich jetzt nur ne viertel Stunde um das Ding so zu bauen, wie ich es wollte. Die Farben sind nur, weil man halt Farben auswählen kann, und ich schrieb auch nur “Anker” oben drauf, weil ich die Schrift-Funktion von Tinkercad ausprobieren wollte.
Tinkercad spuckt direkt die STL-Datei aus, die man mit Hilfe von Cura in Druckdaten umwandeln kann. Auf dem Weg kann man noch ca. vierhundert Millionen Einstellungen anpassen (ganz abgesehen davon, dass der Drucker vorher natürlich auch perfekt gerade ausgerichtet werden muss) und dann kann es auch schon los gehen!
3D-Druck ist auf jeden Fall eine Wissenschaft für sich. Da gibts so viel zum rumprobieren und zwischendurch muss man leider immer ewig warten, bis man ein Ergebnis hat.
Für meine Halterung brauchten wir zwei Anläufe, beim ersten Mal machte der Drucker einen kleinen Fehler, vergaß bei zwei Beinen einen Layer, was dazu führte, dass sie beim Support abbrechen mit abgebrochen sind. Der zweite Druck war perfekt. (Druckzeit ca. 1,5h)
So, und jetzt hängt das Netzteil fest und sicher. Da kann nichts mehr passieren. (Danke auch an Amazon, dass sie die korrekten Maße des Netzteils auf der Produktseite hatten)