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Ein L und zwei P. Philipp!

Städte, Häfen, Menschen & Hoffnung

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Seit dem ich Bernd Begemann, gemeinsam mit Daniel und Max, damals auf dem Fest van Cleef auf der Bühne sah, hat der Spruch, den Marcus Wiebusch, immer sagt, bevor sie "Landungsbrücken Raus" spielen, irgendwie eine besondere Bedeutung für mich.

In Städten mit Häfen haben die Menschen noch Hoffnung

Als ich auf Instagram mal ein Poster fand, das furchtbar aussah, dachte ich mir, dass ich mir ja mal ein T-Shirt damit machen könnte, aber der ganze Satz ist ja so lang. Inspiriert von einem Ärzte-Shirt und diesem Thees Uhlmann-Beutel kam ich auf die sehr gute Idee, den Satz einfach auf die Kernaussagen zu reduzieren. Weiß jemand wo dieses "W, X, Y & Z"-Schema herkommt?

Mir gefällts. Falls ich mir noch eins davon hole, lass ich aber vielleicht das "Bernd Begemann" drunter weg.

Update: Anscheinend ist es eine Idee von Experimental Jetset, ursprünglich für die Beatles. Danke @_marcusherrmann und Nina!

Spotify 2017

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Spotify erstellt einem ja jedes Jahr so eine Übersicht und viel wichtiger: Eine Playlist. Die der letzten Jahre fand ich immer ganz toll, die neue habe ich jetzt noch nicht weit gehört, ist aber natürlich sicher auch gut. Insgesamt glaube ich allerdings, dass ich dieses Jahr nicht übermäßig viel neues entdeckt habe, sondern eher in meiner Musik-Blase stecken geblieben bin.

Das einzige, was mich an der Grafik oben etwas verwundert, ist die Tatsache, dass die drei Fragezeichen sich in den Top-Artists befinden. Denn außer auf ein oder zwei Autofahrten habe ich da eigentlich nichts großartig gehört. Vielleicht, weil jede Folge aus so vielen einzelnen Titeln besteht?

Das ist ja so eine Sache, die ich gar nicht leiden kann. Stellt euch mal vor, ihr hör viele Hörbücher und plötzlich ist Hape Kerkeling in euren Spotify Top-Artists, nur weil er sein Buch halt vierhundert mal gehört habt. Mir, als Statistik-Freund läuft es da kalt den Rücken runter!

Das “t” in Smart Home steht für TRADFRI und tado°

Als jemand, der gerne alles automatisiert, bin ich ja schon länger daran interessiert, endlich auch per HomeKit steuerbare Lampen zu besitzen. Leider war mir das immer alles zu teuer, und so machte ich einen kurzen DIY-Abstecher, beendete den aber auch schnell wieder, weil das alles nur so halb gut funktionierte.

Vor ein paar Wochen kam nun endlich das HomeKit-Update für die relativ günstigen TRADFRI-Lampen von IKEA raus und da musste ich natürlich zuschlagen. Zunächst kaufte ich das Starterkit (2× E27, Gateway und Fernbedienung), eine extra E27 Birne und ein weiteres Kit, bestehend aus Fernbedienung und einer E27-Birne, die neben verschiedenen Weißtönen auch Farben anzeigen kann!

Um 200€ ärmer machte ich mich nach Hause und staunte nicht schlecht, als ich merkte, dass die Lampe, die ich eigentlich smartifizieren wollte trotz ihrer Größe leider nur E14-Fassungen hat. So ein Mist. Ich war nun also gezwungen die drei E27-Leuchtmittel in die Deckenlampen einzusetzen, die ich eigentlich erstmal dumm lassen wollte, weil ich mir schon vorstellte, dass es nervig wird, wenn man smarte Birnen in Geräten hat, die man für gewöhnlich mit einem Wandschalter schaltet. Was was muss, das muss.

Nachdem beim nächsten IKEA-Besuch keine E14-Birnen anwesend waren, bestellte ich doch mal welche online (4 Stück und ein Bewegungsmelder), die nach vielen Tagen auch ankamen. Was den Online-Versand angeht, kann sich IKEA noch ein paar Scheiben bei Amazon abschneiden. (Ja, IKEA vertreibt die Lampen auch über Amazon, aber mit einem saftigen Aufpreis)

Wie auch immer, nun ist das gesamte Wohnzimmer über HomeKit steuerbar. Zudem gibt’s eine kleine Lampe im Flur, die per Bewegungsmelder angeht, wenn man Nachts mal auf die Toilette muss, wie cool ist das denn!

(Endlich auf dem Level angekommen, den es bei uns zuhause schon seit der Küchenrenovierung 2006 gab — da noch völlig un-smart)

Mein vorläufiges Fazit dazu: Funktioniert. Allein die Lichter mal dimmen zu können war es auf jeden Fall schon wert. Manchmal zeigt HomeKit an, dass irgendwas Failed, meistens funktioniert es aber trotzdem. Im Großen und Ganzen bleibt es aber Software und ist mit den entsprechend niedrigen Erwartungen zu behandeln.

Einziger Negativpunkt: Was mache ich jetzt mit den ganzen dummen LED-Birnen, die noch am Anfang ihrer geplanten Lebenszeit sind?

Eigentlich wollte ich bereits vor Wochen mit meinem Stromvertrag zu LichtBlick wechseln, leider hat es sich immer nicht ergeben. Ich würde sagen, es war Schicksal, denn vor 3 Wochen bekam ich eine E-Mail von E.ON mit einem Gutscheincode mit dem ich 50% bei der Bestellung eines tado°-Starterkits sparen konnte.

Bereits 2012 kaufte ich ja smarte Thermostate von ELV, das MAX!-System. An und für sich funktionierten die Dinger auch noch, leider sind sie halt hässlich und um etwas an den Einstellungen zu verändern muss man ein elendes Java-Programm starten. Die dazugehöre App und das Online-Portal waren technisch gesehen auch auf einem Stand von… 2008 und das hat alles keinen Spaß gemacht.

Schon länger machte ich mir also Gedanken über einen Ersatz, aber das Eve Thermo und tado° waren mir mit 70€ pro Thermostat immer viel zu teuer. Da mein Zweitname “Werbeopfer” ist, fiel ich natürlich auf diesen billigen Trick von E.ON herein und kaufte das verdammte Starter-Set.

Ersteindruck: Alles ziemlich hübsch. Natürlich probierte ich das erste Thermostat erstmal an dem einen Heizkörper aus, der nicht so ist, wie die anderen, und natürlich passte es nicht. Ich war kurz davor, einfach alles zurück zu schicken, probierte es am nächsten Tag aber noch einmal an einem anderen Heizkörper und da funktioniert alles. Küche und Schlafzimmer sind also nun erfolgreich versmartet — und für das Wohnzimmer kriege ich, so die Hoffnung, demnächst einen Adapter.

(Ansonsten funktioniert alles. Ich erwartet von den Thermostaten ja auch nichts, außer das sie es warm machen, wenn ich da bin und einen Tick kälter, wenn ich nicht da bin.)

Jetzt hoffe ich nur auf einen weiteren 50%-Gutschein, damit ich mir noch die letzten beiden fehlenden Thermostate kaufen kann. Weil 70€ ist mir da echt zu teuer… ?

Spoilerwarnung

Ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, dass mir die dritte Staffel gefallen wird, nachdem Pablo Escobar nun gefasst wurde (kann ein geschichtliches Ereignis ein Spoiler sein?) und die Geschichte eigentlich auserzählt war. Doch manchmal kommt eben alles anders!

Die dritte Staffel Narcos, die sich nun um die Orejuela-Brüder und das Cali-Kartell dreht gefällt mir bisher am besten. Ich bin ganz froh, dass Murphy raus ist und Peña alles allein machen muss.

Super Mario Odyssey

Oh ja, endlich gibt es Spiel für die Switch. Jaa, ich weiß, Zelda — dazu an einer anderen Stelle — war auch schon ein gutes Spiel, aber mit Super Mario Odyssey kam endlich ein neues Mario-Game auf die beste Konsole aller Zeiten!

Tatsächlich bekam SMO auch so gut wie überall mega gute Bewertungen und so war auch auch relativ gehyped und freute mich sehr auf das Spiel. Ein paar Tage nach dem Release legte ich dann auch los und brauchte jetzt so etwa einen Monat (reine Spielzeit etwa 10 Stunden, wenn mich die Parental Control Switch-App nicht belügt) um das Mainquest zu beenden.

Ja, es ist ein echt gutes Spiel. Ja, es ist stellenweise mega abgedreht und geil und verrückt, und alle anderen Adjektive, die man dafür erfinden kann. Wenn ihr Mario-Fan seid, legt euch das Spiel unbedingt zu!

Schade an der ganzen Sache ist nur, dass mir bei dem ganzen Hype, und der Vorfreude, endlich ein zweites Spiel für die Switch zu haben, entfallen ist, dass ich gar kein mega Mario-Fan bin. Klar, ich hab Super Mario 64 gespielt, kam aber nie besonders weit. Mario Sunshine habe ich kurz gespielt, Mario Galaxy auf der Wii auch — nach dem ich zu oft irgendwo herunter gefallen bin, habe ich es aber auch frustriert aufgegeben.

Auf der Wii U gab es ein Super Mario Bros, oder so, das ich gemeinem mit Max und Hannah einige Male spielte — auch hier war ich total froh, als wir es endlich durch hatten, um es nie wieder anrühren zu müssen.

Warum? Ich kann einfach nicht in diesem 3D-Raum springen. (Ich kann es auch nicht im 2D-Raum — alle SNES-Mario- und Yoshi-Spiele habe ich auch nie durchgespielt). Ständig springe ich daneben, oder mache etwas anderes dummes. Es ist so mega frustrierend. Ich bin einfach kein Mensch für Plattformer und diese Art Spiele.

Einerseits find ich’s mega, dass nach der Hauptstory da jetzt noch soviel Content im Spiel zu schlummern scheint — aber gleichzeitig weiß ich, dass ich wieder ultra frustriert sein werde, wenn ich zwei mal einen Sprung nicht richtig timen kann.

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr euch schlecht fühlt, wenn euch etwas keinen Spaß macht, was aber 99,9% der anderen Menschen Spaß bereiten zu scheint? Ungefähr geht es mir mit Mario Odyssey.

Jetzt spiele ich aber erstmal wieder eine Runde Zelda.

Ein Brett für's Internet

Ihr kennt das. Zuerst kommt der Router, dann kauft ihr euch ein paar TRÅDFRI-Lampen, die natürlich einen Internet Gateway brauchen, um mit der Außenwelt zu kommunizieren. Kein Problem, direkt an den Router anschließen und irgendwie daneben legen.

Die Zeit vergeht, ihr überlegt, dass es doch ganz cool wäre, einen Raspberry Pi mit Plex zu haben um die ein oder andere alte VHS-Aufnahme von Familienvideos parat zu haben — für alles andere gibt’s ja Netflix. Also Raspberry Pi und eine Festplatte nehmen, irgendwo hinter den Router werfen, ein USB-Netzteil suchen (weil der Router natürlich keine High-Power-USB-Ports hat, die den Raspberry genug füttern können) und hinter den Router werfen und — ach Mist — jetzt brauchen wir da oben auch noch eine Mehrfachsteckdose.

Zu guter Letzt bekommt ihr auch noch durch eine Rabatt-Aktion ein paar Tado-Thermostate mit 50% Rabatt. Juchu, ein weiteres Internet-Gateway, das man hinter den Router werfen kann.

Schon von Anfang an war ich nicht sehr zufrieden damit, dass der Router in der Abstellkammer einfach auf dem Regal oben steht, aber wie das so ist, es gibt immer wichtigere Sachen zu tun. Mittlerweile befanden sich allerdings gefühlt zwanzig Plastikboxen mit Elektronik, 24km Patch- und Micro-USB-Kabel und eine Menge Staub hinter dem Router. Zeit aufzuräumen!

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Im Keller fand ich zum Glück noch ein Brett. Ich schnitt daraus ein 30 × 80cm großes Stück heraus, was genau über die Abstellraum-Tür passt und begann meinen Kram drauf anzuordnen. Außerdem fand ich noch eine Steckerleiste mit Schalter — perfekt um den Router neuzustarten, wenn das Internet mal wieder kaputt ist. Und für den Urlaub.

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Die ganzen Geräte klebe ich mit Velcro am Brett fest. Das Zeug ist so unglaublich stark, da könnte ich auch einen Elefanten im Abstellraum befestigen. Für das (lausige) Kabelmanagement benutzte ich ein paar Kabel-Klemmen, die ich rumliegen hatte. Da ist noch viel Luft nach oben, aber ich wollte jetzt auch nicht unendlich viel Zeit investieren.

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Endlich Ordnung. Juchu. Jetzt müsste nur noch jemand die ganzen Holzspäne weg saugen und den Schreibtisch aufräumen…

(Erfahrungen zu Tado und TRÅDFRI gibt es später, in einem separaten Blogpost (wie immer, wenn ich das schreibe, bedeutet das eigentlich nie (vielleicht ist das diesmal anders!)))

(Ein Blogpost exklusiv mit iPhone-Fotos, das gab's auch noch nicht häufig.)

Links #1

40 Jahre, nachdem alle anderen schon lange mit solchen Sachen aufgehört haben, starte ich wöchentliche Link-Posts. Mal sehen, wie lang mir das Spaß macht. Ich versuche mich auf maximal fünf Links pro Woche zu beschränken.

Die Kunst, möglichst viel Zeit in ein Nebenprojekt zu investieren

Damals, im Jahre 2014 plante ich einen Urlaub nach Japan und ich wusste schon vorher, dass ich viele Fotos machen will und diese dann hier im Blog zeigen möchte.

Zu der Zeit startete auch gerade exposure.co (früher hieß das noch exposure.so, oder?) und ich wollte gerne auch so eine hübsche Galerie haben — aber natürlich self-hosted. Leider gab es nichts, was mich da zufriedenstellen konnte. Außerdem wollte ich die Fotos in Photoshop umherschieben und daraus die Galerie generieren, statt das irgendwie im Web machen zu müssen.

Naja, ich baute also daiquiri. Die Arbeit mit daiquiri funktioniert im Grunde so:

  • Ich suche mir in Lightroom Bilder aus, die ich in der Galerie haben will
  • Ich werfe sie alle in Photoshop und ordne sie so an, wie ich sie haben will Ein großes, ein normales, drei nebeneinander, ein Portrait neben zwei Landscape-Bilder, etc.
  • Ich benutze dann daiquiri-psd, ein weiteres Skript, das ich schrieb, um aus der PSD die JSON-Datei zu erstellen, die dann die Galeriestruktur enthält
  • Mit daiquiri erzeuge ich dann aus dem JSON, den JPGs und dem Template die statische HTML-Galerie. Dabei werden automatisch alle Bilder in den entsprechenden benötigten Größen generiert.
  • Die erstellte HTML-Datei öffne ich, kopiere den relevanten HTML-Teil und erstelle einen neuen Blogpost vom Typ “Galerie”, der ein Custom-Feld hat, welches einfach ein riesiges Textfeld ist.

Wie man sieht handelt es sich dabei um einen relativ nervigen, langen Workflow. Dazu kommt, dass ich jedes mal, wenn ich einen Rechtschreibfehler korrigieren will, oder ein Bild oder ein Video hinzufügen oder löschen möchte, das HTML in dem Textfeld anfassen muss. Oftmals nehme ich kleine Änderungen dann auch nur dort vor und die “originale” JSON-Datei ist out of date.

Vor allem der letzte Schritt war mir also ein Dorn im Auge und erzeugte immer eine Menge Stress. Die Karten, die zum Beispiel in der Island-Galerie integriert sind, musste ich auch immer manuell nachträglich in das generierte HTML einfügen, weil ich keine Lust hatte daiquiri in seiner gammeligen NodeJS-Form nochmal anzufassen und dort Support für diese Karten einzubauen.

Ende letzten Jahres entschied ich, dass ich die Galerien gerne aus meinem Blog ausgliedern will, vor allem, da sie ja mittlerweile eine Gemeinschaftsarbeit mit Hannah sind. hej.world war geboren.

Gemeinsam überlegten wir uns auch ein paar neue Features, wie etwa die Möglichkeit einzelne Bilder zu liken. Auch die Möglichkeit zu Kommentieren wollte ich natürlich wieder drin haben. Ich hatte also die Wahl: Ein Wordpress aufsetzen und die Galerien genauso pflegen wie vorher, und irgendwie die Featurewünsche reinhacken, oder es komplett frisch und hübsch bauen.

Natürlich entschied ich mich für letzteres, baute den NodeJS-Template-Generator in ein PHP-Skript um, baute ein paar Routen ein um Likes und Kommentare zu managen und war eigentlich ganz zufrieden. Natürlich brauchte ich viel zu lange für das alles, weil ich erst dachte, ich mach’s ganz schnell, und mir dann überlegte, dass es doch nicht schlecht wäre, es ordentlich zu bauen. Naja. Nach einer Zeit war alles fertig und die Italien-Galerie konnte als erste hej.world-Galerie online gehen.

Eigentlich wollte ich dann erstmal die anderen Galerien aus dem Blog nachziehen, dazu musste ich am Ende leider ein Skript schreiben, das mir aus den HTML-Seiten im Blog wieder ein aktuelles JSON erzeugt, weil, wie oben beschrieben, waren die Dateien, die ich lokal hatte ja nicht mehr aktuell. Was für ein Schuss in den Ofen!

Zwischenzeitlich kamen dann noch mehr Feature-Ideen dazu, und auch bei Version 2 von daiquiri (jetzt daiquiri-php) gab es noch ein großes Problem: Texte ändern oder hinzufügen war nur echt unkomfortabel über die JSON-Datei möglich. Wär doch schon cool die Texte im Browser editieren zu können, ne!

Aber dazu braucht man… ein Backend. Einen Login. Eine JSON-File als Datenbank ist auch ziemlich nervig, wenn man sonst gewohnt ist, einfach mit einem ORM und einer echten Datenbank zu arbeiten.

Und schon befand ich mich mal wieder in so einer motivationstötenden Zwickmühle. Einerseits hab ich jetzt schon soviel Zeit investiert das alles neu zu bauen, andererseits wäre es auch ein großer Aufwand all die Sachen einzubauen, die ich geschenkt bekomme, wenn ich mich wieder an ein bestehendes System dranflansche. Letzteres bedeutet aber auch wieder ein paar Umbauarbeiten, die Einarbeitung in ein neues System und die Abhängigkeit von diesem.

Nachdem ich mich ein paar Wochen mit anderen Sachen beschäftigt habe, entschied ich mich dann dazu die dritte Version von daiquiri mit Kirby umzusetzen. Also schrieb ich mir mal wieder einen Importer, diesmal von meinem JSON-Format in eine Kirby-taugliche Verzeichnisstruktur.

Ich arbeite mich etwas in Kirby ein, baute das Layout in Snippets und Templates um, legte Blueprints an und baute nebenbei auch noch das ein oder andere neue Feature und Designelement ein. Insgesamt bin ich relativ zufrieden. Durch Kirby bekomme ich viele Dinge gratis: Ein Backend, in dem ich alles editieren kann, ein Authentifizierungssystem, das es erlaubt auch private Galerien anzulegen und auch die nötige Flexibilität, Dinge wie Bilder-Likes und Kommentare einzubauen.

Leider ist das Gras natürlich auch auf der Kirby-Wiese nicht so grün, wie es von der anderen Straßenseite aus aussah. Kirby 2 ist alt und sehr weit weg von meinem gewohnten moderenen Laravel/PSR-4/Composer PHP-Coding-Style. An manchen Ecken musste ich etwas gegen die Automatismen kämpfen — aber naja, jetzt bin ich mit relativ überschaubarem Zeitaufwand wesentlich weiter gekommen, als wenn ich alles selber gebaut hätte. Ich freue mich darauf, alles umzubauen, wenn Kirby 3 raus ist!

Habe ich in dieses Projekt eine Menge Zeit investiert, in der ich vielleicht auch Fotos hätte bearbeiten oder schießen können? Klar. Hat es trotzdem Spaß gemacht und hab ich dabei viel gelernt? Auch klar. Und darum geht es ja bei Nebenprojekten.