Endlich haben wir es hinter uns. Die erste Staffel Designated Survivor fand in der 21. Folge ihr Finale! Spannungsbogen abgeschlossen! Naja. Ich weiß wirklich nicht, ob ich mir die nächste Staffel angucken werden es ist einfach alles so… altbacken?
Also es ist technisch okay, nicht besonders gut, nicht besonders schlecht. Es fühlt sich aber an wie so eine typische “alte” US-Serie, wie Person of Interest, Castle, House, die so “Monster of the Week”-mäßig orientiert waren — und das obwohl es hier eigentlich eine übergreifende Story gibt.
(“alt” ist wahrscheinlich das falsche Wort dafür, es gibt sicher einen Fachbegriff, der mir gerade nicht einfällt!)
Die Serie ist aber einfach so weit von den Kram entfernt, den ich sonst so gucke (Better Call Saul, Fargo, Daredevil, etc) das es sich einfach komisch angefühlt hat. Vielleicht kommt das Gefühl aber auch einfach daher, dass ich nur noch so 10-Folgen-Netflix oder Amazon-Prime-Kram gucke und fast nichts mehr von klassischen US-Networks und das damit nicht mehr gewohnt bin.
Teilweise ist es auch einfach so berechenbar und kitschig. Zum Beispiel Haupt-Bösewicht Nestor Lozano, der durchgängig so übertrieben grimmig guckt, das man sich fragt, ob das Gesicht wohl so festgefroren ist. Dazu kommen dann noch ein paar abstruse Szenen, wie das fette Ford-Product-Placement in einer der letzten Folgen. Da wird einfach 20 Sekunden lang gezeigt, wie die FBI-Agentin den Motor ihres Autos per App startet. Das Auto ist nicht mal automatisch zu ihnen gefahren oder so (was auch nicht story-relevant gewesen wär, aber vielleicht wenigstens ein cooles Feature, für das man vielleicht Werbung machen wollen würde).
Trotz allem war es halt doch relativ spannend. So ein Mist. Ich bin so ein Cliffhanger-Opfer.
Lauwarmer Gnocchi-Salat mit Weintrauben und Feta: Gnocchi, yeah!
★★★★☆
Feurige Quinoa-Pfanne mit schwarzen Bohnen, Zuckermais und Feta: Das erste Problem! Der rote Quinoa fehlte leider. Zum Glück war noch Normaler im Haus, und Hello Fresh entschuldigte sich auch prompt mit einer kleinen Gutschrift für die nächste Woche. Ansonsten aber lecker (mit der Hälfte an Jalapeño und einem Viertel des Chili-Kreuzkümmel-Pulvers)
★★★★☆
Cremiger Pilzrisotto mit Bacon, karamellisierten Birnenspalten und Walnüssen: ??
(Nach 8 Wochen Lieferung am Dienstag hab ich jetzt aber mal auf Freitag umgestellt, da es manchmal doch etwas viel ist für Abends, nachdem ich oft schon zum Mittag was warmes hatte. So ist dann wenigstens immer am Wochenende was da, auch wenn man zu faul ist einzukaufen.)
Tabbouleh mit würzigem Halloumi, dazu Minz-Joghurt: Wie erwartet sehr gut! Tiptop. Hatte nur noch etwas viel Wasser am Bulgur.
★★★★☆
Bete-Schalotten-Tarte-Tatin mit Feta und Rucola: Ist beim Aus-der-Schüssel-Stürzen leider etwas verunglückt und hätte etwas länger im Ofen sein können (oder die Bete-Scheibchen dünner), insgesamt aber super.
★☆☆☆☆
Vegetarische Paella mit würzigem Safran, Kalamata-Oliven und Champignons: Puh. Entweder waren es die Oliven, oder der Safran, auf jeden Fall hat es mir nicht wirklich geschmeckt.
Mediterrane Spargelpasta mit Oliven und Feta: Sieht jetzt etwas matschig aus, war aber sehr lecker. Leider war der geschmolzene Feta das einzig "flüssige" daran und ich bin eher ein Fan von Nudeln mit ordentlich viel Soße. Die Spaghetti, die Hello Fresh ins Paket gepackt hat waren aber außerordentlich lecker.
★★★☆☆
Tofu-Kartoffel-Stir-Fry mit Brokkoli und Sojasprossen: Tofu leckerer als beim letzten Mal! Insgesamt aber leider etwas trocken. (Bin ich Soßenfan?)
★★★★☆
Spanische Tapas mit Pimientos de Padrón, Tomatensalsa und Patatas Bravas: Baguette mit Aubergine und Tomatensalsa: Top, Kartoffeln mit Joghurt: nice, Pimientos de Padrón: Eher bitter als scharf.
Gnocchi-Spinat-Pfanne mit getrockneten Tomaten und Hartkäse: Gnocchi gefallen mir immer besser. Dazu mal wieder Spinat und sogar die Pilze schmeckten gar nicht schlimm.
★★★★★
Rote Bete-Süßkartoffel-Salat mit Walnüssen und Trakaya-Hirtenkäse: Ich liebe Rote Beete, hab sie aber noch nie selber verarbeitet, warum auch immer. Dieser Salat mit viel Käse war jedenfalls das perfekte Beet für die Beete. Kombiniert mit Süßkartoffeln, die ich auch spitze finde, ein perfektes Gericht.
★★★★☆
Halloumi-Auberginen-Burger mit Zwiebel-Relish und Pastinaken-Karotten-Stäbchen: Der zweite vegetarische Burger. Halloumi war neu für mich (auf dem Rezept oben stand "Hello Halloumi", was zu einem Hallo Hallodri-Ohrwurm führte) -- sehr lecker. Pastinaken auch, sie schmecken wir eine Mischung aus Kartoffeln und Karotten.
Damals, als ich hörte, dass es zeitnah weitergehen soll, freute ich mich sehr. Nun ist die zweite Staffel endlich da und zwei Bahnfahrten später habe ich sie auch schon fertig geschaut.
Ich bin leider nicht ganz so begeistert wie nach der Ersten, die Geschichte um Gus und Mickey wirkt etwas… durch und wird jetzt nur mit ein paar abstrusen neuen Episoden ausgeschmückt, aber so richtig passiert nichts. Trotzdem ganz schön anzusehen und ganz witzig!
Mittlerweile zahle ich monatlich so viel Geld für DigitalOcean VMs, dass ich mir auch einfach einen Hetzner-Server für den gleichen Preis mieten könnte — bei mehr Leistung.
Es brennt mir ja schon in den Fingern, mal ein bisschen mit KVM (oder Xen) rumzuspielen und nicht mehr mit den 512MB RAM in den 5€-Maschinen klar kommen zu müssen (oder mit den 20GB Speicherplatz), aber gleichzeitig habe ich auch keine Lust, irgendwas zu fixen, wenn was kaputt geht. DIE CLOUD ist ja doch was anderes als ein Server, bei dessen Versagen dann direkt alles stirbt.
Wenn man also den ganzen Komfort dazu rechnet, sind die 5€ vielleicht doch gar nicht so teuer, auch mit der eher schlechten Leistung.
(Ja, es gibt andere Cloudanbieter, die mehr Leistung zum gleichen Preis bieten, aber wegen zwei oder drei Euro Ersparnis ziehe ich nicht fünf Seiten auf einen anderen Hoster.)
Am Ostermontag zappte ich durch die Programme und blieb auf ZDFneo hängen, wo gerade ein Knoff-Hoff-Show-Marathon lief. Ich hielt kurz an und erinnerte mich kurz daran zurück, dass ich das damals sicher das ein oder andere mal bei meinem Opa auf dem Fernseher sah.
Die Knoff-Hoff-Show lief hauptsächlich zwischen 1986 und 1999. Moderiert wurde die Sendung von Joachim Bublath, den man auch vielleicht schonmal irgendwo gesehen hat — immerhin hatte er später noch eine, nach ihm benannte, Wissenschaftssendung), und erhielt 2008 den Carl-Sagan-Preis für seine journalistische Arbeit — gemeinsam mit wechselnden Co-Moderatorinnen.
Ich bliebt dann etwas hängen, schaute mindestens zwei Folgen und war eigentlich ganz hin und weg vom Konzept. Die ganze Sendung wirkt im Grunde als hätte man die guten Elemente aus allen Physik- und Chemie-Schulstunden genommen — die Experimente — und alles dann in Rekordgeschwindigkeit hintereinander abgespielt (“wir haben jede Minute ein neues Experiment gestartet”). Meist im Wechsel stellen die Moderatoren ein Experiment nach dem anderen vor, teils mit tiefergehenden Erklärungen, oft aber auch nur so. Ab und zu gibt es dann auch Experten oder Hobbybastler, die ihre Erfindungen ähnlich knapp vorführen.
Insgesamt freute ich mich sehr darüber, dass das ZDFneo den alten Kram wiederholt. Ich finde das Sendungskonzept gut, ich hab mich kurz zurückerinnert und einzelne Beiträge, z.B. über den Entwicklungsstand von Digitalkameras (zum Anfang der 90er Jahre!) waren sehr faszinierend.
Das schlimme an solchen wöchentlichen Posts ist ja, dass umso mehr auffällt, wenn man es zwischendurch nicht schafft mal noch einen anderen Post zu schreiben.
★★★★★
Knackige Gemüsepfanne mit geräuchertem Tofu und fluffigem Basmatireis: Der geräucherte Tofu war mir etwas zu sehr geräuchert und sah erstmal eher aus wie eine Schuhsohle. Geschmeckt hat's aber sehr.
★★★★☆
Gemüse-Masala-Bowl mit Spinat-Hirse mit Gurken-Joghurt-Dip: Wieder ein Gericht mit Curry-Paste. Auch hier wieder einen Tick zu scharf, beim nächsten mal also noch weniger benutzen. Auch beim Knoblauch im Joghurt-Dip hab ich es noch etwas übertrieben. Ansonsten kann man auch hier mal wieder nichts aussetzen.
★★★★☆
Gefüllte Tomaten mit Couscous-Ofengemüse: Couscous finde ich nur so naja. Die stark mit Käse gefüllten Tomaten holten aber alles wieder raus.