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Hallo. Ich bins! Philipp!

Fire Emblem: Heroes

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Nach Mario Run kam letztens das zweite große Nintendo-IP in einer iOS-Version raus. Ich als Fire Emblem-Profi (ich besitze immerhin ein Spiel für den 3DS, was ich sicherlich mehr als 10 Stunden spielte) war natürlich direkt gehooked und lud es mir am Erscheinungstag herunter. Hier ein Kurzreview.


Pro:

  • Endlich mal ein Fire Emblem, das nicht total verpixelt ist
  • Es macht irgendwie schon Spaß

Contra:

  • Nervige Farmville-Mechaniken. “Du bekommst einen Orb geschenkt, wenn du die App jeden Tag startest!”, In-App-Käufe von Kram, den man braucht um schneller voran zu kommen, etc etc.
  • Es ist, zumindest am Anfang, viel zu einfach.
  • Das Interface ist schrecklich. Total überladen, Elemente passen teilweise nicht in den Viewport.
  • Die Story, die ich bisher erlebte war auch völllig nebensächlich.

Fazit:

Es hat schon das Potential, dass ich es häufiger starte um mal eine Runde zu spielen, insgesamt schätze ich meinen persönlichen Spielspaß-ROI aber als zu gering ein und werde es daher also löschen. Vielleicht spiele ich die 3DS-Edition nochmal weiter, wenn ich mit Pokémon fertig bin.

China Shipping Line

Ich hatte Lust auf ein Fischbrötchen. Tatsächlich war ich nicht der einzige, an diesem halbwegs sonnigen (aber sehr kalten) Samstag. Nach 15 Minuten in der Schlange kam ich dann endlich dran. Währenddessen konnte ich immerhin beobachten, wie ein großes Schiff einparkte, das war schön.

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LEDs und die Wahrnehmung von Zeit

Natürlich verwende ich seit Jahre nur noch Leuchtmittel mit LEDs. Vor Jahren kaufte ich mal ein paar auf Amazon, von Philips oder so, in den letzten Jahren gehe ich aber immer weiter dazu über, halt im IKEA ein paar mitzunehmen, wenn man schon mal da ist. Schön ein oder zwei auf Reserve haben kann ja nicht schaden.

Nun sollten die LED-Dinger ja eigentlich ewig halten, so richtig bestätigen kann ich das aber nicht. Gefühlt gehen ständig Lampen aus und ich denke mir immer "Wow, schon wieder? Die habe ich doch gerade erst gewechselt!". Selbstverständlich ist das meistens nur die verschobene Zeitwarnehmung, die man so hat und "gerade erst" ist dann meistens halt vor zwei Jahren gewesen.

Um das mal besser tracken zu können, habe ich mir nun angewöhnt die Birnen mit einem Edding mit dem Reindreh-Datum zu versehen. Die LED-Dinger haben ja unten am Sockel riesige Plastik-Teile. Jetzt bin ich gespannt, wann die erste von den präparierten kaputt geht.

Wo kauft ihr eure LED-Glühbirnen?

Zwei DHL-Geschichten

Normalerweise habe ich ja null Probleme mit der Deutschen Post oder DHL. In den letzten Wochen passierten aber direkt zwei komische Dinge.

1) Ich verkaufte etwas auf ebay (Wert: 4,50€). Der Käufer verlangte die Zustellung zu einer Packstation, ich fügte mich und brachte das Päckchen zur Post.

Vier Tage später habe ich einen gelben Zettel im Briefkasten. “Paket wurde beim Nachbarn abgegeben”. Ich schaute die Tracking-Nummer nach und mir wurde klar, dass es sich um das oben genannte Päckchen handelt. Ich wunderte mich erstmal, dass ein Päckchen, was normalerweise gar keinen Tracking-Code hat, plötzlich trackbar ist. Naja.

Im Tracking stand jedenfalls, dass das Päckchen nicht in die Packstation passte und daher zurück zum Absender geht. Hä?

Am nächsten Tag ging ich zum Nachbarn und mir wurde gesagt, dass da weder ein DHL-Mann war in den letzten Tagen noch irgendein Paket abgegeben wurde.

An diesem Punkt resignierte ich. Selbst wenn ich das Paket wieder bekommen hätte, hätte ein weiterer Versand-Versuch meinen gesamten Gewinn gefressen (ja, ich hätte auch versuchen können aus dem Empfänger nochmal Geld rauszupressen, weil die unzulänglichkeit seiner Packstation ja nicht mein Problem ist…). Ich fragte also, ob das Päckchen mittlerweile bei ihm ankam, weil ich noch glaubte, dass vielleicht doch alles anders ist und überwies ihm zwei Tage später sein Geld, inklusive den Versandkosten zurück. Keine Lust auf eine weitere Sekunde Stress damit.

Nun aber ein Twist in der Geschichte: Vor ein paar Tagen hatte ich wieder einen Zettel im Briefkasten. Paket in einer Postfiliale am Arsch der Welt, also alles wie immer. Jetzt ratet mal, welches Paket das war! Genau, das mit dem Kram, den ich Anfang Dezember bei ebay verkaufte.

Auf dem Paket waren einige Sticker von DHL. So wurde mehrfach versucht es zuzustellen und es lag seit dem 16.12. in der Postfiliale. Erst am 9. oder 10. Januar bekam ich den Abholschein. Hä?

Naja. Auf zu ebay, vielleicht bekomme bei der nächsten Auktion ja mehr als 4,50€

2) Letzten Freitag erwarteten wir mehrere Pakete im Büro. Zwei kamen an, bei zwei weiteren steht seit dem im Tracking, dass sie ins Zustellfahrzeug geladen wurden und es passiert einfach nichts.

Ein weiteres Paket hat den Status, dass es im Versandzentrum angekommen ist, hätte aber eigentlich am Freitag auch in ein Zustellfahrzeug verladen werden sollen.

Das wäre allein ja schon komisch genug, aber die Geschichte wurde noch verrückter als der DHL-Mann am Mittwoch noch zu uns kam, uns erzählte, dass ja das Unterschriften-Gerät am Tag zuvor nicht richtig funktionierte und ein paar Unterschriften einforderte. Bei einem Paket aus der Liste stimmte das sogar, zwei andere Trackingcodes gehörten allerdings genau zu den zwei Paketen, die seit Freitag im Zustellfahrzeug liegen. Natürlich war er vollkommen überzeugt davon, dass er jedes der Pakete ordnungsgemäß zugestellt hat.

Wird das Zustellfahrzeug mit den zwei Paketen jemals ankommen? Wird das dritte Paket jemals im Versandzentrum gefunden werden? Es bleibt spannend.

Fehlkäufe 2016

Jedes Jahr gehe ich ja meine Amazon-Bestellungen durch und schaue nach, wo für mein Geld im letzten Jahr mal wieder drauf gegangen ist. Früher machte ich dafür auch immer so einen Grafen, aber letztes Jahr vergaß ich das. Vielleicht geht auch mein Tool einfach nicht mehr. Ich probier das einfach mal kurz aus, Moment…

Ja, der Login klappt nicht mehr. Schade. Ich glaube, dass ich in diesem Jahr weniger bei Amazon ausgegeben habe als die Jahre zuvor, eine sehr schöne Entwicklung.

Das Thema des Posts sind jedoch die Fehlkäufe des Jahres. Als ich so durch die Bestellungsliste scrollte fiel mir zum Glück gar nicht so viel ins Auge. Drei Dinge sind’s dann aber doch geworden:

Anfang des Jahres wollte ich unbedingt DiRT Rally spielen und zwar mit einem richtigen Lenkrad. Nach langem herumsuchen auf ebay Kleinanzeigen kaufte ich mir ein Logitech G25 für 90€. Ziemlich guter Preis, denn sonst gingen sie so für 150€+ weg. Direkt nach dem Erhalt des Pakets bemerkte ich dann aber schon, dass es ein Fehler war nicht die Raucherhaushalt-Frage zu stellen. Zwei Abende investierte ich um das Ding komplett zu demontieren, drei Tonnen Nikotinreste, Tabakkrümel und alle anderen Verunreinigungen zu entfernen. Leider stank das Leder-Lenkrad immer noch nach Ekel-Zigarette.

Ich fand mich erstmal damit ab, aber jedes mal, wenn ich eine Runde spielte, stanken meine Hände danach. Bääh. Abgesehen davon war das Spiel auch mit Lenkrad immer noch bockschwer und der Spielspaß hielt sich in Grenzen. Für den größten Teil des Jahres ruhte das Lenkrad also unter dem Schreibtisch und nahm Platz weg. Anfang Januar habe ich es jetzt wieder bei ebay Kleinanzeigen verkauft, zum Glück ohne Verlust.

Vielleicht kein typischer Fehlkauf, da ich es gut wieder losgeworden bin, und manchmal muss man ja auch mal Dinge ausprobieren um zu sehen, ob sie Spaß machen. Insgesamt hat es mir aber eher ein schlechtes Gewissen gemacht, so wie es da unter dem Schreibtisch rumlag, als das ich Spielspaß damit hatte.

Ich hatte bisher immer eine 64GB Sandisk Extreme SD-Karte und ich dachte mir, ich könnte ja mal eine weitere kaufen. Sparfuchs, wie ich bin, dachte ich, ich kauf mal nur ne Ultra, weil sie 20€ billiger war. Monate später, als ich sie dann mal benutzte, merkte ich, dass sie viel zu langsam ist. Die 6D kann darauf weder schnell genug Video speichern und beim Fotos schießen ist auch nach 5-6 Bildern in kurzer Abfolge Schluss. Der Nerv-Faktor ist sehr hoch, wenn man ein Bild nicht aufnehmen kann, weil die Kamera nicht bereit ist, weil der Write-Cache noch voll ist.

Weil ich auch gerne mal eine GoPro haben wollte, und um zu schauen, was diese billigen Fakes so können kaufte ich mir für 80€ eine GoPro-Kopie, die PHONECT ELE Explorer. Toller Name.

Sie ist schon okay, wenn das Licht gut ist, aber das Mikrofon komplett unbenutzbar und insgesamt hatte ich im letzten halben Jahr einfach keinen wirklichen Einsatzzweck dafür. Wieder so ein Gerät, das im Regal liegt und nur ein schlechtes Gewissen erzeugt. Ja, ich hab einmal meinen Fahrradweg ins Büro gefilmt, und ja, sie klebte auch schon vorne am Roomba aber so richtig spannend ist das alles nicht.

Keine Ahnung, ob mich eine echte GoPro fröhlicher machen würde, aber die Tatsache, dass ich jetzt eine eher mittelschlechte GoPro für 80€ gekauft habe, nervt.

Update: Als ich am Tag, nachdem ich den Post veröffentlichte, meinen Mantel anzog, fiel mir ein weiterer großer Fehlkauf. Auf der Suche nach einem neuen Wintermantel kaufte ich einen bei Zara. Er ist sehr schlicht, schwarz, man sieht keine Knöpfe und er geht so ein bisschen diagnal. Schwer zu beschreiben, Zara hat ihn aber auch nicht mehr im Programm. Jedenfalls fand ich ihn sehr hübsch und kaufte ihn trotz des 169,99€-Pricetags, der mir für so Billokram eigentlich viel zu hoch war. Naja. Mittlerweile hab ich ihn so drei bis vier Monate und mittlerweile sieht er echt nicht mehr gut aus. Bei leichtester Belastung neigt er zu extremen Pilling. Das macht keinen Spaß, obwohl er wirklich hübsch ist.

Mein Plan für 2017 ist natürlich weiterhin möglichst wenig Quatsch zu kaufen. Wahrscheinlich gab’s in 2016 wesentlich mehr als diese drei Dinge, an die ich mich einfach nicht mehr erinnern kann. Im neuen Jahr möchte ich jedenfalls am Liebsten auf so einen Post verzichten können, weil ich nur Dinge kaufte, die mich total zufrieden machen. Hohes Ziel, ich weiß.

Sonos

Da zu Silvester Besuch da war, dachte ich mir, es wäre ja nicht schlecht, wenn man im Hintergrund etwas Musik hören konnte. Da mich AirPlay in den letzten Monaten gar nicht mehr überzeugt, bis dahin, dass ich es nicht mal mehr versuche in Betrieb zu nehmen kaufte ich kurzerhand eine Sonos Play:1 Box bei Amazon. Ich hatte eh noch fast 60€ in Geschenk-Gutscheinen und Amazon.de-Bonuspunkten. Außerdem wurde mir versprochen, dass die Box noch am Silvestertag ankommt, obwohl es bereits nach 18 Uhr am 30.12. war.

Tatsächlich kam die Box per Same-Day-Delivery am 31. um kurz nach 13 Uhr an. Die Einrichtung war überraschend einfach — sie benutzen ja irgendwie das AirPort-Einrichtungstool von Apple? Sieht auf jeden Fall fancy aus und funktioniert super.

Auch die Verbindung mit Spotify klappt eigentlich ganz gut und in kürzester Zeit konnten wir Musik hören (zwischendurch musste ich noch wild zu Alien-Sounds tanzend durchs Wohnzimmer kreisen um TrueTone zu kalibrieren, kann aber nicht behaupten einen Unterschied gehört zu haben). Alles gut also?

Naja. Die Probleme fangen dann damit an, dass ich zwar in Spotify einen Song auswählen kann, der der dann abspielt, Lautstärke verändern funktioniert in Spotify aber nicht. Er meint zwar, er würde etwas tun, es passiert aber nichts. Wenn man das Handy ein paar Minuten weg legt und dann wieder Spotify öffnet ist es bei mir auch jedes mal passiert, dass die App keine Ahnung mehr hat, welches Lied eigentlich gerade spielt. Außerdem konnte ich auch nichts ändern oder das Abspielen stoppen, das funktionierte erst, als ich in die Sonos-App wechselte.

Insgesamt habe ich es kein einziges Mal hinbekommen die Box problemlos direkt über die Spotify-App zu steuern und das ist schon extrem nervig.

Der große Vorteil an dem System scheint ja zu sein, dass sie nicht einfach einen Audio-Stream übers WLAN empfangen, sondern, dass der Spotify- (und Apple Music- und Amazon Music- und und und) Client lokal auf der Box läuft. Damit war das Abspielen wirklich immer 100% perfekt — leider kann man so aber nicht mehr einfach den Systemsound vom iPhone/Mac da hin schicken und ist irgendwie auf die Sonos-Apps angewiesen (die Mac-App sieht auch noch schrecklich aus)

Ein weiteres, wenn auch sehr kleines, Manko ist, dass das Scrobbling per Last.fm nicht funktioniert, das ist natürlich sehr unschön für meine Statistiken.

Ich glaube, ich könnte mich sicherlich daran gewöhnen, Spotify zuhause halt über die Sonos-App zu benutzen, und auch auf Scrobbling könnte ich verzichten, aber wenn ich mir zusammenrechne, was ich ausgeben müsste, um die Wohnung “vernünftig” mit Sonos-Boxen auszurüsten, bin ich schnell bei tausend Euro — und das ist mir so eine halbgare Kompromisslösung dann auch nicht wert.

Wenn man mal genau darüber nachdenkt, fällt einem dann nämlich auch ein, dass man eigentlich fast nie außerhalb des Wohnzimmers Musik hören will, und dass der Apple TV als AirPlay-Receiver an dem alten Teufel 5.1-Set eigentlich völlig ausreichen würde, wenn AirPlay funktionieren würde.

(Ja, ich könnt’s mal mit einem Ethernet-Kabel probieren, bringt aber auch nix, weil ich keine 10 Meter Ethernet-Kabel vom Router zum AppleTV quer durch die Wohnung verlegen will)

Meine Lösung für zukünftige gesellige Abende mit Musik-Untermalung: Ein iPad im AUX-Eingang, darauf Spotify. Kann man dann auch von überall steuern und funktioniert problemlos. Es lebe das Klinkenkabel.

Broom Service

Willkommen zu Philipps kleiner Brettspielecke. Den Anfang macht dieses Kennerspiel des Jahres 2015. Broom Service (Boardgamegeeks, Amazon-Link (Partnerlink)) ist ein… Brettspiel bei dem man Karten legt und damit versucht zu gewinnen. Broom Service ist für 2-5 Spieler ausgelegt und eine Partie dauert etwa eine Stunde. Regeln erklären etwa 10-15 Minuten.

Herrje, ich kenne gar nicht die richtigen Begrifflichkeiten!

Die Spielwelt ist jedenfalls ein rechteckiges Brett mit verschiedenen Gebieten (Wald, Berge, Hügel, Wiesen), die Türme enthalten. Zu diesen Türmen kann man Tränke liefern, die man vorher herstellen muss. Für das Ausliefern der Tränke gibt es Siegpunkte -- davon abgesehen gibt es, wie in den meisten Spielen noch viele andere Wege um Punkte zu erlangen und es liegen auch noch ein paar extra Dinger bei, mit denen man zusätzliche Varianten ins Spiel bringen kann, wenn einem das Hauptspiel zu langweilig wird.

Das ganze Material ist ganz schön designt, enthält ein paar Holzdinger und ja, alles vernünftig. Einzig der Spielplan, auf der sich alles abspielt ist für meinen Geschmack etwas zu ungenau, auf Anhieb ist nicht unbedingt klar welche Türme in welchem Gebiet stehen und welches jetzt die Hügel und Weiden sind.

Jeder Spieler hat einen Satz Karten seiner Farbe, die verschiedene Spielcharaktere darstellen (Hexen liefern Tränke per Luftpost, Druiden tragen sie, Sammler finden Zutaten und stellen Tränke her, die Wetterfee kann Wolken, die den Weg versperren, wegzaubern). Zu Rundenbeginn kann man sich überlegen, was man gerne so machen würde (z.b. “einen Lila Trank erstellen und ihn mit ner Hexe zu einem Lila Turm im Wald bringen”) und darauf basierend fünf Handkarten für die nächste Runde bestimmen (z.b. also die u.a. Waldhexe und den Früchtesammler).

Danach werden die Karten reihum eingesetzt. Der Witz dabei ist, dass jede Karte eine “mutige” und eine “feige” Aktion besitzt. Will man auf Nummer sicher gehen wählt man letztere — die Aktion wird sofort ausgeführt, ist aber weniger stark als die mutige Aktion. (Feige Hexen können sich z.B. nur ein Feld weiter bewegen, Mutige Hexen können sich ein Feld bewegen und einen Trank ausliefern). Wenn man sich für die mutige Aktion entscheidet muss man warten, ob der nächste Spieler die gleiche Karte auf der Hand hat — dieser muss sie ebenfalls spielen. Wählt Spieler 2 ebenfalls die mutige Variante geht Spieler 1 leer aus und Spieler 2 muss zittern, ob Spieler 3 vielleicht auch die Karte hat, und so weiter…

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Keine Ahnung, ob das nun spannend klingt oder nicht — wenn man einmal im Spiel ist macht es auf jeden Fall Spaß und hat eine angenehme Dynamik. Anhand des Spielplans, auf dem ersichtlich ist, welche Hexen welches Spielers sich gerade wo befinden, kann man auch erahnen, was die anderen wohl als nächstes tun wollen und das in seine Strategie aufnehmen. Das ständige Vorlesen der Kartentexte (“Ich bin eine feige Waldhexe und möchte einen Trank ausliefern…”) ist auch ganz witzig. Außerdem ist es doch immer spannend zu warten ob der letzte Mitspieler jetzt doch noch deine Karte auf der Hand hat und deine mutige Aktion übertrumpft — manchmal ärgert man sich doch sehr, dass die eigene Strategie zerstört wurde.

Der einzige Minuspunkt, der mir noch einfällt, wäre, dass die Packung angibt, dass sich das Spiel auch vor allem für 2-Spieler-Partien eignet — das probierten Hannah und ich auch schon aus, das war aber wesentlich unspektakulärer als eine Runde mit vier oder fünf Spielern.

★★★★☆