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Ein L und zwei P. Philipp!

Alter Kram 1: Cameron

Immer mal wieder finde ich auf einer alten Festplatte oder in einem Ordnern mit “Archiv” im Namen alte Projekte von mir, die ich seit Jahren nicht mehr gesehen habe. In dieser neuen Blog-Serie möchte ich ein paar davon hier vorstellen.

Was ist das?

cameron war ein Tool mit dem ich meine Einnahmen und Ausgaben verwalten konnte. Laut svn info war der letzte Commit im Oktober 2007, ich denke also, ich habe es im ersten Semester des Studiums geschrieben und dann benutzt. Wann ich aufgehört habe, es zu benutzen, weiß ich nicht mehr.

Wie sieht’s aus?

install.png
add.png
graph.png
settings.png

Was kann es?

Nach kurzer Inspektion fallen mir folgende Features auf:

  • Geführter Installationsprozess
  • Passwortschutz
  • Anlegen von Buchungen mit verschiedenen Farben zur Orientierung
  • Anlegen von “Geplanten Buchungen” um monatliche Fixkosten, oder geplante, hohe Einmalzahlungen in der Zukunft im Blick zu halten. (Ich glaube er hat sogar erkannt, ob eine monatliche Buchung dann schon eingetragen wurde und hat das entsprechend angezeigt)
  • Ein superspannender Verlaufs-Graph
  • Einstellungen für die Darstellung der Zahlen

Wie ist der Code?

Frontendseitig verwendete ich mootools für ein paar dinge, wie das Farb-Popup und die Ajax-Library. Natürlich hatte dieses Projekt schon Ajax!

function YesNo(msg)
{
    return confirm(msg);
}

Abgesehen davon fand ich nichts dummes im Javascript.

Im Backend habe ich cameron natürlich mit PHP umgesetzt, komischweise ohne das knusperFramework. Ich dachte eigentlich, dass hätte ich damals schon gehabt. Immerhin gibt’s hier schon meine DB_MySQL-Klasse, die ich wirklich lange benutzte um einen (wirklich klitzekleinen) Abstraktionslayer zu mysql_query und leichte Querybuilder-Ansätze zu haben.

 $_arr_list = array();
        while($x = $db->FetchArray($y))
        {
            // überprüfen ob die monatlichen dinge in diesem monat schon getan wurden
            // TODO: optimieren,..
            if($x['type'] == "M")
            {
                $r = $db->Select("id", "konto", "WHERE MONTH(`date`) = '$month' AND YEAR(`date`) = '$year' AND `text` LIKE '". $x['text'] ."%'");
                if($r != NULL)
                    $x['done'] = true;
            }

            $x['text'] = stripslashes($x['text']);
            $_arr_list[] = $x;
        }

Wie man sieht, verteilte ich auch damals schon gerne Kommentare wie Todo: Optimieren im Code. Hat natürlich nie jemand optimiert.

Ansonsten ist alles relativ aufgeräumt, dafür dass es noch keine fancy MVC-Frameworks gab. Die Logik für die unterschiedlichen Ansichten ist in view_xyz.php-Dateien aufgeteilt, die je nach action-GET-Parameter inkludiert werden, diese bereiten dann Variablen vor und inkludieren jeweils entsprechende Templates.

Das einzige wirklich chaotische ist die ajax.php, die einfach alle Aktionen die per Javascript angerufen wurden beinhaltet. Warum auch nicht.

Den Graph erstellte ich mit jpgraph Version 2.2. Die Library gibt es immer noch!

Insgesamt bin ich zufrieden mit meinem 2007er Ich. Wahrscheinlich hörte ich irgendwann auf es zu benutzen, weil es zu anstrengend wurde jede Transaktion manuell zu tracken. Ein paar Jahre später fing ich jedenfalls mit kam (knusperAusgabenManager) erneut an, so eine Anwendung zu bauen. Version 3 davon benutze ich auch heute noch.

Apple TV 4

Natürlich kaufte ich den neuen Apple TV sofort, als man ihn kaufen konnte. Dann kam er an und… ich glaube, ich packte ihn nicht mal am ersten Tag aus.

20160118_0844_IMG_3609.jpg

Ein paar Tage später richtete ich ihn dann doch ein und war direkt ein wenig genervt, weil ich gefühlte dreißig mal mein Passwort eingeben musste — ohne iPhone-Remote-App-Support. Trotzdem überwand ich mich und zunächst schien alles ganz okay. Ich verfrachtete den alten Apple TV ins Arbeitszimmer und wartete ein paar Wochen, bis ich mich mal im App Store umschaute.

Seit Jahren möchte ich ja hauptsächlich ein Gerät, mit dem ich Anime von meiner NAS abspielen kann. Ich probierte viele Dinge aus, war aber nie zufrieden. Ich hoffte, im App Store finde ich nun den Heiligen Gral… naja. Die Reise war auf jeden Fall schwierig.

Ich probierte folgende Apps:

  • NAStify Player (0,99€): Konnte meine NAS mounten und Videos abspielen, ruckelte aber ab und zu und Subtitles wurden nicht angezeigt.
  • vPlayer - Your personal Video Player (1,99€): Ebenso. Subtitles gingen gar nicht.
  • Plex: Natürlich probierte ich auch Plex, worauf soviele Leute schwören. Ruckelte leider alles, manchmal dauerte es Minuten bis es Anfing zu spielen — Problem hier: die NAS dachte, sie müsste die Videos transcoden und ich bekam es nicht hin, dieses Verhalten abzuschalten

Danach war ich erstmal wieder frustriert und dachte nicht weiter darüber nach.

Zwischendurch traten dann langsam immer mehr Probleme auf. Ich startete die Wii U und den AV-Receiver und konnte die HDMI-Quelle nicht wechseln, es sprang immer wieder auf “TV” zurück — bis ich den Apple TV ebenfalls aktivierte.

Aus mir nicht bekannten Gründen wurde es einfach immer schlimmer. Der Geist in der Maschine! Kurz darauf ging es nicht mal mehr, wenn ich den Apple TV anmachte, nein, ich musste das HDMI-Kabel ziehen um die Quelle im AV-Receiver ändern zu können.

Ich dachte, ich könnte das Problem beheben, indem ich dem HDMI-CEC-Support vom Apple TV abschaltete. Gefühlt half das ungefähr eine Stunde lang.

Als ich nach Weihnachten dann mal einen Film auf iTunes anschauen wollte (Star Wars!), holte ich sogar den alten Apple TV zurück und schloss ihn wieder an.

Naja.

Letzte Woche hörte ich in der ATP-Folge jedenfalls von Infuse, einer Mediaplayer-App, die alles können soll und auf dem Apple TV dekodiert. Perfekt. Runtergeladen, ausprobiert, wow. Subtitles werden richtig dargestellt! Nichts ruckelt! Er kann alles abspielen! (Außer DivX-.avis. Xvid scheint aber zu funktionieren? Habe nicht meine gesamte Anime-Sammlung getestet.) Da die App 9.99€ kostet habe ich bisher nur die Free-Version heruntergeladen, bisher freue ich mich aber sehr.

Jetzt müsste nur noch jemand das HDMI-CEC-Problem lösen. Mein aktueller Workaround, der anscheinend vielleicht funktioniert, ist CEC direkt im AV-Receiver abzuschalten. Nur ist das halt leider echt dumm, weil ich jetzt wieder jedes Gerät manuell an- und abschalten muss.

Vielleicht liegt’s auch an meinem Receiver? Der ist jetzt aber auch gerade mal drei Jahre alt und noch will ich den eigentlich nicht ersetzen.

Mein vorläufiges Fazit für den Apple TV 4 fällt also eher mittelmäßig aus. Alles was ich brauche, kann der alte auch, aktuell macht der neue noch Probleme. Immerhin könnte ich nun aber meine alten Anime gucken, aber das werde ich sicherlich eh nie tun.

Burger

Der gestrige Post von Martin inspirierte uns ebenfalls Burger zum Mittag/Abendessen zu machen! Wie man erkennen kann, waren sie sehr lecker.

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Einmal Laugenbrötchen, Guacamole, Feldsalat, Ziegenkäse, Zwiebeln und Tomaten und dann nochmal das gleiche, aber ein normales Brötchen und Edamer. Wie man sieht bin ich vollends von Guacamole und Feldsalat als Burgerbasis überzeugt.

Heimwerkerking Philipp

Unsere heutige Geschichte fängt vor ein paar Jahren an. Als ich noch in Radolfzell wohnte und ein Arbeitskollege von dort weg zog, übernahm ich einen Schreibtisch von ihm, weil ich es cool fand, zwei Schreibtische zu haben. Außerdem hatte er so Schubfächer, für Stifte und Kleinkram, super!

Zeitsprung, 2015. Mittlerweile habe ich wieder nur noch einen Schreibtisch -- den oben beschriebenen. Mittlerweile nerven mich die Schubfächer, weil ich natürlich wesentlich mehr Kram (Zettelwirtschaft, etc) habe, als in die Schubfächer geht. Des Weiteren kann ich mit meinem Stuhl nicht unter den Tisch fahren -- eine Sache, die ich sehr gerne mache.

Für ein paar Wochen hatte ich also nun den Plan den ganzen Schlonz vom Schreibtisch abzunehmen und die Tischplatte auf meinen neuen ALEX und drei andere Beine zu stellen. Als ich diesen Plan heute morgen in die Tat umsetzen wollte, fiel mir auf, dass das mir doch zu stressig ist. Außerdem ist die Tischplatte an sich ziemlich dünnes Pressholz, und keine Ahnung, ob ich so kurze Schrauben habe und ob die Beine dann überhaupt halten.

Nachdem ich meine Bauvorhaben dann eigentlich schon beiseite gelegt hatte, fiel mir auf, dass ich einfach den vorderen Teil, da wo das Tastatur-Brett (wie nennt man das? Der Schreibtisch hatte so ein Ding, was man ausziehen kann?) rauskam, wegschneiden kann. Gesagt, getan. Perfekt. Nun kann ich mit dem Stuhl unter den Tisch fahren! Das alles ohne neue Füße anbringen zu müssen!

Ein Problem blieb noch: Genau an diese Stelle hatte ich Monate zuvor mein "Professional Stereo Audio Control Center" befestigt. Das ist ein sehr komplexes elektronisches Meisterwerk, dass es mir erlaubt, einzustellen ob ich auf meinen Boxen oder Kopfhöreren jeweils den Sound aus dem Macbook, vom Gitarreninterface oder vom Mikrophoninterface höre.

(Also, es ist ein Ding mit vier Cinch-Eingängen, zwei Klinke-Ausgängen und sechs Schaltern.)

vorher.jpg

Long Story short: Ich bohrte und sägte ein Loch in den Schreibtisch, in dass das Gerät perfekt hinein passt. Aus Gründen dachte ich, es wäre sinnvoll, vorher eine Schablone auf Papier zu zeichnen. Naja. Natürlich splitterte am Rand alles weg, da malte ich aber nochmal mit schwarzem Edding drüber (nicht im Bild sichtbar). Auf jeden Fall habe ich nun den Umschalter perfekt zugänglich im Schreibtisch verbaut, und wenn man nicht genau hin schaut, merkt man nicht mal, dass ich ganz schön gepfuscht habe.

nachher.jpg

Beim nächsten mal mach ich's schöner.

Sketch als Fotosortierhilfe

Wie wir ja wissen, habe ich so eine Fotobuch-Tradition. Also naja, letztes Jahr habe ich damit angefangen. Der Prozess ist leider nicht so einfach und besteht aus mehreren Schritten, die unterschiedlich nervig sind.

  1. Alle Fotos des Jahres, also auch die 2000 aus dem großen Sommerurlaub, fertig sortieren und bearbeiten
  2. Die 200–300 Fotos, die man jetzt drucken will auswählen
  3. Die Ausgewählten Fotos schön in Indesign drapieren, damit es etwas abwechslungsreicher aussieht als einfach nur “Ein Foto auf jeder Seite”

Am ersten Punkt kann ich natürlich nicht viel machen, das muss man einfach tun. Ich könnte natürlich einfach alle Fotos nach Indien schicken und dort bearbeiten lassen, aber eigentlich möchte ich für meine privaten Fotos da kein Geld bezahlen.

Screen-Shot-2016-01-11-at-16.14.27.png

Spannend wird’s dann beim zweiten Punkt, der ein, auch im Jahre 2016, noch relativ ungelöstes Technologieproblem aufzeigt. Die Idealsituation wäre wohl, man würde die 500–600 guten Fotos, die in Frage kämen, einfach ausdrucken. Dann könnte man sie schön auf dem Boden der Wohnung ausbreiten, nebeneinander schieben und gucken wie sie miteinander funktionieren.

Leider ist das auch wieder ganz schön teuer. Letztes Jahr behalf ich mich also erstmal mit Lightroom, Finder und InDesign und versuchte damit irgendwie diesen Prozess nachzubilden, was leider nicht besonders erfreulich war (am Ende aber trotzdem zu einem guten Ergebnis führte). Dieses Jahr kam mir dann aber eine neue Idee. Sketch! Sketch kann nämlich das, was ich in Photoshop und InDesign nicht hinbekam: Ich habe eine riesige Fläche und kann meine Fotos reinziehen, umherschieben und mit ihnen herumprobieren, soviel ich will — und zwar, und das ist der springende Punkt hier — ruckelfrei. Für Sketch ist es kein Problem 200 JPEGs im Buffer zu haben und gleichzeitig herumzuzoomen und zu schieben.

So war es mir nun möglich in Rekordzeit das Fotobuch 2015 halbwegs fertig zu bekommen (der Island-Teil fehlt noch… natürlich).

Das einzige kleine Problemchen war natürlich noch, dass ich die Bilder dann halt in Sketch hatte, und nicht in InDesign, das ließ sich aber relativ schnell mit Hilfe eines kleinen Sketch-Plugins lösen, das mir die Bilder, die ich am Ende auswählte, einfach in einen anderen Ordner verschiebt.

Jetzt habe ich immer noch das kleine Problem, dass ich die Bilder am Ende in InDesign zurecht schubsen muss, weil ich keine Lust habe die Standard-Buchfunktion von Lightroom zu benutzen. Das ist aber zum Glück kein all zu großes Problem mehr.

Ein Problem, was ich demnächst noch lösen möchte, ist ein Lightroom-Plugin, was mir aus den Dateilisten, die ich aus Sketch bekomme eine Collection zaubert, die ich dann benutzen kann um alle Fotos, die ich für’s Fotobuch brauche nochmal hochauflösend zu exportieren nachdem ich hier und da noch eine Änderung vorgenommen habe. Kommt ja manchmal vor.

Da ich das Gefühl habe, dass der Blogpost viel zu lang geworden ist, hier nochmal meine drei Grundaussagen kurz zusammengefasst:

  1. Sketch eignet sich gut um Fotos zu sortieren, wenn man bei dem Sortiervorgang mehrere Fotos im Zusammenhang bewerten möchte
  2. Sketch hat eine leicht zu benutzende Plugin-API
  3. Fotobücher machen ist ein nicht zu unterschätzender zeitlicher Aufwand, der sich aber lohnt — jedes mal, wenn man das Buch aus dem Regal nimmt.

Filme 2015

Man kann ja ruhig den ganzen Januar lang Posts zum vorherigen Jahr veröffentlichen, gar kein Problem.

Ich sah jedenfalls 21 Filme im letzten Jahr, 12 davon im Kino, davon nur 3 mal die Sneak-Preview. Da möchte ich 2016 wieder öfter reingehen, glaube ich.

Nun folgt eine Liste der Filme mit zugehöriger Bewertung und Kommentar, falls mir noch etwas dazu einfällt. Ist ja auch ein Gütesiegel für einen Film, wenn ich mich fast ein Jahr danach noch dran erinnern kann!

Birdman

In diesen Film ging ich mit gemischten Erwartungen, da der Trailer in eine sehr andere Richtung ging als der Film am Ende. Wurde jedoch nicht enttäuscht. Gehört für mich zu den Top Filmen 2015!

★★★★☆

Guardians of the Galaxy

Den hatten wir 2014 verpennt zu gucken und nachgeholt, sobald es ihn auf iTunes gab. Konnte dem Hype, den ich natürlich über Monate aufbaute nicht ganz gerecht werden.

★★★★☆

The Imitation Game

ENIGMA-Cracken mit Benedict Cumberbatch. Weiß nicht mehr, warum ich ihm fünf Sterne gab.

★★★★★

Brave

Hatte den tatsächlich noch nicht gesehen und dann auf Netflix nachgeholt. Fand ihn sehr sehr unterhaltsam.

★★★★★ ❤

Avengers: Age of Ultron

Sah ihn zwei Mal und freute mich beide Male sehr darüber. Hoffentlich kommt bald der nächste Film! Juchu, Marvel! Allerdings werde ich es wohl sehr traurig finden, wenn Iron Man und so nicht mehr mitspielen.

★★★★★ ❤

Big Game

Mein erster Sneak-Film in 2015 und direkt keine totale Enttäuschung, was dazu führte, dass ich kurz darauf gleich wieder in die Sneak ging…

★★★⋆☆

Woman in Gold

Um einen weiteren guten Film zu sehen.

★★★⋆☆

Stardust

Hannah empfahl mir diesen Film und er war sehr sehr gut. Besonders schön für Serienfans, da hier der Junge Daredevil und die Frau aus Homeland mitspielen.

★★★★★

It follows

Dieser Film beendete jegliche Motivation weiter in die Sneak zu gehen.

☆☆☆☆☆

Victoria

Top!

★★★★★ ❤

Frozen

Geguckt, als ich wegen meiner umfangreichen Zahnextraktion noch etwas schläfrig war, fand ihn aber nicht nur deswegen sehr sehr gut. Hat aber auch, mit Let it go einfach ein sehr guten Song.

★★★★★

3 Zimmer/Küche/Bad

Ebenfalls an dem Zahn-Wochenende geguckt und für gut befunden.

★★★★☆

The Martian

Der Film zum Buch, dass ich kurz vorher noch fertig las — schon mit dem Wissen, dass Matt Damon den Hauptcharakter spielen wird. Der Film hat mich nicht enttäuscht.

★★★★★ ❤

Spectre

James Bond halt, ne. Coole Socke!

★★★★☆

Citizenfour

Wichtige Dokumentation, sollte man sich ansehen.

★★★★☆

The Hunger Games: Mockingjay - Part 2

Der enttäuschende letzte Teil der Hunger Games-Saga. Das Teilen des letzten Buches hat der Serie wirklich nicht gut getan und bei mir eher für Desinteresse gesorgt. Schade!

★★★⋆☆

Star Wars: The Force Awakens

Was soll man da noch sagen? Ich war bisher kein großer Star Wars-Fan, aber der Film war einfach spitze! Schaute ihn mir mittlerweile noch einmal an, immer noch super!

★★★★★ ❤

Loup

Verstand nicht, was der Film erreichen wollte. Ganz schöne Naturdokumentation nebenbei und süße Wolfsbabys, aber ansonsten nicht viel.

★★☆☆☆

Star Wars: Episode V - The Empire Strikes Back

Um mich etwas mehr mit dem Universum zu beschäftigen, schaute ich auch mal den Film, den alle als den Besten der alten Trilogie bezeichnen. So richtig fruchten konnte er aber nicht.

★★★⋆☆

Paper Towns

John Green und ich, wir werden kein Paar mehr.

★★⋆☆☆

Soo, das war ja eine ganze Menge. Meine Top 3 Filme 2015 sind: Star Wars, Victoria und The Martian. (Gefolgt von Avengers und Birdman)

Viele Grüße
Philipp

Musikupdate (2)

Schon wieder ganz schön lange her, das letzte Musikupdate, daher hat sich einiges angesammelt.

David Garret brachte ein neues Album raus, auf dem er gemeinsam mit der Royal Philharmonic Orchestra spielt. Warum habe ich da reingehört? Naja, vor ein paar Jahren fand ich ihn ganz sympatisch, seine Musik interessant und war mit meiner Familie sogar auf einem Konzert in Essen. So richtig viel konnte ich dem Album jetzt nicht abgewinnen, liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich gerade nicht so auf dem Geigen-Trip bin.

Musik ist keine Lösung von Alligatoah gefiel mir sehr sehr gut, habe das Album jetzt schon sehr häufig angehört und es schaffte es sogar noch in meine 2015 Top Tracks. Vorher kannte ich diesen Interpreten gar nicht, jetzt habe ich sogar darüber nachgedacht, ein Konzert zu besuchen.

Silbermond höre ich ja auch. Also hörte ich früher. Habe ich mal die Geschichte erzählt, wie ich ein Flug- und Konzertticket für ein Silbermond-Konzert in Stuttgart hatte, dann aber krank wurde? Naja, ungefähr seit dem, hörte ich auch kein Silbermond mehr! Das neue Album überzeugt mich auch nicht sehr, aber mal gucken, wie das nächste Live-Album klingt. Live sind sie meistens etwas rockiger.

Sarah Connor brachte ein deutsches Album raus, das finde ich schön. Ich hörte einmal rein, hängen blieb aber nichts, auch nicht vom dazu gehörigen Live-Album.

Normalerweise bekommt man mich ja mit Akustik-Versionen, aber Zirkus Zeitgeist wird auch in der Akustik-Fassung nicht besser, sorry SaMo!

Eine neue Stimme in meiner Spotify-Welt ist Balbina. Hannah hatte mir da mal ein Lied empfohlen und das ganze Album ist nice.

Mit Randale (Live) liefert Kraftklub endlich ein Live-Album. Habe es leider noch nicht so richtig gut angehört, weil zu viel anderes meine Aufmerksamkeit verlangte.

Mit dem schlichten Titel Live liefert auch der gute alte Hannes Wader ein neues 27 Titel starkes Live-Album ab. Hannes Wader kenne ich sonst ja nur vom Geburtstagsalbum mit Reinhard Mey und Konstantin Wecker, daher konnte ich hier viele neue Lieder von ihm kennenlernen. Sehr gut!

Ich dachte Unheilig gibt es nicht mehr? Trotzdem haben sie ein MTV Unplugged-Album veröffentlicht und naja. Habe es mir angehört, weil bei einem Lied SaMo und Schandmaul dabei sind, war aber nicht so toll. Außerdem singt bei zwei Liedern Helene Fischer mit. Keine Pointe.

Beim Keimzeit-Konzert Mitte Dezember trat Felix Meyer als Support-Act auf und überzeugte mich sofort! Zeichen der Zeit (Live) ist ein schönes Live-Album, das man sich gut anhören kann um mal einen Vorgeschmack zu bekommen.

Keimzeit muss ich in dem Zuge natürlich auch direkt nochmal erwähnen. Ihr 2015er “Auf einem Esel ins All”-Album ist, jetzt nach mehrmaligen hören, doch ziemlich nett.

Noch ein kurzer klitzekleiner Genresprung. Kollegahs Zuhältertape (Vol. 4) erschien auch im Dezember und gefiel mir unerwarteterweise ganz gut. Mehr Worte will ich dazu nicht verlieren, ich habe Angst vor Gangster-Rappern und deren Fans.

Zum Abschluss noch ein Weihnachtsalbum. One Christmas at a Time von Jonathan Coulton (der Portal-Lied-Typ) und John Roderick (der Typ aus dem Podcast). Fand ich ganz unterhaltsam!

Das wars dann auch für dieses mal!

The Man in the High Castle ist eine von Amazon produzierte Serie zu dem gleichnamigen Buch von Philip K. Dick.

Eigentlich sollte einem der Name Philip K. Dick etwas sagen, denn er schrieb ja für viel Sci-Fi-Kram die Grundlage, aber ich schätze, ich habe ihn einfach immer ignoriert, da sein Vorname falsch geschrieben wird.

Zurück zur Serie! Ich entschied mich dafür sie zu schauen, da Amazon mir wochenlang Werbung dafür anzeigte und ich irgendwann klein bei gab. (Außerdem las ich grundsätzlich gutes Feedback dazu)

Die Geschichte spielt in einer alternativen Zukunft, die auf einer alternativen Vergangenheit basiert, in der die Nazis gewonnen haben. Deswegen gehört Amerika nun zur Hälfte zum Deutschen Reich und zur anderen Hälfte zu Japan.

Die Geschichte ist wird ganz spannend erzählt und führte natürlich dazu, dass ich mich, aufgrund der Hakenkreuz-Dichte in manchen Szenen beim gucken im Zug (yay, Amazon Instant Video kann Videos herunterladen, damit man sie ohne Internet gucken kann!) etwas unwohl fühlte.

Das gesamte Konstrukt wirft allerdings auch sehr viele Fragen auf und nur wenige davon werden sofort geklärt, bevor es am Ende der Staffel dann nochmal komplett drunter und drüber geht. Ich hoffe, dass ich meinen Wissensdurst entweder durch das Lesen des Buches oder durch die hoffentlich bald kommende zweite Staffel stillen kann, mal sehen!

The Man in die High Castle, oder TMITHC, wie ich es gerne abkürze, gehört ebenfalls zu meinen Top Serien 2015 und ist die erste Amazon-Serie die ich schaute. Bisher bin ich also auch mit Amazon-Serien mehr als zufrieden!