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Er bloggt noch? Krass!

Blood of My Blood (S06E06)

Probieren wir mal was neues — kurze Blogeinträge zu einzelnen Serien-Episoden. Mal sehen, ob das was wird und ob ich es öfter tun werde.

Spoilerwarnung

Wieder einmal passiert sehr viel Kleinkram, eine Entwicklung, die sich schon durch die gesamte sechste Staffel zieht. Da fällt es mir etwas schwer mich für einen der Teile so richtig zu begeistern.

Bran und Meera treffen Onkel Benjen wieder, dessen Existenz ich schon wieder komplett vergessen hatte. Keine Ahnung, was das wohl für eine Auswirkung hat. Hat er durch seine Begegnung mit White Walkern jetzt Superkräfte? ?

Sam und Gilly kommen bei seinen Eltern an und alles ist etwas cringy, bis sie sich entscheiden das Familienschwert zu klauen und wieder abzuhauen. Ob diese Storyline jemals wieder Relevanz für die Story haben haben wird? Ich kann es mir nicht vorstellen. ?

Ein bisschen spannender ist ja die Arya-Storyline. Hier ging es diesmal ein kleines, aber sicherlich wegweisendes Stückchen weiter, denn sie entschied sich wohl dafür, lieber wieder ihr eigenes Süppchen zu kochen, statt sich weiter von Tom Wlaschiha belabern zu lassen. ??

Zwischendurch kommt kurz der alte Sack zu Wort, in dessen Schloss die Red Wedding stattgefunden hat. Der ist ziemlich unfreundlich zu Menschen, die wohl eine Burg verloren haben. Keine Ahnung, wovon sie reden. Wer ist Black Fish? ?

Kings Landing finde ich in Staffel 6 ja besonders bescheuert. Ich mochte Jaime ja wesentlich mehr, als er nicht in der nähe seiner Schwester war. Ja. Es stellt sich jedenfalls heraus, dass Tommen vom High Sparrow/Margaery missioniert wurde. Das gute ist, dass Jaime nun wieder aus der Stadt verbannt wurde und nun sicher coolere Abenteuer erlebt! ??

Zu guter letzt schalten wir noch mal live in die Wüste und sehen Dany und ihre neue Pferde-Herde (Bilden Pferde Herden? Das ist ja lustig, weil es sich reimt). Natürlich kommt dann kurz einer der Drachen vorbei und sie muss erstmal eine dämliche Ansprache halten. Laaangweilig. ?

Es fühlt sich insgesamt immer so an als wäre es in jeder Storyline kurz davor, dass was passiert, dann ist es aber doch nur ein sehr langsamer Fortschritt. Bis dann halt doch irgendwann noch was passiert.

Emoji-Gesamtbewertung für diese Folge: ????????

Diese 10 Apps haben mein Leben mit der Apple Watch komplett verändert

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Habe ich jemals etwas über die Apple Watch geschrieben, seit dem ich sie damals kaufte? Ich fand hier im Blog zumindest nichts. Also wird es jetzt nach etwas über einem Jahr mal Zeit für ein kurzes Review.

Heute trage ich sie nicht. Vergessen. Das passiert mir in letzter Zeit relativ häufig und mein Tag wir davon nicht schlechter. Allgemein trage ich sie nur, wenn ich das Haus verlasse und fast nie nach Feierabend, was auch nicht gerade ein Zeichen ist, dass ich super begeistert davon bin.

Apps auf der Apple Watch? Käse. Klar, in den Anfangstagen probierte man viel rum, ich habe sogar versucht eine meiner iPhone-Apps mit einer WatchKit-App auszustatten, mehr als einen Abend konnte mich das aber nicht beschäftigen und die App habe ich danach auch nie benutzt. Als WatchKit 2.0 rauskam war es mir direkt egal.

Ja. Ich würde sie nicht nochmal kaufen, ich bereue es ein bisschen 400€ dafür ausgegeben zu haben, trage sie aber doch immer noch (meistens), weil sie für Notifications ganz cool ist — und um die Zeit anzuzeigen, wer hätte das gedacht.

Die einzige Third-Party-App, die ich aktuell benutze, ist die von Pedometer++, die mir einen kleinen Fortschrittsbalken in die Ecke haut, der zeigt, ob ich meine 10.000 Schritte heute schon geschafft hab.

Alles andere ist Käse.

Homescreen, Mai 2016

Meinen letzten Post zu diesem Thema schrieb ich im Januar 2014, also vor über zwei Jahren. Seit dem hat sich einiges getan. Der letzte Homescreen-Shot, den ich auf Twitter geteilt habe ist knapp ein Jahr alt, der taugt also besser zum Vergleich.

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Die erste Reihe ist relativ unverändert. Instagram hat ein neues Logo, aber da kann ich nichts dafür. Dropbox ist Google Photos gewichen, da ich merkte, dass ich Dropbox fast nie brauche. Reicht also, wenn es in einem Ordner gammelt. Von Google Photos bin ich seit ein paar Tagen sehr begeistert! Nach dem mich die Photos.app am Mac zu Tode genervt hat, wirkt das auf jeden Fall wie eine bessere Alternative.

Zweite Reihe, auch nur eine Änderung. Day One ist raus. Seit dem 2.0er Update, dass den Dropbox-Support gedroppt hat will ich es nicht mehr benutzen und allgemein hatte ich immer weniger Lust, auf dem Handy in Day One zu tippen. Mittlerweile schreibe ich tatsächlich wieder ganz analog in ein Notizbuch, dazu später mehr. An dieser Stelle ist nun jedenfalls Snapchat zuhause, vielleicht gucke ich öfter rein, wenn es nicht auf der zweiten Seite rumgammelt.

Vesper gegen iA Writer getauscht, ansonsten hat sich in der dritten Reihe nur das Spotify-Icon geändert. Eine meiner am meisten genutzten Reihen!

Reihe 4 zeigt große Veränderungen. Trello habe ich nie benutzt und Hours brauchte ich auch nicht mehr, da Zeit tracken auf dem iPhone dann doch dumm war. Dafür gibt's nun wieder Swarm, auch wenn es absolut nichts bringt irgendwo einzuchecken und Pinterest. Das Icon ist zwar hässlich, die App wirkt etwas zerbrechlich, aber ich freunde mich gerade immer mehr damit an dort zu stöbern.

Pocket Scale starte ich immer über die Push-Notification, Bring! benutze ich zu selten und Streaks ist schon lange geflogen, Platz für Vesper, Telegram und MiniHack, dem Hackernews-Client meiner Wahl.

Natürlich gibt es auch hier noch viel zu optimieren. Am liebsten hätte ich eine Reihe weniger. Zwei Apps um irgendwas aufzuschreiben (Vesper und iA Writer) sind zu viele, aber ich kann mit iA einfach keine kurzen Notizen machen, das fühlt sich falsch an. Mal gucken, wie es in einem Jahr aussieht!

Mein Problem mit Wasser

Seit mittlerweile bestimmt zwei Monaten trinke ich täglich im Büro ungefähr 3 Liter Wasser in der Zeit zwischen 9 und 18 Uhr. Das passiert einfach so.

Ich wünschte, ich könnte nun schreiben, dass ich mich frischer, entgifteter, wacher fühle und das sich mein Leben allgemein wesentlich verbessert hat.

Die einzige bisher feststellbare Änderung an meinem Leben ist allerdings, dass ich jetzt ständig auf die Toilette renne.

Backup Solution 2017

TL;DR: Philipp beschreibt in fast eintausend Worten, dass er sich bald zwei externe Festplatten kauft.

Vor mehr als einem Jahr schrieb ich zuletzt über meine Backup-Strategie. Seit dem hat sich eigentlich nicht viel geändert, aber doch genug, dass ich mir Gedanken machen muss, wie ich meine Backups in der Zukunft angehen will.

Was die Server angeht, hat sich nicht’s geändert, die backuppen sich weiterhin automatisiert in einen S3-Bucket. Früher hatte ich eingestellt, dass die täglichen Backups nach 10 Tagen automatisch in Glacier landen, nach einiger Zeit waren das aber schon so viele Backups, dass das einfach zu viel wurde. Da muss ich noch was bauen, dass nur ein Backup im Monat dort landet, oder so.

Kommen wir nun aber zum spannenderen Teil, nämlich dem Backup von meinen Sachen, die ich zuhause habe. Hauptsächlich sind das Fotos und Videos (4K) — letzteres ist erst vor kurzem hinzu gekommen und brachte das Thema eigentlich erst auf, denn kaum hat man eine 4K-Kamera ist auch kurz darauf die NAS voll.

Ich suchte nun also nach einer sinnvollen und möglichst günstigen Erweiterung meiner Speicherkapazitäten, dabei dachte ich nochmal über alles nach und mir fiel ein, dass ich eigentlich gar keine NAS brauche. Wie oft habe ich eine der Funktionen im letzten Jahr benutzt?

Im Normalfall mache ich ab und zu einen Sync meines Foto-Ordners (per rsync) und fertig. Es war zwar jahrelang mein Traum mit einem entsprechenden Gerät am Fernseher Serien, Filme und Anime von der NAS zum Fernseher zu streamen, aber seit dem ich ein Netflix-Abo habe, Serien und Filme auf iTunes kaufe, bzw. leihe und allgemein gar nicht mehr so viel Zeit am Fernseher verbringe hat sich das irgendwie erledigt.

So rödelt die NAS Tag und Nacht in der Abstellkammer vor sich hin — immer bereit mir Daten zu liefern. Wahrscheinlich ist sie schon ganz traurig, dass ich nur alle paar Wochen, nachdem ich neue Fotos machte, mal vorbei schaue. Während dessen verbraucht sie fröhlich summend Strom.

(Der einzige regelmäßige Dienst, der dort noch läuft ist der Dropbox-Client, der ein weiteres Backup meiner Dropbox macht)

Ich erkannte also, dass ich eigentlich keine NAS brauche. Falls mir noch eine Aufgabe einfällt, für die ich einen always on Server brauche, kann ich mir wesentlich besser einen Raspberry Pi hinstellen, der hat dann wenigstens auch richtiges Linux drauf und nicht diesen Quatsch, der auf der Synology installiert ist.

Die einzige sinnvolle Erweiterungsmöglichkeit der NAS wären auch ein Tausch der 2TB gegen 4TB-Platten, was mich ungefähr 300€ kosten würde und mir nur 2TB Platz beschert. (Die alten Daten müssen ja auch noch wieder drauf, ne)

Da ich darauf verzichten kann, die Daten immer verfügbar zu haben, kann ich also auch auf ein Gerät mit USB 3.0-Schnittstelle wechseln. Das bringt mir dann gleichzeitig noch einen guten Geschwindigkeitsvorteil zum Gammel-“Ich erreiche die geplante Geschwindigkeit manchmal fast”-Gbit in der Synology.

Ich habe ein bisschen recherchiert und war danach genauso schlau wie vorher. Ich erstellte eine Tabelle um die pro-Gigabyte-Preise auszurechnen und kam zu dem Schluss, dass 3,5”–3TB-Platten mit 38 Cent da gerade am billigsten sind, dicht gefolgt von 4TB-Platten mit 40 Cent.

Niemand möchte aber externe Platten in 3,5” mit externem Gehäuse. Die kleinen 2,5”-Platten sind mittlerweile auch echt günstig, mehr oder weniger genauso teuer wie die dicken. Es gibt sogar eine 4TB 2,5”-Platte von Seagate. Für 150€. Zwei davon und ich bin für das nächste Jahr safe, vielleicht.

Aber 4TB in der winzigen Bauform? Das ist doch Magie, das kann doch gar nicht richtig funktionieren. Will ich das riskieren?

Meine erste Idee war ja ein Gehäuse mit 2–4 Slots, mit USB3.0-Anschluss, das direkt ein RAID macht, denn zwei externe Platten kaufen und die immer synchron halten ist natürlich auch ein dämlich großer Aufwand. Im Niedrigpreis-Segment (bis 100€) gibt es da aber nur Kram von Noname-China-Marken, die gemischte Rezensionen auf Amazon haben. Danach kommt lange nichts und dann geht es weiter mit 500€ Drobos und Konsorten.

Weitere Idee, die ich gerade ganz frisch hatte: Ein paar 3,5”-Platten in den Windows-Gaming-PC, dort Software-RAID und ihn als… große Festplatte benutzen. Hätte aber wieder den Nachteil, dass alles über Gigabit-LAN laufen muss. Und wenn hier ein Rechner im Haus akut virengefährdet ist, dann der Windows-Spiele-PC, also auch keine Lösung. Linux-Dualboot? Ohje. ?

Also, meine Möglichkeiten:

a) Externe Platten, günstig, manueller Sync:

Ich kaufe für 300€ 2 externe 4TB Platten (groß, oder klein, je nachdem ob ich Netzteile will oder den kleinen Platten vertrauen kann). Ich hab die dann hier rumstehen und muss sie manuell syncen. Dafür kann ich auch mal eine Mitnehmen, wenn ich die Daten mobil brauche.

b) Interne Platten, günstig, automatischer Sync, aber dafür nur Gigabit

Ich kaufe für 300€ 2 interne 4TB Platten, installiere Linux auf dem Gamingrechner, richte da ein RAID ein, und ja. Dumm ist dann nur, dass die Platten wahrscheinlich auch immer mit Anlaufen, wenn ich den Rechner zum Zocken starte.

c) Ich entscheide mich für eine der teuren Lösungen

Große NAS: 800€ + 300€ für die Platten. Drobo: 800€ + 300€ für die Platten. Dafür erweiterbar, ohne dass ich am Ende 80 externe Platten rumliegen habe.

Nun noch die Frage, was eigentlich mit der alten NAS — und viel wichtiger — den Daten darauf passiert. Es wäre ja auch dumm die ersten 2 TB auf einer NAS zu speichern und die Terabytes 3–6 dann auf externen Platten. Das ist doch alles ein Durcheinander!

Ihr seht, alles kein einfaches Problem. Also, es könnte natürlich wesentlich einfacher sein, als ich es hier konstruiere, wenn ich die Mittel oder den Willen hätte, das Problem einfach mit Geld zu bewerfen. Als Sparfuchs hat man hier allerdings einige Hürden zu bewältigen.

Am Ende wird es wohl erstmal auf Möglichkeit a) hinaus laufen. Die NAS wird weiterhin für den Kleinkram und die Fotos bereitstehen und die neuen Platten kümmern sich nur um die Videos und ich schiebe das Problem einfach in das nächste Jahr.

Ja, das klingt doch gut.

Mal sehen.

Nachdem es ewig dauerte, bis es die vierte Staffel auf Netflix gab und es ich es dann nochmal ewig vergessen hatten, war es letztens endlich soweit!

Die ersten Folgen brauchen etwas, danach knüpft es aber durchaus an alte Qualitäten an und ist abschnittsweise sehr lustig. Natürlich gibt es ab und zu auch mal eine Folge, die nicht so doll ist, aber so ist das Sitcom-Leben.

Mittlerweile habe ich mich sogar mit Coach angefreundet, Winston ist aber immer noch mein Lieblingscharakter.

Ich freue mich auf die fünfte Staffel, die sicher in wenigen Jahren auf Netflix verfügbar sein wird.

PC Gaming, 2016

Ich wollte eigentlich nur eine Runde DiRT Rally spielen. Hier eine Auflistung der Schritte, die ich dafür durchführen musste:

  • Lenkrad aufbauen.
  • PC starten.
  • PC sagt, ich habe keine Audiodevices verfügbar. Ich erinnerte mich, dass ich alle USB-Interfaces abmachte, weil ich sie direkt am Mac betreiben will.
  • Ich schraube das Gehäuse auf um die Mainboardbezeichnung herauszufinden um die Treiber für den Onboard-Sound herunterzuladen. Hilft nicht.
  • Mir fällt ein, dass ich das Onboard-Device im BIOS deaktiviert habe.
  • PC aus, SSD abklemmen, weil ich sonst nicht ins BIOS komme, da Windows 10 viel zu schnell startet.
  • Onboard-Sound aktiviert, SSD angeklemmt, Rechner startet nicht, weil BIOS die Bootreihenfolge durcheinander gewürfelt hat.
  • Alle anderen Platten abklemmen, nur SSD dran, neustarten, herunterfahren, andere Platten wieder dranklemmen.
  • PC an, Steam gestartet.
  • Steam ist der Meinung, ein “Update” für Dirt Rally herunterladen zu müssen. Es ist 17,3GB groß.
  • Eine Stunde später konnte ich endlich spielen.

Natürlich sind die Probleme, bis auf den Steam Updater, selber verschuldet. Trotzdem nervig.

watched.li v Telegram

Als ich letzte Woche etwas neues ausprobieren sollte, entschied ich mich, mal einen kleinen Telegram-Bot zu bauen. Telegram hatte ja vor ein paar Wochen die Version 2.0 ihrer Bot-API angekündigt und das sah alles ganz interessant aus.

Nach in bisschen rumprobieren lief das auch alles schon ganz gut, und nachdem die Patreon-Unterstützer jetzt eine Woche testen durften, kann ich das Feature nun wohl auch für alle anderen freigeben.

Der Bot fügt sich einfach als “watchedliBot” in eure Telegram-Chatliste ein und ihr könnt ihn nutzen um gesehene Folgen zu markieren, oder zu erfahren, wo ihr gerade stehen geblieben seid.

Um ihn hinzuzufügen benutzt einfach diesen Link hier.

Der Bot wird euch dann auffordern einen Link anzuklicken, damit er weiß, mit welchem watched.li-Account eure Telegram-ID verbunden werden muss. Danach kann es auch direkt losgehen! Hier ein Gif, das mehr spricht als tausend Worte:

telegrambot.gif

Folgende Funktionen gibt es aktuell:

  • list — Liste aller aktiver Serien (nichts aus dem Archiv)
  • Serie? — gibt die aktuelle Folge aus
  • Serie+ — Markiert die nächste Folge als gesehen
  • pick — Schlägt eine der nächsten Episoden aller verfolgten Serien vor

Die Seriennamen müssen nicht zu 100% komplett sein, wie man im Gif sieht, reicht für “New Girl” auch einfach “girl”. Wenn ihr aber zwei Serien mit “Girl” im Namen habt, müsst ihr dann aber aufpassen.

Ich hab noch ein paar Ideen um das ganze noch besser zu machen, neue Features folgen dann vielleicht in ein paar Wochen.

Feedback bitte, wie immer an info@watched.li!