Als ich letzte Woche etwas neues ausprobieren sollte, entschied ich mich, mal einen kleinen Telegram-Bot zu bauen. Telegram hatte ja vor ein paar Wochen die Version 2.0 ihrer Bot-API angekündigt und das sah alles ganz interessant aus.
Nach in bisschen rumprobieren lief das auch alles schon ganz gut, und nachdem die Patreon-Unterstützer jetzt eine Woche testen durften, kann ich das Feature nun wohl auch für alle anderen freigeben.
Der Bot fügt sich einfach als “watchedliBot” in eure Telegram-Chatliste ein und ihr könnt ihn nutzen um gesehene Folgen zu markieren, oder zu erfahren, wo ihr gerade stehen geblieben seid.
Der Bot wird euch dann auffordern einen Link anzuklicken, damit er weiß, mit welchem watched.li-Account eure Telegram-ID verbunden werden muss. Danach kann es auch direkt losgehen! Hier ein Gif, das mehr spricht als tausend Worte:
Folgende Funktionen gibt es aktuell:
list — Liste aller aktiver Serien (nichts aus dem Archiv)
Serie? — gibt die aktuelle Folge aus
Serie+ — Markiert die nächste Folge als gesehen
pick — Schlägt eine der nächsten Episoden aller verfolgten Serien vor
Die Seriennamen müssen nicht zu 100% komplett sein, wie man im Gif sieht, reicht für “New Girl” auch einfach “girl”. Wenn ihr aber zwei Serien mit “Girl” im Namen habt, müsst ihr dann aber aufpassen.
Ich hab noch ein paar Ideen um das ganze noch besser zu machen, neue Features folgen dann vielleicht in ein paar Wochen.
Nachdem ich es auf Amazon gefeatured sah, freute ich mich sehr darauf eine neue Serie mit Hugh Laurie und Tom Hiddleston zu sehen.
Die Tatsache, dass die Hälfte meiner Serien-Posts so beginnt, zeugt auf jeden Fall davon, dass das Marketing von Amazon sehr gut funktioniert.
Zurück zur Serie. Tom Hiddleston spielt hier einen ehemaligen Soldaten, der zwischendurch in einem Hotel arbeitet (als, jetzt haltet euch fest, Night Manager!). Dort wird er Zeuge, wie schlecht die Welt ist (Waffenhandel, etc etc) und versucht der Welt erstmal total zu entfliehen in dem er in einem Hotel in der Schweizer Pampa, irgendwo auf einem Berg anfängt. Als ihm dort der Waffenhandel-Obermotz -- gespielt von Hugh Laurie -- begegnet, wird ihm klar, dass er etwas machen muss und wird Geheimagent. So ganz grob zusammengefasst.
Was dann folgt ist eine ganz spannende Story mit ein paar Verwicklungen beim britischen Geheimdienst, ein bisschen Action und einer tollen Performance von Laurie, Hiddleston und Olivia Colman
(Die Geschichte basiert außerdem dem gleichnamigen Roman von John le Carré, von dem ja z.B. auch “Tinker Tailor Soldier Spy” ist.)
Schon wieder drei Monate! Egal. Hier das neuste aus meinem Spotify-Verhalten:
(Ich habe mich entschieden nur Sachen in die Playlist aufzunehmen die ich auch gut finde. Die vorherige Herangehensweise, dort alles zu repräsentieren, was hier erwähnt wird, wird damit eingestellt. Das sorgt dafür, dass ich die Playlists am Ende auch selber hören kann!)
Durch dieses Youtube-Video fiel mir wieder auf, dass Amy Macdonald existiert. Gefällt mir immer noch sehr gut.
Panic! At the Disco haben ein neues Album, gefällt mir aber nicht wirklich. Panic! bleiben für mich wahrscheinlich eine Band mit nur zwei oder drei guten Liedern.
Keine Ahnung, warum ich überhaupt in das neue Scooter-Album reingehört habe, aber nein, einfach nein.
Ebenfalls stark mittelmäßig fand ich VERNUNFT, VERNUNFT von Tiemo Hauer — den ich ja letztens erst entdeckte und Engtanz von Bosse. Letzteres hat aber immerhin ein paar coole Live-Versionen alter Lieder.
Endlich das Album von AnnenMayKantereit, irgendwie habe ich mir die Stimme aber schon kaputt gehört.
Adam Lambert machte ein kleines Spotify Sessions-Album. Keine Ahnung wer das ist, aber die drei Songs darauf sind super! Gleiches gilt für Nisse.
Lukas Meister wurde mir von Spotify vorgeschlagen, find ich ganz schön!
Die Wise Guys veröffentlichten ein neues Live-Album und ich kenne keinen der Songs. Kaum zu glauben, dabei hörte ich die damals relativ viel!
OK KID veröffentlich mit Zwei auch ein Album! Ich habs noch nich wirklich intensiv hören können, beim ersten Mal klang’s aber schon interessant.
Sagte ich schonmal, dass Spotify Sessions super sind? Auch von Sia gibts so ein Album!
Der zweite Teil vom ASP Album ist raus, ebenso Zirkus Zeitgeist Live von Saltatio Mortis, mit beiden kann ich nicht mehr wirklich connecten, schade.
Meine aktuelle Lieblingsband der letzten 5 Tage ist Duerer, keine Ahnung, wie ich die gefunden habe, aber ich bin sehr froh drüber.
In Zukunft will ich das gerne monatlich machen, damit ich auch für die Zukunft eine monatliche Playlist habe, vielleicht nicht nur mit neuen/neu gefundenen Sachen, sondern mit dem, was ich in dem Monat allgemein viel hörte. Mal gucken!
Schon öfter erwähnte ich, dass es wichtig ist Backups zu haben. Heute möchte ich darüber schreiben, warum es auch wichtig ist, zu überprüfen, ob die Backups, die man hat denn auch wiederherstellbar sind.
Ich arbeitete dieses Wochenende nämlich ein bisschen an meinem Finanztool und probierte ein paar Sachen aus, direkt in der Live-Umgebung natürlich, weil ich zu faul war, mir die Datenbank in die Dev-Umgebung zu kopieren.
Dabei ging leider etwas kaputt, aber kein Problem, ich hab ja Backups.
Naja.
Es stellte sich jedenfalls heraus, dass die Backups, die da im S3 landen seit einigen Tagen kaputt sind, was, so stellte sich nach einem Test heraus, daran lag, dass der Speicherplatz des Servers langsam zur Neige geht und das tar-Archiv daher nicht vollständig fertig gebaut werden kann.
Also. Hier eine Checkliste für eure eigenen Backups:
Man sollte Backups haben
Das Backup-Script sollte bescheid sagen, wenn das Backup fehl schlägt
Man sollte regelmäßig überprüfen ob die Backups auch entpackbar sind
Außerdem sollte man vielleicht ein Monitoring installieren, wenn man schon nur 20GB Speicher auf diesen Mini-VMs hat.
Ich hoffe, dieser Blogpost erwirkt bei dem ein oder anderen vielleicht einen "Backups checken"-Punkt auf der Todoliste. Ich versuche jetzt mal meine durcheinandergewürfelten Transaktion-Kategorien-Zuordungen zu fixen...
Interessiert sich eigentlich jemand für den Manga-Markt? Wie kann der überhaupt funktionieren, wenn man bei der Suche nach “Manga” im App Store 20 Apps bekommt, die einem Tür und Tor öffnen zu allen illegalen Mangaquellen im Internet?
So bekommt man Zugriff auf tausende Mangas, als völlig okaye Scans mit völlig okayen Übersetzungen. Zudem muss man nicht warten, bis der Verlag mit einem neuen Band fertig ist und ist quasi am Puls der Zeit und bekommt neue Kapitel sofort.
Klingt alles ein bisschen, die der Anime-Markt vor zehn Jahren. Mittlerweile hat sich da ja das ein oder andere getan, glaub ich. Zumindest hörte ich davon, dass es einige Anime in Simulcasts gibt, was wohl bedeutet, dass sie Zeitgleich mit dem erscheinen in Japan mit Untertiteln auf Crunchyroll zu haben sind. So richtig kenn ich mich damit aber ehrlich gesagt aber auch nicht aus, denn ich hab schon ewig keine Anime mehr geguckt.
Mangas habe ich auch schon ewig nicht mehr gelesen, aber trotzdem fällt es mir immer mal wieder ein, dass ich das ja mal tat und dann schaue ich mir immer mal wieder an, wie denn da so der aktuelle Stand ist und da tut sich anscheinend nicht wirklich was.
Natürlich gibt es mittlerweile auch einige Manga als Kindle-Edition — kostenmäßig allerdings kaum billiger als die gedruckten Versionen. Der Kindle hat sogar halbwegs Support dafür — man kann in der richtigen Richtung durchblättern und einzelne Panels heran zoomen.
So richtig modern fühlt es aber sich trotzdem nicht an, das Angebot ist ziemlich begrenzt, man ist immer noch an ganze Bände gebunden und die Downloads sind am Ende 200–300MB groß. Wieso sind ein paar schwarz-weiß PNGs so groß? Natürlich ist das eigentlich egal, Speicherplatz und Bandbreite ist ja genug vorhanden, dann fällt einem aber ein, dass der Kindle nur 4GB Flashspeicher hat. Plötzlich muss man Dinge von seinem Kindle löschen, das will man ja auch nicht.
Anscheinend haben die Verlage kein Interesse etwas zu tun. Es kann doch nicht sein, dass es mehrere Quellen gibt, aus denen man mit komfortablen iPhone-Apps Mangas laden kann. Das fühlt sich einfach so falsch an.
Will ich im Jahr 2016 also Mangas lesen, ohne sie danach im Regal stehen zu haben, muss man wohl mit dem schlechten Gewissen leben.
Diese Hulu Originals-Serie wurde mir vor ein paar Wochen von Kim empfohlen. Hier wurde ich mal wieder in den guten alten eine-Folge-pro-Woche-Rhythmus versetzt, das war mal wieder ein ganz neues Erlebnis.
Die für den Normalsterblichen erstmal nicht sonderlich sinnvoll erscheinende Sequenz von Zahlen entpuppt sich bei genauerem Hinsehen ein Datum in amerikanischer Schreibweise — den 22. November 1963, die Experten unter euch werden wissen: Der Tag an dem JFK erschossen wurde.
James Franco spielt hier den Hauptcharakter Jake Epping. Sein Bekannter, der einen Diner betreibt, hat vor einiger Zeit eine Zeitmaschine in seiner Küche entdeckt. Die ist allerdings relativ beschränkt: man kommt immer zu einem bestimmten Datum (Oktober 1960) raus, und immer genau an der Stelle, wo das Diner jetzt ist. Außerdem vergehen immer nur zwei Minuten in der “aktuellen” Zeitleiste, egal, wieviele Jahre man in der Vergangenheit verbringt. Man kann so oft wie man will hin und herspringen, sobald man die Vergangenheit betritt, wird aber alles, was man in einem eventuellen vorherigen Vergangenheitsbesuch angerichtet hat aber resetted.
Nun gut, soviel zu den Regeln. Der angesprochende Bekannte von Jake hat sich nun auf jeden Fall zum Ziel gemacht das Attentat an JFK zu vereiteln und versuchte das auch einige Male, schaffte es aber nicht und altert bei all seinen Versuchen schnell und kommt dann irgendwann mit Krebs zurück und bittet Jake dann den Job zu übernehmen. Nach kurzem hin und her macht lässt er sich dann überreden und los geht’s!
(Spoiler für den Rest der Serie)
Die Serie hat leider, oder zum Glück, nur acht Folgen. Ich fand das Konzept, wie die Zeitmaschine funktioniert sehr interessant und hätte mir gewünscht, dass er mehrfach hin und herspringt, und Sachen ausprobiert, das hätte auch so ein bisschen Murmeltiertag-Style gehabt. Vielleicht hätten sie es aber auch total versaut, wenn es zu viele Folgen gehabt hätte, daher bin ich erstmal zufrieden mit dem, was ich bekommen habe.
So verläuft die Serie relativ linear. Er reist zurück, versucht erst noch jemanden anders zu retten, gewöhnt sich langsam an das Leben in den frühen 60er Jahren, geht regelmäßig Wetten um sich den Lebensunterhalt zu erspielen und bekommt damit auch einige Probleme, findet dann noch die große Liebe und schafft es am Ende das Attentat zu vereiteln.
Einige Folgen waren sehr stark, andere waren eher schwach, insgesamt kann ich die Serie aber vollends empfehlen. Meinetwegen hätten sie die Lovestory rausnehmen können und dafür sich etwas mehr der Welt widmen können, die am Ende dabei rauskam, nachdem er das Attentat verhinderte und danach wieder in die Zukunft reiste (Spoiler: Es war keine Gute)
Technisch kann ich an der Serie nichts aussetzen. James Franco war super, die anderen auch, den ganzen 60er Style haben sie auch gut hinbekommen, bestimmt und ja, alles supi! Ich kenne mich mit Zeitreisen nicht so aus — da gibt es ja sicherlich die verschiedensten Lager, wer was wie am besten umgesetzt haben will — ich fand’s gut, aber so richtig viel wurde das Element ja nicht verwendet.
Er benutzt die Zeitmaschine ja nur zwei oder drei mal. Es hätte auch eine Serie sein können, die jemanden begleitet, der das Attentat verhindern will — ob er die Information nun hatte, weil er aus der Zukunft kam, oder weil es ihm ein Vögelchen zugezwitschert hat, egal. Ab und zu geht zwar etwas schief, weil die Vergangenheit etwas dagegen hat, verändert zu werden, insgesamt fehlt aber doch etwas das Zeitreisen-Feeling um das wirklich als zentrales Element darzustellen.
(Wie immer bei Serien-Posts: Leichte Spoilerwarnung)
Verschiedene Leute fragten mich ja über die Fragefunktion des Blogs, warum ich noch nichts zu Mr Robot geschrieben habe. Die Antwort ist ganz einfach — ich sah es einfach noch nicht!
Da ich aber sehr viel Gutes darüber hörte, fing ich letztes Wochenende mal damit an und schaute die 10 Folgen durch.
Was soll ich sagen? So richtig überzeugte mich die Serie nicht. Ich hatte relativ große Erwartungen, die nicht wirklich erfüllt wurden. Die Story hat mich nicht so richtig gecatcht und zwar gibt es gegen Ende nochmal einen ziemlich großen Twist, der alles etwas umdreht, gerettet hat das die Serie für mich leider nicht.
Am Anfang kam es mir ein bisschen wie Dexter vor — so ein Typ, der ständig Monologe aus dem Off vorträgt und dann seine “Opfer” auf DVDs brennt. Das ließ dann aber doch relativ schnell nach.
Die Produzenten gaben sich zwar viel Mühe, den ganzen Hacking-Kram möglichst… real darzustellen, irgendwie erzeugte das bei mir aber ein eher komisches Gefühl. Der IRC-Channel ist im Freenode, er benutzt Protonmail, sie verstecken einen Raspberry Pi hinter einer Temperaturregelung um alles zu Hacken. Vielleicht habe ich eine grundsätzliche Abneigung gegenüber Serien und Filmen, die sowas in den Fokus rücken, weil ich halt in der Ecke arbeite. Nicht mal, weil etwas besonders falsch war, sondern weil es sich einfach komisch anfühlt.
Keine Ahnung, ob ich mir die zweite Staffel angucken werde, wenn sie rauskommt.
Es hat mal wieder ein paar Wochen gedauert, so ein Fotobuch macht sich ja nicht von alleine. Hunderte Bilder aus dem letzten Jahr wollen gesichtet werden, ein paar die es nicht in den Blog schafften müssen noch nachbearbeitet werden und am Ende muss dann noch alles in das InDesign-Template von Blurb gepresst werden.
Hat man das alles fertig, sitzt man da, hat 380 Seiten in der InDesign-Datei und muss schauen, wie man das jetzt auf die Blurb-Maximalseitenanzahl von 240 Seiten zurechtstutzt. Aber auch das habe ich geschafft und das Ergebnis erfreut mich sehr!
Das Coverfoto ist auf jeden Fall besser gewählt als 2014 und endlich steht auch etwas auf dem Buchrücken. Darüber hinaus habe ich mich diesmal für das ungestrichene ProLine-Papier entschieden, keine Ahnung warum ich das letztes Jahr nicht tat -- jedenfalls find ich es cooler als das "Premium Matt" im 2014er Buch.