knuspermagier.de
Der privateste Blog von Philipp.

Filme 2015

Man kann ja ruhig den ganzen Januar lang Posts zum vorherigen Jahr veröffentlichen, gar kein Problem.

Ich sah jedenfalls 21 Filme im letzten Jahr, 12 davon im Kino, davon nur 3 mal die Sneak-Preview. Da möchte ich 2016 wieder öfter reingehen, glaube ich.

Nun folgt eine Liste der Filme mit zugehöriger Bewertung und Kommentar, falls mir noch etwas dazu einfällt. Ist ja auch ein Gütesiegel für einen Film, wenn ich mich fast ein Jahr danach noch dran erinnern kann!

Birdman

In diesen Film ging ich mit gemischten Erwartungen, da der Trailer in eine sehr andere Richtung ging als der Film am Ende. Wurde jedoch nicht enttäuscht. Gehört für mich zu den Top Filmen 2015!

★★★★☆

Guardians of the Galaxy

Den hatten wir 2014 verpennt zu gucken und nachgeholt, sobald es ihn auf iTunes gab. Konnte dem Hype, den ich natürlich über Monate aufbaute nicht ganz gerecht werden.

★★★★☆

The Imitation Game

ENIGMA-Cracken mit Benedict Cumberbatch. Weiß nicht mehr, warum ich ihm fünf Sterne gab.

★★★★★

Brave

Hatte den tatsächlich noch nicht gesehen und dann auf Netflix nachgeholt. Fand ihn sehr sehr unterhaltsam.

★★★★★ ❤

Avengers: Age of Ultron

Sah ihn zwei Mal und freute mich beide Male sehr darüber. Hoffentlich kommt bald der nächste Film! Juchu, Marvel! Allerdings werde ich es wohl sehr traurig finden, wenn Iron Man und so nicht mehr mitspielen.

★★★★★ ❤

Big Game

Mein erster Sneak-Film in 2015 und direkt keine totale Enttäuschung, was dazu führte, dass ich kurz darauf gleich wieder in die Sneak ging…

★★★⋆☆

Woman in Gold

Um einen weiteren guten Film zu sehen.

★★★⋆☆

Stardust

Hannah empfahl mir diesen Film und er war sehr sehr gut. Besonders schön für Serienfans, da hier der Junge Daredevil und die Frau aus Homeland mitspielen.

★★★★★

It follows

Dieser Film beendete jegliche Motivation weiter in die Sneak zu gehen.

☆☆☆☆☆

Victoria

Top!

★★★★★ ❤

Frozen

Geguckt, als ich wegen meiner umfangreichen Zahnextraktion noch etwas schläfrig war, fand ihn aber nicht nur deswegen sehr sehr gut. Hat aber auch, mit Let it go einfach ein sehr guten Song.

★★★★★

3 Zimmer/Küche/Bad

Ebenfalls an dem Zahn-Wochenende geguckt und für gut befunden.

★★★★☆

The Martian

Der Film zum Buch, dass ich kurz vorher noch fertig las — schon mit dem Wissen, dass Matt Damon den Hauptcharakter spielen wird. Der Film hat mich nicht enttäuscht.

★★★★★ ❤

Spectre

James Bond halt, ne. Coole Socke!

★★★★☆

Citizenfour

Wichtige Dokumentation, sollte man sich ansehen.

★★★★☆

The Hunger Games: Mockingjay - Part 2

Der enttäuschende letzte Teil der Hunger Games-Saga. Das Teilen des letzten Buches hat der Serie wirklich nicht gut getan und bei mir eher für Desinteresse gesorgt. Schade!

★★★⋆☆

Star Wars: The Force Awakens

Was soll man da noch sagen? Ich war bisher kein großer Star Wars-Fan, aber der Film war einfach spitze! Schaute ihn mir mittlerweile noch einmal an, immer noch super!

★★★★★ ❤

Loup

Verstand nicht, was der Film erreichen wollte. Ganz schöne Naturdokumentation nebenbei und süße Wolfsbabys, aber ansonsten nicht viel.

★★☆☆☆

Star Wars: Episode V - The Empire Strikes Back

Um mich etwas mehr mit dem Universum zu beschäftigen, schaute ich auch mal den Film, den alle als den Besten der alten Trilogie bezeichnen. So richtig fruchten konnte er aber nicht.

★★★⋆☆

Paper Towns

John Green und ich, wir werden kein Paar mehr.

★★⋆☆☆

Soo, das war ja eine ganze Menge. Meine Top 3 Filme 2015 sind: Star Wars, Victoria und The Martian. (Gefolgt von Avengers und Birdman)

Viele Grüße
Philipp

Musikupdate (2)

Schon wieder ganz schön lange her, das letzte Musikupdate, daher hat sich einiges angesammelt.

David Garret brachte ein neues Album raus, auf dem er gemeinsam mit der Royal Philharmonic Orchestra spielt. Warum habe ich da reingehört? Naja, vor ein paar Jahren fand ich ihn ganz sympatisch, seine Musik interessant und war mit meiner Familie sogar auf einem Konzert in Essen. So richtig viel konnte ich dem Album jetzt nicht abgewinnen, liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich gerade nicht so auf dem Geigen-Trip bin.

Musik ist keine Lösung von Alligatoah gefiel mir sehr sehr gut, habe das Album jetzt schon sehr häufig angehört und es schaffte es sogar noch in meine 2015 Top Tracks. Vorher kannte ich diesen Interpreten gar nicht, jetzt habe ich sogar darüber nachgedacht, ein Konzert zu besuchen.

Silbermond höre ich ja auch. Also hörte ich früher. Habe ich mal die Geschichte erzählt, wie ich ein Flug- und Konzertticket für ein Silbermond-Konzert in Stuttgart hatte, dann aber krank wurde? Naja, ungefähr seit dem, hörte ich auch kein Silbermond mehr! Das neue Album überzeugt mich auch nicht sehr, aber mal gucken, wie das nächste Live-Album klingt. Live sind sie meistens etwas rockiger.

Sarah Connor brachte ein deutsches Album raus, das finde ich schön. Ich hörte einmal rein, hängen blieb aber nichts, auch nicht vom dazu gehörigen Live-Album.

Normalerweise bekommt man mich ja mit Akustik-Versionen, aber Zirkus Zeitgeist wird auch in der Akustik-Fassung nicht besser, sorry SaMo!

Eine neue Stimme in meiner Spotify-Welt ist Balbina. Hannah hatte mir da mal ein Lied empfohlen und das ganze Album ist nice.

Mit Randale (Live) liefert Kraftklub endlich ein Live-Album. Habe es leider noch nicht so richtig gut angehört, weil zu viel anderes meine Aufmerksamkeit verlangte.

Mit dem schlichten Titel Live liefert auch der gute alte Hannes Wader ein neues 27 Titel starkes Live-Album ab. Hannes Wader kenne ich sonst ja nur vom Geburtstagsalbum mit Reinhard Mey und Konstantin Wecker, daher konnte ich hier viele neue Lieder von ihm kennenlernen. Sehr gut!

Ich dachte Unheilig gibt es nicht mehr? Trotzdem haben sie ein MTV Unplugged-Album veröffentlicht und naja. Habe es mir angehört, weil bei einem Lied SaMo und Schandmaul dabei sind, war aber nicht so toll. Außerdem singt bei zwei Liedern Helene Fischer mit. Keine Pointe.

Beim Keimzeit-Konzert Mitte Dezember trat Felix Meyer als Support-Act auf und überzeugte mich sofort! Zeichen der Zeit (Live) ist ein schönes Live-Album, das man sich gut anhören kann um mal einen Vorgeschmack zu bekommen.

Keimzeit muss ich in dem Zuge natürlich auch direkt nochmal erwähnen. Ihr 2015er “Auf einem Esel ins All”-Album ist, jetzt nach mehrmaligen hören, doch ziemlich nett.

Noch ein kurzer klitzekleiner Genresprung. Kollegahs Zuhältertape (Vol. 4) erschien auch im Dezember und gefiel mir unerwarteterweise ganz gut. Mehr Worte will ich dazu nicht verlieren, ich habe Angst vor Gangster-Rappern und deren Fans.

Zum Abschluss noch ein Weihnachtsalbum. One Christmas at a Time von Jonathan Coulton (der Portal-Lied-Typ) und John Roderick (der Typ aus dem Podcast). Fand ich ganz unterhaltsam!

Das wars dann auch für dieses mal!

The Man in the High Castle ist eine von Amazon produzierte Serie zu dem gleichnamigen Buch von Philip K. Dick.

Eigentlich sollte einem der Name Philip K. Dick etwas sagen, denn er schrieb ja für viel Sci-Fi-Kram die Grundlage, aber ich schätze, ich habe ihn einfach immer ignoriert, da sein Vorname falsch geschrieben wird.

Zurück zur Serie! Ich entschied mich dafür sie zu schauen, da Amazon mir wochenlang Werbung dafür anzeigte und ich irgendwann klein bei gab. (Außerdem las ich grundsätzlich gutes Feedback dazu)

Die Geschichte spielt in einer alternativen Zukunft, die auf einer alternativen Vergangenheit basiert, in der die Nazis gewonnen haben. Deswegen gehört Amerika nun zur Hälfte zum Deutschen Reich und zur anderen Hälfte zu Japan.

Die Geschichte ist wird ganz spannend erzählt und führte natürlich dazu, dass ich mich, aufgrund der Hakenkreuz-Dichte in manchen Szenen beim gucken im Zug (yay, Amazon Instant Video kann Videos herunterladen, damit man sie ohne Internet gucken kann!) etwas unwohl fühlte.

Das gesamte Konstrukt wirft allerdings auch sehr viele Fragen auf und nur wenige davon werden sofort geklärt, bevor es am Ende der Staffel dann nochmal komplett drunter und drüber geht. Ich hoffe, dass ich meinen Wissensdurst entweder durch das Lesen des Buches oder durch die hoffentlich bald kommende zweite Staffel stillen kann, mal sehen!

The Man in die High Castle, oder TMITHC, wie ich es gerne abkürze, gehört ebenfalls zu meinen Top Serien 2015 und ist die erste Amazon-Serie die ich schaute. Bisher bin ich also auch mit Amazon-Serien mehr als zufrieden!

Jessica Jones spielt im bekannten Marvel-Universum und bietet ein paar schöne Referenzen zu ziemlich vielen anderen Marvel-Serien und Filmen und ist damit schonmal grundsätzlich schön!

Ich genoss die gesamte Serie, die ich in einem relativ schnellen 1–3–6–4-Rhythmus schaute. Die erste Folge erschien mir noch etwas langweilig, spätestens am Ende war ich dann aber ausreichend gehooked und konnte kaum darauf warten weiter zu schauen, lediglich nach Folge 10 musste ich eine kurze Pause einlegen, weil es dann doch etwas zu heftig wurde.

Besonders gut gefiel mir David Tennant in der Bösewicht-Rolle, große Minuspunkte kann ich eigentlich nicht nennen. Auf jeden Fall eine meiner Top Serien 2015 (eine Liste, die nicht besonders groß ist, aber egal)

Print

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Normalerweise decke ich meinen täglichen Bedarf an Lesestoff ja mit Artikel auf Hackernews oder Reddit. In letzter Zeit passiert es mir aber immer öfter, dass mich die bunten Cover von diversen Magazinen in der Printerzeugnistheke im Edeka anlachen... bisher konnte ich da immer widerstehen.

Aber warum eigentlich nicht. Warum nicht mal etwas lesen, was nichts mit Technik zu tun hat und liebevoll von jemandem für das Printmedium hergerichtet wurde!

Da ich außer dem Mickey Maus-Heft, der GameStar und der c't bisher eher keinen Kontakt mit der Materie hatte, habe ich natürlich auch gar keine Ahnung, was man kaufen kann und was nicht -- National Geographic klang jetzt aber relativ seriös und ein Traveller bin ich ja auch, perfekt!

Mal sehen, ob ich es irgendwann lesen werde.

(Schrieb ich hier gerade einen Blogpost darüber, dass ich mir ein Magazin kaufte? Wohin sind wir nur gekommen)

Cloud Reader API

Im Zuge meiner “Ich will alles Tracken”-Manie fiel mir gestern ein, dass ja mal jemand die WhisperSync-API reverse engineeren könnte. Dann könnte man sich schön eine Timeline bauen, wann man wieviel gelesen hat!

Kurz gegoogelt und phantomsync gefunden, dass anscheinend eine JSON mit Daten erzeugt, leider benutzt das aber PhantomJS um den Cloud Reader zu crawlen und das finde ich etwas uncool… Die APIs sind ja da, es müsste sie nur mal jemand herausschreiben und gucken, wie man einen Sessiontoken erzeugen kann.

Wenn dann Lesetagebu.ch noch eine API hätte un die gewonnenen Daten einzuspeisen!

Macht das bitte mal jemand? So richtig bringt es ja auch nichts, deswegen bin ich zu faul dazu.

Ein Cockpit für philippwaldhauer.de

Vor ein paar Monaten baute ich philippwaldhauer.de ja neu, damals alles gespeist aus einer Datei, mit einem PHP-Array, in dem die ganzen Texte standen. Das war für den Anfang erstmal ganz okay, ab und zu möchte man sein Portfolio aber auch aktuell halten und dann nervt es natürlich etwas, wenn man immer eine Datei auf dem Server editieren muss.

Da ich aktuell keine 80€ für Kirby ausgeben will, benutzte ich nun Cockpit (was mir Flo schon mehrfach empfohlen hat) um das ganze vernünftig per Browser bedienbar zu machen. Das klappte alles sehr einfach und ist damit sehr zu empfehlen.

Optimizing your iOS workflow with fastlane

Last week I finally had some time to improve the building and distribution workflow for an iOS app we built for a client. The whole development process was a bit messy — we started with Testflight, switched to Hockeyapp when Testflight was shut down and later moved to a self hosted Enterprise distribution, because the client wanted to test the product in-house with more testers.

While the process now is a bit easier with only three different targets (dev, mainly used on my devices, test as Enterprise distribution and, of course, the App Store build) it always was a big hassle to juggle around bundle identifiers and API endpoint URLs.

So I tried to optimize the workflow. At first I tried to be extra smart and built a small Ruby script using the xcodeproj gem to change bundle identifiers and stuff, but I quickly discovered that I’m reinventing the wheel — most of the work can be done via build configurations and schemes directly in Xcode. This blog post finally helped me to understand everything. mindblown.gif

This at least made the error-prone manual editing not necessary anymore, but I still had to compile the app, export it, upload it to the test server via Transmit, tell my coworkers that a new build is available for testing, push everything to git, etc etc.

Fortunately I rediscovered fastlane. With fastlane the work is reduced to typing “fastlane testbuild” and it does everything from compiling the app to sending a slack message with the download link.

My Fastfile looks like this and was pretty easy to create:

platform :ios do
  before_all do
    ENV["SLACK_URL"] = "https://hooks.slack.com/services/..."
  end

  desc "Upload test build"
  lane :testbuild do
    increment_build_number
    bundle_version = `/usr/libexec/PlistBuddy -c Print:CFBundleVersion ../Files/Info.plist`.strip
    version = `/usr/libexec/PlistBuddy -c Print:CFBundleShortVersionString ../Files/Info.plist`.strip
    filename = "Testbuild-" + version + "-" + bundle_version + ".ipa"

    gym(
      scheme: "Testbuild",
      configuration: "Testbuild Release",
      export_method: "enterprise",
      output_directory: "build",
      output_name: filename,
      clean: true
    )
    sh "./upload.sh \"" + filename + ".ipa\""

    slack(
      message: "Testbuild-" + version + "-" + bundle_version + " is now available at XYZ",
      channel: "#alerts",
      success:  true
    )

  end
end

(Sadly I did not find a way to upload to a SFTP server without writing a shell script, but that wasn't a big deal either.)

In addition to the two or three small features I’m using fastlane provides a whole bunch more. Automatic generation of screenshots, uploading them, submitting to the App store, Certificate management, etc. I hope I get to use more of them in the future.