Flensburg

Hallo. Ich bins! Philipp!

Vor ein paar Wochen veröffentlichte ich ja Daiquiri, das Tool mit dem ich in letzter Zeit meine (größeren) Galerien für den Blog hier baue. (Also naja, es gibt erst zwei, aber da kommt noch was in der Zukunft).
Der Workflow um die JSON-File, aus der die Galerie erstellt wird, zu erstellen war bisher etwas mühsam. Weil ich mir das sonst nicht richtig vorstellen kann, exportiere ich meine Fotos relativ klein aus Lightroom und ordne sie dann in Photoshop ungefähr so an, wie ich das gerne will. Am Ende sieht das so aus:

Naja und dann nehme ich mir Sublime und Photoshop nebeneinander vor und tippe die Dateinamen ab, kopiere JSON hin und her, tippe weiter Dateinamen ab, und so weiter. Nicht gerade spaßig.
Allerdings wusste ich auch, das Layervault letztens eine Library veröffentlichte um PSD-Files mit Ruby zu öffnen. Bei etwas genauerer Recherche stellte ich dann fest, dass es auch schon jemand in Javascript implementiert hatte spielte etwas damit rum.
Das Ergebnis dieses Rumspielens am gestrigen Abend ist nun daiquiri-psd, das mir aus den PSD-Files eine entsprechende daiquiri-kompatible JSON erstellt. Nice!
(Textblöcke kann er noch nicht, da muss ich noch mal gucken.)
Was macht ihr eigentlich mit iPhone-Fotos?
Seitdem das Gerät eine vernünftige Kamera hat, also ab dem iPhone 4 mache ich viele Fotos damit. Schön beim Essen, oder Abends wenn man mit Freunden weg ist schnell ein Andenken. Oder die schöne Wolkenformation am Himmel.
Am Anfang musste ich mir keine Gedanken darüber machen, doch irgendwann wurde der Speicher voll. Mit dem iPhone 5/5s wurden die Fotos noch mal größer und meine 16GB schwinden immer mehr dahin — mittlerweile bin ich dazu übergegangen nur das letzte halbe Jahr an Fotos auf dem Gerät zu lassen.
Aber was nun mit den anderen? Dafür habe ich verschiedene Herangehensweisen:
Alles nicht optimal.
Ab iOS 8 wird der Photostream ja zum Glück etwas umgebaut und speichert dann einfach alle Fotos, dafür kostet der Speicher aber auch Geld. Also müsste ich meine Fotos aufräumen. Die 12 Fotos vom Essen aus verschiedenen Perspektiven zu einem machen. Aber will ich das denn?
Die radikalste Alternative wäre einfach alle Fotos zu löschen. Also alle, die man nicht zu Instagram/Twitter geladen oder ins DayOne geschmissen hat. Mhh. Aber dann verliert man die Originale zu seinen Instagram-Fotos und das will man ja auch nicht, oder?
Naaaja.
Vielleicht lege ich einfach einen abgetrennten Lightroom-Katalog für iPhone-Fotos an. Den muss ich dann nur noch pflegen.
Seit einigen Tagen bin ich ja DriveNow-Benutzer.
Wie kam es eigentlich dazu? Ich dachte mir, dass es ja ganz cool wäre, da einen Account zu haben, wenn man mal schnell ein Auto braucht. Zunächst schreckte mich der Anmelde-Preis von 30€ noch ab, aber zum Glück wird die Gebühr auf 10€ reduziert, wenn man geworben wird, nice! (Falls jemand geworben werden will, einfach bescheid sagen!)
Jedenfalls fiel mir auf, dass die App echt nicht so geil ist. Abgesehen davon, dass sie wahrscheinlich keiner iOS-UI-Guideline folgt, kann sie sich nicht mal meine Filtereinstellungen merken und ich muss jedes mal wieder sagen, dass ich nur Automatik-Autos sehen will.#fn(Ich schalte doch nicht selber, wer bin ich denn!)
Naja. Nachdem es mich nun eine Woche nervte, und ich nach kurzem googeln herausfand, dass die DriveNow-API zum Abfragen der Auto-Positionen einfach so benutzt werden kann, ohne dass man irgendwelche Sessions faken muss, baute ich mir mal schnell eine eigene App. DriveBetter.

Sie zeigt mir nun nur Automatik-Autos im Umkreis, zeigt sofort das Kennzeichen, was ich in der DriveNow-App erst in irgendeinem Untermenü sehe (ja, in den meisten Fällen muss man nur nach einem DriveNow-Schriftzug Ausschau halten…) und berechnet sogar automatisch, wie lang ich zu Fuß zum Auto brauche!
(Außerdem waren es zwei gut investierte Stunden um mehr über Autolayout, MapKit und NSURLSession zu lernen!)
Ich hab den Source jetzt mal zu Github gepusht. Viel Spaß damit, falls ihr es euch selber kompilieren wollt!
Mittlerweile hat DriveNow die API-Benutzung ohne API-Key abgeschaltet. Echt schade.

Vor ein paar Wochen packte es mich und ich sah mich gezwungen, dieses Lego-Modell zu kaufen. Das war das erste mal Lego seit Jahren und es war wunderschön.
Nun steht es schön zentral unter meinem Fernseher und macht einen guten Eindruck!
Um zu schauen, wofür ich mein Geld so ausgebe, benutze ich ja schon seit längerer Zeit eine selbst entwickelte Webapp. Bisher ist sie leider nur halbautomatisch, denn es fehlt ein Import für die Umsätze der Kreditkarte -- die LBB hat natürlich keinerlei API dafür.
Vor ein paar Tagen unternahm ich nun (wieder einmal) einen Anlauf dieses Problem zu lösen. Zunächst versuchte ich es mit dem Mechanize-Gem für Ruby, damit hatte ich ja schon vor Jahren den Amazon-Crawler gebaut. Leider funktionierte es in dem Fall nicht so gut und eigentlich wollte ich auch gar nichts mit Ruby machen.
Als ich dann so traurig da saß, weil nichts klappte, fiel mir plötzlich ein, dass es ja PhantomJS gibt. Ein paar Minuten Recherche später fand ich dann auch CasperJS, was das ganze auch im Zusammenspiel mit NodeJS benutzbar macht. Und das beste an der Sache: Es funktioniert tadellos und schnell! Das Script, welches mir nun immer die aktuellen Umsätze runterläd ist nur knapp 30 Zeilen (ohne Overhead wären es vielleicht 10) lang:
(Natürlich kommen jetzt noch ein paar Zeilen dazu, die einen POST-Request an meine Webapp absenden, aber das hat ja nix mit CasperJS zu tun)
Insgesamt also eine sehr schöne Erfahrung und sehr zu empfehlen, falls ihr mal etwas ähnliches vor habt!
Ich bin wieder zurück! Nun werde ich einige Monate brauchen um das Erlebte zu verarbeiten, einen Blogpost zu schreiben und die Fotos durchzugucken. Hier schonmal eine Reihe sehr wichtiger Statistiken zum Urlaub.

In meinen 266 Stunden in Japan habe ich bei 36 Fahrten mit der U-Bahn (~ 9.000 Yen) eine Strecke von 461 km zurückgelegt. Dazu kommen 125 km zu Fuß. Der Flüge hin und zurück waren insgesamt 22.000 km.
Da ich die Pin meiner Kreditkarte vergessen hatte, war ich auf das Geld angewiesen, was ich mitnahm (und mir von Daniel abheben ließ). Das war ganz spannend und hatte den Vorteil, dass ich weniger sinnlosen Kram kaufte. Ein Drittel meiner Urlaubsausgaben investierte ich jedenfalls in U-Bahnfahrten.
Das zweite Drittel ging wahrscheinlich für Essen drauf (4x CoCoICHI, 3x obskure Touchscreen-Sushiläden, 2x Saizeriya und verschiedenster Kram in diversen FAMILY MARTs)
Den Rest gab ich wohl für ein bisschen Merchandise aus, ein paar Runden Groove Coaster und Museen und Zoos, die Eintritt wollten.
Ich hab meine 64GB-SD-Karte leider nicht voll bekommen, aber fast. 1291 Fotos sind's geworden und eventuell sind auch 2-3 schöne dabei.
Folgendes:
Die Probleme, die ich dabei bisher immer hatte:
Irgendwann kam dann exposure.so auf den Plan. Leider hat das auch ein paar Probleme:
Also baute ich mir so ein Tool halt selber und hier ist es nun! archiv.knuspermagier.de präsentiert daiquiri:
Wie das am Ende aussieht, sieht man im Helgoland-Post, der vor kurzem veröffentlich wurde -- wie es zu benutzen ist steht alles in der README. Viel Spaß!
Was jetzt noch fehlt ist ein cooler fancy shit Editor, und vielleicht ein Wordpress-Plugin, damit man das leichter in den Blog integrieren kann -- aber das könnt ihr euch selber bauen!
Nach Japan reisen steht schon sehr lange auf meiner großen Todo-Liste. Spätestens als ich anfing ernsthafter Anime zu schauen (“ernsthaft” im Sinne von “Auf Japanisch mit Untertiteln und nicht der Kram, der auf RTL 2 kommt”), formte sich in meinem Kopf der Wunsch nach Tokyo zu fliegen und mir alles genauer anzuschauen.
Das ist mittlerweile lange her. Warum habe ich es bisher nicht geschafft mich in ein Flugzeug zu setzen und rüber zu fliegen?
Ich glaube, dafür gibt es ungefähr drei Gründe:
Nummer eins ist natürlich Geld. Vierzehn Tage Hotel, Hin- und Rückflug und Essen kosten etwa 2500€. Solang ich im Zivildienst und Studium war, hatte ich das Geld nicht übrig -- nach ein paar Jahren arbeiten hat sich das aber zum Glück erledigt.
Der zweite Grund ist, dass ich zu faul bin so was zu planen. Spätestens 2011 hätte ich es mir sicher leisten können zu fliegen, wenn ich mir einen Plan gemacht hätte. Aber ich war mir immer zu unsicher und schob das vor mir her, und dann aufs nächste Jahr und wieder ein Jahr weiter.
Zu der Faulheit gesellte sich, wenn ich doch mal darüber nachdachte, etwas zu planen, aber auch immer ein bisschen… Angst. Allein da irgendwo in Tokyo. Niemand versteht mich, ich verstehe niemanden, ich traue mich nicht, Unbekannte Dinge zu essen und verhungere. All so Ängste halt, die man hat, die teilweise natürlich unbegründet und Quatsch sind, aber die man sich gut aus Ausrede vorschieben kann.
Als das neue Jahr anbrach und ich mir wieder ein paar Vorsätze ausdachte, wie man das jedes Jahr so macht, war einer davon zum wiederholten Male “Japan besuchen”. Da die Liste nur aus diesem Punkt und “12 Bücher lesen” (hey, ich hab immerhin schon eins!) besteht, hatte ich gar keine Wahl und musste mich etwas tiefer mit dem Thema auseinandersetzen.
Ich legte also, wie immer, wenn ich mich mit etwas ernst auseinandersetze, ein Google Doc an und überlegte mir eine Liste von Dingen, die ich abarbeiten muss um meinem Ziel näher zu kommen. Urlaub beantragen, Flüge buchen, Hotel suchen, Reisepass beantragen, ein paar Einkäufe tätigen, und so weiter.
Zu meiner großen Überraschung habe ich mittlerweile auch fast alle Vorbereitungen getroffen. Ich habe zwei Flüge gebucht (31.5. hin, 12.6. zurück), ich hab ein Hotel reserviert und einen Reisepass beantragt (der die Tage jetzt fertig werden müsste). Bis auf ein paar kleinere fehlende Dinge, wie ein vernünftiger Koffer, hab ich fast alles zusammen.
Anfang Juni werde ich nun also 10-11 Tage in Japan verbringen und ich freue mich ziemlich. Die Angst, dass ich dort verhungern werde, ist auch gemindert, denn sowohl Daniel als auch Luise befinden sich aktuell in Japan, falls ich also Hilfe brauche, habe ich jemanden, der mich versteht.
Das einzige was mir noch fehlt ist ein… Programm. Das ist auch das, worauf ich am wenigsten Lust habe irgendwie zu planen. Aber ich fühle mich auch nicht gut dabei, einfach hinzufliegen und dann da 10 Tage rumzugammeln, also brauche ich wieder einmal eure Hilfe.
Natürlich hab ich auch ein paar Sachen im Kopf, die ich mir angucken will, und ich bin mir relativ sicher, dass ich nicht weit aus Tokyo rauskommen werde, aber ich bin sehr offen für all eure Vorschläge, was ich mir angucken könnte und sollte. Geheimtipps, Nicht-so-geheim-Tipps, Orte an denen man lecker essen kann, her damit!
Damals, bei London klappte das schon sehr gut — also setze ich hier jetzt noch mal darauf. Wahrscheinlich waren größere Teile meiner Leserschaft in London als in Tokyo, aber der ein oder andere hat sicher einen Vorschlag — man muss dafür ja nicht unbedingt schon mal da gewesen sein.
TL;DR: Ich fliege Anfang Juni für zwei Wochen nach Tokyo und suche nach coolen Sachen, die ich dort machen kann. Bitte kommentiert!
Wie schon berichtet, war ich am Freitag Köln. Während ich dort auf die Ankunft meines Vaters wartete, trieb ich mich etwas vor dem Dom und in der Innenstadt rum und machte keine Fotos, da das Wetter ziemlich mittelmäßig war. Am Samstag war dann aber strahlend blauer Himmel und es gab sogar einen Menschen, der Seifenblasen machte. Hier ein paar Fotos von dem Spektakel.




Später wurde es mir langweilig und ich fuhr zum Flughafen um dort zu warten und mir noch ein paar Flugzeuge anzugucken. Dort wurde ich tatkräftig von anderen Planespottern mit großen Brennweiten unterstützt. Nein, eigentlich nicht. Sie waren nur da. Egal. Jedenfalls war ich mit meinen 16mm haushoch unterlegen, aber ich wollte ja auch gar keine Flugzeuge spotten.
Leider starten/landen in CGN nur relativ kleine Flugzeuge (zumindest am Samstag), daher war das nach 2 Stunden dann auch nicht mehr so spannend, also machte ich mich auf den Weg zum Gate und erwartete meinen Heimflug.



Nachdem sich mein Flug zunächst um 40 Minuten, später um weitere 20 Minuten verspätete und wir statt mit einem A319 mit einer CRJ900 flogen, kam ich doch noch sicher und wohlbehalten in Hamburg an.